Zweitkatze - Erstkatze reagiert verstört

Hallo,

wir haben seit einer Woche einen sehr alten Kater aus dem Tierheim zu uns geholt, damit er bei uns noch einen schönen Lebensabend verbringen kann. Wir haben schon eine Katze seit einem Jahr, die auch schon alt ist und zudem blind.
Ich wusste, dass es Probleme bereiten könnte, eine Zweitkatze dazuzuholen. Allerdings konnte ich den traurigen Anblick des Katerchens im Käfig nicht ertragen. Also holten wir ihn zu uns.
Als unsere Katze merkte, dass nun ein Kater bei uns ist, hat sie ihn wie verrückt angefaucht und ist gleich unters Bett. Sie hat totale Angst vor ihm, obwohl er sie sogar anschnurrt! Es wurde so schlimm, dass sie sich nicht mehr ins Bad traute, wo das Katzenklo steht, also pullerte sie ins Schlafzimmer. Nun haben wir provisorisch erstmal alles dorthin gestellt.

Inzwischen hat sich die Situation etwas gebessert, zumindest läuft sie manchmal schon wieder durch die Wohnung und nachts kommt sie auch kuscheln ins Bett. Ist ja klar, dass sie so reagiert, sie sieht ihn ja nicht, deshalb hat sie solche Angst. Deshalb hab ich mir überlegt es vielleicht mal mit Bachblüten zu versuchen? Hat jemand damit Erfahrung? Ich weiß, dass es da etwas gibt gegen Angstzustände. Vielleicht hilft das ja?

Ich hoffe, dass sich „unser altes Ehepaar“ irgendwann verstehen wird :frowning:

Gruß
Annika

Hallo

Es klingt doch so, als sei es nur eine Frage der Zeit, dass es besser wird, d. h. besser ist es ja sogar jetzt schon geworden. Ich denke, das wird schon.

Das ist doch toll, dass das alte Katerchen seinen Lebensabend nicht im Tierheim verbringen muss, und eure Katze wird sich auch an den gewöhnen.

Zu Bachblüten kann ich nichts sagen, ich halte das ein bisschen für Glaubenssache.

Viele Grüße
´Simsy

Hallo,

Bachblüten helfen nur, wenn der Mensch daran glaubt :smile:

Was Du beschreibst, klingt doch ganz positiv, bei einer blinden Einzelkatze (= in der Regel sehr empfindlich gegenüber Veränderungen aller Art) hätte das auch voll in die Hose gehen können. Du brauchst mehr Geduld, eine Woche ist gar nichts.

Zur Unterstützung kannst Du Dir beim Tierarzt künstliche Katzenpheromone (Feliway, Felifriend) besorgen, die sorgen für Harmonie in der Wohnung. Ansonsten habe Geduld und bevorzuge die Altkatze, um die Eifersucht in Grenzen zu halten.

Gruß,

Myriam

Hallo,

Bachblüten helfen nur, wenn der Mensch daran glaubt :smile:

Aber nicht, wenn man es bei Tieren und anderen Personen anwendet.
Ich kann der Katze nicht einreden, daß es wirkt.

Gruß Carmen

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Hallo!

Na, sie müssen ja erstmal zum alten Ehepaar werden. Lass ihnen Zeit.

Zur Unterstützung kannst Du ihnen tatsächlich Bach-Blüten geben, Kopfsache ist es nur, wenn man es selbst anwendet.

Gruß
Carmen

Ich kann der Katze nicht einreden, daß es wirkt.

Aber Du fühlst Dich besser, wenn Du es der Katze gegeben hast, bist vielleicht beruhigt, weil Du etwas unternommen hast. Dann reagiert die Katze auf Dich. Weiterhin ist erwiesen, dass der Placebo-Effekt auch bei Tieren wirkt.

Grundsatzdiskussionen über Bachblüten bitte im passenden Brett (Medizin, Esoterik o.ä.)

Gruß,

Myriam

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Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten!

