179 Mio für frauenkirche

Schon mal überlegt, daß…
Hi Longwolf

…sich die Frauenkirche nicht von selber wieder aufgebaut hat, sondern, daß das von Menschen gemacht wurde?
Menschen, die dafür Lohn bekamen und das über Jahre hinweg?

Arbeitslosenunterstützung für all diese Menschen, wäre dem Staat sicher um einiges teurer gekommen und es hätte sich kein einziger privater Spender dafür gefunden, um diese Arbeitslosen zu unterstützen.

Ich bin zutiefst erschüttert das wieder mal eine derartige
Summe für Prestigeobjekte ausgegeben wird und viele Menschen
auch in Deutschland in Armut leben müssen.

Dann denk nicht daran, daß es ein Prestigeobjekt ist, sondern daran, daß dieses Projekt vielen Menschen Arbeit verschafft hat.
Direkter kann man Armut wohl kaum bekämpfen, oder?

Gruß
Edith

Hallo

Möchte mich bedanken für die kontroverse Diskussion.
Zum besseren Verständnis möchte ich noch hinzufügen, das ich allgemein ein Problem damit hatte und habe wenn ich mit meiner Ex-Familie auf diversen Ausflügen u.a. Kirchen besichtigt habe und dabei immer fassungslos den unglaublichen Prunk bewundern durfte, den die Kirche im Laufe der Jahrhunderte angesammelt hat.
Würde mir halt wünschen, das sich wenigstens ansatzweise die Ausrichtung ändert(gilt natürlich nicht nur für die Kirche)und die Auseinandersetzung mit ,anders denkenden, auch in unbequehmen Fragen nicht gescheut wird.

gruß longwolf

Wenn Datafox sich noch in die gebildete Diskussion
einschaltet, landet ganze bei der Kotze.

muß das sein? eine entschuldigung wäre angebracht.
übrigens habe ich mich bereits zu dem thema gemeldet.

dataf0x

Hallo longwolf,

Wenn die materielle Kirche ihre Existenzberechtigung von Matthäus 28/19, 20 ableitet, so sollte sie auch nach diesen Worten handeln und Jesu Worte lehren.

Was dann aber die Lehrveranstaltungen in Jesu Namen angeht, so können diese überall dort stattfinden, wo man ungestört zuhören kann. Ob im Freien oder in einem Gebäude ist da unwichtig.

Auch die Form und das Alter der Gebäude haben da nichts zu sagen, denn der Geist Gottes ist nicht an irgendwelche Räumlichkeiten gebunden, sondern zieht ja erst mit den Menschen in die Räumlichkeiten hinein, die Gott von Herzen lieben und nach seinen Geboten leben.

Was nun also die Frauenkirche betrifft: Hat Jesus einen Fehler gemacht, als er seine Bergpredigt nicht in einer solchen Prachtskirche, sondern in der freien Natur gehalten hat?

Ist Jesu Bergpredigt deshalb weniger Wert?

Hat Jesus uns einen falschen Rat gegeben, als er in Mt 6,6 sagte: Wenn aber du betest, so gehe in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten öffentlich.

Ist also das Gebet in einer großen Kirche mehr Wert als das Gebet in einer kleinen Kirche oder gar in einer einfachen Hütte?

Warum kann man Kirchen nicht einfach als besonders geformte Versammlungsräume betrachten, denen man ansieht, welche Glaubensgemeinschaft in ihnen ihre Zusammenkünfte abhält?

Herzliche Grüße
Helmut

Prima…
Hallo,

Erst mal:
Danke für deinen Beitrag, derartiges hat unser Land wieder und wieder bitter nötig.

Habe aufgrund eines religiösen Freundes die Einweihung der
Dresdner Frauenkirche verfolgt und mit mit ungläubigem Staunen
bei der Danksagung mitbekommen, das der Bund und die Länder
eine Zahlung von 69 Millionen € für den Aufbau dieser Kirche
geleistet haben.
Ich selbst bin keiner der herkömmlichen Religionen zugeneigt,
was aber nicht heissen soll, das ich nicht religiöse
Gedankengänge habe.

So in etwa seh ichs auch.

