Zwillinge

Hallo zusammen,

ich weiß nicht ob es hier reinpasst, aber ich treffe anscheinend zur Zeit gerade viele Zwillinge.

Meine Frage ist nun, ob es nun insg. mehr gleichgeschlechtliche oder mehr nicht gleichgeschlechtliche Zwillinge auf der Welt gibt, und warum das so ist?

Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen.

Gruß,Simon

Hi,

harte Zahlen kann ich nicht liefern, aber die Logik sagt mir, daß es mehr gleichgeschlechtliche Zwillinge geben muß.
Begründung: es gibt eineiige und zweieiige Zwillinge. Die eineiigen haben identisches Erbgut, sind also immer gleichgeschlechtlich. Zweieiige Zwillinge sind genetisch wie normale Geschwister, hier bestimmt also der Zufall das Geschlecht. Damit müßte bei zweieiigen Zwillingen die Zahl der gleich- und verschiedengeschlechtlichen Paare ungefähr gleich sein. Addiert man die immer gleichgeschlechtlichen Eineiigen, muß deren Zahl höher sein.

Gruß Stefan

ich weiß nicht ob es hier reinpasst, aber ich treffe
anscheinend zur Zeit gerade viele Zwillinge.

Meine Frage ist nun, ob es nun insg. mehr
gleichgeschlechtliche oder mehr nicht gleichgeschlechtliche
Zwillinge auf der Welt gibt, und warum das so ist?

Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen.

Gruß,Simon

Hallo Simon,

ich weiß nicht ob es hier reinpasst, aber ich treffe
anscheinend zur Zeit gerade viele Zwillinge.

Meine Frage ist nun, ob es nun insg. mehr
gleichgeschlechtliche oder mehr nicht gleichgeschlechtliche
Zwillinge auf der Welt gibt, und warum das so ist?

Ich schätze, dass es mehr gleichgeschlechtliche Zwillinge auf der Welt gibt.

Begründung:

Es gibt ja eineiige und zweieiige Zwillinge.

Bei den zweieiigen Zwillingen, die ja einfach nur wegen zweier gleichzeitig stattgefundener Eisprünge zwei gleichzeitig gezeugte Geschwister sind, ist die Chance auf gleich- oder nicht gleichgeschlechtlich wohl ca. 50 : 50, da ja wohl die Wahrscheinlichkeit, ob ein Junge oder ein Mädchen geboren wird, auch etwa bei 50 : 50 liegt.

Allerdings habe ich letztens mal gelesen, dass selbst dies nicht ganz stimmt, und dass ein ganz kleines bisschen mehr (ich glaube) Jungs geboren werden. Dadurch würde sich die Wahrscheinlichkeit auch ein ganz klein wenig zu 2 Jungs hin verschieben.

Eineiige Zwillinge jedoch sind immer gleichgeschlechtlich, da sie ja identische Erbanlagen haben, da sie sich erst nach der ersten Zellteilung in zwei eigenständige Menschen entwickeln.

Insofern müssten ein- und zweieiige Zwillinge zusammengenommen häufiger gleichgeschlechtlich sein. Dabei sind zweieiige Zwillinge meines Wissens aber deutlich häufiger als eineiige, ich glaube, das Verhältnis liegt da etwa bei 2 : 1, so dass (wenn das stimmt) das Verhältnis von gleich- zu ungleichgeschlechtlichen Zwillingen ebenfalls bei 2 : 1 liegen müsste. (1 Teil zweieiig ungleichgeschlechtlich, 1 Teil zweieiig gleichgeschlechtlich, 1 Teil eineiig gleichtgeschlechtlich).

Ich habe aber keinerlei Zahlen darüber. Die haben vielleicht die Zwillingsvereine. Einen kenne ich, der heißt Doppelpack. Vielleicht hat der auch eine Internetseite.

