Wenn ich zwei Resonatoren habe (4,3 und 8,0 MHz) und zwischen ihnen hin und her schalten können möchte, muss ich dann alle 3 Kontakte umschalten?
Das wäre leicht ungünstig, da Schalter, die das können rar, teuer und recht groß sind.
Reicht es vielleicht nur zwei oder gar nur einen Kontakt umzuschalten und den Rest immer verbunden zu lassen?
Ach ja, und wie lang dürfen eigentlich Kabel zwischen Resonator, Schalter und Platine sein (wegen der Hochfrequenz) und beeinflussen sich die Kabel, wenn sie zu dicht an einander liegen?
attaxx
Hallo attaxx,
Eigentlich ist das eine Frage fürs Elektronikbrett.
Wenn ich zwei Resonatoren habe (4,3 und 8,0 MHz) und zwischen
ihnen hin und her schalten können möchte, muss ich dann alle 3
Kontakte umschalten?
Irgendwie solltest du noch angeben von welchen Resonatoren du sprichst.
Hier im Brett sind jede menge an Unterschiedlichen Resonatoren bekannt.
Es gibt auch noch optische Resonatoren, welche aber bei deiner Frage wegfallen. Elektronische gibt es auch in sehr unterschiedlichen Varianten, Topfkreise sind auch Resonatoren …
Kann es sein, dass du keramische Resonatoren mit 3 Anschlüssen meinst, welche bei Mikroprozessoren als Billigvariante anstelle eines Quarzes verwendet werden ??
Dann stellt sich noch die Frage nach deiner Anwendung, bei einem µP kannst du den nicht einfach so umschalten.
Ach ja, und wie lang dürfen eigentlich Kabel zwischen
Resonator, Schalter und Platine sein (wegen der Hochfrequenz)
und beeinflussen sich die Kabel, wenn sie zu dicht an einander
liegen?
Grundsätzlich so kurz wie Möglich !!
Die Probleme sind:
-
zusätzliche Kapazität
-
zusätzliche Induktivität
-
Störungen.
-
und 2. verstimmen dir den Kreis (sowohl die Frequenz wie auch die Güte) und können den Oszillator vom Schwingen abhalten.
-
erzeugt dir Aussetzer und und verschlechtert die Stabilität.
Mit abgeschirmten Leitungen kann man 3. verbessern, wodurch due aber eine grössere Kapazität der Kabel bekommst 
MfG Peter(TOO)
Eigentlich ist das eine Frage fürs Elektronikbrett.
stimmt… ich kenne mich in dem Forum hier nicht so gut aus, und bei der Masse an Brettern verlier ich schon mal den überblick…
Kann es sein, dass du keramische Resonatoren mit 3 Anschlüssen
meinst, welche bei Mikroprozessoren als Billigvariante
anstelle eines Quarzes verwendet werden ??
genau die meine ich. Vielleicht kennst du die grafikfähigen Taschenrechner von Casio. Die Dinger sind unglaublich langsam. Da ist ein 4,3Mhz SMD Resonator drin, den kann man austauschen, bis 8Mhz sollen gehen. Der Nachteil ist allerdings, dass der TR anschließend nicht mehr mit dem PC oder mit unaufgerüsteten Einheiten kommunizieren kann. Daher das mit dem Umschalten.
Dann stellt sich noch die Frage nach deiner Anwendung, bei
einem µP kannst du den nicht einfach so umschalten.
Öhm… was heißt P?
Ach ja, und wie lang dürfen eigentlich Kabel zwischen
Resonator, Schalter und Platine sein (wegen der Hochfrequenz)
und beeinflussen sich die Kabel, wenn sie zu dicht an einander
liegen?
Grundsätzlich so kurz wie Möglich !!
Die Probleme sind:
-
zusätzliche Kapazität
-
zusätzliche Induktivität
-
Störungen.
-
und 2. verstimmen dir den Kreis (sowohl die Frequenz wie
auch die Güte) und können den Oszillator vom Schwingen
abhalten.
-
erzeugt dir Aussetzer und und verschlechtert die
Stabilität.
Mit abgeschirmten Leitungen kann man 3. verbessern, wodurch
due aber eine grössere Kapazität der Kabel bekommst 
hm… ist ein Umschalter dann überhaupt nicht möglich?
