Hi!
Solche Gurken sind daher abzulehnen.
Die sind nicht mehr Gurken, als deutsche in dieser Größe. Es
kommt immer darauf an, wie Du Deinen „Gegner“ erwischt. ich
habe schon Unfälle gesehen, da greifst Du Dir ans Hirn. Mein
Kousin fuhr mal eine BMW Isetta. Ein Supergroßer (im
Verhältnis) BMW (wie hießen diese großen schweren Liomusinen,
die BMW damals baute?) nahm ihm die Vorfahrt. Schreckensbleich
eilte der BMW-Fahrer zu meinem Kousin und glaubte, einen
zumindest schwerverletzten zu finden. Es war waber nur eine
kleine Delle im Kotlügel. „Na, ja, da kann bei mir ja nicht
viel sein!“ Denkste: die ganze rechte Heckpartie war
eingedrückt!
Das ist ein absoluter Zufall.
Ich schrieb über einen alltäglichen Unfall, der ein ganz anderes Bild zeichnete.
Übrigens: um wieviel % nahm der Verkehr wohl seit den Zeiten von Isetta und V8 Barockengel zu?
Würddest Du heute noch mit einer Isetta alltags durch die Stadt fahren?
Ich empfehle dem Fragesteller hier, sich einen Corsa, Punto,
Polo o.ä. zuzulegen. Viele andere Angebote auf dem
Kleinwagenmarkt sind nämlich nichts anderes als fahrende
Särge.
Das glaube ich wiederum nicht. Z.B. hat Renault bessere
Crashwerte, als VW.
Ich weiß. Ein Clio darf es von mir aus auch sein. Oder ein 206.
und bei manchen Japanern ist es genauso.
Habe ich noch nichts von gehört.
Übrigens werden die kleinen Ford von Mazda in Hiroshima
konstruiert.
Der Ford Ka kommt aus Köln. Der gerade ausgelaufene Ford Fiesta ebenfalls. Mazda hat die Konstruktion übernommen und mit anderen Aufklebern verkauft.
Und wenn ich mich nicht täusche, so kommt die
Konstruktion der kleinen Opel von Nissan.
Nein, es gibt den Opel Agila auch von Daihatsu, so glaube ich.
Beide Kisten sind übrigens eine sicherheitstechnische Katastrophe. Habe vor ein paar Tagen so eine Gurke mit einem Golf 2 frontal kollidieren sehen. Der Golf 2 war vorne eingedrückt und innen soweit heil. Der Agila-Fahrer hatte Glück: seine Rücksitzlehne brach durch und er hing halb auf dem Rücksitz. Das hat sein Leben gerettet, denn der Fahrerbereich war nicht mehr vorhanden. Wohlgemerkt, wir sprechen hier von einem Unfall beim Abbiegen in der INnenstadt, also von eher geringen Geschwindigkeiten.
Übrigens: Korea baut sehr gerne Opel nach. Natürlich mit
Genehmigung.
Korrekt: Opels von 1988.
Wenn das Deine Ansprüche an Sicherheit eines Famiulienautos sind, dann kann ich Dir auch nicht mehr helfen…
Zwar kann ich mir gut vorstellen, dass ein Porsche eine
bessere Straßenlage als ein Altos hat… nur: fährst Du
Rennen?
Darum geht es nicht. Ein einwandfreies Fahrwerk spielt seine
Vorteile gegenüber einem verschlissenen oder schlecht
konzipierten Fahrwerk bereits bei niedrigen Geschwindigkeiten
und hoher Zuladung aus. Dasselbe gilt für die Bremsanlage.
Und gerade hier fehlt es bei diesen kleinen japanischen Autos
oft weit.
Genau das bezweifele ich! Die japanischen sind teilweise
unseren deutschen überlegen.
Dies ist bislang in jedem Test, welchen ich gelesen habe als Unwahr dokumentiert worden.
