Zwischenzeugnis Bewertung

Hi Jorge,

wollen würde, aber damals habe ich mich wohl nicht dafür
interessiert.

dann nimm doch die Gelegenheit wahr, Dir das Teil jetzt mal anzuschauen :wink: Dazu ist’s nie zu spät.

Ich denke dies liegt daran, dass ich firmenintern gewechselt
bin und deswegen Daten zur Firma nicht erwähnt wurden.

Wie gesagt - über die Angaben zur Firma streiten sich die die Gelehrten. Sehr viele finden, dass da gar nix dazu stehen soll, ich persönlich (und sehr laienhaft) fände es schlauer, wenn da ein (und nur ein) Satz stünde, was die Firma denn so grob tut.

Nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss wurde Herr XXX als
Facharbeiter übernommen und im Bereich Analytische Services –
Materialprüfung eingesetzt. Zum 01. April 2002 wurde Herr XXX
ins Angestelltenverhältnis übernommen.

Dann kommt hier der Techniker rein. Zum 1. April 2002 wurde Herr xxx - nach Abschluss einer Fortbildung zum Dingsda-Techniker - in ein Angestelltenverhältnis übernommen. Die Aufgabenliste wird dann auch entsprechend unterteilt in „Facharbeiter-Tätigkeiten“ und „Techniker-Tätigkeiten“.

Ja, mein Aufgabengebiet ist erweitert worden bzw. wurde ich
nach meinem Techniker-Abschluss zum Angestellten.

Siehe oben, das MUSS unbedingt rein.

Aufgrund seiner
Auffassungsgabe und seiner Urteilsfähigkeit ist es ihm in
schwierigen Situationen möglich, erfolgreich praktikable
Problemlösungen aufzuzeigen.

Wieder bös interpretiert: alle anderen Kollegen hat er ständig
mit seinen klugscheisserischen Ratschlägen genervt.

hmmm…kann mir nicht vorstellen, dass es so gemeint ist, da
ich eher ein ruhiger, zurückhaltender Typ bin.

Klar, aber das wissen „Fremde“ Personaler doch nicht :wink: Und mit etwas Pech fliegst Du wegen sowas dann vor dem Gespräch schon raus - muss ja nicht rein.

Er überzeugt stets durch seine persönliche
Integrität.

Häääh?

Ich denke damit wird gemeint, dass ich mich gut in die Gruppe
integrieren konnte.

Dann sollte das auch genau so da stehen.

Na, hört sich ja Deiner Meinung nach also nicht sehr gut
an…zum Glück muss ich mich nicht damit bewerben, da ich ja
jetzt bereits einen neuen (besseren) Job habe.

Der neue Job ist aber in der gleichen Firma? Egal, zumindest die Sache mit den Tätigkeiten MUSS unbedingt verständlicher aufgedröselt werden. Und auch alles andere würde ich entsprechend ändern lassen, man weiss ja nie, wie’s im neuen Job läuft und dann hast zumindest was in der Hand, falls Du später mal planen solltest, Dich extern zu bewerben :wink:

*wink*

Petzi

Na gut
Hi!

Vielen Dank für Deine Hilfe. Ich weiss jetzt (endlich) was Du
bzw. was ihr damit meint, dass nur ein komplettes Zeugnis eine
Beurteilung erst möglich macht.

Verstehe mich nicht falsch, aber es ist ein wenig nervend, tausend mal die gleiche Litanei runterzubeten, wo doch dsa Wort „komplett“ so eindeutig ist…

Wie ihr seht bin ich in Sachen
„Arbeitszeugnisse“ recht unerfahren. Deswegen möchte ich mich
bei Euch (Guido *wink) entschuldigen.

Du musst Dich nicht entschuldigen - schließlich willst DU eine Info :smile:
Zugegeben hätte ich aber sonst nicht mehr reagiert *g*

Nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss wurde Herr XXX als
Facharbeiter übernommen und im Bereich Analytische Services –
Materialprüfung eingesetzt. Zum 01. April 2002 wurde Herr XXX
ins Angestelltenverhältnis übernommen.

…womit sich genau WAS änderte?

Das Aufgabengebiet von Herrn XXX umfasste folgende
Tätigkeiten:

Ich gehe jetzt mal nicht darailiert auf die Tätigkeiten ein, aber:
Die sind derart aufgebläht, dass man zu dem Schluss kommen kann, dass DU nichts besonderes gemacht hast.
Bevor man also gar nichts schreibt, führt man detailierte Belanglosigkeiten auf…

Herr XXX hat sich nebenberuflich zum staatlich geprüften
Techniker, Fachrichtung Maschinenbau weitergebildet.

Ja - toll…
Wie erfolgreich, was hat sich verändert, wie fand das im Unternehmen Anklang?

Herr XXX ist aufgrund seiner Kompetenz stets in der Lage, die
ihm übertragenen Aufgaben gut zu lösen.

