ich arbeite seit ca. einem Jahr bei einer Zeitarbeitsfirma. Ich habe ein Zwischenzeugnis beantragt und auch erhalten. Ich bin von anfang an bei ein und dem selben Kunden im Einsatz und ein anderer Einsatz ist auch nicht geplant. Die Zusammenarbeit zwischen Zeitarbeitsfirma, Einsatzfirma und mir war jederzeit positiv.
Nun zu meiner Frage:
In meinem Zeugnis steht die Firma, in der ich tätig bin mit keinem Wort erwähnt. Ist das so üblich? Wäre es nicht besser, die Firma stünde da namentlich erwähnt?
Außerdem finde ich den ersten Satz etwas seltsam. Er lautet folgendermaßen:
Als einer der weltweit führenden Personaldienstleister stellen wir unseren Kunden im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung bei Personalengpässen und saisonbedingten Arbeitsspitzen unsere Mitarbeiter zur Verfügung.
Für mich ist das eher Eigenwerbung, hat aber mit mir und meinem Zeugnis nichts zu tun oder? In meinen Augen fehlt da jeglicher Bezug zu der Firma, in der ich arbeite.
Eigenwerbung hat sehr wohl etwas in einem Zeugnis zu suchen. Es ist immerhin ein Aushängeschild für die Firma. Du bewirbst dich ja eventuell mal mit diesem Zeugnis woanders, da will die Firma natürlich gut darstehen.
Ich hab extra nachgesehen und in meinem Zeugnis, dass ich mal von einer Zeitarbeitsfirma bekommen hab, steht auch nicht der Name der Firma drin. Nur die Branche und die Abteilung in der ich war. Ich denke das hat auch damit zutun, dass man sich ja auch mal bei einer anderen Zeitarbeitsfirma vorstellen könnte, die dann wiederum Beziehungen zu dieser - im Zeugnis genannten - Firma knüpfen könnte. Also eventuell Selbstschutz.
Außerdem finde ich den ersten Satz etwas seltsam.
(…)
Für mich ist das eher Eigenwerbung, hat aber mit :mir und
meinem Zeugnis nichts zu tun oder? In meinen Augen :fehlt da
jeglicher Bezug zu der Firma, in der ich arbeite.
Also solange nicht das ganze Zeugnis aus dieser Eigenwerbung besteht (FAQ:2027 ) sollte das i.O. sein.
Das würde aber vorraussetzen, dass das, was die Firma reinschreibt nur Werbung ist, aber das ist sie ja nicht nur.
Wenn sie sich aber vorstellt mit z.B. „führendes Unternehmen der xy Branche …vertreibt hochwertige xx Waren unter der bekannten Marke xy“, ist das zwar Eigenwerbung, beschreibt aber auch die Firma selbst.
Der Leser einer anderen Firma muss doch wissen wie er das Zeugnis zu werten hat.
Das würde aber vorraussetzen, dass das, was die Firma
reinschreibt nur Werbung ist, aber das ist sie ja nicht nur.
Ich glaube du hast bis jetzt nur die „harmlosen“ Firmenbeschreibungen gelesen, nicht die Salme, die allein ne halbe Zeugnisseite einnehmen.
Wenn sie sich aber vorstellt mit z.B. „führendes Unternehmen
der xy Branche …vertreibt hochwertige xx Waren unter der
bekannten Marke xy“, ist das zwar Eigenwerbung, beschreibt
aber auch die Firma selbst.
Ich schrieb ja schon: „Eine kurze Erklärung, was die Firma so macht, okay.“
Der Leser einer anderen Firma muss doch wissen wie er das
Zeugnis zu werten hat.
Ist schon richtig, aber so ganz unbedarft und weltfremd sind (andere) Arbeitgeber auch nicht. Wenn die (Ex-)Firma z.B. Weltmarktführer in irgendwas ist, dann ist sie entweder einfach so bekannt (Medienberichte, Werbung) oder zumindest innerhalb der Branche.
Eigenwerbung hat sehr wohl etwas in einem Zeugnis zu suchen.
Es ist immerhin ein Aushängeschild für die Firma. Du bewirbst
dich ja eventuell mal mit diesem Zeugnis woanders, da will die
Firma natürlich gut darstehen.
Sehe ich anders. Mit dem Zeugnis soll nicht das Ex-Unternehmen gut dastehen, sondern der Arbeitnehmer. Daher ist ein Zeugnis ein Aushängeschild des AN und auf keinen Fall des AG.