Kauf Dir von Auto-Motor-Sport (vielleicht haben das andere
Verlage auch) einen Gesamtkatalog aller in D zugelassenen
Autos, suche Dir die aus, die Dir gefallen, evtl. vergleiche
auch noch den Spritverbrauch. Und damit hat sichs. Alle Autos,
die in D zugelassen sind, müssen ein Mindestmaß an passiver
Sicherheit haben. Dass ein Mercedes S mehr Knautschzone hat,
als ein Fiat 500 dürfte jedem klar sein.
Dieses Mindestmass würde mir persönlich nicht im Ansatz
ausreichen. Schon gar nicht, wenn ich meine Kinder mit der
Kiste transportieren wollte.
Im Polo haben Deine Kindcer nicht mehr Sicherheit als in einem
Toyota Yaris. Vermutlich sogar weniger.
Unwahr, AMS hat dies meines Wissens vor ca. 2 Jahren in einem Vergleichstest widerlegt. Mal sehen ob ich den noch finde.
Gehe nach Deinem „Bauch“, also nach Deinem Gefühl und Du
findest das richtige Auto. Wenn die „nichtdeutschen“ Autos so
schlecht wären, müsste unsere Industrie vor Überstunden
stöhnen und Lieferzeiten von 10 Jahren haben. Außerdem wäre
ein Teil der Menschheit schon tot. Die paar % deutsche Autos
retten die Menschheit auch nicht mehr!
))
Das ist immer die Überheblichkeit von uns Deutschen: nur in
Deutschland wird gute Ware hergestellt, nur in D gibt es
saubere Lebensmittel, nur in D gibt es ehrliche Kaufleute, nur
in D…
Was muss auf der Welt doch für Chaos herrschen!
Es geht weniger um rein deutsche Autos, sondern um sichere
Fortbewegung.
Daher sollte ein kleines Auto nach ebendiesem Kriterium
beurteilt werden. Sparsam sind sie, so wage ich zu behaupten,
mittlerweile alle.
Sind auch genauso sicher! Oder unsicher, wenn Du so willst.
Eben nicht.
Ich würde daher, v.a. bei Kleinwagen, die Crashtests lesen.
Das führt einen dann zwangsläufig nach Deutschland oder
Frankreich.
Da wirst Du die tollsten Ergebnisse für ausländische Autos
finden. Renault (wie oben erwähnt), negativ: Opel, usw.
Genau deswegen sagte ich, dass die ausländischen nicht
schlechter sind als die deutschen. Es ist ein dummer Spruch zu
sagen: wer deutsche Auto nachmacht , verfälscht… usw.
Das habe ich auch nie gesagt.
Mir geht es weniger um Länder, als vielmehr um die Differenzierung von Keksdosen und Autos.
Man kann zwar lachen, doch die ausländische Konkurrenz hat uns
teilweise schon überholt und wir bauen die nach. Viele Teile
in deutschen Autos sind aus dem Ausland. Denke auch an die
Moterenentwicklung: D hinkt kräftig hinter Peugeot hinterher.
In ganz D findest Du keinen Diesel mit dieser Qualität. Da
sabbert Mercedes hinterher.
Naja, also nix gegen meinen 530d. Was harmonischeres gibt es nur bei Benz in Form des 5 Liter V8.
Übrigens: die reinen Zulieferteile kommen für alle Autos mittlerweile aus der ganzen Welt.
Honda, Toyota u.s.w. bremsen auch mit Bosch oder Lucas.
Auch was die Elektrik betrifft, kaufen die Japaner manchmal schon bei Lucas (weil: nix mehr „Lucas, queen of darkness“…).
Grüße
Raimund
Lass´ Dich auch nicht mit dem Wiederverkaufswert belabern:
erstens zahlst Du schon wesentlich weniger (prozentual tut
sich da nicht viel), zweitens willst Du die Seifenkiste ja
möglichst lange fahren. Warum jetzt schon an den Wiederverkauf
denken?
Weil ein Auto gleich nach dem Haus die teuerste Anschaffung
ist, die der westliche Mensch tätigt.
Doch nicht bei Kleinwagen!!! Das kannn höchstens stimmen, wenn
man den elchtestgeschädigten Mercedes A kauft.
Was kaufst Du denn, abgesehen von Haus oder Auto, was teurer ist als 10.000 €?
