Zweitstudium

Ich habe in Erziehungseissenschaft promoviert und möchte nun gerne noch Psychologie oder Psychiatrie studieren. Wie geht das? Wird da wohl etwas angerechnet oder fange ich regulär im 1. Semester an?

Waltraud

Hallo,

wie Susanne unten schon schrieb, ist Psychiatrie „nur“ ein Facharzt, so wie Hals-Nase-Ohren- oder Frauenarzt. Daher passt das Psychologiestudium wohl wesentlich besser zu Deinem bisher geleisteten. Ich kann mir vorstellen, dass einige Seminare angerechnet werden können. Aber im 1. Semester muss jeder anfangen :wink:

Genaueres verrät die Studienordnung und die Fakultätsverwaltung.

Gruß,
Andreas

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Psychologie oder Psychiatrie
Hallo,

zur Vereinheitlichung hier noch einmal konkret:

Psychologie - so wie du sie dir möglicherweise vorstellst, nämlich als Psychotherapie, ist die empirische Betrachtung und Behandlung von psychischen Problemen und hat als Voraussetzung ein Studium der Psychologie. Zusätzlich brauchst du - um therapieren zu können - noch eine Spezialausbildung als Therapeut - wenn du sinnvoll etwas tun willst.

Psychiatrie hingegen ist - auch das wurde schon gesagt - ein Spezialgebiet der Medizin, so dass hier das Studium der Medizin in toto (also incl. Anatomie etc.) vorausgesetzt wird. Psychiatrie beschäftigt sich mit Geistes krankheiten und Gemütsstörungen.

Will man die Länge der Studien vergleichen, so kann man überschlagend vielleicht folgendes sagen:

Psycholgie: 8 (meistens mind. 10) Semester Studium (viel Statistik und so) + 3 Jahre Therapieausbildung: macht ca. 7 Jahre

Psychiatrie: 12 (meistens mind. 14) Semester Studium: macht auch ca. 7 Jahre, aber der Aufwand des Medizinstudiums ist erheblich höher.

Vielleicht hilfts ja bei der Entscheidung …

Herzliche Grüße

Thomas Miller