Ich denke ich werde einfach mal meine Tierärztin drauf ansprechen, was sie meint. Ob ich das mit den Bachblüten versuchen soll oder etwas anderes oder aber auch Zeit verstreichen lassen soll. Meine Kleine tut mir nur so furchtbar leid, weil sie nur unter dem Bett hockt. Und wirklich umschmusen kann ich sie auch nicht, da ich nicht drunter krabbeln kann, ist ein bisschen zu eng für mich :wink:

Ich freue mich, dass Ihr mir alle Hoffnung macht, dass es irgendwann klappen könnte.

Annika, das schon erwähnte FELIWAY = das Geheimnis glücklicher Katzen, solltest du anwenden. Bekommst es vom Tierarzt. Musste es beim Wonungswechsel anwenden und es wirkte wunderbar.
Guten Erfolg wünscht dir und deinen Katzen

Inge

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Grundsatzdiskussionen über Bachblüten bitte im passenden Brett
(Medizin, Esoterik o.ä.)

Ich will keine Grundsatzdiskussion führen. Aber Du vielleicht.

Schöne Woche!

Ich will keine Grundsatzdiskussion führen. Aber Du vielleicht.

Nö, kein Interesse. Du hast doch auf mein Posting geantwortet, nicht umgekehrt. Wenn Du Bachblüten empfehlen möchtest, mach ruhig und antworte dem Fragesteller (hast Du ja auch). Wenn ich Bachblüten nicht empfehle, sollte mir das wohl freigestellt sein. Wer widerspricht, müsste dann schon eine seriöse Quelle nennen.

Gruß,

Myriam

Hallo Annika,

mag ja sein, dass die Bachblüten Deiner blinden Katze die Angst etwas nehmen könnten, aber für die Zusammenführung bist Du - nach meinem Geschmack - zuständig.

Außerdem ist es „normal“ (auch ohne Sehbehinderung), dass einige Katzen etwas länger brauchen, um zueinander zu finden (manche sträuben sich auch ihr Leben lang). Du schreibst ja selbst, dass es sich etwas gebessert hat.

Ich kann Dir zwar Deine Frage nach Bachblüten nicht beantworten (da ich davon auch nicht überzeugt bin), mach aber ein paar Vorschläge (auch wenn Du diese sicherlich schon ausprobiert haben solltest) - aber wie so oft: Geduld! Geduld!:

Garantiere Deiner blinden Katze Rückzugsmöglichkeiten. Füttere sie notfalls getrennt; Leckerlies gibt es aber gemeinsam. Mach sie mit dem neuen Geruch und den neuen Geräuschen vertraut, indem Dein Partner Deinen „Neuzugang“ in entspannten Momenten (wenn die Blinde z.B. schnurrend auf Deinem Schoß sitzt) dazu nimmt. Dein Neuer ist gezwungenermaßen flexibler - konzentriere Dich auf Deine Blinde.

Eine Woche ist gar nichts! Ich stimme Myriam zu: Statt Bachblüten lass lieber Geduld walten!

Viel Glück!

Susan

Hallo Susan,

danke für deine Antwort.

Außerdem ist es „normal“ (auch ohne Sehbehinderung), dass
einige Katzen etwas länger brauchen, um zueinander zu finden
(manche sträuben sich auch ihr Leben lang). Du schreibst ja
selbst, dass es sich etwas gebessert hat.

Ich hoffe nur, dass sich mit der Zeit wirklich was ändert, denn meine Kleine tut mir wirklich leid, dass sie immer den ganzen Tag unter dem Bett verbringt.

Garantiere Deiner blinden Katze Rückzugsmöglichkeiten. Füttere
sie notfalls getrennt; Leckerlies gibt es aber gemeinsam. Mach
sie mit dem neuen Geruch und den neuen Geräuschen vertraut,
indem Dein Partner Deinen „Neuzugang“ in entspannten Momenten
(wenn die Blinde z.B. schnurrend auf Deinem Schoß sitzt) dazu
nimmt.