Höchstens noch ein Radiogerät oder eine Sitzecke, wobei man das auch nur maximal alle 10 Jahre macht.
Weißt Du, was in 6 -7 Jahren sein wird?
Ja, ich werde spätestens dann ein neues Auto kaufen. Und da
freut es mich dann schon, wenn der alte noch ein bisschen was
wert ist.
Das ist eben die Milchmädchenrechnung: Wenn Du ein deutsches
Auto für 15.000 € kaufst und nach einer bestimmten Zeit dafür
noch 7.500 € zurückbekommst, dann sind das 50%, oder? Wenn Du
ein ausländisches für 10.000 € kaufst und nach der gleichen
Zeit 5.000 € erhältst, welches hat Dich weniger gekostet?
beide haben 50% Restkosten. Doch der ausländische war besser.
Warum? weil dDu die 5000 € nicht finanzieren musstest! Diese
Kosten fallen weg. Und sage jetzt nicht, ich kaufe nur bar.
Ok: dann fehlen Dir in der Zeit die Zinsen für die 5.000 €
Wie Du es auch wendest, der WK ist nicht entscheident. Denn
kleine Autos haben so ziemlioch den gleichen prozentualen WK.
Das stimmt nicht.
Ein Polo darf auf 10 Jahre gerechnet noch ca. 5.000 € teurer sein als ein beliebiger Japaner und verursacht noch weniger Kapitalkosten. Dass der Polo allerdings 8.000 € teurer ist, konterkarriert das natürlich.
Aber dafür gibt es ja die anderen von mir genannten Beispiele.
Und hierbei sind noch nicht mal die Unterhaltskosten berücksichtigt.
Ob deutsch oder Ausland. Das hat nichts mit der vermeintlichen
Qualität zu tun, sondern mit der Bezahlbarkeit. Einer der sich
für gebrauchte Kleinwägen interessiert, hat wenig Geld. also
kauft er nach Preis.Und es ist ein Unterschied, ob ich 5.000 €
hinlege oder 7.500 €. Bei großen Autos ist das was anderes.
Wer die Kosten für einen 5 Liter-Wagen zahlen kann, der kauft
entweder einen neuen oder einen Jahreswagen. Das ist auch der
Grund für den rapiden Wertverlust von Luxuslimusinen.
Korrekt.
Allerdings geht der Trend bei den 18-Jährigen zum finanzierten Jahreswagen.
Man denkt eben auch an Steuern, Versicherung, Werkstatt und Sicherheit.
So lange Du
nicht in den ersten 2 Jahren verkaufen willst, ist der WK
uninteressant.
Falsch.
Außerdem werden viele „deutsche“ Autos im
Ausland konstruiert und produziert (Ford (Mazda), Opel
(Nissan), BMW (Z3)…). Vermutlich, weil ausländische Autos so
schlecht sind?
Es kommt darauf an, wer die Konstruktion macht und wer dann
den Fertigungsstandard vorgibt.
Deshalb wird ein Z3 immer besser sein als ein Mazda MX 5.
Also in der Zuverlässigkeit solltest Du dieses Beispiel nicht
bringen. BMW ist eine absolute Gurke. Viele Probleme mit der
Wasserpumpe, mit der Elektrik… usw.
Egal, ist beides Schrott.
Dennoch ist bei dezidierter Betrachtung der BMW vor dem Japaner.
Die ADAC-Statistiken würde ich bgei einer solchen Betrachtung jedenfalls außen vor lassen.
Mazda ist dagegen ein zuverlässiges Auto, das preiswert ist
und sparsam. Kann mich noch gut daran erinnern, als BMW die
Schrottkiste Z1 herausbrachte: voller Fehler. Kurz darauf war
der MX 5 auf dem Markt. Und das kurze Leben des Z1 war
ausgehaucht!
Der MX 5 konnte dem Z1 niemals das Wasser reichen.
Auch
wenn ich solche Kisten nicht fahre.
Der Anspruch bei der Konstruktion ist bei ei9nem japanischen
Kleinwagen ganz anders las bei einem europäischen Modell.
