Guten Tag,
sollte mein Zwischenzeugnis als med. Fachangestellte in einem Labor selbst schreiben und bin mir -trotz der zahlreichen Tipps im Net - nicht sicher, ob es so auch wirklich ok ist:
Zwischenzeugnis
Frau… geb. am … ist seit dem … als med. Fachangestellte in unserem Unternehmen beschäftigt.
Zu ihren Aufgaben zählen:
Datenerfassung per EDV
Telefonmanagment
Praxis- und Krankenhaus-Betreuung per Telefon
Befundauskunft
Lagererhaltung und Disposition für Büromaterial
Empfang
Den an sie gestellten Anforderungen wird Frau … stets auf vorbildliche Weise gerecht. Sie zeigt stets ein sehr hohes Maß an Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft und zeichnet sich duch sehr gutes Organisationsvermögen aus.
Frau … behält auch bei hohem Arbeitsvolumen den Überblick.
Frau … verfügt über ein umfangreiches und besonderes fundiertes Fachwissen. Dank ihrer guten Auffassungsgabe, ihres persönlichen Engagements und ihrer Flexibilität kann sich Frau … schnell in neuen Situationen zurecht finden.
Hervorzuheben ist ihre zielgerichtete, selbständige und zuverlässige Arbeitsweise. Ihre Arbeitsergebnisse sind anhaltend von guter Qualität. Starkem Arbeitsanfall ist sie stets gewachsen und hält auch hohem Termindruck stand.
Frau … hat alle ihr übertragenen Arbeiten stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erfüllt. Ihr Verhalten gegenüber Ihren Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen ist jederzeit vorbildlich. Neben ihrer fundierten fachlichen Qualifikationen zeichnet sich Frau … durch ihrer stets freundliche Art aus. die Leistungen von Frau … haben in jeder Hinsicht unsere vollste Anerkennung gefunden.
Dieses Zwischenzeugnis wurde auf eigenem Wusch von Frau … erstellt.
Und??? Was sagt ihr dazu?
Kann man das so lassen?
Tausend DANK schonmal für eure Hilfe ;o)
Klassiker.
Kann so bleiben.
Tendenz zu positiv. Aber wenn das den Tatsachen entspricht, ist das ok. Ein zu gutes Zeugnis kann auch nach hinten losgehen.
Ich gehe davon aus, dass Sie schon einige Jahre im Dienst sind. Wenn erst 1 Jahr, paßt das Zeugnis nicht.
Ich hoffe, ich habe Ihnen ein wenig weiter helfen können.
Mit den besten Grüßen
Irmgard Röttger
Frau… geb. am … ist seit dem … als med. Fachangestellte
in unserem Unternehmen beschäftigt.
Ja seit wann denn nun? Ist doch ein Unterschied ob Du da 3 Monate oder 20 Jahre warst…
Zu ihren Aufgaben zählen:
Datenerfassung per EDV
Telefonmanagment
Praxis- und Krankenhaus-Betreuung per Telefon
Befundauskunft
Lagererhaltung und Disposition für Büromaterial
Empfang
Und die sind so richtig und auch nach Wichtigkeit geordnet? Und was zum Geier ist „Telefonmanagement“? *grübel* Ich meine "Management ist ja immer cool, aber Telefonmanagement?
Den an sie gestellten Anforderungen wird Frau … stets auf
vorbildliche Weise gerecht. Sie zeigt stets ein sehr hohes Maß
an Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft und zeichnet sich
duch sehr gutes Organisationsvermögen aus.
Frau … behält auch bei hohem Arbeitsvolumen den Überblick.
Frau … verfügt über ein umfangreiches und besonderes
fundiertes Fachwissen. Dank ihrer guten Auffassungsgabe, ihres
persönlichen Engagements und ihrer Flexibilität kann sich Frau
… schnell in neuen Situationen zurecht finden.
Hervorzuheben ist ihre zielgerichtete, selbständige und
zuverlässige Arbeitsweise. Ihre Arbeitsergebnisse sind
anhaltend von guter Qualität. Starkem Arbeitsanfall ist sie
stets gewachsen und hält auch hohem Termindruck stand.
