20 kilo ohne Fasten in 8 Monaten

Hallo zusammen
Meiner Meinung nach gibt es 2 Sorten von Menschen. Die Salat und Wasser, sowie die Braten und Bier Menschen. Ich zähle mich zu den letzteren. Aus diesem Grund näherte ich ( 44-m-193cm ) mich Anfang diesen Jahres gefährlich der 120 kg Grenze. Was war nun zu tun damit ich mir beim Schuhebinden nicht die Luft abdrücken und nicht auf meine Lebensqualität verzichte muß. Ich kam auf den Sport. In meiner Altersklasse gibt es 2 Möglichkeiten. Entweder Golf oder „ der Marathon „ . Da Golf nicht gerade der Hochleistungssport mit hohem Kalorienverbrauch ist und einige sagen dass dieser Sport eher ein versauter Sparziergang ist , stand fest –der Marathon muß es sein.
Ich will noch dazu sagen , auch in der Hochgewichtsphase trieb ich regelmäßig Sport. Ich war und bin immer noch begeisteter Mountenbikefahrer mit damals 2-3 , 30 bis 40 KM Touren in der Woche. Auch bei organisierten Wettbewerben traute ich mich an die 60 KM. Allerdings durch das hohe Gewicht war ich eher der „ Feldvormirhertreiber“ oder „ Versorgungsstadionschnorrer “.Aber abgenommen habe ich nie.
Nun gut, der Entschluss war gefallen die Wetten mit denen die gesagt haben , das schafft du nie abgeschlossen und der Doktor hatte, nach einer Untersuchung, auch keine Bedenken.
Ich bekam von einem Freund einen 3 Monatsplan mit dem Ziel „ankommen“. Start des Trainings war Februar 2005. Ziel war der Lauf in Prag ( Mai 2005 ). Mit 4 bis 5 Traingseinheiten in der Woche war der Plan auch zeitlich einzuhalten. Unter der Woche die 30- 45 Minuten Einheiten, am Wochenende waren die Steigerungen eingebaut. Zu Beginn war ich wohl eher der digitale Läufer. Stehen oder Laufen. Von unterschiedlicher Laufgeschwindigkeit, wie es im Plan stand, konnte nie die Rede sein.
Nach 1,5 Monaten merkte ich dann wie sich die Physis änderte. Vor allem, ich verlor Kilos, ohne Diät. Der Körper hatte sich umgestellt denn der Stoffwechsel hatte sich geändert.
Kurz und gut – Prag schaffte ich in 5. 40 Stunden. Es war ein tolles Erlebnis, viel Freude und vor allem der Erfolg. Es war so gut, dass ich mich gleich für den Nächsten meldete. Oktober 2005 in FFM. Laufplan geändert,ich wollte unter 5 Stunden ankommen und war in 4.55 Stunden durch.
Heute habe ich unter 100 Kilo. Fast 20 Kilo in 8 Monaten.
Der absolute Vorteil -abnehmen durch Sport-, man verzichtet auf nichts und fühlt sich wohl.
Bei normalen Diäten fährt der Körper auf Sparflamme, daher der Jojo –Effekt , wenn man wieder normal ißt.
Beim Sport, wenn sich der Stoffwechsel umgestellt hat, läuft der Körper auf Hochtouren und verbrennt auch im Ruhezustand mehr Kalorien als vorher. 2 Tage gutes Essen werden nicht direkt mit 2 Kilo belohnt.
Der nächste Lauf ist in Luxemburg geplant. Ich versuche es mit 4.30 Std. und 90 KG Startgewicht.
Also viel Erfolg –es geht.
Gruß
Stone

P.s. Bevor ihr euch jetzt Pläne besorgt und losrennt :wink: , lasst euch vom Arzt untersuchen

