Hallo!
Allerdings gibt es
Wortpaare, die einfach nur zusammenpassen und Eigenschaft der
deutschen Sprache sind.
Ja, aber diese sind eben nicht „zwingend“ und passen daher nicht zur Fragestellung!
Eine Butter wird nunmal einfach nicht „schlecht“, sondern sie
wird „ranzig“,
Aber der Zusammenhang ist weder in die eine noch in die andere Richtung _zwingend_ - die Butter die ich mir heute morgen aufs Brötchen geschmiert habe, war keinesfalls ranzig, sondern sehr schmackhaft. 
Und Butter ist nicht das einzige was ranzig werden kann: ranziges Öl gibt es ebenso, und der „ranzige Geruch“ kann praktisch überallher kommen.
während Milch eben „sauer“ wird,
Dito: Milch kann auch frisch sein, pasteurisiert, angedickt oder einfach nur schlecht… Und manch ein Motor wurde schon „sauer“ gefahren wie auch viele Gurken sauer eingelegt sind.
Ein Abenteuer ist meistens „spannend“, da dies im Wesen des
Abenteuers liegt.
Das paßt recht gut zur ursprünglichen Frage!
Auch „Regefälle“ kann ich durchaus in
Verbindung mit „sintflutartig“ setzen - denn wer wird von
„starken“ „Regenfällen“ sprechen wollen - Regen fälle
sind nun schonmal bereits stark!
Natürlich gibt es starke Regenfälle - das „fälle“ bestimmt ja in erster Linie einmal die Bewegungsrichtung des Regens… (Aber wer hat schon jemals eine „Regensteigung“ gesehen?!?
…)
„Häufige Regenfälle“ müssen jedenfalls genauso wie „gelegentliche Regenfälle“ nicht immer gleichbedeutend mit Starkregenereignissen sein!
Das „sintflutartig“ betont
diese Stärke und das subjektive Element darin noch zusätzlich.
Das ist halt das typische Beispiel einer sinnlosen Phrasendrescherei - obwohl ich mich selber keinesfalls davon freisprechen möchte, gelegentlich auf solche Worthülsen zurückzugreifen.
Dies, darin gebe ich Dir recht, hat in seriösen Nachrichten
nur selten etwas zu suchen. Wenn es aber durch Regen
tatsächlich zu Überschwemmungen kommt, würde ich dennoch nciht
von „überdurchschnittlich starkem Regen“ sprechen, denn dies
könnte als euphemistischer Zynismus gewertet werden.
Nein, die Formulierung ist mehr als holprig.
Aber wie wäre es mit „anhaltenden starken Regenfällen“? Auch der gute alte „Wolkenbruch“ wäre für mich noch eine Alternative.
Aber das „sintflutartige“ ist ein durch ständigen übermäßigen Gebrauch völlig abgenutzter Superlativ, der inzwischen überhaupt keine Bedeutung, keinen Inhalt mehr hat.
Früher mal gab es den „Star“, der alle anderen überragte. Irgendwann einmal mußte der ja getoppt werden und der „Superstar“ war geboren! Inzwischen ist die Star-Evolution nach „Weltstar“ und „Megastar“ schon derartig inflationär ausgeufert, daß jeder hergelaufene Hansel im Deppenfernsehen zum Superstar aufsteigen kann…
In diesem Sinne „freundliche“ „Grüße“
Ist auch nicht die zwingende und einzig wahre Verbindung, wetten? 
Liebe Grüße,
Robert