1. Mai

Hallo,

angesichts der Meldungen über Krawalle am 1.Mai von Chaoten jedweder Richtungsströmung möchte man fast in „Dinner-For-One“-Manier sagen: „The same procedure as every year.“
Die gewalttätigen Ausschreitungen erinnern an das berühmte Katz-und-Maus-Spiel… nur das dieses „Spiel“ einen Haufen Geld kostet. Einerseits, um den Einsatz der Ordnungshüter zu finanzieren, andererseits wegen der Schäden.

Wird es deshalb nicht mal langsam an der Zeit darüber nachzudenken, ob man den 1.Mai als Feiertag nicht endgültig abschafft? Wozu brauchen wir den?

Gruss

Matthias

Hallo Matthias,

angesichts der Meldungen über Krawalle am 1.Mai von Chaoten
jedweder Richtungsströmung möchte man fast in
„Dinner-For-One“-Manier sagen: „The same procedure as every
year.“
Die gewalttätigen Ausschreitungen erinnern an das berühmte
Katz-und-Maus-Spiel… nur das dieses „Spiel“ einen Haufen
Geld kostet. Einerseits, um den Einsatz der Ordnungshüter zu
finanzieren, andererseits wegen der Schäden.

Wird es deshalb nicht mal langsam an der Zeit darüber
nachzudenken, ob man den 1.Mai als Feiertag nicht endgültig
abschafft? Wozu brauchen wir den?

Du hast recht. Wir sollten lieber einen „Tag der Aktie“ einführen. Den aber bitte an einem Wochenende, damit kein Arbeitstag verloren geht.
Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Vorschlag bei der jetzigen Regierung gut ankommt. Der Wirtschaftskanzler würde auf so einer Kundgebung bestimmt mehr Applaus bekommen, als gestern im Hessenpark.
Gleichzeitig sollte Schröder sein Kabinett umbilden. Mein Vorschlag wäre Dieter Hundt als Sozialminister.
Ausserdem sollte das Gewerkschaftsvermögen für die Schäden durch die Maidemos eingezogen werden.

Viele Grüße,
Joe

Hallo,

Du hast recht. Wir sollten lieber einen „Tag der Aktie“
einführen. Den aber bitte an einem Wochenende, damit kein
Arbeitstag verloren geht.

aber mal im Ernst: Wenn man sich so anschaut, wie Feiertage genutzt werden, darf die Sinnfrage schon gestellt werden. Christi Himmelfahrt ist Sauftag für´s halbe Volk, bei Karfreitag und Ostermontag weiß kaum noch jemand, weswegen da ein Feiertag ist, Fronleichnam und Pfingsmontag werden auch gerne mitgenommen, aber kaum jemand nutzt diese Tage, wie es ursprünglich mal gemeint war.

Ich habe ja kein Problem damit, an diesen Tagen nicht arbeiten zu müssen, aber eine echte Notwendigkeit dafür sehe ich bei den meisten Feiertagen nicht (mehr).

Nebenbei: Genug Aufträge vorausgesetzt bringen 2 Feiertage weniger pro Jahr 1% Wirtschaftswachstum. Auf natürlichem Wege erreichen wir derzeit weniger…
Gruß
Christian

Hallo Christian,

Du hast recht. Wir sollten lieber einen „Tag der Aktie“
einführen. Den aber bitte an einem Wochenende, damit kein
Arbeitstag verloren geht.

aber mal im Ernst: Wenn man sich so anschaut, wie Feiertage
genutzt werden, darf die Sinnfrage schon gestellt werden.
Christi Himmelfahrt ist Sauftag für´s halbe Volk, bei
Karfreitag und Ostermontag weiß kaum noch jemand, weswegen da
ein Feiertag ist, Fronleichnam und Pfingsmontag werden auch
gerne mitgenommen, aber kaum jemand nutzt diese Tage, wie es
ursprünglich mal gemeint war.

Ich bin Gewerkschafter (und muss mich hoffentlich dafür nicht entschuldigen) und zu dem noch gläubiger Katholik.
Das die Feiertage anders genutzt werden finde ich auch schlimm, aber missen möchte ich sie nicht. Natürlich wäre es schön, wenn der D Nationalfeiertag im Sommer liegen würde :wink:
Hat eigentlich die Streichung des Buß- und Bettages 199X sich im Wachstum gezeigt? Ich glaube nicht.

Ich habe ja kein Problem damit, an diesen Tagen nicht arbeiten
zu müssen, aber eine echte Notwendigkeit dafür sehe ich bei
den meisten Feiertagen nicht (mehr).

