Hallo,
ich muss an meinem Ford Escort Diesel, Bj. 1996 die Zylinderkopfdichtung wechseln - da führt nun kein Weg mehr dran vorbei (Shit!).
Wie stark und in welcher Reihenfolge müssen die Schrauben danach wieder angezogen werden ?
Vielen Dank im vorraus.
Gruß
Melle
Mein Gott, laß die Finger davon !!!
Das darf ja wohl nicht wahr sein!!
Gruß max
Hallo,
kauf dir eine Reparaturanleitung (die blauen) und schau da drinnen nach.
Da stehen normalerweise Anzugsmomente, Reihenfolge und nach wieviel km du nachziehen musst.
Gruss, Niels
Hi Melle,
abgesehen davon, das du die alte Dichtung bestimmt nur schwer runterbekommst, die neue bekommst du auch nicht dicht.
Dichtungen können geklebt sein, „runterkratzen“ oder mit Lösungsmitteln die Dichtung entfernen kann nur eine Werkstatt richtig machen. Und die neue Dichtung muß absolut genau passen. Machst du nur einen winzigen Fehler, verbiegst du den Zylinderkopf nur um hunderstel Millimeter, machst du nur einen winzigen Kratzer ins Metall, liegt nur ein Krümelchen unter der neuen Dichtung dann wirds nicht dicht und unter Umständen so richtig teuer.
Laß das die Fachleute machen!
Gruß
André
Das ist ja alles nett gemeint von euch, aber mein Mann ist Kfz-Mechaniker und hat schon die entsprechende Ahnung davon - mir fehlen nur die Anzugsmomente…
Gruß
Melle
Das ist ja alles nett gemeint von euch, aber mein Mann ist
Kfz-Mechaniker und hat schon die entsprechende Ahnung davon -
mir fehlen nur die Anzugsmomente…
Merkwürdig! Die Frage nach Anzugsmomenten hätte ja niemanden aus der Fassung gebracht, aber eine Frage nach der Reihenfolge zeigt, dass da etwas fehlt. Und vollkommen blauäugig an einen Motor herangehen mit Tips aus wer-weiss-was !!??
Das müßte ein Kfz-Mechaniker wissen.
gruß max
Hi,
Das müßte ein Kfz-Mechaniker wissen.
Wie sollte er?
Das ist, wie mir meine „Selbermach“-Buch zeigt, bei Citroen ganz anders als bei VW. Da wird explizit darauf hingewiesen, das die vorgeschriebene Reihenfolge unbedingt einzuhalten ist - und das diese je nach Motorentyp abweicht.
Gruß
Micha
P.S. ich hab wechseln lassen, aber da das gerade vor kurzem passiert ist, hatte ich es mir mal durchgelesen. jaja, bei Tabi und Wartburg konnte ichs noch selber…
)
aber eine Frage nach der
Reihenfolge zeigt, dass da etwas fehlt.
Hi Max!
Was ist an der frage abwegig? Um Spannungen zu vermeiden ist eine bestimmte Reihenfolge zB bei Aluköppen vorgeschrieben.
Oder meinst die Reine Tatsache NICHT die Reihenfolge zu kennen?
Nach meinem gedächtnis von der Mitte ausgehend über kreuz
ohne gewähr ne Gedächtniskopie
10 8
3 6
1 2
5 4
7 9
beim 4 zylinder
der start kann auch von 2 aus sein, dann entsprechend geänderte reihe
hh
aber eine Frage nach der
Reihenfolge zeigt, dass da etwas fehlt.
Hi Max!
Was ist an der frage abwegig? Um Spannungen zu vermeiden ist
eine bestimmte Reihenfolge zB bei Aluköppen vorgeschrieben.
Oder meinst die Reine Tatsache NICHT die Reihenfolge zu
kennen?
Nach meinem gedächtnis von der Mitte ausgehend über kreuz
Eben, und das weiß ein Kfz-Mechaniker.
Die erste Antwort aber meine ich so: wer so etwas noch nie gemacht hat, sollte die Finger davonlassen.
Man konnte nun wirklich nicht erkennen, dass eine Freundin/Mann eines Kfz-Mechanikers diese Frage für ihn stellt.
gruß max
Hallo,
abgesehen davon, das du die alte Dichtung bestimmt nur schwer
runterbekommst, die neue bekommst du auch nicht dicht.
Dichtungen können geklebt sein, „runterkratzen“ oder mit
Lösungsmitteln die Dichtung entfernen kann nur eine Werkstatt
richtig machen. Und die neue Dichtung muß absolut genau
passen. Machst du nur einen winzigen Fehler, verbiegst du den
Zylinderkopf nur um hunderstel Millimeter, machst du nur einen
winzigen Kratzer ins Metall, liegt nur ein Krümelchen unter
der neuen Dichtung dann wirds nicht dicht und unter Umständen
so richtig teuer.
alles, was du da aufführst ist für mich ein Grund, es selber zu machen. Ne, ne, da kommt mir das Auto nicht in die Werkstatt. Da stochert dann so nen ich-weiss-Bescheid-und-im-Übrigen-ist-es-nicht-mein-Auto-Lehrling (oder Geselle) am Motor rum und macht eines der Dinge, die du aufgezählt hast. Da mach ich doch sowas lieber selber.
Gruss, Niels
mal kurz gegoogelt
http://soehring.kowalski-net.de/drehmoment.htm
Gruß
André
PS: ob das passt, das weiß ich natürlich nicht.
Eben, und das weiß ein Kfz-Mechaniker.
Die erste Antwort aber meine ich so: wer so etwas noch nie
gemacht hat, sollte die Finger davonlassen.
Irgendwann ist doch immer das erste mal… 
HH
Hi Max,
wenn ich alle Arbeiten, die ich noch nie gemacht habe, nicht irgendwann ein erstesmal doch selbst gemacht hätte, dann wäre ich heute aber schlecht dran. Was mich eher wundert: Ein KFZ-Mechaniker hat doch bestimmt Zugriff auf diese kleinen Tech-Data-Bücher, in dem alle relevanten Einstelldaten drinstehen. Oder gibts die heute nicht mehr?
Was meinst Du, wie mich die Leute gewarnt haben, selbst bei einer Ducati die Desmodromische-Ventilsteuerung einzustellen, an einer Harley die Mouse-Trap zu justieren, einen Zahnriemen zu wechseln, die Freilaufnaben am Allrad zu erneuern oder schlicht einen Motor zu tauschen? Es hat trotzdem jedesmal geklappt. Man wächst mit seinen Aufgaben. Im Gegensatz zu Arbeiten an elektrischen Anlagen kann hier dem Mann doch nichts weiter passieren, als das der Kopf nicht dichtet oder der Kopf verzieht. Das würde man dann unter Lehrgeld verbuchen.
Gruss Sebastian
Das müßte ein Kfz-Mechaniker wissen.
gruß max
Hallo Max,
nein, auch ein Kfz-Mechaniker (meiner übrigens inzwischen hauptberuflich IT-Spezialist) weiß so etwas nicht für jeden Motor auswendig. Sowohl die Reihenfolge als auch die Drehmomente sind für den jeweiligen Motor entscheident. Nützt mir ja nichts die Dichtung drauf zu haben und dann ist der Kopf hin…
Aber danke für die Anmerkungen.
Melle
Hi André,
das war schon sehr interessant - aber leider eher für unseren Benziner als für den Diesel… schade, aber DANKE!!
Melle
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