Hallo Achim,

zunächst: Herzlichen Glückwunsch! Es nicht nicht nur eine Leistung in so kurzer Zeit so viel abzunehmen, sondern auch noch eine Marathonstrecke zu laufen.
Allerdings ist dein Bericht mal wieder Wasser auf die Mühlen derjenigen, die behaupten, man könne allein nur durch Sport abnehmen.
Denn durch Bewegung allein kann man nur abnehmen, wenn „man sonst nichts anderes zu tun hat“, als sich mit sich selbst zu beschäftigen. Sprich, wenn man z.B. Madonna wäre, oder arbeitslos oder keine beruflichen und privaten Verpflichtungen hätte. Dann hat man in der Tat auch die Zeit, täglich Sport zu treiben, dabei ca. 400 kcal zu verlieren und ohne zu hungern abzunehmen.
Die Realität sieht aber in der Regel anders aus: Der Durchschnittsmensch arbeitet ganztags, muss sich nebenbei noch um Haushalt und Familie kümmern, hat evtl. noch einen Angehörigen pflegen oder andere private Verpflichtungen.
Ihm bleibt daher beim besten Willen höchstens die Zeit, sich 2 -3 x wöchentlich sportlich zu betätigen. Und ohne eine Ernährungsumstellung ist - genau wie bei dir - abnehmen nur sehr schwer und begrenzt möglich.

Ich will noch dazu sagen , auch in der Hochgewichtsphase trieb
ich regelmäßig Sport. Ich war und bin immer noch begeisteter
Mountenbikefahrer mit damals 2-3 , 30 bis 40 KM Touren in der
Woche.
Aber abgenommen habe ich nie.

Schön, dass du für dich die Zeit gefunden hast, allein durch Sport soviel abzunehmen - aber für den Durchschnittsmenschen ist das leider Utopie.

Grüße
Red

Hallo Stone,
herzliche Glückwunsch zu Deinem ersten Marathon, und, und, und…
es ist alles Richtig, was Du schreibst.
Ein „gefährlicher“ Haken ist allerdings dabei:
Dein Körper verbrennt beim Sport jede Menge Kalorien, und er gewöhnt sich auch daran. Und da es im Winter witterungsbedingt „schwerer“ ist draußen zu trainieren, ist hier Vorsicht geboten.
Ich nenne es für mich den „Jan Ullrich-Effekt“
Gruß von Mir

Hei Red
Ich kann dir da nicht zustimmen.Meine Arbeitszeit liegt bei ca. 50 Stunden pro Woche. Manchaml auch an Wochenende.( Vertrieb Mobilfunkanbieter im Ausendienst)Deswegen ist der Plan unter der Woche, mit 30 bis 45 Minuten, und ca. 3 Einheiten für JEDEN machbar. Ich bin einfach früher Aufgestanden. Die Wochenenden haben sich langsam gesteigert. Beginnend mit 60 Minuten ( immer langsam ) bis am Enden 180 Minuten.Da Wichtigste ist langsam zu Laufen, im Aneroben bereicht. Nur dann werden die Fettzellen und nicht der Kohlehydratspeicher angezapft. Der KH- Speicher hat Ernergie für max. 40 Minuten. Fett ist ( fast ) ohne Ende zu Verfügung. Dafür brauchst du aber ein Hormon , das sich erst nach nach einem Monat bildet. Dieses Hormon zieht die Ernegie aus dem Fettspeicher und ermöglicht dir so lange zu laufen.
Sicher über den Winter ist es schwer sein Level zu halten.Man ist bei der nächsten Vorberetung nicht mehr so Fitt wie beim Ende des letzten Marathon.Allerdings hat dein Körper einen Erinnerungseffekt wenn du wieder beginnst. Du bist schneller drin.
Versuchs :wink:)

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Hallo Achim,

um Himmels Willen, ich will weder abnehmen, noch noch mehr Sport treiben!
Ich habe berufsbedingt eben viel mit Personen zu tun, die glauben, sie könnten abnehmen, wenn sie lediglich 2 - 3 x in der Woche je 1 Std. Sport treiben. Das haut - wie du ja selbst festgestellt hast - nicht hin.
Und was glaubst du, in wieviel Familien der Haussegen schief hinge, wenn Mama oder Papa sich mal eben für 3 Std. verabschieden, um laufen zu gehen … Da muss man Prioritäten setzen, und es gibt auch anderes Wichtige zu tun: Gartenarbeit, Reparaturen am Haus, Ausflüge mit Kind und Kegel …
Wenn du im Winter witterungsbedingt nicht so viel trainieren kannst, wäre vielleicht zu überlegen, ob du dir ein Laufband oder ähnliches Fitness-Gerät zulegst.