Oder soll ich versuchen die Kabel mit schnelleren Resonatoren kompensieren?
Hallo Attaxx,
Kann es sein, dass du keramische Resonatoren mit 3 Anschlüssen
meinst, welche bei Mikroprozessoren als Billigvariante
anstelle eines Quarzes verwendet werden ??
genau die meine ich. Vielleicht kennst du die grafikfähigen
Taschenrechner von Casio. Die Dinger sind unglaublich langsam.
Da ist ein 4,3Mhz SMD Resonator drin, den kann man
austauschen, bis 8Mhz sollen gehen. Der Nachteil ist
allerdings, dass der TR anschließend nicht mehr mit dem PC
oder mit unaufgerüsteten Einheiten kommunizieren kann. Daher
das mit dem Umschalten.
Umschalten müsstest du zwei der Anschlüsse, der Dritte liegt normalerweise an Masse.
Die Frage ist, wie kritisch der Oszillator aufgebaut ist. Grundsätzlich sind solche Oszillatoren auf geringen Stromverbrauch ausgelegt, die Batterie soll ja lange halten, sodass das ganze noch etwas kritischer ist.
Drähte wirken als Antennen, kann also gut sein, dass nach der Modifikation mit den Schaltern, sich der Rechner vertut, wenn daneben das Handy klingelt. Ob er dann nur abstürtzt oder sich einfach verrechnet kann dir keiner im voraus sagen.
MfG peter(TOO)
Umschalten müsstest du zwei der Anschlüsse, der Dritte liegt
normalerweise an Masse.
Klingt doch schon mal gut. Nur: Woher weiß ich, welcher das ist? Ach ja: ist es eigentlich egal, wie rum ich den Resonator reinlöte?
Die Frage ist, wie kritisch der Oszillator aufgebaut ist.
Grundsätzlich sind solche Oszillatoren auf geringen
Stromverbrauch ausgelegt, die Batterie soll ja lange halten,
sodass das ganze noch etwas kritischer ist.
Drähte wirken als Antennen, kann also gut sein, dass nach der
Modifikation mit den Schaltern, sich der Rechner vertut, wenn
daneben das Handy klingelt. Ob er dann nur abstürtzt oder sich
einfach verrechnet kann dir keiner im voraus sagen.
Mh… Das klingt hingegen nicht so toll… soll ich es trotzdem einfach mal ausprobieren?
Hey, mir kommt da grade noch eine ganz andere Idee:
Wenn ich mir noch einen zweiten SMD-Resonator besorge, kann ich dann vielleicht Schleifkontakte bauen, die Resonatoren quasi aneinander kleben und dann diesen Block als ganzes hin und her schieben? (wenn du verstehst was ich meine…)
attaxx
Hallo attaxx,
Umschalten müsstest du zwei der Anschlüsse, der Dritte liegt
normalerweise an Masse.
Klingt doch schon mal gut. Nur: Woher weiß ich, welcher das
ist?
Meistens der in der Mitte. Genau sieht man das am Layout der Platine.
Ach ja: ist es eigentlich egal, wie rum ich den Resonator
reinlöte?
Meistens ist es egal (Wenn C1 und C2 identisch sind).
http://www.murata.com/catalog/p16e.pdf
Hey, mir kommt da grade noch eine ganz andere Idee:
Wenn ich mir noch einen zweiten SMD-Resonator besorge, kann
ich dann vielleicht Schleifkontakte bauen, die Resonatoren
quasi aneinander kleben und dann diesen Block als ganzes hin
und her schieben? (wenn du verstehst was ich meine…)
Wenn du gut in Feinmechanik bist.
Ab Seite 13 soltest mal nachlesen.
http://www.panasonic-electric-works.de/pewde/de/down…
Für dein Vorhaben wäre es das einfachste einen Schalter oder ein Relais zu zerlegen.
Eine ANdere Möglickeit wäre vielleicht einen kleinen SChiebeschalter zu verwenden, den ganz kurz einzubauen und den Betätigungs-Knopf zu verlängern.
MfG Peter(TOO)
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Wow. Danke für deine Hilfe, ich werd mich in den Ferien mal dransetzen.
attaxx