Stellt Euch mal vor, jemand kommt zu seinem Hausarzt und erzählt ihm, der Orthopäde habe geraten, abzunehmen, da jedes Kilo weniger besser wäre.
So weit, so gut.
Derjenige beschließt also, abzunehmen und isst seit Wochen (!!)
jeden Tag mit wenigen Ausnahmen folgendes:
1 Brötchen mit BUtter und Rübenkraut und 1 Ei am Morgen
dto. am Mittag
1/2 Pfd. Weintrauben und 2 Nektarinen am Abend.
Ausnahmen sind seltene Restaurantbesuche mit „ordentlichem Essen“ oder ab und zu eine Currywurst/Pommes. (Nach der dann - für mich verständliche- Übelkeit auftrat.)
Nebenbei ist der Ehemann schwer erkrankt, inzwischen verstorben.
Bewegung fast keine, dieser jemand läßt sich überall hinbringen und wieder abholen.
Abgenommen wurde in den Wochen 12 kg. Nebenbei der Stress mit dem Mann.
bist Du etwa auch dem Cholestrinquatsch aufgesessen? Wußtest Du nicht, daß bei Leuten mit niedrigem Cholesterin die Selbstmordrate höher ist? Trotz Eiern, fast tägl. Käsekuchen mit Sahne und ähnlich Extremem, gibts bei mir kein Cholesterinproblem. Was mache ich falsch?
Ich halte bei dieser Diätform tatsächlich die Weintrauben für hinderlich, schließlich haben die sagenhaft viel Fruchtzucker und entsprechend viele Kalorien. Bei den Eiern gibt es wenigstens noch Eiweiß.
Tag,
ich versteh nicht so ganz, warum die anderen das geantwortet haben, was sie antworten. Vielleicht haben die ja was richtiger verstanden als ich, deshalb noch mal eine Nachfrage.
Derjenige beschließt also, abzunehmen und isst seit Wochen
(!!)
jeden Tag mit wenigen Ausnahmen folgendes:
1 Brötchen mit BUtter und Rübenkraut und 1 Ei am Morgen
dto. am Mittag
1/2 Pfd. Weintrauben und 2 Nektarinen am Abend.
Das ist alles, was sie ißt? Nicht mehr und nichts anderes?
Wenn das so ist…
Nebenbei ist der Ehemann schwer erkrankt, inzwischen
verstorben.
Zusammen mit diesem hier.
Klingt das für mich wie etwas, wo ihr dringend mit dem Arzt reden solltet - Mangelernährung und reaktive Depression, o.ä.
Wo auch ein Psychologe zugezogen werden sollte.
Wie reagiert der Arzt?
Vielleicht erklärt dieser Satz, warum die anderen Antworten so wenig hilfreich sind.
Woher sollen wir das wissen und
was daran ist die Frage, die hierher gehört?
Sprich mit dem Arzt und wenn er nicht hilfreich sein will, sprich mit einem anderen.
Sprich mit der Frau, die das macht (deine Mutter??) und mach ihr klar, wie sehr sie sich schadet und wie sehr euch das bedrückt.
Wenn es deine Mutter ist - hol dir selber Hilfe, um mit der Situation mit ihr und deinem Vater klar zu kommen.
Ja, das ist alles, was sie isst. Ist mir unbegreiflich, denn der Gefrierschrank ist voll guter Sachen, die sie aber verschenkt.
Nun, man muß wissen, daß sie zunächst mal keine Lust hat zu kochen. Ihr ist das alles zuviel, Kartoffeln schälen, kochen… vorbereiten, schnibbeln und was man so alles machen muß,w enn man etwas kochen möchte.
Man könnte dieses Verhalten schlicht als bequem bis faul bezeichnen.
Es hat schon jeder mit ihr gesprochen und man bringt sie nicht ab. Eine Freundin, die Krankenschwester ist, putzt ab nächster Woche bei ihr und will dabei dann auch etwas kochen. Wir sind gespannt, ob sie es dann auch isst.
Ach, ein Arzt weiß da übrigens nichts von. Das ist allein ihr Ding. Und sie ist auch nciht depressiv…