Gruß
Red

Hei Red.
Es ist schön ,dass du nicht abnehmen willst oder mußt.
Dieser Artikel ist für die, denen es so ging wir mir,…denen es zuviel wird mit den Pfunden
Die 3 Stunden die du erwähnt hast , kommen in dem Plan 1X sonntags vor und das in der vorletzten Woche. Meiner Gesundheit zuliebe würde ich mir auch ohne die Zustimmung meiner Frau die Zeit nehmen was bei mir zum Glück nicht notwendig war. Meiner Frau ging meine Gesundheit vor (oder ich war ihr zu Dick :wink:).
Gruß
Stone

Hi,

Es ist schön ,dass du nicht abnehmen willst oder mußt.
Dieser Artikel ist für die, denen es so ging wir mir,…denen
es zuviel wird mit den Pfunden
Die 3 Stunden die du erwähnt hast , kommen in dem Plan 1X
sonntags vor und das in der vorletzten Woche. Meiner
Gesundheit zuliebe würde ich mir auch ohne die Zustimmung
meiner Frau die Zeit nehmen was bei mir zum Glück nicht
notwendig war. Meiner Frau ging meine Gesundheit vor (oder ich
war ihr zu Dick :wink:).

ich hab „nur“ eine 40 h Woche, aber wenn man die Fahrtzeit dazurechnet, kommen pro Woche nochmal gute 10 h vertane Zeit hinzu (nein, ich kann nicht aufs Rad umsteigen). Ich geh im Dunkeln aus dem Haus und komme im Dunkeln heim. Als Frau geh ich im Dunkeln sicher nicht joggen, zumal die einzigen Strecken, die gut für die Gelenke sind (sprich: nicht betoniert) in eher ruhigen Gegenden liegen.

So, und nu erzähl mir mal, wie meiner einer das Laufpensum schaffen könnte, von dem du sprichst? Im Sommer mag das irgendwie hinhaun (obwohl ich derzeit einen Singelhaushalt zu schmeißen habe, so ganz nebenbei, und neben dem Job nicht mehr so viel Zeit bleibt). Von Familien mit Kindern mal ganz zu schweigen …

Gruß
Cess

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Hallo Cess,

ich hab „nur“ eine 40 h Woche, aber wenn man die Fahrtzeit
dazurechnet, kommen pro Woche nochmal gute 10 h vertane Zeit
hinzu (nein, ich kann nicht aufs Rad umsteigen).

Solche Rechnungen „riechen“ immer danach, nach Ausreden zu suchen warum ausgerechnet ich mit diesem Job, in dieser Umgebung, zu diesem Zeitpunkt kein Sport machen kann.
Aber im Grunde geht es doch nur um Festlegung der eigenen Prioritäten. Denn aus deiner Argumentation würde ja folgen, dass es keine sporttreibenden Menschen mit Fulltimejob geben könnte.

Kurz nachgerechnet:
Die Woche hat 168 Stunden. Rechnen wir pro Nacht 8 Stunden für Schlafen, 40 Stunden Arbeitszeit und 10 Stunden Weg, so bleiben sage und schreibe 62 Stunden in der Woche übrig. Wenn ich im Schnitt 1 Stunde pro Tag Sport machen würde (also 7 Stunden in der Woche) blieben immer noch 55 Stunden übrig für alles andere.

