Zweizimmerwohnung mit Kind - Wie?

Guten Tag zusammen,

ich wollte mir einfach mal eine neutrale Meinung anhören.

Kurze Ausgangssituation: Ich bin Michael, Anfang 30, habe einen 6 jährigen Sohnemann aus einer früheren Beziehung, dieser ist meist 3-4 Tage die Woche bei mir.
Zur Zeit bewohne ich noch mit meiner Ex (nicht die Kindsmama) ein Haus, was aber trennungsbedingt aufgegeben werden muss.

Nun habe ich eine super Wohnung in dem schönsten Stadtteil gefunden und habe auch schon unterschrieben, da es sich dabei für unsere Gegend um einen „Glücksgriff“ handelt (Haus 10 Jahre alt, 4 Parteien, Fußbodenheizung, Balkon etc.). Die Wohnung ist eine 2,5 Zimmer Wohnung mit 78 qm, heisst großes Wohn/Esszimmer, ein weiteres großes Zimmer (eig Schlafzimmer), Bad mit Dusche und Badewanne und eine separate Küche. Ich konnte mich hier gegen 31 weitere Bewerber durchsetzen, obwohl die Wohnnung nur 2 Tage inseriert war :-)

Falls die Frage kommt warum ich genau diese Wohnung genommen habe… Ich suche seit 3 Monaten, es ist unfassbar schwierig was vernünftiges zu finden. Es sind genügend Wohnungen frei, jedoch hauptsächlich in - ich nenne es mal - sozial schwierigenden Straßen, oder ohne Balkon oder deutlich zu groß/teuer.

Nun meine eigentliche Frage:
Wie würdet ihr die Wohnung am sinnvollsten aufteilen? Wohn/Esszimmer ist klar und der andere Raum? Ich habe schon überlegt daraus ein reines Kinderzimmer zu machen und im Wohnzimmer eine hochwertige Schlafcouch zu stellen, die ich tagsüber einklappe. Oder ich stelle ein „Elternbett“ mit in das andere Zimmer, welches 24 qm hat. Das Wohnzimmer hat 30 qm.

Bin über eure neutrale Meinung und die Tipps sehr dankbar :-)

Wie groß ist denn das halbe Zimmer?
Ich würde, wenn möglich, da ein Kinderschlafzimmer draus machen. Dann hat der Kleine während seiner Schlafenszeit Ruhe. Wenn noch ein Schreibtisch für die Schularbeiten reinpasst, wäre das optimal.
Das 24 qm-Zimmer dann für dich als Schlaf- und Arbeitszimmer (mit Glotze und PC, dann kann man sich auch dort mal aufhalten, wenn der Rest der Wohnung gerade vom Kind belegt ist).
Und der größte Raum als Wohn-, Ess- und Spielzimmer.

Hi,
also das Wohn/Ess-Zimmer hat 30 qm, das „andere“ Zimmer 24qm. das „halbe Zimmer“ ist die Küche mit 12qm.

Mir geht es primär drum, wie ich die Wohnung, bzw diese beiden Zimmer einrichte, grade bezogen auf den Kurzen.

Hallo,

gut, also keine 2,5 Zimmer, sondern nur zwei.

Ja, dann würde ich Deine Variante mit dem vollwertigen Kinderzimmer und der Schlafcouch bevorzugen.

Grüße
Pierre

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Fragen, die dir vielleicht weiterhelfen, wenn du sie für dich beantwortest:

Wie wohnst du denn?
Benutzt du einen Schreibtisch?
Magst du neben deinem Bett viele Dinge wie Bücher, Zeitungen, Medikamente, Uhren oder reicht dein Handy?
Wie viele Schränke benötigst du?
Wie oft hast du Wohnzimmer-Besuch?
Was mag dein Sohn zum Wohlfühlen an Möbeln und Gegenständen?
Wie viel Ruhe benötigst du und wie viel sein Sohn?
Hat dein Sohn auch mal Freunde zum Schlafen da?
Kann man die Zimmer unterteilen, vielleicht auch nur durch Regale?
Was machst du in der Wohnung: Schlafen, alleine essen, mit Freunden essen, Fernsehen, am Schreibtisch arbeiten, Handwerkern, Yoga, Partys geben,…
Wie sind die Lichtverhältnisse, ist ein Raum sehr dunkel?
Wie kann man die Küche nutzen, auch zum essen, Fernsehen, lesen?
Wie will/ kann man den Flur nutzen?
Will man ein Zimmer eher mit Schränken vollstellen und im anderen viel Platz lassen?

