25 % ohne Abschluß

Hi,

WDR1-Live meldet heute, daß 25% der Studierenden die Hochschulen ohne Abschluss verlassen.

eine unglaubliche Verschwendung von Lebenszeit und Ressourcen der Uni´s.

Bei den sozialwissenschaften liegt die Quote bei 46%.

Was soll man tun?
doch das Abi verschärfen?
Eingangsprüfungen?
Studiengebühren?
Erziehung zu Leistungswillen und Leistungsbereitschaft?

gruss
winkel

Hallo,

eine unglaubliche Verschwendung von Lebenszeit und Ressourcen
der Uni´s.

Ja, entsetzlich. Da mag man gar nich über nachdenken!

Bei den sozialwissenschaften liegt die Quote bei 46%.

Weia!

Was soll man tun?
doch das Abi verschärfen?
Eingangsprüfungen?
Studiengebühren?
Erziehung zu Leistungswillen und Leistungsbereitschaft?

Ja! Und Wiedereinführung der Prügelstrafe, Ausgehverbot ab 19:00 Uhr für Jugendliche unter 18 Jahren, Verbot von jeglichen Computerspielen und (ganz wichtig) nicht nur Studiengebühren, sondern auch knackige Schulgebühren einführen. Diese jungen Schmarotzer wissen sonst Bildung gar nicht zu schätzen!

Gruß

Fritze

Hallo Winkel,

hast du vielleicht schon einmal daran gedacht, dass eventuell die Hochschulen selber auch eine gewisse Schuld daran haben? Deine „Lösungsvorschläge“ als Fragen verpackt beziehen sich nur auf die Studenten, soll das implizieren, dass von Seiten der Uni alles perfekt ist? Ich denke hier werden sowohl auf Seiten der Hochschulen als auch auf Seiten der Studierenden Fehler gemacht.

Grüße

Bernd

Pflichtpraktikum von mind. 6 Monaten vor dem Studium in einem dem Studienfach nahen Bereich. Ohne Vorkenntnisse wird man da zwar meist nur „niedere“ Arbeiten machen dürfen, aber man sieht schon mal ne Menge. Ich hab das gemacht, weil ich eh die Zeit hatte, und es hat mir WAHNSINNIG viel gebracht.

Die von Dir mit Fragezeichen versehenen Vorschläge halte ich allesamt für nicht sinnvoll, milde ausgedrückt.

Desweiteren sollte man darüber nachdenken, kleine Studiengänge evtl. mit denen anderer Hochschulen zusammenzulegen. Ich will keine Monstersemester von 800 Leuten, aber wenn schon im Grundstudium nur

Moin Winkel!

doch das Abi verschärfen?

Nein, sondern die Lerninhalte verbessern!

Beispiel Deutschunterricht in der Oberstufe:
Es ist sicherlich toll, wenn Du lernst wie man ein Gedicht von Goethe oder Kafka bis auf den letzten Buchstaben analysiert.
Aber Du wirst (egal ob Studium oder betriebliche Ausbildung) mehr davon haben, wenn Du etwas über Kommunikation und Rethorik lernst.

Das gerade in diesem Bereich extreme Mängel seitens der Studenten herrschen, wird deutlich, wenn man man hört wie viele Studienanfänger Referate halten und ihre Ausarbeitungen verfassen.

Eingangsprüfungen?

In Fächern, wo dies möglich ist, wird das doch ohnehin schon gemacht (z.B. Musik- oder Kunststudium, einige Unis machen auch für Studiengänge wie Mathematik und Informatik Eignungstests).

Aber wie willst Du denn jemanden testen, der z.B. Volkskunde studieren möchte?
Ihn einen Tag in einen Raum mit Menschen aus 20 verschiedenen Nationen stecken und wenn er damit klarkommt, dann darf er das Fach studieren?

Oder jemand, der Musikwissenschaft studieren will (wo man sich hauptsächlich mit Musik vor 1900 beschäftigt)?
Ihm lauten Metal und Hip Hop vorspielen, wenn er bei dieser Musik duchdreht, dann ist er der richtige für ein solches Studium?

Das wird nicht funktionieren.

Studiengebühren?

Bitte nicht schon wieder eine Diskussion darüber!
Das haben wir in der letzten Zeit ja nun wirklich sehr ausgiebig breitgetreten.