Ich geh im
Dunkeln aus dem Haus und komme im Dunkeln heim. Als Frau geh
ich im Dunkeln sicher nicht joggen, zumal die einzigen
Strecken, die gut für die Gelenke sind (sprich: nicht
betoniert) in eher ruhigen Gegenden liegen.

Meine Frau (voll berufstätig) ist auch eine Frau (ich schwörs :wink:) und sie geht regelmäßig Joggen (aber nicht nur) und zwar zu jeder Jahreszeit. Entweder geht sie zu den öffentlichen Lauftreffs oder sie verabredet sich mit Freundinnen zum gemeinsamen Joggen. Es gibt auch die Möglichkeit auf dem Laufband zu laufen oder ins Fitnessstudio zu gehen.

Aaaaber: Wo steht geschrieben, dass der an Fitness Interessierte Jogging machen muss.
Es ist eventuell sinnvoller, erst einmal in sich zu gehen und genau zu überlegen, wozu man überhaupt Lust hat. Denn das allerwichtigste beim Sport treiben ist, sich etwas zu suchen, was Spaß macht. Nur so wird man motiviert bleiben, das Ganze auch über einen längeren Zeitraum beizubehalten.
Warum nicht Fußball spielen, oder Basketball, Tennis oder Tischtennis. Irgendein Sportverein ist bestimmt in der Nähe, wo man sich mit Gleichgesinnten trffen kann. Oder Tanzen, Schwimmen, Sex, Seilchenspringen, Hometrainer und was weiß ich nicht noch alles. Es gibt so viele Möglichkeiten sich zu bewegen.

So, und nu erzähl mir mal, wie meiner einer das Laufpensum
schaffen könnte, von dem du sprichst?

Niemand erwartet, dass du das Verhalten von anderen kopierst. Stone hat seinen eigenen Weg beschrieben und für ihn ist es gut so. Du müsstest dir etwas suchen, was für dich machbar ist. Vielleicht musst du auch erst verschiedene Sachen ausprobieren. Wichtig ist, einfach mal anzufangen.
Aber dazu musst dir selbst die nötigen Prioritäten einräumen.

Im Sommer mag das
irgendwie hinhaun (obwohl ich derzeit einen Singelhaushalt zu
schmeißen habe, so ganz nebenbei, und neben dem Job nicht mehr
so viel Zeit bleibt).

Diese Ausrede gilt nicht.
Das geht (fast) allen Menschen so, dass sie neben ihrer Freizeitbetätigung noch Haushalt, Kinder, eine Job, weitere Verpflichtungen und andere Hobbys haben.

Viel Spaß beim Sport wünscht
Roland

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Hey,

Solche Rechnungen „riechen“ immer danach, nach Ausreden zu
suchen warum ausgerechnet ich mit diesem Job, in dieser
Umgebung, zu diesem Zeitpunkt kein Sport machen kann.

nö, ich geh wochenends joggen und zu zweit, wenn es sich einrichten lässt. Außerdem mache ich an drei nicht aufeinanderfolgenden Tagen Pilates.

Aber im Grunde geht es doch nur um Festlegung der eigenen
Prioritäten. Denn aus deiner Argumentation würde ja folgen,
dass es keine sporttreibenden Menschen mit Fulltimejob geben
könnte.

Ich würde lieber mehr joggen gehen - im Sommer ist das einfacher, bleibt noch der Weg bis zu einer geeigneten Jogginstrecke, der einfacher war, als ich noch ein Auto hatte.
Aber wie gesagt: Sport mache ich ja, ich würd nur gerne mehr rausgehen.

Kurz nachgerechnet:
Die Woche hat 168 Stunden. Rechnen wir pro Nacht 8 Stunden für
Schlafen, 40 Stunden Arbeitszeit und 10 Stunden Weg, so
bleiben sage und schreibe 62 Stunden in der Woche übrig. Wenn
ich im Schnitt 1 Stunde pro Tag Sport machen würde (also 7
Stunden in der Woche) blieben immer noch 55 Stunden übrig für
alles andere.

