2 Schauspieler - 1 Synchronsprecher

Moin zusammen!

Wie wir alle wissen, teilen sich einige (Hollywood)Schauspieler den selben deutschen Synchronsprecher. Ich frage mich seit langem, warum es kaum Filme gibt, in denen tatsächlich zwei Schauspieler die selbe Stimme haben. Sind Hollywood Produzenten etwa so weitsichtig, dass sie den nicht gerade kleinen Markt in Deutschland in ihre Planung mit einbeziehen?
So. Kennt jemand einen Film, in dem das der Fall war? Interessiert mich mal.

Mud

Hallo,

So. Kennt jemand einen Film, in dem das der Fall war?

Abgesehen von Zeichentrickfilmen, wo man mit verstellter Stimme spricht und es gelegentlich vorkommt, dass ein Sprecher mehrere Rollen spricht, glaube ich kaum, dass es so etwas gibt.

Hollywood interessiert es allerdings einen Dreck, welche Schauspielerkombinationen zu vermeiden sind, weil es Synchronkonflikte geben könnte. Hier bekommt dann eben einer der Darsteller einen Ersatz-Sprecher. Manchmal wird auch absichtlich nicht der gewohnte Sprecher genommen, weil er (scheinbar) nicht zur Rolle passt (aktuelles Beispiel: Brad Pitt in „Troja“).

Synchronisation gehört übrigens abgeschafft.

Gruß,

Myriam

Synchronisation gehört übrigens abgeschafft.

Dein Wort in Gottes Ohr!!! Ich vermisse mein Stuttgarter Kino in dem ausschlißlich OmU laufen.

Synchronisation gehört übrigens abgeschafft.

Moin moin,

Syncronisation hat doch einen Zweck: Derjenige, der der Fremdsprache nicht mächtig ist, soll den Film verstehen. Und selbst OmU funktioniert nicht wirklich. Ich habe mit zwei Kollegen gesprochen, die „Apocalypto“ nicht zu Ende gesehen haben, weil es für manche einfach zu anstrengend ist, auf Dauer Untertitel zu lesen und die Bilder aufzunehmen. Und das betrifft sicher nicht nur Legastheniker.

Statt die Synchro abzuschaffen, sollte man einfach die Qualität verbessern.

Gruß

Alex

Hallo ALex,

das ist m.M. nach alles eine Frage der Übung. Ich erinnere mich an „Die Passion Christi“, in der mein damaliger Freund nach 10 Minuten nur noch die Bilder angeguckt hat, weil ihm die Schrift zu schnell lief. Ich konnte schon immer etwas schneller lesen :smile:

Bei meinem Praktikum in Norwegen hatten wir die Diskussion. Dort werden ausschließlich Originale gezeigt (selbst deutsche Filme). Wir als synchroverwöhnte Assistenzlehrer wollte nicht einsehen, dass man sowohl die Bilder sehen als auch den Text lesen kann. Aber die Schüler haben alle Fragen zum Film beantworten können, auch die, die nichts mit dem Gesprochenen zu tun hatten. Die kennen es nicht anders.
Ganz davon abgesehen habe ich es selbst erlebt und ja auch nur noch untertitelte Filme und Serien gesehen. Man macht das schon nach kurzer Zeit nicht mehr bewusst, man liest einfach mit, selbst wenn man den englischen Originaltext versteht. Ging mir zumindest so.

Mittlerweile schaue ich nur noch Originale, eine Synchro bei Friends oder Gray’s Anatomy oder NCIS kann ich nicht mehr ertragen (die Stimmen und Texte passen nicht nur nicht, auch die Hintergrundgeräusche sind eine Qual).

LG
die Lidscha

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Syncronisation hat doch einen Zweck: Derjenige, der der
Fremdsprache nicht mächtig ist, soll den Film verstehen. Und
selbst OmU funktioniert nicht wirklich.