Erziehung zu Leistungswillen und Leistungsbereitschaft?

Falls Du es noch nicht wusstest:
Die meisten Uni bieten über das Studentenwerk und die Studienberatung sowas an.
Und das auch noch gratis oder für eine wirklich geringe Gebühr.

Das Problem kommt definitiv nicht nur von Seiten der Studenten!!!
Daran solltest Du vielleicht auch mal denken!

Wenn ich jetzt anfange alles aufzuschreiben, was an meiner Uni und an der wo ich vorher war schief läuft und schlecht organisiert ist und auch mal die Arbeitseinstellung einiger Dozenten erwähnen wollte, dann würde ich sicher noch mindestens eine Stunde tippen müssen.

Gruss
Lanzelot

Ohne die Zahlen beschönigen zu wollen - es gibt immer noch einige, die ohne Abschluss direkt in einem Betrieb einsteigen…

Und für alle, die nicht in diese Kategorie fallen: für mich lautet in den meisten Fächern das Zauberwort Schnupperstudium, mit den Lehrinhalten bekannt machen…

Gruß sannah

Verschwendung?
Hallo Winkel,

WDR1-Live meldet heute, daß 25% der Studierenden die
Hochschulen ohne Abschluss verlassen.

eine unglaubliche Verschwendung von Lebenszeit und
Ressourcen der Uni´s.

dem möchte ich ganz entschieden widersprechen. ich selbst habe Informatik, BWL und Jura studiert, aber ohne Abschluss. Dennoch ist das an der Uni gelernte für mich im Beruf eine gute Basis für konkretes Wissen. Wo bitte ist da Verschwendung? Verschwendung wäre es gewesen, wenn ich zuende studiert hätte, dann hätte ich zwar einen Abschluss, aber sicher keinen besseren Job - davon abgesehen, dass ich dann sicher noch länger studiert hätte. Und von meinen Kollegen weiss ich, das ich kein Einzelfall bin.

Was soll man tun?
doch das Abi verschärfen?
Eingangsprüfungen?
Studiengebühren?
Erziehung zu Leistungswillen und Leistungsbereitschaft?

Sicher sollte man solche Lahmärsche wie mich, die neben dem Studium schon voll gearbeitet haben, mal ein bischen ehr zu Leistungsbereitschaft treten. Quatsch.

Der wichtigste Schritt wäre, praxisgerechte kürzere (max. 8-10 Semester) Studiengänge mehr zu fördern. Zu meiner Studienzeit blieb mir nur die Wahl zwischen FH und Uni, Wechsel kaum möglich. Was wir aber brauchen, ist ein praxisgerechter kurzer Studiengang und ein wissenschaftlicher Aufbaustudiengang. Dann gäbe es auch mehr Abschlüsse.

Was meinst du, warum in den USA jeder Hansel einen College Abschluss hat? Genau darum. Nicht dass dort im Schulsystem alles im grünen Bereich wäre, aber dieser Aspekt ist dort zumindest besser gelöst.

Alles Gute wünscht
…Michael

Hallo,

eine unglaubliche Verschwendung von Lebenszeit und Ressourcen
der Uni´s.

Ja, entsetzlich. Da mag man gar nich über nachdenken!

Bei den sozialwissenschaften liegt die Quote bei 46%.

Weia!

Was soll man tun?
doch das Abi verschärfen?
Eingangsprüfungen?
Studiengebühren?
Erziehung zu Leistungswillen und Leistungsbereitschaft?

Ja! Und Wiedereinführung der Prügelstrafe, Ausgehverbot ab
19:00 Uhr für Jugendliche unter 18 Jahren, Verbot von
jeglichen Computerspielen und (ganz wichtig) nicht nur
Studiengebühren, sondern auch knackige Schulgebühren
einführen. Diese jungen Schmarotzer wissen sonst Bildung gar
nicht zu schätzen!

Solche Antworten gibt es also, wenn man ein Zitat hierein stellt.

Und dann gibt es auch noch für diese Antwort 4 Sternchen.

da kann ich nur sagen: Herzlichen Glückwunsch!!!

Es geht um PISA, es geht um Bildungsreform und es geht darum, daß die Denkansätze die ich oben in Fragen formuliert habe, wohl nicht greifen. Und daß es eine Bewegung auch aus der Studentenschaft zur Reform des gesamten Systems geben sollte.