Ich bin zutiefst erschüttert das wieder mal eine derartige
Summe für Prestigeobjekte ausgegeben wird und viele Menschen
auch in Deutschland in Armut leben müssen.
Wollte noch soviel schreiben, aber da fehlen mir einfach die
Worte.

Geht mir genauso.
Zu einigen der bisher aufgetauchten „Argumente“ für diese ganze Aktion.

  1. Arbeitsplätze
    Stimmt schon, etliche Leute hatten eine Zeit lang Arbeit.
    Für das selbe Geld hätte man allerdings z.B. eine irgendeine schicke Fabrik mit Dauerarbeitsplätzen bekommen können, eine Investition in den Bereich Forschung hätte zukünftige Arbeitsplätze bedeutet, im Bereich Bildung und Erziehung hätte man ebenfalls eine nicht unbedeutende Anzahl von Arbeitsplätzen schaffen können, ebenfalls mit positiven Auswirkungen auf die Zukunft, usw.
  2. Kultur und Völkerverständigung.
    Zum einen bin ich nicht der Überzeugung, dass das Wiederauflebenlassen einer (hoffentlich) überkommenen „Prunk und Protz Kultur“ besonders Zeitgemäss ist.
    Das Beispiel der Berliner Gedächtniskirche (Ruine sichern, stehenlassen und daneben was neues bauen) zeigt, dass die selben Effekte (Mahnmal, Zweckbau, Touristenmagnet, etc.) auch mit erheblich bescheideneren Mitteln zu realisieren sind.
    Der Begriff Kultur umfasst nach meinem Verständnis im Besonderen auch den Zeitgeist.
    Nach meinem Empfinden wäre es die weitaus grössere kulturelle Leistung gewesen, die Frauenkirche nicht wieder aufzubauen.

Stefan

Hallo longwolf,

hättest Du dich auch darüber aufgeregt, wenn es sich um ein historisches Rathaus, eine Brücke, oder sonstwas gehandelt hätte?
Oder ist es nur ein gutes Thema um gegen die Kirche zu argumentieren?

Fragt dich grüßend, Joe

PS Die Millionenverluste durch die zu späte Einführung der LKW Maut hat mich viel mehr geärgert, als der Zuschuss zu einem Publikumsmagnet wie die Frauenkirche.
Die entgangene Maut war zudem eine Verschwendung, die durch unfähige Politiker verschuldet wurde.

Moin,

man lernt nie aus. es wird mehrfach gekocht. nach dem bild
sieht es eher aus wie zweimal gegessen :wink:

Nicht nur nach dem Bild.
Und der Geruch erst…

Sagte ich übrigens schon, dass Labskaus eines meiner Lieblingsgerichte ist ?

Mahlzeit.
Marion

Moin,

Mein Posting auf die
Art und Weise misszuverstehen, wie du es geschafft hast, lässt
jedenfalls auf ein gehöriges Maß an Standesdünkel schließen
(beim Missverstehenden).

Nun, mit dem gehobenen Stand der Missversteher war ich bislang
nicht vertraut. Dass du mir die Zugehörigkeit dazu als Dünkel,
also Anmaßung, bescheinigst, lässt mich doch hoffen, dass
meine bescheidene Einstellung: „Ich habe nicht das Recht
verstanden zu werden, ich habe nur das Recht, mich
verständlich zu machen“ vielleicht doch hier und da
durchschimmert. Kann sein aber auch, ich habe auch diesen
deinen Kommentar, ohne mir darauf etwas einzubilden,
missverstanden.

Die Art und Weise, wie Leute einen Text missverstehen, sagt mehr über die Leute aus, als über den Text oder den ursprünglichen Autor. Das wollte ich damit sagen.

Das Ausgangsposting, Frauenkirche versus Armenhilfe, ist ja
bereits von einem solchen Geist der Durchdringung von
kulturellen sowohl als auch sozialen Erfordernissen in Staat
und Gesellschaft getragen
, dass ihm schwerlich etwas
entgegenzusetzen ist,

könntest du mir Hamburgerfresser bitte erklären, was dein obiger Satz bedeuten soll ? Vielleicht eine etwas vereinfachte Version für kulturlose Arme ?

es sei denn, man plädiert für:
Frauenkirche statt zehn Millionen McDonald’s-Menüs für Arme,
wie ich dich jedenfalls missverstanden habe.