Sie werden zurzeit getrennt gefüttert, denn sonst würde der Neue alles wegfuttern und die Kleine würde sich gar nicht mehr raustrauen.
Abends, wenn Katerchen schläft, scheint sie allerdings ihre Angst zu überwinden und kommt dann zu uns ins Wohnzimmer. Dann ist sie auch ganz entspannt (es sei denn sie riecht Katerchen an uns - dann faucht sie wie verrückt). Wenn ich Katerchen dazuholen würde, würde sie total ausrasten und abhauen.

Eine Woche ist gar nichts! Ich stimme Myriam zu: Statt
Bachblüten lass lieber Geduld walten!

Ich hoffe, dass Ihr Recht habt! :smile: Ich denke, von Bachblüten bin ich ab - versuche es stattdessen vielleicht lieber mit Feliway. Werde dies aber Mittwoch erstmal mit der Tierärztin absprechen.

Gruß
Annika

Ich hoffe, dass Ihr Recht habt! :smile: Ich denke, von Bachblüten
bin ich ab - versuche es stattdessen vielleicht lieber mit
Feliway. Werde dies aber Mittwoch erstmal mit der Tierärztin
absprechen.

Mach das. Bis dahin noch ein Tipp: da die blinde Katze offenbar besonders auf Geruch reagiert, nimm Dir eine alte, gewaschene (nicht ganz frisch, sonst riecht es stark nach Waschmittel) Baumwollsocke oder einen Waschhandschuh. Reibe damit die neue Katze intensiv ab, vor allem an den Kopfseiten wo die Duftdrüsen sitzen. Wenn er es zulässt, auch an den Pfoten und mal „hintenrum“. Den Lappen nimmst Du dann mit dazu, wenn die Altkatze auf den Schoß kommt. Reibe sie damit ein. Mit einem zweiten Lappen machst Du das ganze umgekehrt, so das beide Katzen den Geruch des jeweils anderen verpasst bekommen.

Viel Erfolg!

Myriam

Hallo Myriam,

Mach das. Bis dahin noch ein Tipp: da die blinde Katze
offenbar besonders auf Geruch reagiert, nimm Dir eine alte,
gewaschene (nicht ganz frisch, sonst riecht es stark nach
Waschmittel) Baumwollsocke oder einen Waschhandschuh. Reibe
damit die neue Katze intensiv ab, vor allem an den Kopfseiten
wo die Duftdrüsen sitzen. Wenn er es zulässt, auch an den
Pfoten und mal „hintenrum“. Den Lappen nimmst Du dann mit
dazu, wenn die Altkatze auf den Schoß kommt. Reibe sie damit
ein. Mit einem zweiten Lappen machst Du das ganze umgekehrt,
so das beide Katzen den Geruch des jeweils anderen verpasst
bekommen.

der Tip ist wirklich super, den werde ich gleich heute abend ausprobieren! Danke!
Gruß
Annika

Hallo Annika,

bis jetzt läuft doch alles sehr normal ab.

Altersbedingt habe ich jahrzehntelange Erfahrung mit Katzen, auch mit Zusammenführungen. Dass eine „Altkatze“ von Anfang an begeistert auf die „Neukatze“ reagiert, habe ich dabei nur zwei mal erlebt. Da hat der Kater sich den Neuen aber auch selbst mit nach Hause gebracht (meine Katzen waren immer Freilaufkatzen).

Der erste Kater, dem wir das „angetan“ haben, war unser Donner. Da hat meine Frau eine Tierheimkatze mit nach Hause gebracht. Der Neue fand alles wunderschön, Donner war beleidigt. Er hat sich geschlagene drei Wochen nur im Schlafzimmer auf dem Kleiderschrank aufgehalten (oder draußen), während der Neue bei uns im Bett lag.

Eines Nachts gab es Radau, und als wir das Licht anmachten, war Donner zusammen mit den Schlafsäcken, die dort oben lagerten, abgestürzt und saß verdattert auf dem Fußboden.

Irgendwie ist ihm das Ganze dann doch zu blöd vorgekommen und er ist auch zu uns ins Bett gekommen.