Aber du und deine Sternchenfreunde haben hier , und das ist jetzt meine persönliche Meinung, gezeigt, daß ihr wohl nicht nach Nachdenken verlangt sondern nach dem was du oben als „Diskussionsbeitrag“ formuliert hast.

Ich hoffe, du bist kein Student, denn auf solchen diskussionsunfähigen „wissenschaftlichen“ Nachwuchs kann sicherlich allseits verzichtet werden.

winkel

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Hallo Bernd,

hast du vielleicht schon einmal daran gedacht, dass eventuell
die Hochschulen selber auch eine gewisse Schuld daran haben?

Ich habe sogar weiter gedacht, denn ich glaube daß das System von Grundschule bis Uni eine Struktur, die zu solchen Phänomenen führt.

Deine „Lösungsvorschläge“ als Fragen verpackt beziehen sich
nur auf die Studenten, soll das implizieren, dass von Seiten
der Uni alles perfekt ist?

Es sind nicht meine Lösungsvorschläge, die ich verpackt habe, sondern die Argumentationen, die in der Diskussion nach PISA auftauchten.

Und ich fragte mich und dieses Forum, ob es nicht bessere Ansätze geben müßte als diese.

Natürlich kann es sein, daß an den Uni´s nicht alles perfekt ist, aber ein Gedanke kam mir schon:
In den letzten 50 Jahren, hat sich die qualität der Uni´s verbessert aber die Abschlüsse und Abschlussquoten scheinen sich zu verschlechtern. selbst wenn nicht alles gut ist an Uni´s erklärt das doch nicht dieses gegeläufige Muster? Oder?

Ich denke hier werden sowohl auf

Seiten der Hochschulen als auch auf Seiten der Studierenden
Fehler gemacht.

Wäre doch mal schön zu wissen, welche das sind!
Und wo bleibt die Bewegung der Studenten, die hier für sich eine besser Position fordern sollten?

gruss
winkel

Die von Dir mit Fragezeichen versehenen Vorschläge halte ich
allesamt für nicht sinnvoll, milde ausgedrückt.

Hi Doc,

nur zur Richtigstellung:
Es sind nicht meine Vorschläge, sondern die Argumente aus der Pisa-Diskussion! Haste doch auch verfolgt oder?

Desweiteren sollte man darüber nachdenken, kleine Studiengänge
evtl. mit denen anderer Hochschulen zusammenzulegen. Ich will
keine Monstersemester von 800 Leuten, aber wenn schon im
Grundstudium nur

Moin Winkel!

doch das Abi verschärfen?

Nein, sondern die Lerninhalte verbessern!

Beispiel Deutschunterricht in der Oberstufe:
Es ist sicherlich toll, wenn Du lernst wie man ein Gedicht von
Goethe oder Kafka bis auf den letzten Buchstaben analysiert.
Aber Du wirst (egal ob Studium oder betriebliche Ausbildung)
mehr davon haben, wenn Du etwas über Kommunikation und
Rethorik lernst.

Hi Lanzelot,

sehr schönes Beispiel, an dem man darstellen kann, wie in Schule versäumt wird, den Lerneffekt den Schülern nahezubringen:

Gehst du in ein Kommunikations oder rhetorickseminar wirst du sehe, daß dort allerortens von Textanalyse und Interpretation gesprochen wird. Kannst du also ein Gedicht gut interpretieren ( oder einen beliebigen anderen Text) wirst du sicherlich die Feinheiten der Wortwahl, die Hervorhebung der Bedeutung durch den Satzbau, Spannungsrahmen udn Spannungsaufbau kinderleicht in deine eigenen Vorträge übertragen können. Ohne Spezailkurs Rhetorik und Kommunikation!!!

Das gerade in diesem Bereich extreme Mängel seitens der
Studenten herrschen, wird deutlich, wenn man man hört wie
viele Studienanfänger Referate halten und ihre Ausarbeitungen
verfassen.

Hat da nicht der Schüler versagt, wenn er diese Techniken, die doch ab Jahrgang 7 (bis zum erbrechen) geübt werden als angehender Student immer noch nicht beherrscht?

Eingangsprüfungen?

In Fächern, wo dies möglich ist, wird das doch ohnehin schon
gemacht (z.B. Musik- oder Kunststudium, einige Unis machen
auch für Studiengänge wie Mathematik und Informatik
Eignungstests).