Nun ja, das mag sein.
Ich habe nur ein großes Problem mit den meist schlechten Übersetzungen. Da werden Sprüche verharmlost bis zum Abwinken. Und Wortspiele /-witze kommen überhaupt nicht mehr rüber. Wie auch?!
Dann kommt noch hinzu, dass der Ausdruck völlig verloren geht. Schreit der Schaupieler im Original fast, so erhebt der Synchronsprecher seine Stimme eher nur an, was bildlich überhaupt nicht passt.
Und: Deutsche können im Vergleich zu Niederländern und Dänen sehr schlecht Englisch was nicht nur an der Nähe zu England liegt sondern auch daran, dass dort nicht (kaum) synchronisiert wird (was aber auch daran liegt, dass es sich für eine so kleine Sprachgruppe witschaftlich nicht lohnt)
ergo…man muss sich nur umgewöhnen. Mir fiel es auch nicht leicht zu Anfang. Aber man gewinnt sehr viel an Filmgenuss!

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Hallo Muddy,

Da bekommen wir wieder das gewohnte Problem auf den Tisch. Wer passt sich wen an.
Ich bin Deutscher und rede Deutsch. Ich bin der englischen Sprachen mächtig, aber ich schau keine Filme auf Englisch, weil halt Deutsch meine Sprache ist.
Will der Filmkonzern nun an mir verdienen oder lege ich Wert auf englische Filme.
Der eine legt Wert auf Englisch, andere wollen den Film nur verstehen können.
Für mich ist ein Englisch sprachiger Film kein Vergnügen, sondern muss angestrengt hinhörn, damit ich versteh, was der Schauspieler sagt.
zB Slang, Lautstärke, Aussprache spielen eine grosse Rolle. Da kann ich noch so gutes Oxford Englisch, wenn der Typ aus Amerika kommt, und sich ein Abslangt, dass die Heide wackelt. Da ist für mich kein Filmvergnügen sondern Arbeit. Und warum sollte ich auch? Meine Muttersprache ist nun mal Deutsch
Ich habe hier mit Engländern zu tun, die beschweren sich schon, dass jeder Deutscher ihm auf Englisch was erklärt, wenn er bei der deutschgestellten Frage mitbekommt, dass er Engländer ist, und ihm nicht auf Deutsch geantwortet wird. (Wir sind halt zu tolerant und nettm und wollen höflich sein *gg*)

Und es geht nicht nur um englischsprachige Filme. Wenn ich jeden Film in seinem Original sehen möchte, dann müsste ich ja hundert Sprachen können müssen.

Grüssle Wölkchen *diedeutschesynchronstimmenmanchmalbesserfindetalsdasenglischeOriginal*

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Und es geht nicht nur um englischsprachige Filme. Wenn ich
jeden Film in seinem Original sehen möchte, dann müsste ich ja
hundert Sprachen können müssen.

Du das mache ich :wink:
Japanische Filme verstehe ich auch nicht. Wirklich! :wink:
Die schaue ich mir aber trotzdem lieber OmU an als synchronisiert. Aber ich denke das ich wieder Geschmackssache. Ich will da niemanden reinreden.

Hallo!

Synchronisation gehört übrigens abgeschafft.

Schon mal „Winnetou“ im Original gesehen?

Grüße
Heinrich

Schon mal „Winnetou“ im Original gesehen?

Ich denke ich weiß worauf du hinaus willst. Sag es uns aber trotzdem bitte :wink:

Hallo!

Schon mal „Winnetou“ im Original gesehen?

Ich denke ich weiß worauf du hinaus willst. Sag es uns aber
trotzdem bitte :wink:

Nun, „Winnetou“ ist ein deutscher Kinofilm.
Die Sprachvielfalt ist umwerfend. Da treten Franzosen, Amerikaner, Deutsche, Jugoslawen (gab es damals ja noch) auf.
Die Folge also: Spricht Winnetou zu seinem Blutsbruder Old Shatterhand, wird untertitelt. Mischen sich Sam Hawkins oder Frederick Sander ein, braucht es keine Untertitel mehr.

Nett finde ich dann auch Mehr-Länder-Koproduktionen, wo Schauspieler aus Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland auftreten und ein grauenhaftes, akzentbehaftetes Englisch radebrechen.