Ja klar, die Zeit kann man sich sicher immer nehmen, mir ging es aber u.a. um dunkel/hell, und da hab ich keine Möglichkeiten alleine.

Meine Frau (voll berufstätig) ist auch eine Frau (ich schwörs
:wink:) und sie geht regelmäßig Joggen (aber nicht nur) und zwar
zu jeder Jahreszeit. Entweder geht sie zu den öffentlichen
Lauftreffs oder sie verabredet sich mit Freundinnen zum
gemeinsamen Joggen. Es gibt auch die Möglichkeit auf dem
Laufband zu laufen oder ins Fitnessstudio zu gehen.

Freundinnen sind zu weit weg und Fitnessstudio kostet Geld - wäre aber mein absoluter Favorit, hab ich auch jahrelang gemacht. Werde ich auch wieder, sobald das wieder drin ist.
Lauftreffs hab ich in meiner Gegend auch schon gesucht, es gibt aber nur so Altweibertreffs oder zu Zeiten, zu denen ich noch nicht zu Hause bin (um 17 Uhr).

Aaaaber: Wo steht geschrieben, dass der an Fitness
Interessierte Jogging machen muss.

Ich für meinen Teil seh keine andere kostenlose Möglichkeit (außer eben mein Pilates zu Hause, das mach ich ja auch).

Warum nicht Fußball spielen, oder Basketball, Tennis oder
Tischtennis. Irgendein Sportverein ist bestimmt in der Nähe,
wo man sich mit Gleichgesinnten trffen kann. Oder Tanzen,
Schwimmen, Sex, Seilchenspringen, Hometrainer und was weiß ich
nicht noch alles. Es gibt so viele Möglichkeiten sich zu
bewegen.

Och, wenn ich könnte wie ich wollte wäre ich wieder im Studio und würde Kurse schrubben - Aerobic, Step - das hat mir jahrelang großen Spaß gemacht.

Gruß
Cess (sporttreibend)

Hi Cess,

mir geht es ähnlich, ich bin allein erziehend mit 2 kleinen Kindern (5 und 7 Jahre alt), ganztags berufstätig, wohne „noch“ im damals gemeinsam gebauten Haus mit Garten (Rasenmähen, Unkraut jäten, Zaun streichen etc.). Wenn ich nach Hause komme, beschäftige ich mich primär mit meinen Buben. Wenn sie im Bett liegen, ist die übliche Hausarbeit dran. Zwischendurch muss noch eingekauft, Oma zum Friedhof fahren werden usw. Dann gibt es da noch Sommerfeste, Weihnachtsfeste, Elternabende in Kindergarten und Schule, Kinderarztbesuche etc. – naja, wem ich erzähl ich das …
Das Wochenende verbringe ich natürlich primär mit meinen Kindern, das ist nicht nur meine Pflicht, sondern das tue ich auch gern.
Ich möchte mich auch nicht beschweren, so wie mir, geht es zeitlich vielen. Schließlich hat jeder sein Päckchen zu tragen.
Doch wenn sich hier jemand als Experte aufbläst und einem unterstellt, er würde nur nach Ausreden suchen, um keinen Sport treiben zu müssen, klingt das in meinen Ohren recht arrogant und nach Hohn und Zynismus.
Sollen die Leute sich doch freuen, dass es ihnen so gut geht und sie so viel Zeit für ihren Sport abzweigen können. Aber sie sollen aufhören, diejenigen zu belächeln oder mit Dreck zu bewerfen, die ein tägliches Training zeitlich nicht schaffen.

Grüße
Blümchen

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Hey,

Ich würde lieber mehr joggen gehen - im Sommer ist das
einfacher, bleibt noch der Weg bis zu einer geeigneten
Jogginstrecke, der einfacher war, als ich noch ein Auto hatte.

Ok, ohne Auto wirds sicher schwierg, wenn man nicht gerade am Waldrand wohnt. Aber dein erstes Posting hörte sich so an, als wäre es grundsätzlich für dich ein Problem, den Sport im Wochenplan unterzubringen.