Vielleicht sollten die Prüfungen nicht fachbezogen sein, sondern wer nicht Texte verfassen und interpretieren kann, sollte nicht studieren. dies ist nicht als Strafe gedacht, sondern in der Art, daß wer nicht schreiben (Niederbringen von Schriftzeichen) kann, auch schlecht Journalist werden kann.

Aber wie willst Du denn jemanden testen, der z.B. Volkskunde
studieren möchte?
Ihn einen Tag in einen Raum mit Menschen aus 20 verschiedenen
Nationen stecken und wenn er damit klarkommt, dann darf er das
Fach studieren?

ein Denkansatz ist das sicherlich, doch wie du selbst unterstelltst nicht praktikabel. sollten wir da nicht weiterdenken und praktikabele Vorschläge finde? Oder wen wollen wir das überlassen?

Oder jemand, der Musikwissenschaft studieren will (wo man sich
hauptsächlich mit Musik vor 1900 beschäftigt)?
Ihm lauten Metal und Hip Hop vorspielen, wenn er bei dieser
Musik duchdreht, dann ist er der richtige für ein solches
Studium?

Aber er sollte vielleicht schon mal wissen was Noten und Kadenzen sind und wie Dur und Moll enstehen.

Das wird nicht funktionieren.

Was würde denn funktionieren?

Studiengebühren?

Bitte nicht schon wieder eine Diskussion darüber!
Das haben wir in der letzten Zeit ja nun wirklich sehr
ausgiebig breitgetreten.

Ich wollte nicht über Studiengebühren diskutieren, es ist halt ein immerwiederkehrendes Argument der Hilflosigkeit der Politiker. Warum geht Student nicht hin und fordert und verlangt was er sich wünscht, natürlich sollte er es vorher schon verstädnlich formulieren können.

Erziehung zu Leistungswillen und Leistungsbereitschaft?

Falls Du es noch nicht wusstest:
Die meisten Uni bieten über das Studentenwerk und die
Studienberatung sowas an.
Und das auch noch gratis oder für eine wirklich geringe
Gebühr.

Und nutzt Student das auch entsprechend?

Das Problem kommt definitiv nicht nur von Seiten der
Studenten!!!
Daran solltest Du vielleicht auch mal denken!

Ich habe nicht gesagt, daß es allein von den Studenten kommt!

Wenn ich jetzt anfange alles aufzuschreiben, was an meiner Uni
und an der wo ich vorher war schief läuft und schlecht
organisiert ist und auch mal die Arbeitseinstellung einiger
Dozenten erwähnen wollte, dann würde ich sicher noch
mindestens eine Stunde tippen müssen.

Gut, aber warum übernimmst du die Arbeitseinstellung der Dozenten, anstatt dagegen zu rebellieren und dein Recht einzufordern?

gruss
winkel

Hallo Winkel,

WDR1-Live meldet heute, daß 25% der Studierenden die
Hochschulen ohne Abschluss verlassen.

eine unglaubliche Verschwendung von Lebenszeit und
Ressourcen der Uni´s.

dem möchte ich ganz entschieden widersprechen. ich selbst habe
Informatik, BWL und Jura studiert, aber ohne Abschluss.
Dennoch ist das an der Uni gelernte für mich im Beruf eine
gute Basis für konkretes Wissen. Wo bitte ist da
Verschwendung? Verschwendung wäre es gewesen, wenn ich zuende
studiert hätte, dann hätte ich zwar einen Abschluss, aber
sicher keinen besseren Job - davon abgesehen, dass ich dann
sicher noch länger studiert hätte. Und von meinen Kollegen
weiss ich, das ich kein Einzelfall bin.

Was soll man tun?
doch das Abi verschärfen?
Eingangsprüfungen?
Studiengebühren?
Erziehung zu Leistungswillen und Leistungsbereitschaft?

Sicher sollte man solche Lahmärsche wie mich, die neben dem
Studium schon voll gearbeitet haben, mal ein bischen ehr zu
Leistungsbereitschaft treten. Quatsch.