Mich stört bereits der Ansatz. Er klingt mir zu sehr nach „Erst kommt das Fressen, dann die Moral (Kultur)“.
Dabei wird übersehen, dass Kultur keine Frage des Geldbeutels ist und einkommensschwachen Menschen wird mal eben durch die Hintertür ein Mangel an Moral und Kultur reingeschoben.

Es mag ja überraschend sein, aber meinst du nicht, auch der ein oder andere einkommensschwache Mensch erfreut sich mehr an der Frauenkirche, als über 15 Euro zusätzlich in seinem Portemonnaie ? Ja das solls geben. Schau einer an.

Gruß
Marion

Hallo Joe
Habe keine einseitige Sichtweise.Du hast natürlich recht wenn du darauf hinweist, das es viele andere unsinnige verschwendungsmöglichkeiten gibt.
Diese alle aufzuzählen würde wohl sicher den Rahmen dieses Forums sprengen.
Zu deiner Frage:Ich bin allen Dingen gegenüber kritisch die aus meiner persönlichen Sicht nicht in Ordnung sind und setzt mich damit auseinander.Bin mir darüber im klaren das die Sicht der Dinge aus meiner Perspektive nicht richtig sein muss, drum stellte ich Sie der Diskussion.

FG longwolf

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wenn Datafox sich noch in die gebildete Diskussion
einschaltet, landet ganze bei der Kotze.

Ich könnte kotzen, wenn ich hier so etwas lese.

Joe

Hallo Helmt,

ich denke mal, es geht hier gar nicht primär um die Kirche. Davon hatte Dresden eh genug, kein Mensch wäre auf den gedanken verfallen, dort ein neues Gotteshaus zu bauen, weil einfach gar kein Bedarf da ist dafür.
Es geht hier ganz einfach um ein bestimmtes Bauwerk, um eine ganz bestimmte Tradition. Weil diese Kirche nun mal zum Stadtbild Dresdens gehört wie der Dom zu Köln, das Brandenburger Tor zu Berlin, der Eifelturm zu Paris oder der Tower zu London.
Es ist doch bezeichnend, daß die Dresdner das Fehlen dieses Bauwerkes so sehr als gravierend empfunden haben, daß sie eunen neuaufbau nicht nur angeregt sondern auch mit reichlich Spenden unterstützt haben.

Gernot Geyer

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Hi!

Habe aufgrund eines religiösen Freundes die Einweihung der
Dresdner Frauenkirche verfolgt und mit mit ungläubigem Staunen
bei der Danksagung mitbekommen, das der Bund und die Länder
eine Zahlung von 69 Millionen € für den Aufbau dieser Kirche
geleistet haben.

Nur eine Frage vorab: warst Du jemals in DD?
Hast Du die Ruine gesehen?
Weisst Du um die Umstände der Bombardierung?

Ich selbst bin keiner der herkömmlichen Religionen zugeneigt,
was aber nicht heissen soll, das ich nicht religiöse
Gedankengänge habe.

Das ist für die Bewertung des Falles nicht allzu relevant, finde ich.

Ich bin zutiefst erschüttert das wieder mal eine derartige
Summe für Prestigeobjekte ausgegeben wird und viele Menschen
auch in Deutschland in Armut leben müssen.

Die Frauenkirche in DD ist m.E. nur mittelbar ein Prestigeobjekt.
Ich sehe sie als ein Symbol für Kriegsverbrechen und für die Bewältigung von Feindschaft zwischen den Völkern.

Wollte noch soviel schreiben, aber da fehlen mir einfach die
Worte.

So ein Skandal ist das gar nicht.
Dem deutschen Haushalt fehlen 35 Mrd. Euro.
Mindestens 20 Mrd. € Steuergelder werden lt. Bund der Steuerzahler jährlich verschwendet.
Und Du regst Dich über läpische 69 Mio. auf?