Nebenbei: Genug Aufträge vorausgesetzt bringen 2 Feiertage
weniger pro Jahr 1% Wirtschaftswachstum. Auf natürlichem Wege
erreichen wir derzeit weniger…

Ich kenne mich mit Wirtschaft nicht gut aus, aber die 1 % glaube ich nicht.
Einige Tage können auf ein Wochenende fallen.
Die Jahresarbeitstage betragen m.W. nach 220 Tage.
Und an die vollen Auftragsbücher glaube ich auch nicht.

Mir ging es darum, das hier schon wieder ein Mat(t)hias mit einem Federstrich Errungenschaften der Arbeitnehmerschaft kappen möchte.
Ich habe den Eindruck hier schreiben nur Selbständige und leitende Angestellte. Bei uns gibt es auch Kollegen, die wie ein Arbeitgeber denken, aber spätestens wenn die Prämie (wie dieses Jahr) von 110 auf 42 % sinkt gucken die auch ärgerlich auf ihren Lohnzettel.
Ich finde solche kleinen Prokuristen einfach nur peinlich.

Österliche Grüße,
Joe

Hi!

angesichts der Meldungen über Krawalle am 1.Mai von Chaoten
jedweder Richtungsströmung möchte man fast in
„Dinner-For-One“-Manier sagen: „The same procedure as every
year.“
Die gewalttätigen Ausschreitungen erinnern an das berühmte
Katz-und-Maus-Spiel… nur das dieses „Spiel“ einen Haufen
Geld kostet. Einerseits, um den Einsatz der Ordnungshüter zu
finanzieren, andererseits wegen der Schäden.

Wird es deshalb nicht mal langsam an der Zeit darüber
nachzudenken, ob man den 1.Mai als Feiertag nicht endgültig
abschafft? Wozu brauchen wir den?

Was kann der Feiertag dafür, dass ein paar wenigen dummen Proleten erlaubt wird, ihre Mitmenschen zu terrorisieren?

Grüße,

Mathias

Hi
Ich denke die krawalle gehen gänzlich am Kern der Idee des 1.Mai vorbei. Dafür kann weder der Tag, noch die Gewerkschaften etwas. Abschaffen halten ich deswegen für keine gute idee.
Meine idee geht in die andere richtung. Wie gut die deeskalationstaktik der Polizei funktioniert sieht man jahr für jahr, nämlich gar nicht. im gegenteil, viele Jugendliche und junge erwachsene fahren extra wegen der krawalle nach berlin egal welcher politischer couleur sie angehören.
Deswegen: Rigoroses draufhalten der Polizei mit hartem durchgreifen der Justiz. Jeder Randalierer sollte zu spüren bekommen (finanziell) was es heisst fremdes eigentum zu zerstören. also knüppel raus, klappe zu, affe tot.

gruesse
Raoul

Moin Raoul,

Wie gut die
deeskalationstaktik der Polizei funktioniert sieht man jahr
für jahr,

Richtig: nämlich sie funktioniert.

Es gab ja auch mal Berliner Regierungen, die diese Taktik nicht gefahren haben: die Schäden war nachher weitaus größer als in diesem Jahr. Informier dich mal.

Ciao

Ralf

Hallo Jörg,

Ich bin Gewerkschafter (und muss mich hoffentlich dafür nicht
entschuldigen)

ma kuckn :wink:

Hat eigentlich die Streichung des Buß- und Bettages 199X sich
im Wachstum gezeigt? Ich glaube nicht.

Naja, eigentlich war es ja andersherum: Durch die Abschaffung des Feiertages (den wohl alle ohne größere Schäden überstanden haben) sollte ja die Effekte gedämpft werden, die durch die Beiträge zur Pflegeversicherung entstanden.

Nebenbei: Genug Aufträge vorausgesetzt bringen 2 Feiertage
weniger pro Jahr 1% Wirtschaftswachstum. Auf natürlichem Wege
erreichen wir derzeit weniger…

Ich kenne mich mit Wirtschaft nicht gut aus, aber die 1 %
glaube ich nicht.
Einige Tage können auf ein Wochenende fallen.
Die Jahresarbeitstage betragen m.W. nach 220 Tage.

Genau, und zwei Tage auf 220… Aber Du hast schon recht: Wenn es datumsgebundene Feiertage wären (z.B. Weihnachten, Maifeiertag, Tag der Deutschen Einheit, Allerheiligen), lägen die schonmal auf einem Wochenende.

Und an die vollen Auftragsbücher glaube ich auch nicht.