Jetzt erklär mir doch mal, warum du dir hier nen Schuh anziehst, der dir offensichtlich ja nicht passt? Hab ich gesagt, daß „Du“ ein „Lahmarsch“ bist? Ich habe ja auch nicht die vielen Postings hier als Beispiel angeführt die fragen: Im 6. Semester zum dritten mal durch die Zwischenprüfung (Zeit Ende 3. Semester) gefallen, was kann ich tun? Exmatrikuliert wegen fehlender Scheine! etc.

Der wichtigste Schritt wäre, praxisgerechte kürzere (max. 8-10
Semester) Studiengänge mehr zu fördern. Zu meiner Studienzeit
blieb mir nur die Wahl zwischen FH und Uni, Wechsel kaum
möglich. Was wir aber brauchen, ist ein praxisgerechter kurzer
Studiengang und ein wissenschaftlicher Aufbaustudiengang. Dann
gäbe es auch mehr Abschlüsse.

Finde ich einen sehr guten Ansatz!

Was meinst du, warum in den USA jeder Hansel einen College
Abschluss hat? Genau darum. Nicht dass dort im Schulsystem
alles im grünen Bereich wäre, aber dieser Aspekt ist dort
zumindest besser gelöst.

Nun ja, lassen wir mal die Vergleichbarkeit der Schulsysteme. Aber dort z.B. gleicht das System ja einer riesigen Gesamtschule. Nur ist das hier in Deutschland ja das Reizwort Nr. 1. Und wenn es nach Frau Hohlmeier und ihrem Chef Stoiber ginge, würden, so denke ich manchmal, auch die tische in den Klassen wieder in Reih und Glied stehen.

Alles Gute wünscht
…Michael

Ebenfalls
winkel

teilweise Übereinstimmung
Moin Winkel!

sehr schönes Beispiel, an dem man darstellen kann, wie in
Schule versäumt wird, den Lerneffekt den Schülern
nahezubringen:

Ja, das kann ich 100%ig bestätigen.
Bei mir war’s damals auch schon so, dass viele Lehrer einfach nur ihr Curriculum durchgezogen haben, ohne auf die Reaktionen (und damit verbunden den eigentlich zu erreichenden Lernerfolg) der Schüler zu achten.

Gehst du in ein Kommunikations oder rhetorickseminar wirst du
sehe, daß dort allerortens von Textanalyse und Interpretation
gesprochen wird.

Wobei sich dabei noch die Frage stellt inwiefern das tatsächlich so viel bringt.
Ich habe mehrere Seminare besucht, weil es mich einfach interessiert hat und ich damals auch gewisse Hemmungen mit dem Sprechen vor Leuten hatte.
Insgesamt muss ich sagen, dass mir persönlich die Veranstaltungen, bei denen (natürlich zusätzlich zur Textanalyse, die unbestritten wichtig ist) auch auf sowas wie Präsentationsmethoden eingegangen wurde (u.a. sogar Atemübungungen, weil dadurch der Stimmklang sehr stark beeinflusst wird) viel mehr gebracht haben.

Kannst du also ein Gedicht gut interpretieren
( oder einen beliebigen anderen Text) wirst du sicherlich die
Feinheiten der Wortwahl, die Hervorhebung der Bedeutung durch
den Satzbau, Spannungsrahmen udn Spannungsaufbau kinderleicht
in deine eigenen Vorträge übertragen können. Ohne Spezailkurs
Rhetorik und Kommunikation!!!

Meiner Erfahrung nach eignen sich dafür Gedichte nur als zusätzliches Thema, wichtiger finde ich ganz allgemein lyrische Texte (solche ohne Reim, aber trotzdem mit Spannungsbogen etc.) und auch Sachtexte sollten eine bedeutende Rolle spielen.
Schliesslich sollte es dem Schüler und evtl. späteren Studenten möglich sein einen wissenschaftlichen und vielleicht ziemlich drögen Sachverhalt interessant, logisch und verständlich zu präsentieren (sowohl in gesprochenem Wort als auch in schriftlicher Ausarbeitung).

Das sollte auch nicht nur für den Deutschunterricht gelten, sondern auch natürlich für alle Sprachen.
Was bringt es z.B. Shakespeare repetieren zu können, wenn man es nicht gebacken bekommt in England klar und verständlich ein Busticket zu bestellen? Hab ich bei einer Exkursion leider so erleben müssen.

Ebenso wichtig in den Naturwissenschaften - leider sind sehr viele Menschen (leider auch incl. der Lehrer) nicht in der Lage eine Tafel voll mit Berechnungen dem Schüler verständlich und nachvollziehbar nahezubringen.