Bis hierhin fällt mir nix zu mäkeln ein. Sehr liebevoll zusammenkopierte Textbausteine aus nem Zeugnisgenerator, aber da sehe ich nix negatives. *in die Runde guck* Wie seht Ihr das?
Frau … hat alle ihr übertragenen Arbeiten stets zu unserer
vollsten Zufriedenheit erfüllt. Ihr Verhalten gegenüber Ihren
Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen ist jederzeit
vorbildlich.
Und hier fehlen definitiv die Patienten und eventuelle Kunden/Lieferanten. Du hast doch irgendwas am Telefon gemanagt, also gab es Kontakte nach „aussen“ - die müssen erwähnt sein. Und gerade für „Befundauskunft“ kann ja auch manchmal Psychologie geforder sein. Muss also rein.
Neben ihrer fundierten fachlichen Qualifikationen
zeichnet sich Frau … durch ihrer stets freundliche Art aus.
die Leistungen von Frau … haben in jeder Hinsicht unsere
vollste Anerkennung gefunden.
ok.
Dieses Zwischenzeugnis wurde auf eigenem Wusch von Frau …
erstellt.
Hübsch wäre, wenn da noch ein Grund wie „Chefwechsel“ oder so stünde und dass man sich aber auch auf ne weitere Zusammenarbeit mit Dir freut (das gehört nach all den Lobhudeleien von oben eigentlich sogar dringend rein).
sollte mein Zwischenzeugnis als med. Fachangestellte in einem
Labor selbst schreiben
Das sieht man nicht nur, es springt einen förmlich an.
Zwischenzeugnis
Frau… geb. am … ist seit dem … als med. Fachangestellte
in unserem Unternehmen beschäftigt.
Ja wie lange denn? Das ist entscheidend, aber angesichts des Mists der nun kommt schon fast nebensächlich.
Zu ihren Aufgaben zählen:
Datenerfassung per EDV
Telefonmanagment
Praxis- und Krankenhaus-Betreuung per Telefon
Befundauskunft
Lagererhaltung und Disposition für Büromaterial
Empfang
3 und 4 klingen einigermassen qualifiziert, den Rest kann jeder Trottel von der Strasse. „Kaffee kochen“ fehlt hier noch.
Bei einer Tätigkeitsbeschreibung müssen zuerst die wichtigen Dinge genannt werden und die müssen unbedingt qualifizierte Tätigkeiten wiederspiegeln.
(…)
Hier hab ich mindestens 15 Zeilen inhaltloses und redundantes Gesülze weggestrichen. Substanzlos. Unglaubhaft. Total übertrieben.
Du hast hier gleich doppelt und dreifach Standardsätze aneinandergereiht ohne auch nur den Ansatz von Inhalt zu geben.
Gibt es nicht einen konkreten Erfolg?
Dieses Zwischenzeugnis wurde auf eigenem Wusch von Frau …
erstellt.
Patienten scheint es keine zu geben und behalten will man dich anscheinend auch nicht unbedingt, eher wegloben.
Bis hierhin fällt mir nix zu mäkeln ein. Sehr liebevoll
zusammenkopierte Textbausteine aus nem Zeugnisgenerator, aber
da sehe ich nix negatives. *in die Runde guck* Wie seht Ihr
das?
Also bisher war ich immer konform mit dir.
Da hat jemand sämtliche Internetquellen abgegrast und aus Angst irgendein Detail zu vergessen einfach JEDEN für gut befundenen Baustein hingeschrieben.
Das zieht sich über mindestens 15 Zeilen, ist länger als der gesamte Rest und hat null Inhalt.
Dieses „Zeugnis“ ist so leer wie „kein Zeugnis“. Der Leser ist danach kein bischen schlauer.
Die Reihenfolge der Tätigkeiten und die fehlenden Patienten sowie die Länge der Beschäftigung hast du ja gemerkt.
*verlegenwerd* Wie gesagt, ich war in dem Fall sehr unsicher. Einerseits fand ich an keinem der Sätze an sich was zu mäkeln - andererseits war mir „irgendwas“ aufgestossen.
Da hat jemand sämtliche Internetquellen abgegrast und aus
Angst irgendein Detail zu vergessen einfach JEDEN für gut
befundenen Baustein hingeschrieben.
Danke, genau das war’s Es ist einfach zuviel des Guten! Und vor allem ohne konkrete Erfolge.