Zwetschgenkuchen nach Grossmutters Art

Hi, zum mitschnuppern und Wasserimmundzusammenlaufen:

500 g Mehl
500 g Zucker
500 g Butter/Margarine
500 g Eier (ca. 9 Stück)
1 gestr. TL Backpulver
2 EL Vanillepuddingpulver
Aromen nach Geschmack, heute Zwetschgenwasser pur

mind. 2 kg Zwetschgen

diese halbieren, entsteinen und in eine Schüssel geben, halb mit Zwetschgenlikör (o. Zwetschgenwasser) begiessen, mindestens 8 Stunden in einer geschlossenen Schüssel stehen lassen, öfters wenden.

Backtemperatur:
vorheizen auf 160°C bei Umluft/Heissluft, sonst 180°C

Aus den o. Zutaten mit der weichen Butter einen Rührteig herstellen, der sehr flüssig ist. Eine tiefe Bratenpfanne ausfetten, mit Semmelbröseln bestreuen und den Teig hineingiessen. Nun sehr flott die abgegossenen Zwetschgen dicht an dicht legen (nicht eindrücken, sacken von alleine!!!), und in den vorgeheizten Backofen geben.

Backzeit: ca 90 Minuten, prüfen, evtl. noch 30 Minuten mehr, dann aus dem Backofen nehmen, mit Vanillezucker bestreuen, in kleine Quadrate schneiden (macht nämlich sehr satt) und entweder warm oder abgekühlt mit oder ohne geschlagene Sahne servieren .

G u t e n A p p e t i t !!!

Den gleichen Teig nehme ich auf Apfelkuchen, Streuselkuchen…

Hallo Christel,

Bei uns gab’s Zwetschgen (kommt nicht oft vor) und ich hab deinen Kuchen ausprobiert – wenn auch mit Abwandlungen (das .sa in meiner Mehladresse steht fuer Saudi Arabien, da kommt man nicht so leicht an „Geister“) – er hat wirklich toll geschmeckt! Aber sag mal, bei euch in der Familie scheint ja niemand Gewichtsprobleme oder Cholesterinprobleme oder sowas zu haben? *gg* Soviele Eier und Butter… wowee!

Jedenfalls, danke fuer’s Rezept.
Elke (die eine Schwester hat, die auch Christel heisst, und den Namen eigentlich mag)

Hallo Elke,
schön dass dir das rezept gefiel, meine Kinder haben kein Gewichtsprobleme, meine Tochter modelt… aber ich und ich ess nur ein Ministück. Der Kuchen ist dann für Gäste, die immer sehr begeistert sind. Cholesterinprobleme kenne ich nicht, habe dafür andere. Und wenn du Nahrungsmittelallergiker bist, bist du froh, wenn es mal 1 Kuchen gibt, den ich essen kann.

Ich nehme diesen Teig auch gerne, damit nicht jeder merkt, dass ich quasi kaum Lebensmittelvielfalt habe, denn 54 Nahrungsmittelallergien-unverträglichkeiten – da bleibt nicht viel in unserem Wohlstandsland.

Ich kann ja z.b. nie auswärts essen, allenfalls mal in Restaurants unserer Südländer - die sind nämlich sehr flexibel und hilfsbereit, was man von deutschen Gourmettempeln nicht sagen kann.

Was solls, bisher finden alle Gäste den Kuchen spitze und die Variante ein Teil Mehl durch Vanillepuddingpulver zu ersetzen brachte noc mehr Freunde.

Das Rezept kann man auch auf kleine Mengen abwandeln, z.B. alles auf 125 g und dann die Springform. Es geht alles und schmeckt immer. Ursprünglich gehört gar kein Backpulver daran, aber dann gibt es leicht Glitschkuchen – nicht jedermanns Sache *g*

Bis bald, liebe Grüsse Christel (der Name ist ja ziemlich o.k aber der Zweitname, g r a u s a m)

offtopic
Pffuuuu, da hast du’s wirklich nicht einfach mit diesen Problemen.
Total off topic: ich hab ja einigermassen Vergleichsmoeglichkeiten , was Kundendienst im weitesten Sinne betrifft, und es verwundert mich immer wieder, wie wenig in Deutschland auf den Kunden oder „Gast“ (*lol - SCNR=sorry could not resist) eingegangen wird. Egal ob’s im Restaurant oder im Laden ist.
Und nochmal zu deinem Namen: hast du einen zweiten ‚grausamen‘ Namen oder meinst du den Nachnamen? Zu dem faellt mir nur ein ehemaliger Lehrer in meiner Heimatstadt ein, der ja bundesdeutsch aufgefallen ist, wegen seiner Parteizugehoerigkeit (NPD). Wenn du einen Zweitnamen meinst, so schlimm wie bei meienr Schwester kann es gar nicht sein: Christel Hermine. Und meine andere Schwester heisst Traudel Rosine (ehrlich!). Bei mir ist den Eltern zum Glueck die Phantasie ausgegangen - ich heisse Elke mit nix hintendran.
Mach’s gut,
Elke (*diesichjetztnochmaleinkleinesstueckchenvondemkuchenabschneidengeht)