Hat da nicht der Schüler versagt, wenn er diese Techniken, die
doch ab Jahrgang 7 (bis zum erbrechen) geübt werden als
angehender Student immer noch nicht beherrscht?

Wenn Du auf einer Schule warst, auf der das tatsächlich sehr viel geübt wurde, dann beneide ich Dich ernsthaft!
Diese Erfahrung kann ich leider nicht bestätigen.

Ich habe in der 12 im Englisch-LK mal ein Referat über den Bombenangriff auf Dresden im 2. Weltkrieg gehalten und der Lehrer sagte im Vorfeld es sollte sehr ausführlich sein.
Ich habe damals sogar Folien eingesetzt, auf denen ich die Flugroute der Bomber aufgezeichnet hatte und hatte mich bemüht das Ganze nicht nur runterzurasseln, sondern wirklich logisch und verständlich aufzubauen.
Alle Mitschüler waren begeistert. Der Lehrer aber gab mir dafür nur eine 3.
Begründung: So etwas wie die Folien sei absolut unnötig und die Fakten wären zwar vorhanden gewesen, aber seiner Meinung nach zu locker präsentiert worden. ;-(
Das ist doch echt die Höhe!
(Ich habe mich natürlich darüber beschwert und die Note ist auf eine 2+ revidiert worden, aber es war ein schönes Beispiel für die Inkompetenz einiger Lehrer!)

Vielleicht sollten die Prüfungen nicht fachbezogen sein,
sondern wer nicht Texte verfassen und interpretieren kann,
sollte nicht studieren. dies ist nicht als Strafe gedacht,
sondern in der Art, daß wer nicht schreiben (Niederbringen von
Schriftzeichen) kann, auch schlecht Journalist werden kann.

Fachbezogen würde ich dort, wo es möglich ist, schon lassen.
Aber es kann wohl wirklich nicht schaden generell auch die allgemeine Befähigung (eben in Form von solchen Rethorik/Kommunikationstests) zu testen, wäre vielleicht tatsächlich ein guter Ansatz.

Allerdings sollte dann auf jeden Fall die Möglichkeit gegeben werden, dass der Studienbewerber bei nicht ausreichenden Kenntnissen diese erwerben kann.
Ich weiss zufällig, dass beim Fach Wirtschaftsinformatik angeboten wird vor Beginn des Studiums ein Semester lang Vorbereitungskurse in Mathe zu belegen (und sicherlich gibt es das bei anderen Fächern auch).
So etwas sollte dann nicht als Verlängerung des Studiums angesehen werden (bezüglich BaföG und Studiengebühren), sondern als freiwillig erbrachte Leistungen, die ja letztendlich das Ziel eines besseren und vielleicht auch schnelleren Studienverlaufs verfolgen und dementsprechend gewertet werden sollten.

Aber er sollte vielleicht schon mal wissen was Noten und
Kadenzen sind und wie Dur und Moll enstehen.

Für Musikwissenschaft kann man sich bisher ohne Eignungstests einschreiben, man geht halt davon aus, das sich niemand einschreiben wird, der die musikalische Elementarlehre (das ist ja Notenlehre, Dur/Moll etc.) nicht beherrscht.
Trotzdem könnte man das natürlich abfragen, das ist korrekt.

Allerdings weiss man dann immer noch nicht, ob der Studienbewerber auch damit klarkommen wird, dass man sich beinahe ausschliesslich nur mit der sog. „ernsten Musik“ beschäftigt - Noten, Dur/Moll, Kadenzen und Harmonielehre sind schliesslich auch das Grundelement der Rockmusik.
Der Hauptgrund, dass viele Studenten nach dem ersten Semester MuWi den Studiengang wechseln, ist nämlich tatsächlich die Tatsache, dass von vielen Dozenten sämtliche moderne oder auch als „Unterhaltungsmusik“ bezeichnete Musik stur abgeblockt wird.

Was würde denn funktionieren?

Ich hätte nichts dagegen das sog. „Schnupperstudium“ für alle Fächer einzusetzen.
Gerade weil die Kluft zwischen Schule und Universität so gross ist, bietet es sich an erstmal den Uniablauf kennenzulernen. Daran kann man immerhin erkennen, ob man überhaupt mit dem wissenschaftlichen Arbeiten und der in einigen Fächern starken Selbstbestimmung des Studienverlaufs klarkommt, oder ob man doch lieber einen schulischen (also vorgegebenen) Stundenplan und die praktische Tätigkeit bevorzugt und sich für eine Ausbildung entschliesst.