Von da an hat sich das Verhältnis der Beiden kontinuierlich verbessert und ein halbes Jahr später schliefen sie Arm in Arm im Sessel.

In solchen Zeiträumen musst Du schon rechnen.

  1. Fall: Rumpel (er war ein Rumpelstilzchen) und Tiger

Rumpel war schon 8 Jahre alt, da kam Tiger als Katzenbaby zu uns. Es war Abneigung auf den ersten Blick. Immer, wenn der Kleine dem Rumpel zu nahe kam, kriegte er 2 trockene Schläge auf den Kopf.

Das Problem haben wir gelöst, indem meine Frau sich ausschließlich um Rumpel kümmerte, während ich Bezugsperson für Tiger wurde. Ich als Katzenmama, ein interessantes Thema – aber das gehört nicht hierher.

Das Verhältnis der Beiden hat sich im Laufe der nächsten Monate beruhigt, aber wir mussten sie immer getrennt (2 Meter) füttern. Sie lebten in einem Zustand bewaffneter Neutralität. Sie schliefen sogar tagsüber gemeinsam auf dem Bett, sogar mit Körperkontakt, aber nur Rücken an Rücken – und ihre Haltung drückte deutlich aus: „Ich nehme dich gar nicht zur Kenntnis!“.

  1. Fall:

Im Moment leben Simba und Lizzy mit mir zusammen. Die Beiden mochten sich im Anfang auch nicht. Bis sie aufhörten, sich gegenseitig anzufauchen, wenn sie sich trafen, hat etwa ein halbes Jahr gedauert. Jetzt sind sie begeisterte Spielkameraden – aber die Entwicklung hat zwei Jahre gedauert.

Du siehst also: Was Du brauchst, ist Zeit und viel Geduld. Und wenn es Dir hilft – nimm ruhig Bachblüten. Schädlich sind sie meines Wissens nicht.

Viele Grüße
merimies

Hallo Merimies,

danke für deine ausführliche Antwort und die Ermutigung :smile:

Du siehst also: Was Du brauchst, ist Zeit und viel Geduld. Und
wenn es Dir hilft – nimm ruhig Bachblüten. Schädlich sind sie
meines Wissens nicht.

Geduld ist nicht gerade einer meiner Stärken, aber ich denke da muss ich nun durch. Ich habe nur die Befürchtung, dass ich das meiner Kleinen nicht hätte zumuten dürfen in ihrem „Zustand“, immerhin ist sie blind…

Gruß
Annika

Hallo Merimies,

Hallo Annika

Geduld ist nicht gerade einer meiner Stärken, aber ich denke
da muss ich nun durch. Ich habe nur die Befürchtung, dass ich
das meiner Kleinen nicht hätte zumuten dürfen in ihrem
„Zustand“, immerhin ist sie blind…

Du darfst nicht vergessen, dass Katzen neben ihren Augen ganz ausgezeichnete Ohren haben. In freier Wildbahn könnte deine Kleine wohl nicht überleben, aber in der Wohnung, in bekannter Umgebung, fällt die Behinderung nicht mehr so ins Gewicht.

Glaub mir, Deine Kleine weiß in jedem Moment ganz genau, wo ihre Menschen sind und wo dieser verdammte Eindringling sich gerade aufhält. Beobachte mal, wie die Ohren mitgehen, wenn Eure Neue sich irgendwo in ihrer Nähe aufhält.

Wichtig ist, daß Ihr der Kleinen weiter deutlich Eure Zuneigung zeigt. Alles Weitere ist eine Frage der Zeit - und Katzenliebhaber zu sein und dabei ungeduldig, das passt irgendwie schlecht zusammen. Und vielleicht stellst Du ja nach einiger Zeit fest, daß die Neue auch für die Kleine ein Zuwachs an Lebensqualität bedeutet - hach, was drücke ich mich heute wieder gewählt aus.