Interessant ist die Untertitelung auch bei Filmen, die als deutsche Produktion mit deutschen Schauspielern für den internationalen Markt gedreht werden. Der muss dann natürlich auch untertitelt sein.

Was ich in dieser Diskussion besonders hübsch finde, ist die Argumentation der „Puristen“ (ich will sie mal so nennen). Da wird gefordert, die Synchronisation abzuschaffen, um in den Genuss der englischen Original-Dialoge zu kommen. Denn Synchronisation verfälscht ja den eigentlichen Dialog im Film (und die Diktion angeblich gleich mit). Die selben Leute haben aber kein Problem damit, Untertitel setzen zu lassen. Etwa bei italienischen, französischen oder japanischen Filmen. Oder Filmen in Stammessprache aus Südafrika.

Können aber Untertitel, die deutlich langsamer vom Zuschauer aufgenommen werden als das gesprochene Wort, den Originaldialog korrekt wiedergeben? Ich stelle mir dann immer eine Streitszene einer sizilianischen Familie vor: Vater, Mutter und älteste Tochter fetzen sich. Die Worte fliegen nur so hin und her. Man schreit, tobt, brüllt. Teilweise sogar durcheinander. Und in hohem Tempo. In der Synchronisation bekommt man das hin. Und per Untertitel? Da flitzen die Texte nur so durch - wohl dem, der den Film aufgezeichnet hat und die Pause-Taste benutzen kann. Wer Purist ist, der müsste eigentlich gegen Untertitel sein, denn diese Form der Übersetzung unterschlägt aus Platz- und Zeitgründen etwa drei Viertel des gesprochenen Wortes.

Ganz abgesehen davon ist das Erscheinen bestimmter Fehler unabhängig von der Darstellungsform, sondern von der Qualität des Übersetzers. In der deutschen Übersetzung einer Sendung des „Discovery Channel“ wurde aus dem englischen „dive bomber“ allen Ernstes ein „Tauchbomber“ (korrekt wäre „Sturzkampfbomber“), und aus dem Schiffstyp „Cruiser“ wurde statt „Kreuzer“ ein „Kreuzfahrtschiff“ gemacht. In einem Spielfilm ist mir mal „downtown“ als „Unterstadt“ präsentiert worden (statt „Innenstadt“ oder „Stadtzentrum“). Ebenfalls ein Problem, unabhängig von Synchronisation oder Untertitel, ist die Übersetzung der Anrede „You“. Soll man das als „Sie“ oder als „Du“ in den Untertitel bringen? Im Deutschen ist das ein markanter Unterschied.

Ob Synchronisation oder Original mit Untertitel - die Qualität macht’s (als Beispiel möge man sich „Es war einmal in Amerika“ in der deutsch synchronisierten Kinoversion - sehr gut! - und als neu synchronisierte DVD-Fassung - grottenschlecht! - anschauen).

Just my 2 cents
Heinrich

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Nun, „Winnetou“ ist ein deutscher Kinofilm.
Nett finde ich dann auch Mehr-Länder-Koproduktionen, wo
Schauspieler aus Großbritannien, Frankreich, Italien und
Deutschland auftreten und ein grauenhaftes, akzentbehaftetes
Englisch radebrechen.

Solche Beispiele waren von mir nicht gemeint.

Was ich in dieser Diskussion besonders hübsch finde, ist die
Argumentation der „Puristen“ (ich will sie mal so nennen). Da
wird gefordert, die Synchronisation abzuschaffen, um in den
Genuss der englischen Original-Dialoge zu kommen.

Das fordere ich nicht. Ich will in den Genuss der Original-Dialoge kommen, egal in welcher Sprache, denn der Schauspieler hat eine Leistung vollbracht, die ich sehen und hören will, und nicht das Gesicht vom Schauspieler mit der Stimme eines anderen.

Die schlechten Übersetzungen des Synchrondeutsch kommen ja nicht nur daher, dass die Übersetzer alle Nieten sind, sondern auch von den Einschränkungen durch Anpassen an die Lippenbewegungen. Da wäre als Alternative die Methode, die z.B. in Polen praktiziert wurde (wird?) evtl. besser: Über dem Originalton läuft eine Simultanübersetzung von einem Sprecher, ohne besondere Betonung.