Naja, hier und da… :wink:

Mir ging es darum, das hier schon wieder ein Mat(t)hias mit
einem Federstrich Errungenschaften der Arbeitnehmerschaft
kappen möchte.

Das dumme ist nur, daß diese Errungenschaft wie auch andere Feiertage dazu genutzt werden, sich sinnlos zu besaufen oder auf der faulen Haut zu liegen. Die Maikundgebungen sind ja nur ein kleiner Rest der früheren Arbeiterbewegung.

Ich habe den Eindruck hier schreiben nur Selbständige und
leitende Angestellte.

Oh, keine Sorge, auf bin weder leit/dend noch hört jemand auf mich. :wink:

Gruß
Christian

Konsumförderung ?
Hallo,

aber mal im Ernst: Wenn man sich so anschaut, wie Feiertage
genutzt werden, darf die Sinnfrage schon gestellt werden.
Christi Himmelfahrt ist Sauftag für´s halbe Volk, bei
Karfreitag und Ostermontag weiß kaum noch jemand, weswegen da
ein Feiertag ist, Fronleichnam und Pfingsmontag werden auch
gerne mitgenommen, aber kaum jemand nutzt diese Tage, wie es
ursprünglich mal gemeint war.

richtig

Nebenbei: Genug Aufträge vorausgesetzt bringen 2 Feiertage
weniger pro Jahr 1% Wirtschaftswachstum. Auf natürlichem Wege
erreichen wir derzeit weniger…

Andererseits befeuert nicht dass ausgehen, saufen, aber auch die Randale den Konsum ?

Tschuess Marco.

Allerheiligen???
Hallo Christian,

(…)

Genau, und zwei Tage auf 220… Aber Du hast schon recht: Wenn
es datumsgebundene Feiertage wären (z.B. Weihnachten,
Maifeiertag, Tag der Deutschen Einheit, Allerheiligen), lägen
die schonmal auf einem Wochenende.

Was zum Geier ist Allerheiligen??? Da gehen wir fleißigen Hessen brav zur Arbeit :wink:

Oh, keine Sorge, auf bin weder leit/dend noch hört jemand auf
mich. :wink:

Um so mehr verwundert bin ich, dass die EINSEITIGEN Maßnahmen dieser Regierung so einfach hingenommen werden.

Schönes, durch die Gewerkschaft freies Wochenende, wünscht Dir,
Joe

insider/outsider-Problematik
Hallo Jörg,

Um so mehr verwundert bin ich, dass die EINSEITIGEN Maßnahmen
dieser Regierung so einfach hingenommen werden.

wie, Mathias ist in der Regierung? :wink:

Schönes, durch die Gewerkschaft freies Wochenende, wünscht

Ich habe ja mit den Gewerkschaften kein grundsätzliches Problem. Ich sehe aber, daß die Gewerkschaften derzeit vornehmlich die Interessen ihrer beitragszahlenden Mitglieder wahrnehmen und nicht die der Arbeitlosen und das halte ich für falsch.

Ich habe heute wieder mal den Geschäftsbericht von einem potentiellen Kunden erhalten. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation Deutschlands und des Unternehmens sah man sich gezwungen, knapp 10% des Personals zu entlassen und beschäftigt dieses nun nach Bedarf über Zeitarbeitsfirmen. DAS kann ja nun wahrlich nicht das Ziel der Gewerkschaften sein.

Diese (in Form des Betriebsratvorsitzenden) jedoch beschränkten - wie mir vom Geschäftsführer berichtet wurde - die Kritik an der Geschäftsleitung darauf, auf zu kleine Sozialräume hinzuweisen, was letztlich wieder zu Kosten im zweistelligen Euro-Bereich verursacht. Der Gewinn des Unternehmens belief sich in 2002 auf 120.000 Euro, was nicht einmal reichte, um die Steuerlast der Inhaber zu begleichen.

Einer Konstruktion mit Arbeitszeitkonten bei niedrigerem Gehalt hatte man sich - entgegen dem Willen der Belegschaft - verweigert. Besonders schön war die Begründung: Da eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens und damit der Abbau der Unterstunden für eine absehbare Zeit nicht zu erwarten sei, würden die Arbeitnehmer quasi einen Vorschuß leisten, dessen Rückzahlung ungewiß sei.

Der Arbeitgeber war also bereit, das Personal auf niedrigerem Niveau weiterzubeschäftigen, das Personal war damit einverstanden und das ganze wurde von den Leuten verhindert, die eigentlich die Interessen der Arbeitnehmer vertreten sollte.