Ja klar, die Zeit kann man sich sicher immer nehmen, mir ging
es aber u.a. um dunkel/hell, und da hab ich keine
Möglichkeiten alleine.

Wie gesagt, alleine macht meine Frau das auch nicht. Die Mädels holen sich halt gegenseitig mit dem Auto ab und dann gehts los.

Lauftreffs hab ich in meiner Gegend auch schon gesucht, es
gibt aber nur so Altweibertreffs

Aber die alten Weiber können auch ganz nett sein, ich schwörs :wink:

oder zu Zeiten, zu denen ich
noch nicht zu Hause bin (um 17 Uhr).

Das ist aber sehr früh. Bei uns sind die zur Sommerzeit so um 19Uhr und im Winter irgendwann am Wochenende vormittags.

Ich für meinen Teil seh keine andere kostenlose Möglichkeit
(außer eben mein Pilates zu Hause, das mach ich ja auch).

Aber dann machst du doch einiges.
Wär im Winter vielleicht Schwimmen noch eine Alternative? Oder dass Malte mal mit dir Tanzen geht :wink:

Gruß
Cess (sporttreibend)

Gruß
Roland (eigentlich faul wie eine Socke, aber trotzdem sporttreibend)

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Dem ist nichts hinzuzufügen
Hallo Blümchen,

du hast vollkommen recht und müsstest für deinen Beitrag einen ganzes Milchstraßen-Sternenmeer bekommen.
Zumal Orlando bei seiner Milchmädchenrechnung die Posten Frühstück, Abendessen, Mittagessen (Sa./So.)- gemeint ist hier nicht nur das eigentliche Essen, sondern auch das Zubereiten, Einkaufen, Waschen, Spülen, Putzen, Bügeln etc. völlig außer Acht gelassen hat. Auch die üblichen wöchentlichen Iggeligkeiten wie z.B Auto in Werkstatt, Arztbesuche, Behördengänge wurden außen vor gelassen.
Das ändert prinzipiell aber nichts an der Thematik, dass man selbstverständlich - ohne seine Essgewohnheiten umzustellen - abnehmen kann, wenn man täglich (2-3 wöchentlich sind dafür zu wenig!) ca. 1 Stunde Ausdauersport betreibt - anschließend 1/2 Std. Duschen nicht vergessen :wink:
Doch diesen Luxus - und diese Zeit für den Sport aufzubringen ist tatsächlich für viele Luxus - kann sich der Otto-Normalverbraucher nicht leisten!

Grüße
Red

Hey,

Ok, ohne Auto wirds sicher schwierg, wenn man nicht gerade am
Waldrand wohnt. Aber dein erstes Posting hörte sich so an, als
wäre es grundsätzlich für dich ein Problem, den Sport im
Wochenplan unterzubringen.

ja, kommt momentan wg Dunkelheit eben dazu. Und von der Zeitplanung passt es auch nicht immer.

Wie gesagt, alleine macht meine Frau das auch nicht. Die
Mädels holen sich halt gegenseitig mit dem Auto ab und dann
gehts los.

Und wie gesagt, „meine“ Mädels sind nicht in der Nähe. :-/

Das ist aber sehr früh. Bei uns sind die zur Sommerzeit so um
19Uhr und im Winter irgendwann am Wochenende vormittags.

Wochenends geh ich alleine oder mit Malte. Unter der Woche laufen die tatsächlich zu früh. Bzw ich hab keinen Lauftreff aufspüren können, der nicht so früh läuft.

Aber dann machst du doch einiges.
Wär im Winter vielleicht Schwimmen noch eine Alternative? Oder
dass Malte mal mit dir Tanzen geht :wink:

Schwimmen ist auch das Problem mit den Zeiten - die sind nämlich super besch…eiden. Leider, mach ich eigentlich gerne (und hin und wieder klappts auch, ne Zehnerkarte hab ich).

Ich wollte eigentlich nur sagen, dass man so einfach sagen kann, „wer wirklich will, der kann auch“, aber tatsächlich ist es nicht immer nur eine Ausrede, wenn man es nicht hinbekommt!