Ich wünsche Euch Allen eine gute Nacht, morgen ist alles schon ein kleines bisschen besser.

merimies

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Hallo Merimies,

war heute mit meiner Blinden beim Tierarzt. Sie hat gestern bzw. heute nacht fast ihr ganzes Wasserschälchen ausgetrunken! Hatte natürlich Angst, dass die Nieren geschädigt sind, aber die sind laut Bluttest in Ordnung. Könnte sein, dass es psychisch ist! Als ich das gehört hab, war ich echt erschrocken. Dass es so weit kommen würde, habe ich nicht gewollt. Anscheinend ist die ganze Sache mit dem Kater eine größere Belastung für sie als ich bisher dachte. Wir sollen zwar erstmal bis Donnerstag abwarten, da haben wir nochmal einen Termin beim TA. Habe auch Feliway besorgt - steckt schon in der Steckdose. Aber ich will auf keinen Fall, dass meine Kleine durch den ganzen Stress krank wird!

Wichtig ist, daß Ihr der Kleinen weiter deutlich Eure
Zuneigung zeigt. Alles Weitere ist eine Frage der Zeit

Das mach ich natürlich so oft wie möglich. Heute sind sie sich unabsichtlich über den Weg gelaufen und meine Blinde hat wieder gefaucht wie verrückt und ist dann wieder ab unters Bett. Da kommt sie nun seit Stunden nicht mehr hervor :frowning: Sie beruhigt sich einfach nicht…ich hoffe, das Feliway hilft. Denn Katerchen ins Tierheim zurückbringen, bring ich nicht übers Herz. Glaube nicht, dass er dort noch eine Vermittlungschance hätte.

Traurige Grüße
Annika

Hallo Merimies,

war heute mit meiner Blinden beim Tierarzt. Sie hat gestern
bzw. heute nacht fast ihr ganzes Wasserschälchen ausgetrunken!
Hatte natürlich Angst, dass die Nieren geschädigt sind, aber
die sind laut Bluttest in Ordnung. Könnte sein, dass es
psychisch ist!

Vielleicht hat sie aber auch vorher - stressbedingt - nur zu wenig getrunken und war ausgetrocknet?

Als ich das gehört hab, war ich echt
erschrocken. Dass es so weit kommen würde, habe ich nicht
gewollt. Anscheinend ist die ganze Sache mit dem Kater eine
größere Belastung für sie als ich bisher dachte.

Auf jeden Fall ist das Ganze für Dich eine große Belastung. Aber wenn Du nicht das Handtuch werfen willst, musst Du die Sache viel gelassener angehen. Bedenke bitte, dass Deine Nervosität sich auf beide Katzen - und wahrscheinlich auch auf den Rest der Familie - überträgt.

Lass den Beiden doch Zeit, die Sache unter sich auszumachen. Bis jetzt ist es doch anscheinend nicht zu tätlichen Auseinandersetzungen gekommen und das Fauchen gehört doch im Anfang mit dazu. Damit gibt Deine Kleine der Neuen doch nur zu verstehen: „Fass mich nicht an, sonst setzt es Hiebe!“. Und da die Neue sich offenbar daran hält, wird die Kleine sich mit der Zeit sicherer fühlen.

Und da alle Katzen neugierig sind - Neugier soll ja zu den häufigsten Todesursachen bei Katzen gehören - wird sie sich irgendwann fragen: „Was ist das denn für ein Typ, der hier immer rumläuft“, und wird entweder seine Annäherungsversuche dulden oder selbst welche machen. Aber natürlich nicht morgen und auch nicht übermorgen, und wahrscheinlich auch nächste Woche nicht.

Wir sollen zwar erstmal bis Donnerstag abwarten, da haben wir nochmal
einen Termin beim TA. Habe auch Feliway besorgt - steckt schon
in der Steckdose. Aber ich will auf keinen Fall, dass meine
Kleine durch den ganzen Stress krank wird!

Wichtig ist, daß Ihr der Kleinen weiter deutlich Eure
Zuneigung zeigt. Alles Weitere ist eine Frage der Zeit

Das mach ich natürlich so oft wie möglich. Heute sind sie sich
unabsichtlich über den Weg gelaufen und meine Blinde hat
wieder gefaucht wie verrückt und ist dann wieder ab unters
Bett. Da kommt sie nun seit Stunden nicht mehr hervor :frowning: Sie
beruhigt sich einfach nicht…ich hoffe, das Feliway hilft.