Daran, daß das ein Einzelfall sein soll, mag ich nicht glauben, allein schon, weil man ähnliches leider viel zu oft hört.

Gruß
Christian

Moin Christian,

Deine These lautet:

Ich sehe aber, daß die Gewerkschaften derzeit
vornehmlich die Interessen ihrer beitragszahlenden Mitglieder
wahrnehmen und nicht die der Arbeitlosen und das halte ich für
falsch.

Und das Beispiel hierfür endet dann mit dem Fazit:

Der Arbeitgeber war also bereit, das Personal auf niedrigerem
Niveau weiterzubeschäftigen, das Personal war damit
einverstanden und das ganze wurde von den Leuten verhindert,
die eigentlich die Interessen der Arbeitnehmer vertreten
sollte.

Kann es sein, dass das Personal eher zu den beitragszahlenden Mitgliedern gehört als die Zeitarbeitsbeschäftigten? Ergo: wenn deine obige Anschuldigung zutrifft, hättest die Gewerkschaft eher im Gegenteil nämlich im Sinne des bestehenden Personals entscheiden müssen.

Die Entscheidung der Gewerkschaft mag in diesem Fall ja falsch gewesen sein, aber dann passt eben deine obige Insider/Outsider-Problematik-Kritik nicht. Jedenfalls nicht in diesem Fall.

Ciao

Ralf

sehe ich nicht so
Hi,

Kann es sein, dass das Personal eher zu den beitragszahlenden
Mitgliedern gehört als die Zeitarbeitsbeschäftigten? Ergo:
wenn deine obige Anschuldigung zutrifft, hättest die
Gewerkschaft eher im Gegenteil nämlich im Sinne des
bestehenden Personals entscheiden müssen.

die Gewerkschaft hat entschieden, Flexibilisierung zu verhindern. Sie vertrat damit das Interesse derjenigen, die nach Verhinderung der Flexibilisierung (bei vollen Bezügen) noch fest angestellt waren und nicht derjenigen, die entlassen wurden und nun darauf hoffen müssen, daß sie im Rahmen der Zeitarbeit gebraucht werden, was auf sich warten lassen kann.

Das Personal hingegen war dafür, zugunsten einer Arbeitsplatzsicherung auf Teile ihres Gehaltes zu verzichten.

Habe ich in meinem ursprünglichen Artikel dies undeutlich erklärt oder habe ich Deinen Einwand falsch verstanden?

Gruß
Christian

meine Erfahrung als Süddeutsche ist: Je Feiertag desto Boom :wink:
Bayern und BaWü haben die meisten Feiertage - und wer füttert die ollen neuheidnischen Nordlichter mit durch? hm? hm? :wink:

grüßle,

babs:smile:

ist aber so
Moin Christian,

die Gewerkschaft hat entschieden, Flexibilisierung zu
verhindern. Sie vertrat damit das Interesse derjenigen, die
nach Verhinderung der Flexibilisierung (bei vollen Bezügen)
noch fest angestellt waren und nicht derjenigen, die entlassen
wurden und nun darauf hoffen müssen, daß sie im Rahmen der
Zeitarbeit gebraucht werden, was auf sich warten lassen kann.

Das Personal hingegen war dafür, zugunsten einer
Arbeitsplatzsicherung auf Teile ihres Gehaltes zu verzichten.

Ja, eben. Die „Insider“ sind ja wohl das gesamte Personal (100%). Diese waren - laut deiner Aussage - für den Gehaltsverzicht.

Die Gewerkschaftler waren dagegen. Von den „Insidern“ wären einige entlassen worden. Andere (eventuell die gleichen, ist aber nicht zwingend) wären über Zeitarbeit reingekommen (also „Outsider“). Hätte man diese „anderen“ gefragt, wären sie sicherlich für die Gewerkschaftslösung gewesen. Logisch. Damit hatten sie eine Chance auf Arbeit, beim Personalverschlag nicht.

Also: die Gewerkschaft hat sich gegen die Insider und für die Outsider entschieden. Das kann man kritisieren. Nur kann man das nun eben nicht als Beispiel dafür anführen, dass die Gewerkschaftler sich stets nach den „Insider“-Interessen ausrichten.

Dies ist nämlich ein Beispiel für das genaue Gegenteil deiner These.

Ein schönes Beispiel ist dein Posting aber wie man Stammtischparolen verwendet und sich gar keine Gedanken darüber macht, ob die von einem selbst angeführten Beispiele auch passen. *g*

Ciao

Ralf

Huch, ich habe mich geirrt, mein Fehler. Du hast natürlich recht.