Grüße
Cess

Moin stone,

Ich kann dir da nicht zustimmen.

Ich auch nicht.
Laut einer Studie sahen 2004 51% der Westdeutschen und 62% der Ostdeutschen an Werktagen drei und mehr Stunden fern.

Vielleicht sollte man ganz Deutschland in der Zeit zwischen 19:00 und 21:00 täglich den Strom abschalten :smile:

Gruß
Marion

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Laut einer Studie sahen 2004 51% der Westdeutschen und 62% der
Ostdeutschen an Werktagen drei und mehr Stunden fern.

… aha – und was willst du mit dieser Behauptung beweisen? Vielleicht wollen diese 62 % Ossis bzw. 51 % Wessis ja gar nicht abnehmen – oder sie wollen oder können zumindest nicht durch täglichen Sport abnehmen.
Vielleicht isst ja auch ein gewisser Prozentsatz während des Fernsehguckens gerade zu Abend oder bügelt oder steht auf dem Stepper? Gerade während des Fernsehens soll es nämlich Leute geben, die noch viel nebenbei machen! Meiner einer mit eingeschlossen – ich hecke z.B. während des Fernsehguckens neue Trainingspläne aus.
Ich habe berufsbedingt viel mit Menschen zu tun, die abnehmen möchten. Ohne Ernährungsumstellung ist das nahezu unmöglich, wenn man wöchentlich nur 2-3 Std. für den Sport aufbringen kann. Ich spreche ja nicht für mich, sondern ich sehe in der Praxis wie eng der Zeitplan bei vielen abnehmwilligen Leuten gestrickt ist.
Das soll aber nicht die Leistung von Stone schmälern, der es in relativ kurzer Zeit mit eisernem Willen und Unterstützung durch seine Familie geschafft hat, abzunehmen und sogar noch einen Marathon zu laufen. Hut ab!

Abgesehen davon würde ich mich sehr bei dir bedanken, wenn du mir während der Nachrichten den Strom abschalten würdest :wink:

Grüße
Red

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Huhu Marion!

Wer sagt denn, dass die nur ferngesehen haben?
Bei mir läuft die Kiste eigentlich immer, wenn ich zu Hause bin, was aber nicht automatisch heisst, dass ich davor auf dem Sofa meinen Hintern plattsitze!
Nebenbei kann man wunderbar Hausarbeit machen (andere haben halt das Radio laufen ), oder kochen, oder auch essen.
Übrigens könnte man auch auf dem Heimtrainer sporteln :wink:

Liebe Grüsse
Bine

Hallo Achim,

zunächst: Herzlichen Glückwunsch! Es nicht nicht nur eine
Leistung in so kurzer Zeit so viel abzunehmen, sondern auch
noch eine Marathonstrecke zu laufen.
Allerdings ist dein Bericht mal wieder Wasser auf die Mühlen
derjenigen, die behaupten, man könne allein nur durch Sport
abnehmen.
Denn durch Bewegung allein kann man nur abnehmen, wenn „man
sonst nichts anderes zu tun hat“, als sich mit sich selbst zu
beschäftigen. Sprich, wenn man z.B. Madonna wäre, oder
arbeitslos oder keine beruflichen und privaten Verpflichtungen
hätte. Dann hat man in der Tat auch die Zeit, täglich Sport zu
treiben, dabei ca. 400 kcal zu verlieren und ohne zu hungern
abzunehmen.