Ferner war die Ruine ein wichtiges Mahnmal gegen Krieg und Kriegsverbrechen. Zehntausende zivile Flüchtlinge sind im Frühjahr 1945 im völlig überfüllten DD und auch in der Frauenkirche durch alliierte Bomben zu Tode gekommen.
Nun war es Zeit, mit diesem Kriegsverbrechen seinen Frieden zu machen und die Kirche zu renovieren. Die Engländer haben dafür die Glocke gestiftet, was eine großartige Geste ist.
Somit ist nun, 60 Jahre nach ihrer Zerstörung, die Kirche ein Zeichen für Versöhnung und auch das Abhaken der verschiedenen einseitigen Schuldzuweisungen des 2. Weltkrieges.

Dafür habe ich gerne bezahlt.

Grüße,

Mathias

Hallo Mathias.

Ich war schon in Dresden da ich 16 Jahre in der DDR gelebt habe und beruflich viel rumkomme.

Das Dir die Frauenkirche persönlich wichtig ist und das Bedürfnis hattest für den Aufbau zu bezahlen ist für mich nicht das Thema.
Jeder kann sein Geld dafür ausgeben was Ihm am Herzen liegt, keine Frage.

Es geht mir um den ungefragt bezahlten Anteil vom Bund und den Ländern, um nichts anderes.
Auch wenn der Anteil zur Schuldenhöhe gegenüber klein erscheinen mag, ab welcher Höhe sollte denn diskutiert werden?

Hallo longwolf,

Zum besseren Verständnis möchte ich noch hinzufügen, das ich
allgemein ein Problem damit hatte und habe wenn ich mit meiner
Ex-Familie auf diversen Ausflügen u.a. Kirchen besichtigt habe
und dabei immer fassungslos den unglaublichen Prunk bewundern
durfte, den die Kirche im Laufe der Jahrhunderte angesammelt
hat.

Vieles davon wurde von Adeligen und Bürgern gestiftet…

Würde mir halt wünschen, das sich wenigstens ansatzweise die
Ausrichtung ändert

Könntest du diese Aussage noch ein bisschen ausführen ? Was meinst du mit Ausrichtung ? wovon ? welche Ausrichtung siehst du jetzt, welche ist für dich wünschenswert ?

die Auseinandersetzung mit „anders denkenden“ auch in
unbequehmen Fragen nicht gescheut wird.

auch hier fehlt mir arg der Kontext.

Ciao maxet.

Hallo Longwolf,

Es geht mir um den ungefragt bezahlten Anteil vom Bund und den
Ländern, um nichts anderes.

dann bist Du aber im falschen Brett gelandet!

Kritik am Bundeshaushalt gehört sicher nicht zu Religion und Ethik!

Gruss Harald

1 „Gefällt mir“

Hallo

Möchte mich bedanken für die kontroverse Diskussion.
Zum besseren Verständnis möchte ich noch hinzufügen, das ich
allgemein ein Problem damit hatte und habe wenn ich mit meiner
Ex-Familie auf diversen Ausflügen u.a. Kirchen besichtigt habe
und dabei immer fassungslos den unglaublichen Prunk bewundern
durfte, den die Kirche im Laufe der Jahrhunderte angesammelt
hat.

Du solltest es als Verdienst betrachten, daß die Kirchen die kulturellen Schätze bewahrt haben. Geh doch einfach nicht da hinein, wenn es Dich fassungslos macht und Probleme bereitet.

Gruß, Infotalk

Hier wurde und wird nun soviel über die Frauenkirche in Dresden diskutiert. Da sollte man doch eigentlich einmal einen virtuellen Rundgang in dieser Kirche machen:

http://www.zdf.de/ZDFxt/module/frauenkirche/index.htm

Hallo Datafox,

Wenn Datafox sich noch in die gebildete Diskussion
einschaltet, landet ganze bei der Kotze.

muß das sein? eine entschuldigung wäre angebracht.
übrigens habe ich mich bereits zu dem thema gemeldet.

ja, ich weiß, mein Satz sollte sich doch nur auf deine Aussage beziehen: „nach dem bild sieht es eher aus wie zweimal gegessen“.
Wenn ich das missverstanden habe oder mein derber Scherz missraten war, bitte ich dich selbstverständlich um Entschuldigung! Es stand keine böse Absicht dahinter und sollte erst recht nicht persönlich kränkend sein. Sorry!
Achtungsvolle Grüße
oranier

Hallo Marion,

nimm das hier mal bitte nicht so ernst!