C.

Hi
Das mag (zum Teil) stimmen (hab selber bis 1993 in berlin-schöneberg, 100 m nach kreuzberg gelebt). aber: Wenn ich mir die Krawallprävention hier in Bayern anschaue und sie mit berlin oder Hannover vergleiche bin ich froh „zugereister“ sein zu dürfen.
Wie ich hier schon ein paar mal erwähnt habe, bin ich korporiert (also in einer schlagenden Studentenverbindung). Wir feiern jedes Jahr in Nürnberg den sogenannten Thomastag mit Thomasbummel durch die Nuernberger Innenstadt. Letztes Jahr haben sich ein paar fünfzig „linke“ Demonstranten berufen gefühlt diesen Bummel mit eiern und farbbeutel stören zu wollen und dieses auch lauthals an der Uni kundgetan. Resultat: mehrere Hundertschaften haben die nürnberger innenstadt abgeriegelt und die angemeldete Kundgebung der verbindungen geschützt. Die „Linken“ konnten erst garnicht zum zug kommen.
Wenn es jetzt heisst, das wieder nur die rechten alkoholiker (die vorurteile kennt man ja zu genüge) geschützt werden, anderes beispiel:
In einem Vorort von Nürnberg (hiesige „nazi-hochburg“) hat die antifa (kann mich taeuschen, glaube aber das es die war) eine demonstration angemeldet. prompt kam der aufruf von rechten zur gegenkundgebung. die polizei war auch diesmal wieder verstärkt da und hat die linken geschützt.
was ich sagen will:
Die berliner polizei sollte bereits am 30.4. alle autobahn zufahrten und bahnhöfe abriegeln, potentielle krawallmachern zureise verbot erteilen. am 1. mai wird die innenstadt abgeriegelt und jede nicht angemeldete ansammlung von menschen zerschlagen. gibt zwar ein wenig tara von selbsternannten verfassungsschuetzern schuetzt aber anwohner, touristen und unbescholtene bürger.

gruesse
Raoul

Moin Raoul,

Die berliner polizei sollte bereits am 30.4. alle autobahn
zufahrten und bahnhöfe abriegeln, potentielle krawallmachern
zureise verbot erteilen. am 1. mai wird die innenstadt
abgeriegelt und jede nicht angemeldete ansammlung von menschen
zerschlagen. gibt zwar ein wenig tara von selbsternannten
verfassungsschuetzern schuetzt aber anwohner, touristen und
unbescholtene bürger.

Erstens beurteile mal, wer „Krawallmacher“ ist und wer nicht. Oder willst du einen Tag Berlin unter Quarantäne stellen? (Dann kommen die Krawallmacher eben am 29.04.). Zweitens würde dies die Gewaltbereitschaft stark erhöhen. Und drittens was machst du mit denen, die in Berlin schon wohnen?

Ciao

Ralf

Erstens beurteile mal, wer „Krawallmacher“ ist und wer nicht.
Oder willst du einen Tag Berlin unter Quarantäne stellen?
(Dann kommen die Krawallmacher eben am 29.04.). Zweitens würde
dies die Gewaltbereitschaft stark erhöhen. Und drittens was
machst du mit denen, die in Berlin schon wohnen?

naja bei fussballspielen und bei den chaostagen funktionierts doch auch. ausserdem: was ist dein vorschlag? lieb hingehen und mit den armen sozialschwachen von den eltern vernachlässigten autonomen reden die nur gegen die soziale kaelte in unserer ach so schlechten republik angehen? diese chaoten am 1. mai und die die gegen den castor und aeh. demonstrieren kosten den steuerzahler millionen pro jahr. also: einsperren und ggf. bis an ihr lebensende zahlen lassen. ich bin nicht gewillt mit meinen steuergeldern für deren lust am randalieren zu zahlen!

gruesse
Raoul

Moin Raoul,

naja bei fussballspielen und bei den chaostagen funktionierts
doch auch.

Eben nicht. Jedenfalls nicht deine „verbrannte Erde“-Strategie. Die Deeskalationsstrategie funktioniert dort jedenfalls häufig.

ausserdem: was ist dein vorschlag? lieb hingehen
und mit den armen sozialschwachen von den eltern
vernachlässigten autonomen reden die nur gegen die soziale
kaelte in unserer ach so schlechten republik angehen?

Richtig. Denn diese Strategie senkt die Kosten und funktioniert meistens. Wenn nicht, dann halt gezielt zugreifen und verhaften.

Ciao

Ralf