Mein Fazit: die heutige Technik sollte es ermöglichen, alle Filme im TV wahlweise in Originalversion auszustrahlen.

Gruß,

Myriam

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Hi Myriam

Synchronisation gehört übrigens abgeschafft.

Auch wenn ich deinem Text überwiegend zustimme, kann ich bei diesem Satz nicht mitmachen.
Es kömmt SEHR darauf an! Abgeehen davon, dass Deutschland wohl mit die besten Synchron-Firmen hat, sind manche ausländischen Filme durch den deutschen Synchron überhaupt erst seenswert geworden. Ich denk nur an so Serien wie „Tennisschläger und Kanonen“.
Natürlich gibt es es auch massenhaft das Gegenteil, insbesondere wiederum bei TV-Serien.
OmU macht mich nevls, das mag ich garncht. Manche englischen Filme traue ich mir im Original zu, bei anderen krieg ich nur die Hälfte mit oder noch weniger.
Gruß,
Branden

Hi Heinrich

Können aber Untertitel, die deutlich langsamer vom Zuschauer
aufgenommen werden als das gesprochene Wort, den
Originaldialog korrekt wiedergeben? Ich stelle mir dann immer
eine Streitszene einer sizilianischen Familie vor: Vater,
Mutter und älteste Tochter fetzen sich. Die Worte fliegen nur
so hin und her. Man schreit, tobt, brüllt. Teilweise sogar
durcheinander. Und in hohem Tempo. In der Synchronisation
bekommt man das hin. Und per Untertitel? Da flitzen die Texte
nur so durch - wohl dem, der den Film aufgezeichnet hat und
die Pause-Taste benutzen kann.

Ich kann dir nur zustimmen. Mich nerven Untertitel auch regelmäßig, a)weil man immer da unten lesen muss und oben im Bild nur die Hälfte mitbekommt und b) wie du schon sagst, es alles nur verkürzt übersetzt wird.
Gruß,
Branden

Hi

Lippenbewegungen. Da wäre als Alternative die Methode, die
z.B. in Polen praktiziert wurde (wird?) evtl. besser: Über dem
Originalton läuft eine Simultanübersetzung von einem Sprecher,
ohne besondere Betonung.

Also das wäre so gar nichts für mich. Das würde mich sogar enorm nerven, wenn ständig eine Stimme „in den Film reinquascht.“

Mein Fazit: die heutige Technik sollte es ermöglichen, alle
Filme im TV wahlweise in Originalversion auszustrahlen.

Stimmt, das sollte möglich sein und es gab zumindestens hier in Ö schon derartige Versuche. Warum es die nicht mehr gibt, weiß ich allerdings nicht.

Ich bin froh, daß die DVD Preise so rasch in den Keller fallen. Denn bei einer DVD habe ich meist die freie Entscheidung, wie ich mir einen Film ansehe.

Gruß
Edith

Hallo,

Über dem
Originalton läuft eine Simultanübersetzung von einem Sprecher,
ohne besondere Betonung.

Nein. Das nervt mich schon genug, wenn es bei Interviews passiert. Wenn ich die fremde Sprache nicht kann, kann ich sie, wenn es gut gemacht ist, ausblenden, aber wenn ich auch nur ein paar Brocken verstehe, dann springe ich dauernd zwischen O-Ton und Übersetzung hin und her. Sehr nervig.

Mein Fazit: die heutige Technik sollte es ermöglichen, alle
Filme im TV wahlweise in Originalversion auszustrahlen.

Aber auf jeden Fall! In Südafrika gab es das vor 20 Jahren schon. Zwar über das Hilfsmittel Radio, aber es hat funktioniert. Bild vom TV, Sound aus dem Radio. So habe ich Derrick und Sissi statt auf Afrikaans auf Deutsch geguckt.

Gruß
Elke

PS: Das Argument gegen Untertitel zieht nicht. Selbst wenn man mit liest, hört man den Originalschauspieler. Ich finde Synchronisation immer einen Verlust, besonders wenn von einem Dialekt/Akzent ins Bühnendeutsch übersetzt wird. Aber ich hätte gar nichts gegen die Zweigleisige Lösung: Originalton als Option.