Ich schaue nur noch sehr sporadisch in dieses Wissensforum, äußere mich noch sporadischer und führe erst recht keine Endlosdiskussionen mehr.

Trotzdem folgende Antwort an die ernsthafte Diskutantin:

Das Ausgangsposting, Frauenkirche versus Armenhilfe, ist ja
bereits von einem solchen Geist der Durchdringung von
kulturellen sowohl als auch sozialen Erfordernissen in Staat
und Gesellschaft getragen
, dass ihm schwerlich etwas
entgegenzusetzen ist,

könntest du mir Hamburgerfresser bitte erklären, was dein
obiger Satz bedeuten soll ? Vielleicht eine etwas vereinfachte
Version für kulturlose Arme ?

Nein, es ist ein ironischer Hinweis darauf, dass das Ausgangsposting m.E. eine politisch naive Alternative vorstellt, aus der weder ein diskutabler Ansatz von Kulturpolitik noch von Sozialpolitik erscheint.

es sei denn, man plädiert für:
Frauenkirche statt zehn Millionen McDonald’s-Menüs für Arme,
wie ich dich jedenfalls missverstanden habe.

Mich stört bereits der Ansatz. Er klingt mir zu sehr nach
„Erst kommt das Fressen, dann die Moral (Kultur)“.

mich auch, s.o.!

Dabei wird übersehen, dass Kultur keine Frage des Geldbeutels
ist und einkommensschwachen Menschen wird mal eben durch die
Hintertür ein Mangel an Moral und Kultur reingeschoben.

So habe ich dein Posting eigentlich verstanden, kann sein missverstanden, aber was soll denn:

dann ist mir das mit Sicherheit lieber, als wenn sich ein paar :Millionen deiner „Armen“ in D für das Geld ein Menü bei MacMatsch :leisten.

anderes bedeuten, oder heißt „MacMatsch“ nicht: kulturloses Essen?

Es mag ja überraschend sein, aber meinst du nicht, auch der
ein oder andere einkommensschwache Mensch erfreut sich mehr an
der Frauenkirche, als über 15 Euro zusätzlich in seinem
Portemonnaie ? Ja das solls geben. Schau einer an.

Davon bin ich, genauso wie du, zutiefst überzeugt, aber das schreibst du nicht. Du schreibst: DIR ist es lieber, der Staat gibt das Geld für die Frauenkirche aus als für das Matschessen der „Armen“, das ist ein Unterschied, und darauf war meine Replik gemünzt.

Noch ein persönlicher Hinweis: Ich stamme aus einer armen (ohne Gänsefüßchen) kinderreichen Arbeiterfamilie und bin nun wirklich jedem sozialen Standesdünkel abhold. Im Gegenteil reagiere ich Kindheits-erfahrungsbedingt sehr empfindlich darauf, und mein Posting war selbstverständlich ironisch-sarkastisch gemeint.

Grüße
oranier

insert a coin

Es ist als ob die Verbindung
zwischen der alten Welt und der Moderne, wiederhergestellt
ist, die ja in den Bombennächten des Zweiten Weltkrieges
zerstört wurde.

jawoll. zwischendurch ist auch rein garnichts passiert.
die „moderne“ ging ins exil und „bauhaus“ ist nun ein supermarkt für
idyllenschrauber.

die „verbindung“ besteht doch eher in schlichter tümelei in
verbindung mit ignoranz.

…es scheint mir ein kleiner aber entscheidender Anfang zu
sein, den Deutschen Geist wieder zu bejahen.

mir scheint es eher die konsequente weiterführung von disneyland zu
sein.
aber hübsch ist der neubau, ohne frage. als wäre er immer schon dort
gewesen…

Dafür ist keine Geldsumme zu gering.

das ist leider wahr. dafür könnte doch noch ein wenig mehr „deutscher
geist“ installiert werden, mit blut, boden & feuersturm.
multimedial, versteht sich.

für mehr rekonstruierte wandelhallen mit souvenirkaufzwang,

e.c.