Hallo,
nun könnte man auf Deine Fragen mit schlauen Sätzen antworten.
Schlau deshalb, weil auf Deine Frage einige Antworten möglich sind und unterschiedliche Sichtweisen existieren.
Fakt ist aber, das asiatische , lateinamerikanische und Branchenfonds in aller Regel volatiler sind als „konservative“ Aktien-Fondanlagen.
Zudem gehen viele Analysten davon aus, dass einige Aktienmärkte überbewertet sind, anders formuliert: es hat sich eine Blase gebildet - exkl. Japan.
Die Telekom ist eine Sondergeschichte. Ab und an werde ich belächelt, dass ich mir beim Kurstief diese „müde“ Aktie ins Depot gelegt habe.
(macht aber nichts, die „besten“ Entscheidungen trifft man selbst - und für falsche ist man selbst verantwortlich)
…der Telekom laufen immer noch die Kunden weg, die Margen sind nach wie vor unter Druck. Der Kundenservice ist immer noch recht bescheiden. Die Kosten für die ehemaligen Beamten sind ganz beträchtlich.
Dennoch: aufgrund der relativ hohen Dividendenrendite ist,meiner Meinung nach, der Kurs recht gut „abgesichert“.
Wichtig ist der Zeithorizont Deiner Geldanlage und die „richtige“ Mischung.
Ferner solltest Du kein Geld in in riskante Märkte investieren, auf dass Du in den nächsten Jahren evtl. angewiesen bist.
Offenbar hast Du deine Fonds zu „Höchstkursen“ gekauft. Vielleicht beschäftigst Du Dich mal etwas intensiver mit Japan und Technologiefonds - nach einer Börsenkorrektur. Soll heißen: im Moment
würde ich gar nichts kaufen - mal abgesehen von Fondsparplänen und Anlagen in Einzelwerten - Aktien, mit denen man sich „auskennt / beschäftigt“
Der wichtigste Rat (meiner Meinung nach): bechäftige Dich intensiv mit den Geldanlagen, bevor Du Dein Geld anlegst und nervöse Zuckungen bekommst ,-)
die klügsten Sprüche:
…das Timing ist wichtig;
…der Gewinn liegt im Einkauf;
…Schlaftabletten nehmen und hinlegen (Kostolony),
…aufwachen und 70% weniger Euros in der Schatulle (Detlev)
Du hast nicht gerade konservativ „angelegt“ - dessen solltest Du Dir
bewusst sein.
Statt Fidelity kann man sich auch mal Threadneedle Investment und andere Fond anschauen…übersteigert formuliert: Fidelity hat 8000 Fonds und fünf laufen ganz gut.
…viel Text, der mehr als Anregung gedacht ist - aber nicht den ultimativen Rat beinhaltet.
Gruß
Detlev
habe ein bißchen geld in verschiedene aktienfonds angelegt.
dabei ist mir eine sache aufgefallen: es scheint zyklisch zu
plötzlichen, starken kurseinbrüchen zu kommen, auf die man
kaum reagieren kann.
letzter „stichtag“ war ende februar. man vergleiche z.b. die
charts von Fidelity Funds China Focus" (ca. -12,5%) und „SAM
Sustainable Water Fund“ (ca. -6,5%).
bei aktien wie z.b. der „Deutschen Telekom“ ging’s ende
februar/anfang märz auch ziemlich bergab (ca. -8,5%).
daß die eine oder andere branche aufgrund bestimmter
ereignisse mal relativ kurzfristig relativ stark einbricht, ok
- aber hier geht’s um drei völlig verschiedene bereiche.
warum ist es trotzdem so, daß alle werte im gleichen zeitraum
so stark nachlassen?
gruß
michael