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Eine Küche ist eine Küche und kein Zimmer. :slight_smile:

Warum? Du könntest auch aus den 24 qm ein Wohn-/Esszimmer machen, und das aktuelle Wohn-/Esszimmer irgendwie so aufteilen, dass du deinen Schlafraum hast und Sohnemann seinen Schlaf- und Aufenthaltsraum. Nichts ist für die Ewigkeit, irgendwann braucht er sicherlich ein „richtiges“ eigenes Zimmer, aber 30 qm sind in meinen Augen Verschwendung. Meine Tochter hat das größte (ca. 16,3 qm) und hellste (3 Süd-Fenster) Zimmer im 1. Stock bekommen, jetzt beschwert sie sich, dass es zu groß ist, weil sie es ja aufräumen muss. :joy: Unser Schlafzimmer ist im Vergleich dazu nur knapp 13 qm groß und hat nur ein Nord-Fenster. Aber mehr brauchen wir da auch nicht, denn wenn ich schlafe, brauche ich keine Sonne, und viel Platz auch nicht.

Für dich zum Schlafen würde ich schon ein richtiges Bett nehmen (wie für Sohnemann auch), denn eine Couch hat, so hochwertig sie auch sein mag, nicht so viel Komfort wie ein gutes Bett. Und du möchtest sicherlich auch am nächsten Tag ausgeruht zur Arbeit fahren. :slight_smile:

@Karl2 hat ziemlich viele Fragen gestellt, aber die sind auch wichtig, um sinnvolle Vorschläge zu machen. Hast du vielleichte einen Grundriss der Wohnung, auf dem man die Räume, Türen und Fenster erkennen kann?

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Von „2,5 Zimmern“ wird gerne gesprochen, wenn ein Zimmer größer als üblich ist - also ein Zimmer und eineinhalb Zimmer. :slight_smile:

Wie sieht es mit der Möglichkeit aus, in der Küche eine kleine Essecke einzurichten? Das haben wir z.B. Da können zwar nur drei Leute sitzen, aber für den Alltag reicht es …

Ich kenne das eigentlich nur so, dass wenn man eine so genannte „Wohnküche“ hat diese als Küche plus halbes Zimmer gezählt wird.

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Auch das. Ich kenne beides.

Danke für eure Antworten.

Die Küche ist hier tatsächlich ein eigener Raum (mit Tür). Grundsätzlich geht da ein kleiner Esstisch, allerdings habe ich da im Wohnzimmer/Esszimmer schon „meinen“ Platz für meinen 160cm Esstisch (4 Personen), den ich hier aus dem Haus mitnehmen werde.

Ich habe mir das tatsächlich so eventuell gedacht.

Nr 1: Hochwertige Schlafcouch ins Wohnzimmer und er hat sein komplett eigenes Kinderzimmer. Kleiderschrank teilen wir uns so oder so einen großen.

Nr 2: Ein „Elternbett“ mit in eine Ecke vom Kinderzimmer, welches tagsüber abgedeckt wird. Platz wäre da. Die andere Hälfte vom Zimmer würde komplett ihm gehören.

Ich würde in keiner der beiden Varianten leben wollen. :slight_smile:

Kann man im Wohnzimmer nicht eine Ecke abtrennen mit einem vernünftigen Bett?

Beste Grüße,
Max

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Ich vermute, du überlegst, wenn du alleine bist, auf dem „Elternbett“ zu schlafen und wenn dein Sohn da ist auf der Couch?

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Hi @Arbeitstier75,

ich würde auch die Variante eigenes Kinderzimmer + Bett im Wohnzimmer bevorzugen. Allerdings fände ich es zu umständlich, jedesmal erst die Klappcouch zu einem Bett umfunktionieren zu müssen (ausklappen, Spannbettlaken beziehen etc.).
Inzwischen gibt es da schon einige andere Lösungen. Schau Dich mal im Internet um …
Zum Beispiel Schrankbetten, die man über der Couch ausklappen kann

oder Betten, die man herunterfahren kann!
(Mein ganz persönliches Highlight in diesem Video, das ich am praktikabelsten finde für Deine Situation, sieht man übrigens später dann ab Minute 6:45)

Schöne Grüße
Stefanie

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Das sehe ich zwar auch so, und das, was du verlinkt hast, sieht tatsächlich zum Teil toll aus, allerdings möchte ich nicht wissen, wieviel so etwas kostet. :open_mouth:

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ist ja alles très chic - aber wo verstaut der designer das kuschelige federbett?
und wieviel ballistol braucht man im monat für die mechanik?

die youtube-university liefert auch nachteile, die zum nachdenken anregen:

ab 4:30 zum thema.

e.c.

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Das ist doch prima. Dann kannst Du das Googeln und die Kostenfrage getrost dem UP überlassen.

Schöne Grüße
Stefanie

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Vermutlich in der großen Vase rechts am Fenster, die auch als Dunstabzugshaube und Katzenspielturm dienen kann.

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