Zusätzlich lernt man entsprechend die Lerninhalte des Faches/der Fächer kennen - und zwar in einem viel deutlicherem und praktischerem Rahmen als ein Infoheft oder eine Studienordnung dies vermitteln kann.
Um beim Beispiel zu bleiben: Das würde viele angehende MuWi-Studenten dazu bewegen doch von Anfang an ein anderes Haupt- bzw. Nebenfach zu wählen, der Standardspruch der Wechsler ist nämlich „Scheisse, hätte ich das bloss vorher gewusst!“.

es ist halt
ein immerwiederkehrendes Argument der Hilflosigkeit der
Politiker.

Kurz, prägnant und treffend!

Warum geht Student nicht hin und fordert und
verlangt was er sich wünscht, natürlich sollte er es vorher
schon verstädnlich formulieren können.

Das wird ja ständig versucht, nur leider es ist es nicht so einfach als Student (selbst als Fachschaftsvorsitzender und Studentenvertreter) ernst genommen zu werden.

Aber Du hast natürlich recht, man sollte dennoch die Flinte nicht so schnell ins Korn werfen und dranbleiben!

Und nutzt Student das auch entsprechend?

Tja, die meisten leider nicht.

Allerdings sollten diese Angebote auch nicht nur auf einem kleinen farblosen Zettel stehen, der bei der Studienberatung ausliegt.
Es gibt in jedem Institut Möglichkeiten Bekanntmachungen und Veranstaltungshinweise auszuhängen, da gehört das auch dran. Die Unis haben Geld dafür Aushänge für kulturelle Veranstaltungen farblich und ansprechend zu gestalten - das sollte auch bei solchen Hilfsangeboten so aussehen.

Natürlich sollten sich aber auch die Studenten selbst darum kümmern.
Man erzählt sich doch so vieles in den Pausen zwischen den Seminaren und Vorlesungen - da sollte man, wenn das Thema Studienprobleme zur Sprache kommt, auf jeden Fall darauf hinweisen, dass die Uni Hilfe und Unterstützung bietet.

Gut, aber warum übernimmst du die Arbeitseinstellung der
Dozenten, anstatt dagegen zu rebellieren und dein Recht
einzufordern?

Das versuche ich seit 1 1/2 Jahren!
Bisher bin ich (und die anderen, die sich auch daran beteiligen) bis auf wenige Ausnahmen nur gegen Mauern gerannt. :frowning:

Ich habe jetzt schon viel erlebt, von leeren Versprechungen (deren Inhalte stark den weiteren Studienverlauf beeinflussen - oder eben nicht, weil sich doch nichts ändert, *schnaub*!) seitens eines Dozenten bis hin zur Nichteinhaltung von getroffenen Vereinbarungen (was auch mal wieder den Studienverlauf verzögert, *noch-mehr-schnaub*!).

Vor ein paar Tagen hat sogar der Dekan unseres Fachbereichs aufgegeben und ist zurückgetreten.
Der stand aber wenigstens hinter den Studenten, wenn es Missstände und ernstzunehmende konstruktive Kritik gab.
Aber selbst er biss leider sehr oft auf Granit.
Jetzt wird sich erst noch zeigen müssen wie es weitergehen wird/soll/kann…

Aber: Aufgeben ist nicht!
Das wäre natürlich der total falsche Weg, ganz klar.

Ach ja, das wollte ich auch noch loswerden:
Sorry, wenn meine Antwort provokant und überspitzt auf Dich wirkte.
Durch einige Ereignisse der letzten Zeit (s.o. und anderes) war ich einfach total genervt und habe des wegen auch nicht weiter darüber nachgedacht, dass Deine Fragen nicht Deine Meinung widerspiegeln.
Hab mich da fast schon angegriffen gefühlt, aber jetzt weiss ich ja, dass Du es anders gemeint hast.
Bitte nicht übelnehmen :wink:

Gruss
Lanzelot

1 „Gefällt mir“

Desweiteren sollte man darüber nachdenken, kleine Studiengänge
evtl. mit denen anderer Hochschulen zusammenzulegen. Ich will
keine Monstersemester von 800 Leuten, aber wenn schon im
Grundstudium nur

