Hallo,
ich habe mit den im Fachhandel angebotenen Blitzschutz-Zwischensteckern bei Stereoanlagen, Fernsehern, Computern u.ä. recht gute Erfahrungen gemacht.
Wie sieht es bei der Elektrik einer Ölheizung aus? Ich meine irgendwo in einer Anleitung zu diesen Steckern mal gelesen zu haben, daß die geschützte Gerät nicht über eine bestimmte Menge Strom ziehen darf, weil sonst die Sicherung schon bei der Inbetriebnahme durchbrennt. Weiß jemand, ob eine Elektronik einer Ölheizung - eventuell beim Zünden des Brenners - besonders viel Strom zieht? (Das Wasser wird übrigens auch über den Ölbrenner erwärmt und nicht per elektrischer Heizschlange.)
Gruß, Jost
Hallo,
Die Zwischenstecker halten den Brennerstrom locker aus.
Besse ist es jedoch den Überspannungsableiter (Grobschutz)
direckt an der Netzverteilung anzuschalten.
MfG: Josef Spies
Grobschutz hin, Feinschutz her — Ihr dürft nur nicht außer acht lassen, dass es u. U. nicht damit getan ist, einen Ableiter einzubauen und dann kann nichts mehr passieren.
Um eine Anlage gegen Überspannnungen zu schützen, sind die elektrischen und geometrischen Verhältnisse zu beachten; wo können Überspannungen auftreten, wo bestehen Leiterschleifen (auch metallene Leiter anderer Gewerke betrachten!), in die Spannungen induziert werden können. Überspannungsschutz (auch Feinschutz genannt) wird normalerweise direkt am Verbraucher installiert
Literatur:
Hasse/Wiesinger, Handbuch für Blitzschutz, Pflaum-Verlag
Hasse/Wiesinger, EMV-Blitz-Schutzzonen-Konzept, Pflaum-Verlag
(Standardwerke, müssten beide in gut sortierten Bibliotheken vorhanden sein)
Firmeninformationen Fa. Dehn, Kleinhuis und die entsprechenden anderen Hersteller; über Suchmaschine suchen…
Claus