Viele Grüße
Thea

Hallo Simon,

wie Goosie schon schrieb, sind eineiige Zwillinge immer!!! gleichgeschlechtlich.

Die Verteilung eineiig zu zweieiig ist (mit starken (regionalen) Schwankungen) etwa 1 : 2

bei zweieiigen Zwillingen kann man mit guter Näherung sagen, daß das Verhältnis gleich- zu verschiedengeschlechtlich etwa gleichhoch ist.

Daher gibt es also mehr gleichgeschlechtliche Zwillinge.

Gandalf

Abend Gandalf!

bei zweieiigen Zwillingen kann man mit guter Näherung sagen,
daß das Verhältnis gleich- zu verschiedengeschlechtlich etwa
gleichhoch ist.

Wie kommst du darauf?

Ohne irgendwelche Zahlen oder Statistiken zu haben würde ich vermuten
das Verhältnis ist nicht gleich, sondern geht noch mehr
Richtung gleichgeschlechtlich.

Ich weiß zwar nicht mehr wie rum (männlein/weiblein) aber irgendwie
sind doch die einen Samen beweglicher und die anderen leben länger.
Dies führt natürlich zwangsläufig dazu, das die Wahrscheinlichkeit
für gleichgeschlechtliche Kinder selbst bei zweieiigen Zwillingen
höher ist.

Wie gesagt, auch nix fundiertes. :smile:

Gruß
Stefan

Hallo

Dies führt natürlich zwangsläufig dazu, das die
Wahrscheinlichkeit
für gleichgeschlechtliche Kinder selbst bei zweieiigen
Zwillingen
höher ist.

Ich hab diese Statistiken gefunden, bei denen allerdings - bis auf bei der Statistik aus Thüringen - nicht angegeben ist, wo und wann und ob überhaupt Daten erhoben worden sind.

2 Jungen: 2045
1 Madchen, 1 Junge: 1675
2 Madchen: 2022
http://wwwmath1.uni-muenster.de/statistik/gantert/St…

Junge-Junge
Eineiig: 1/6
Zweieiig: 1/6

Junge-Mädchen
Zweieiig: 2/6

Mädchen-Mädchen
Eineiig: 1/6
Zweieiig: 1/6

http://kind.qualimedic.de/Zwillings_statistiken.html

http://www.tls.thueringen.de/presse/2004/pr_194_04.htm
Am häufigsten war bei den Zwillingsgeburten die Kombination „Mädchen/ Mädchen“ mit 38,7 Prozent vertreten, gefolgt von den „Pärchen“ mit 31,3 % Prozent und dem „Doppelpack“ der Knaben mit 30 Prozent.

Viele Grüße
Thea

Moin Stefan,

Wie kommst du darauf?

kommt gleich.

Ohne irgendwelche Zahlen oder Statistiken zu haben würde ich
vermuten
das Verhältnis ist nicht gleich, sondern geht noch mehr
Richtung gleichgeschlechtlich.

Wie kommst Du darauf?! :smile:

Ich weiß zwar nicht mehr wie rum (männlein/weiblein) aber
irgendwie
sind doch die einen Samen beweglicher und die anderen leben
länger.
Dies führt natürlich zwangsläufig dazu, das die
Wahrscheinlichkeit
für gleichgeschlechtliche Kinder selbst bei zweieiigen
Zwillingen
höher ist.

Es ist soweit richtig, daß die eine Sorte Spermien schneller ist und die andere langlebiger, aber die Eizellen werden in zwei verschiedenen Eierstöcken produziert und der eisprung ist nicht zwangsläufig gleichzeitig.
Weiterhin ist die Wandergeschwindigkeit in den Eileitern nicht gleich.
Da das eine Ei in dem einen, das andere im zweiten Eileiter schwimmt, ist das Ereigniss Befruchtung weitestgehend unabhgängig.

Daher postuliere ich ein Ausmittteln der verschiedenen Einflußfaktoren.

Gandalf