Ich hab extra nachgesehen und in meinem Zeugnis, dass ich mal
von einer Zeitarbeitsfirma bekommen hab, steht auch nicht der
Name der Firma drin. Nur die Branche und die Abteilung in der
ich war. Ich denke das hat auch damit zutun, dass man sich ja
auch mal bei einer anderen Zeitarbeitsfirma vorstellen könnte,
die dann wiederum Beziehungen zu dieser - im Zeugnis genannten
Firma knüpfen könnte. Also eventuell Selbstschutz.
Und du glaubst also wirklich, dass in einem Bewerbungsgespräch nicht auf das Ex-Unternehmen zu sprechen kommt? Des Weiteren kennt man sich in der Regel in der Branche, ein Versteckspiel a lá „Ich habe noch ein Unternehmen ausfindig gemacht, was du nicht kennst“ ist kindisch und in einem Zeugnis fehl am Platz.
Das würde aber vorraussetzen, dass das, was die Firma
reinschreibt nur Werbung ist, aber das ist sie ja nicht nur.
Ich glaube du hast bis jetzt nur die „harmlosen“
Firmenbeschreibungen gelesen, nicht die Salme, die allein ne
halbe Zeugnisseite einnehmen.
Wenn sie sich aber vorstellt mit z.B. „führendes Unternehmen
der xy Branche …vertreibt hochwertige xx Waren unter der
bekannten Marke xy“, ist das zwar Eigenwerbung, beschreibt
aber auch die Firma selbst.
Okay, das sehe ich ja noch ein. Zumal es sich ja wirklich nur um einen Satz handelt und nicht um eine halbe Seite.
Ich schrieb ja schon: „Eine kurze Erklärung, was die Firma
so macht, okay.“
Der Leser einer anderen Firma muss doch wissen wie er das
Zeugnis zu werten hat.
Und das kann er in meinen Augen doch nur, wenn er weiß, wo ich eigentlich war. Die Einsatzfirma, in der ich tätig bin, ist nämlich eine sehr große Firma. Ich bin der Meinung, dass Sie namentlich erwähnt werden sollte. Es macht doch einen großen Unterschied, ob ich in einer 2-Mann-Firma ausgeholfen habe, oder ob ich in einem Großen Unternehmen tätig war. Sonst kann ich mir ja sonst was aus den Fingern saugen. Ich möchte, dass die Firma namentlich erwähnt wird, in der ich tätig bin. Ist das so abwegig?
Ist schon richtig, aber so ganz unbedarft und weltfremd sind
(andere) Arbeitgeber auch nicht. Wenn die (Ex-)Firma z.B.
Weltmarktführer in irgendwas ist, dann ist sie entweder
einfach so bekannt (Medienberichte, Werbung) oder zumindest
innerhalb der Branche.
Ich bin der Meinung, dass Sie
namentlich erwähnt werden sollte.
Dann frag halt die ZA, ob sies reinschreiben. Oder frag doch mal beim Entleihbetrieb, ob die dir ein Zeugnis ausschreiben würden. Da hast du dann halt 2 für die Zeit.
Ich war auch mal 7 Monate im „Einsatz“ und da hat mir die Entleihfirma von sich aus ein Zeugnis angeboten. Ist aber nicht üblich.
Sonst kann
ich mir ja sonst was aus den Fingern saugen.
Du hast doch Zeugen dafür, dass du dort tätig warst. Da brauchst du dir doch nichts aus den Fingern saugen.
Ich möchte, dass
die Firma namentlich erwähnt wird, in der ich tätig bin. Ist
das so abwegig?
Der Leser einer anderen Firma muss doch wissen wie er das
Zeugnis zu werten hat.
Und das kann er in meinen Augen doch nur, wenn er weiß, wo ich
eigentlich war.
Was ihr vergesst zu berücksichtigen ist, dass die Zeitarbeitsfirma die Firma ist, bei der Du angestellt bist und nicht die, in der Du eingesetzt bist. Diese Firma ist lediglich Kunde bei der Zeitarbeitsfirma und niemand ist verpflichtet, die Namen seiner Kunden preiszugeben.
Aber wie schon gesagt: Bitte die Firma um ein Zeugnis für Deine Arbeit dort, kenne kaum eine, die das nicht machen würde.
In meinem Zeugnis steht die Firma, in der ich tätig bin mit
keinem Wort erwähnt. Ist das so üblich? Wäre es nicht besser,
die Firma stünde da namentlich erwähnt?
Man sollte schlicht an die Entleihfirma herantreten und um eine qualitative Beurteilung bitten.