Zunächst auch von mir Glückwunsch an Achim! Aber - 400 Kalorien „verlieren“ ohne zu hungern? Ich habe es nicht auf einen Marathon abgesehen, sondern nur darauf, meine allgemeine Kondition zu verbessern und dabei vielleicht auch mal wieder 5 Kilo loszuwerden (mit der Zeit, ohne Streß). Nur habe ich fast das Gefühl, mit dem Laufen (derzeit 1-2 mal wöchentlich jeweils 20 Min, mehr geht noch nicht) zuzunehmen. Jeweils an dem Tag, an dem ich (morgens) laufe, habe ich immer einen Bärenhunger, und wenn ich etwas ganz, ganz schlecht kann, dann ist es aufs Essen zu verzichten. Mache ich etwas falsch? Meine weitere Konsequenz in Sachen gesünderer Lebenswandel ist der Verzicht auf Weizen (hat auch mit meiner Migräne zu tun) und endlich vom Daueressen oder 5-7 kleine Mahlzeiten wieder auf das gesündere 3xtäglich-Essen zurückzukommen.

LG

Avera

Hallo Avera,

Aber - 400
Kalorien „verlieren“ ohne zu hungern?

Doch, für jemanden, der genügend Zeit in seinen Sport investieren kann, ist es schon möglich ohne Diät/Ernährungsumstellung abzunehmen. Wieviel Kalorien man durch seinen Ausdauersport verliert, ist aber individuell (männlich/weiblich, Alter, Größe, Gewicht, Intensität etc.) verschieden.
Generell heißt es:

1 Gramm Fett hat 9kcal,
1 Gramm KH/Eiweiß jeweils 4 kcal.
Jetzt kann jeder selber ausrechnen: wenn dein Körper z.B. die
eingesparten Kalorien zu 50 aus Fett und zu 50 aus den beiden anderen
Energieträgern abbaut, musst du

500g mal (9kcal/g) + 500g mal (4kcal/g) 4500 kcal + 2000 kcal = 6500 kcal

einsparen.

Je nachdem in welcher Zusammensetzung dein Körper die Energie aus den
verschiedenen Depots holt, schwankt der Wert also zwischen 4000 und 9000
Kalorien.
Beispiel:
Der Kalorienverbrauch beim 10-KM-Lauf beträgt bei einem Körpergewicht von 90 kg und der Dauer von 60 Minuten, ca. 940 kcal.
Du müsstest bei 90 kg Körpergewicht nur ca. 7 Std. mit 10 km/h durchgehend rennen um 1 kg Fett abzubauen… oder: du läufst jeden Tag 1 Std. und nimmst so auch in der Woche 1 kg ab. Danach darfst du aber keine Energy-Drinks oder Schorlen trinken, dann hast du die Hälfte der Kalorien nämlich wieder drauf :wink:

Jeweils an
dem Tag, an dem ich (morgens) laufe, habe ich immer einen
Bärenhunger.

Bist du dir sicher, dass du Hunger hast? Häufig wird bei sportlicher Betätigung das Durstgefühl mit Hunger verwechselt. Trink ca. 20 Minuten vor dem Training ein Glas Wasser und nach dem Training noch einmal ordentlich.

Gruß
Red

JA, da ist nämlich der Haken, um nicht zu sagen Unfug des „abnehemen durch Sport“; Sport verbraucht Energie, und man bekommt Hunger. Blöd, aber iss leider so. Geht also doch nur über Kombi Sport + Ernährung umstellen. UMSTELLEN, nicht verringern. Keiner mag es, dauernd hungrig zu sein.

:smile: Barbara

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Red,

zum Glück wiege ich nicht 90 Kilo sondern nur 55 :wink:). Ich hatte ja bereits gesagt, daß ich nicht auf „Krampf“ abnehmen will und mein Lauftendenzen ganz gemach auch der schlichten Verbesserung der Kondition dienen sollen.

Mit Durst verwechsele ich den Wahnsinnskohldampf am Tag des Laufens gewiss nicht. Ich trinke insgesamt recht viel und vor dem Laufen muß ich auch erst mal mein Frühstück intus haben. Es handelt sich ja um ein Hungergefühl den ganzen Tag über und keinesfalls direkt nach dem Laufen.

Trotzdem vielen Dank für Deine Antwort

LG

Avera

PS: es gibt doch zu Deiner Rechnung bestimmt Tabellen o.ä. Kannst Du mir da was nennen?