Ich war heute Morgen mit meiner Lizzy zum Impfen. Das nimmt sie mir immer sehr, sehr übel. Jetzt wird sie auch zwei bis drei Tage unter dem Bett zubringen und mich dann mindestens eine Woche, jedesmal wenn sie mich sieht, ansehen als ob ich der Gottseibeiuns wäre. Aber sie wird es überleben, ich werde es überleben, und irgendwann wird sie wieder, wenn ich am PC schreibe, quer über meinen Armen liegen und schnurren.

Denn Katerchen ins Tierheim zurückbringen, bring ich nicht
übers Herz. Glaube nicht, dass er dort noch eine
Vermittlungschance hätte.

Da hast Du ganz recht und deshalb nimm ne Dosis Baldrian und bleib ganz ruhig.

Traurige Grüße
Annika

hoffnungsvolle Grüße
merimies

Hallo Merimies,

Vielleicht hat sie aber auch vorher - stressbedingt - nur zu
wenig getrunken und war ausgetrocknet?

Das könnte es auch sein - werde es beobachten!

Auf jeden Fall ist das Ganze für Dich eine große Belastung.
Aber wenn Du nicht das Handtuch werfen willst, musst Du die
Sache viel gelassener angehen. Bedenke bitte, dass Deine
Nervosität sich auf beide Katzen - und wahrscheinlich auch auf
den Rest der Familie - überträgt.

Da hast du wohl vollkommen recht. Mittlerweile stehe ich selber sehr unter Stress, weil ich es meiner Blinden einfach so gerecht wie möglich machen will. Werde versuchen, die Sache gelassener anzugehen.

Lass den Beiden doch Zeit, die Sache unter sich auszumachen.
Bis jetzt ist es doch anscheinend nicht zu tätlichen
Auseinandersetzungen gekommen und das Fauchen gehört doch im
Anfang mit dazu. Damit gibt Deine Kleine der Neuen doch nur zu
verstehen: „Fass mich nicht an, sonst setzt es Hiebe!“. Und da
die Neue sich offenbar daran hält, wird die Kleine sich mit
der Zeit sicherer fühlen.

Stimmt, bis jetzt hat noch niemand der beiden zugehauen. Ich glaube meine Blinde will einfach nur einen auf „Hausherrin“ machen und ihm ihre zickige Seite zeigen.

Und da alle Katzen neugierig sind - Neugier soll ja zu den
häufigsten Todesursachen bei Katzen gehören - wird sie sich
irgendwann fragen: „Was ist das denn für ein Typ, der hier
immer rumläuft“, und wird entweder seine Annäherungsversuche
dulden oder selbst welche machen. Aber natürlich nicht morgen
und auch nicht übermorgen, und wahrscheinlich auch nächste
Woche nicht.

Ich war heute Morgen mit meiner Lizzy zum Impfen. Das nimmt
sie mir immer sehr, sehr übel. Jetzt wird sie auch zwei bis
drei Tage unter dem Bett zubringen und mich dann mindestens
eine Woche, jedesmal wenn sie mich sieht, ansehen als ob ich
der Gottseibeiuns wäre. Aber sie wird es überleben, ich werde
es überleben, und irgendwann wird sie wieder, wenn ich am PC
schreibe, quer über meinen Armen liegen und schnurren.

Kenne es eigentlich gar nicht von ihr, dass sie sich so zurückzieht, auch nach einem Tierarztbesuch nicht. Dann ist sie so froh wieder zu Hause zu sein, dass sie gleich wieder schnurrend zu uns kommt. Aber das wird halt jetzt die ganze gesamte Situation sein. Sie ist halt ein Sensibelchen (genau wie ich).

nimm ne Dosis Baldrian und bleib ganz ruhig.

Alles klar das mache ich :smiley:
Danke
Schönen Abend