Die Sicherheit wird eindeutig den Kosten untergeordnet, was
hier in Europa nicht mehr möglich ist.
Du wüdest Dich wundern, was in Europa dem kaufmännischem
Rotstift zum Opfer fällt.
Ich kenne das, in meiner alten Firma gab es einige Opel.
Und was hier teilweise für Schrott produziert wird!
So rümpft z.B. so mancher überzeugter Deutscher seine Nase,
wenn er hört, dass ich Citroen XM fahre… stöhnt aber, wenn
er aus seinem Mercedes S oder BMW 7 nach längerer Fahrt mit
schmerzenden Rücken aussteigt.
Ein Kollege von mir fährt einen XM. Er ist Konstrukteur und hat die ganze Kiste, bis auf das geniale Fahrwerk, komplett umgebaut und optimiert.
Der XM ist ein Schrotthaufen. Aber das weiss man wenigstens.
Einer unserer Firmenwägen ist ein Mercedes CL 500. Er stand in 14 Monaten 3 Monate in der Werkstatt und wird nun gewandelt.
Unsere BMWs allerdngs laufen 200.000 Kilometer ohne die geringsten Schwierigkeiten.
Es gibt immer noch kein
Fahrwerk, das an das von Citroen heranreicht: auch nicht das
vom jetzigen Mercedes S. Aber das muss man erst mal selbst
„erfahren“. Ich habe früher auch immer über Citroen gelästert.
Jezt fahre ich schon den 4. Und der nächste wird wieder einer
sein.
Nichts dagegen. Ich finde die Kisten auch ganz witzig. Wenn ich endlich eine ordentliche Scheune gefunden habe, werde ich eine DS kaufen.
Wenn ich mir da meine Kollegen anhöre, wie die stöhnen und
schimpfen (besonders über BMW), dann lobe ich mir meine Kiste.
sie fährt und fährt und … Werksatt? was ist das?
Bring jetz bitre nicht die Pannenliste vom ADAC. BMW hat seine
eignen Pannedienst. Jahrelang waren sie Schlusslicht in der
Statistik. Dann bauten sie einen eigenen Autobahn- und
Pannendienst auf. Und siehe da: BMW ist ziemlich weit vorne!
Ich hatte immer nur Alfas gefahren. Jahrelang. Ich hatte nie ernsthafte Probleme, nur Kleinkram, den ich selber fixen konnte.
Dann fuhr ich Opel und meiner war auch o.k. Alle anderen aber offenbar nicht. Dann fuhr ich mal einen E430. Nun fahre ich seit einiger Zeit BMW 5er und kann nur sagen, dass dies das ausgewogenste Auto ist, das ich je hatte. Kein Ärger, gute Fahrleistungen, gute Ergonomie, unverschämter Anschaffungspreis, supergünstiger und freundlicher Service.
So hat eben jeder seine Erfahrungen.
Um zum Thema zurückzukommen:
eine Freundin fährt einen Yaris: sie ist zufrieden, denn der Wagen fährt und ist wasserdicht. Ihre Ansprüche rühren daher, dass sie vorher jahrelang einen unrestaurierten Fiat Spider fuhr.
Meine Freundin fuhr bis vor kurzem einen Panda. Sie hatte ihn 11 Jahre lang und die gesamten Werkstattkosten beliefen sich in dieser Zeit auf DM 2.000. Aus Sicherheitsgründen haben wir die Kiste nun aufs Altenteil geschickt, laufen tut sie immer noch, aber nur noch als Ferienmobil.
Ein Freund von mir fuhr Cuore, s.o.
Ein anderer fuhr Nissan Micra. Tod nach 70.000 Kilometern (nur der Wagen). Werkstattkosten in 4 Jahren: 10.000 DM.
Meine anderen Freunde fahren MX5, A3, BMW 3er, BMW 5er, Opel corsa, VW Polo, Peugeot 206, Toyota Corolla, Mitsubishi Lancer, Mazda 323 u.s.w.
Man glaubt es kaum, aber die Leute, die wirklich viel fahren und die deutschen Autos haben, haben auch den wenigsten Ärger.
Grüße,
Mathias