Hi!
Aus der Quelle N-TV Online habe ich folgendes für Euch:
„Einer Studie der Bundesanstalt für Arbeit zufolge sucht jeder vierte Arbeitslose keine Stelle. Die betroffenen Personen hätten entweder bereits neue Arbeit in Aussicht, warteten auf die Rente oder wollten aus familiären Gründen keinen Job antreten, heißt es in der Untersuchung, die Bundesarbeitsminister Walter Riester (SPD) und der Präsident der Bundesanstalt, Bernhard Jagoda, in Mannheim vorgestellt haben. Jeder fünfte Arbeitslose suche nur mit mittelmäßigem Einsatz.“
Wir finanzieren also mindestens 20% Leute, welche man sofort auf „0“ setzen müsste.
Fortsetzung Zitat: „Allerdings betont die Studie auch, jeder zweite Arbeitslose lege auf der Suche nach einem Arbeitsplatz großes Engagement an den Tag.“
Das ist äußerst positiv denke ich, denn ich persönlich hätte mit einer deutlich niedrigeren Zahl gerechnet.
Fortsetzung Zitat: „Die Erhebung basiert auf Telefonumfragen, die das Forschungsinstitut Infas im Frühjahr 2000 durchgeführt hat. Rund 20.000 Interviewanfragen seien durchgeführt worden, wobei rund 60 Prozent der Befragten antworteten.“ (Zitat Ende).
Was soll man nun dazu sagen?
Hier ist m.E. ein knallharter Kurs gefragt, welcher die 20% Bodensatz ausfiltert und ihnen im Interesse der steuerzahlenden Bürger sofort jede weitere Zahlung verweigert.
Mit einem Teil der so eingeparten Mittel könnte man die 50%, die aktiv und engagiert versuchen wieder einen Job zu finden, gezielter unterstützen.
Außerdem wären noch drastische Einsparungen in diesem Ressort möglich.
Vielleicht bekommt ja Stoiber dieses Problem in den Griff.
Es ist in meinen Augen äußerst wichtig, wieder zu einer Leistungsorientierung in der Gesellschaft zurückzufinden.
Es muß nicht jeder ein Top-Manager werden. Aber es sollte das Ziel vorherrschen, seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten und nicht nonchalant die staatliche Gemeinschaft dies für sich übernehmen zu lassen.
Grüße,
Mathias