Er ist in der Lage heißt hier ziemlich klar:
Er KÖNNTE schon - aber er MACHT es nicht!

Aufgrund seiner
Auffassungsgabe und seiner Urteilsfähigkeit ist es ihm in
schwierigen Situationen möglich, erfolgreich praktikable
Problemlösungen aufzuzeigen.

Erneut: Es ist ihm möglich
Er KÖNNTE schon - aber er MACHT es nicht!

Herr XXX überzeugt dadurch, dass
er auch stärksten Arbeitsanfall gewachsen ist. Er ist ein
äußerst zuverlässiger Mitarbeiter, der seine Aufgaben stets
genau und sicher erledigt.

Genau und sicher heißt vermutlich langsam und überzogen penibel.

Herr XXX zeigt Einsatzbereitschaft
und Initiative. Er überzeugt stets durch seine persönliche
Integrität. Auch in schwierigen Situationen geht es stets
planvoll vor und findet schnell Strategien und Lösungsansätze.

Er findet sie, setzt sie aber nicht um?

Herr XXX zeichnet sich durch sehr gutes technisches
Verständnis und manuelle Geschicklichkeit aus. Herr XXX
erledigt seine Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit
und entspricht unseren Erwartungen in jeder Hinsicht gut.

Dieser Absatz ist so ein schönes Beispiel für das, was ich an andere Stelle schon mal ansprach.
Eigentlich wäre das ein ordentlicher Absatz.
Da aber nirgendwo Erfolge aufgezählt werden und der Rest ziemlich mies ist, verliert es völlig an Bedeutung!

Das persönliche Verhalten von Herrn XXX ist einwandfrei. Bei
Vorgesetzten, Kollegen und Kunden ist er sehr geschätzt.

Wie gesagt: Kunden nach vorne oder komplett extra.

Ehrlich gesagt ist dieses Zeugnis ziemlicher Müll.
Du sagtest: Zum Glück musst Du Dich damit nicht bewerben…

Das kann nach hinten losgehen, denn der Arbeitgeber kann sich bei einer evtl. endgültigen Zeugniserstellung auf die Zwischenzeugnisse beziehen (was er ja auch hier schon macht - Ausbildung).

Deshalb lieber vorher etwas ändern…

LG
Guido

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Verstehe mich nicht falsch, aber es ist ein wenig nervend,
tausend mal die gleiche Litanei runterzubeten, wo doch dsa
Wort „komplett“ so eindeutig ist…

Hallo Guido, es freut mich, dass Du Deine Beurteilung abgegeben und dass Du meine Entschuldigung angenommen hast.
Es ist nachvollziehbar, dass Du genervt bist, wenn Du ständig darauf hinweisen musst, dass nur ein komplettes Zeugnis beurteilbar ist.
Dewegen auch meine Entschuldigung…ich hätte in Deiner Lage sicher auch ähnlich reagiert. :wink:

Herr XXX ist aufgrund seiner Kompetenz stets in der Lage, die
ihm übertragenen Aufgaben gut zu lösen.

Er ist in der Lage heißt hier ziemlich klar:
Er KÖNNTE schon - aber er MACHT es nicht!

Erneut: Es ist ihm möglich
Er KÖNNTE schon - aber er MACHT es nicht!

Genau und sicher heißt vermutlich langsam und überzogen
penibel.

Er findet sie, setzt sie aber nicht um?

Ehrlich gesagt ist dieses Zeugnis ziemlicher Müll.
Du sagtest: Zum Glück musst Du Dich damit nicht bewerben…

Das kann nach hinten losgehen, denn der Arbeitgeber kann sich
bei einer evtl. endgültigen Zeugniserstellung auf die
Zwischenzeugnisse beziehen (was er ja auch hier schon macht -
Ausbildung).

Deshalb lieber vorher etwas ändern…

LG
Guido

Jetzt bin ich wirklich baff! Das Zeugnis ist also total mies…Ja, zum Glück muss ich mich (noch) nicht damit bewerben. Ehrlich gesagt habe ich schon ein wenig befürchtet, dass das Zeignis nicht optimal sein wird, da es meinen Chef überhaupt nicht gepasst hat, dass ich die Abteilung wechsle, da ich nämlich „das Mädchen für alles“ war und ständig Löcher stopfen musste. Finde ich wirklich mies, weil ich wirklich immer alles gegeben und mich in diverse Arbeitsgebiete eingearbeitet habe. Musste teilweise die Arbeit von 3 Leuten übernehmen.
Eigentlich müsste ich ja gegen dieses Zeugnis vorgehen, aber ich denke es würde nichts bringen. Schliesslich bin ich noch in der gleichen Firma und möchte keine Probleme machen. Sollte ich eines Tages die Firma wechseln, würde ich sowieo ein neues Zeugnis von meinem neuen Chef bekommen. Ich bin mir sicher, dass diese Zeugnis ganz anders ausfallen würde.