Hallo,

Japanische Filme verstehe ich auch nicht. Wirklich! :wink:
Die schaue ich mir aber trotzdem lieber OmU an als
synchronisiert.

Genau.
Und einen Film in Synchronisation anzusehen, heißt einfach auf eine wichtige Qualität verzichten.

Gruß
Elke

Aber auf jeden Fall! In Südafrika gab es das vor 20 Jahren
schon.

Hier in D gab es den Zweikanalton, wo man zwischen Deutsch und Original umschalten konnte. Der zweite Kanal wird aber heuer lieber für Stereoton verwendet.

Ich finde
Synchronisation immer einen Verlust, besonders wenn von einem
Dialekt/Akzent ins Bühnendeutsch übersetzt wird.

Das ist außer Übersetzungsfehlern das, was mich am meisten stört. Wenn man sich so BBC-Literaturverfilmungen anschaut, wo die unterschiedlichen Charaktere und ihre Schicht/Herkunft über den Akzent dargestellt werden … und in der Synchro sprechen dann alle Hochdeutsch … das geht einfach nicht. Und so Krückenlösungen Marke „Et jrient so jrien wenn Spaniens Blieten bliehn“ sind auch keine Alternative.

Gruß,

Myriam

hui hui hui
ups,… wollte doch gar nicht so eine Grundsatzdiskussion starten. Nun ja. Das Wesen eines Forums :wink:

In vielen Punkten stimme ich euch sogar zu. Stimmt schon: Die Qualität machts. Ich schaue mir auch synchronisierte Filme an. So ist es ja gar nicht. Wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich fast immer die Originalversion besser finde, schaue ich sie mir nachträglich nochmal an (was ich fast immer mache). Sicherlich verstehe ich dann die Filme besser, da ich sie eben erst auf Deutsch gesehen hatte. Wenn ich aber den Vergleich habe, finde ich wie gesagt das Original meist besser.

Andere Frage: Deutsche Filme / Serien wirken auf die meisten Zuschauer merkwürdig. Könnte es sein, dass wir (die Allgemeinheit) es nicht gewohnt sind, dass der natürliche Sound zu hören ist, sondern eben ein nachsynchronisierter Mix? Stellt man bei einem Deutschen Film den Ton ab (vorausgesetzt man kennt keinen der Schauspieler und Drehorte), so kann man oft nicht sagen, ob dies ein deutscher Film ist oder nicht. Am Ton hört man es sofort -> Primärton am Set.
Das ist nur eine These, die ich gerade erstellt habe. Ich hoffe es versteht mich einer.

Und ich möchte nochmal auf meine Ausgangsfrage aufmerksam machen… :wink:

Hallo Myriam

Synchronisation gehört übrigens abgeschafft.

Nein, gehört sie nicht. Besser wäre es, einerseits Massnahmen zu ergreifen, dass die Synchro in möglichst allen Belangen so gut wie möglich ist. Andererseits sollten IMHO Filme und Serien häufiger im Zweikanalton ausgestrahlt werden, damit man als Zuschauer auswählen kann, ob man Synchro oder O-Ton hören möchte.

Ich finde es sehr praktisch, in der Schweiz zu leben. Erstens laufen Filme im Kino überwiegend im Originalton mit Untertiteln, Synchro ist meist nur am Nachmittag. Und am TV werden einige Serien (CSI, Desperate Housewives, Dr. House…) und Filme im Zweikanalton gezeigt. Auch der Sender der französischen Schweiz (TSR) zeigt einiges in Zweikanalton, bei CSI sind die meist ein gutes halbes Jahr voraus… (ich weiss z.B. bereits, wie es bei CSI:Miami in der 5. Staffel weitergeht…).

Ein Film oder eine Serie, die in Zweikanalton gesendet wird, klingt IMHO nicht schlechter als wenn Stereo gesendet wird. Deshalb verstehe ich nicht, warum Zweikanalton nicht häufiger genutzt wird.

CU
Peter