Du schreibst von Zwetschgenmaische… Wie wurden die Zwetschgen behandelt? Sind das noch ganze Früchte? Wurde Antigel zugesetzt? Wurden die ZWetschgen gemust, oder oder oder…
Um hier eine vernünftige Aussage machen zu können mußt Du leider ein wenig detaillierter werden.
Aber beißender Geruch ist nicht gut! Wobei der eine zu einer normalen Maischegärung „iiih“ sagt, dem anderen das schon fast als Parfum vorkommt
Was ist das für ein Faß?
Eine Zuckerzugabe ist nicht zwingend notwendig, wenn die Hefe Fruchtzucker zum Aufschluß vorfindet. Hier wäre natürlich eine OE° Bestimmung schon wichtig. Hast Du die € 8,00 in eine Oe-Waage investiert? Was für Hefe hast Du genommen… Hast DU die HEfe vorher vermehrt?
Fragen über Fragen - aber sonst kann ich Dir nicht weiterhelfen )
Also ich habe noch nie Zwetschgen gehabt, bei denen ich KEINEN Zucker zugeben mußte.
Aber du hast ja recht, der Zuckergehalt kann arg unterschiedlich sein.
mit Zwetschgen ist das halt so eine Sache… Einerseits bewegen sich bei vollreifen Zwetschgen die Oe° so zwischen 70 und 115 °Oe, aber was bei Zwetschgen viel schwieriger ist, ist die unterschiedliche Säure… Es kommt eben darauf an, was man machen will. Zwetschgenwein ist halt besonders. Eben wegen der meist zu niedrigen Säure, und dann wegen dem sehr hohen Pektingehalt, der das Abpressen der Maische erschwert. Die Weine werden sehr oft fast schon dickflüssig. Hier hilft die Behandlung mit Antigel.
Zum anderen oxidiert die Zwetschgenmaische sehr leicht - Vitamin C tut not…
Die Klärung ist auch so eine Sache - meistens bleiben die Weine trüb - bzw. man muß Aufwand betreiben um sie klar zu bekommen…
Wenn man destillieren will, dann fällt das alles nicht so sehr ins Gewicht - aber da macht man sich ja als Privatperson eh strafbar - und wer will das schon??
Abhilfe schafft, den Zwetschgenmus mit Wasser zu verdünnen, aber dann eben Zucker und Säure zusetzen - sonst wirds wirklich nichts.