Hi Winkel,

WDR1-Live meldet heute, daß 25% der Studierenden die
Hochschulen ohne Abschluss verlassen.

nun ich glaube, daß das keine allzu hohe Zahl ist.
Bei mir im Semester haben sogar gut ein Drittel das Zeug geschmissen, allerdings die meisten davon in den ersten drei Semestern. Fast alle, die gegangen sind, haben gesehen, daß die Chemie doch nichts für sie ist. Bei einem geringeren Teil spielten familiäre oder finanzielle Gründe eine Rolle. Einige wenige wurden rausgeprüft (aber nur eine Minderheit, was in anderen Studienfächern allerdings ganz anders war).

Wie gesagt, ich halte diese Zahl nicht für erschreckend, sie ist m.E. eher ein gutes Zeichen, nämlich dafür, daß sich StudentInnen durchaus irren können(!) (oder sollte ich besser dagen dürfen) in der Wahl ihres Ausbildungsweges. Von den meisten Abgängern, deren Weg ich weiter verfolgt hab, kann ich sagen, daß sie einen einigermaßen erfolgreich andere Wege eingeschlagen haben (Lehre, Selbständigkeit etc.)

Gandalf

Hallo,

Solche Antworten gibt es also, wenn man ein Zitat hierein
stellt.

Dann hättest Du mal anfangen können, Zitate auch eindeutig als solche zu kennzeichnen. Ich ziehe daraus zwei mögliche Schlüsse: Entweder, Du warst nie an einer Hochschule oder aber Du hast während Deines Aufenthaltes dort nicht viel gelernt.

Und dann gibt es auch noch für diese Antwort 4 Sternchen.

Nur? Das wundert mich. Normalerweise gibt’s dafür weit mehr Sternchen :smile:

da kann ich nur sagen: Herzlichen Glückwunsch!!!

Danke! Immerhin hast Du kein Problem damit, die Leistung anderer unumwunden anzuerkennen. Das hast Du vielen „Chefs“, „Professoren“ und „Lehrern“ voraus.

Es geht um PISA, es geht um Bildungsreform und es geht darum,
daß die Denkansätze die ich oben in Fragen formuliert habe,
wohl nicht greifen. Und daß es eine Bewegung auch aus der
Studentenschaft zur Reform des gesamten Systems geben sollte.

Aha. Dir ist offenbar nicht aufgefallen, dass Studenten in Deutschland in ihrer Wichtigkeit ungefähr zwischen Büroklammern und Tafelkreide angesiedelt sind. Sie können an ihrer Lage so gut wie gar nichts ändern. Darum kann man sie als Professor und/oder Politiker auch so schön beliebig verarschen.

Aber du und deine Sternchenfreunde haben hier , und das ist
jetzt meine persönliche Meinung, gezeigt, daß ihr wohl nicht
nach Nachdenken verlangt sondern nach dem was du oben als
„Diskussionsbeitrag“ formuliert hast.

Ja, genau. Nachdenken ist kacke. Ich geh’ jetzt wieder meine Britney Spears Platten anhören.

Tschau

Fritze

WDR1-Live meldet heute, daß 25% der Studierenden die
Hochschulen ohne Abschluss verlassen.

Hallo,

wo liegt dabei das Problem? Ich weiß zwar nicht mehr die Quote während meines Studium, aber sie lag deutlich darüber. Der größte Saal reichte gerade, um alle Studenten aufzunehmen, die in den typischen „Siebfächern“ ihre Klausuren schreiben wollten. Das wird die Größenordnung von reichlich 150 Studenten gewesen sein. Heraus fielen die Ach-wie-lustig-ist-das-Studentenleben-Leute, die Doch-lieber-Sozialpädagogik-Studenten und Die-jedes-Semester-gegen-Leistungsdruck-Streiker. Nach den ersten paar Semestern wurde es zahlenmäßig gesehen fast familiär.

Natürlich merkten auch viele, daß sie vorher einfach unzutreffende Vorstellungen vom Studienfach hatten. Das ist doch grundsätzlich nichts Schlimmes. Ich sehe es sogar positiv. Tragisch wird es erst, wenn jemand 20 Semester hinter sich bringt und den Abschluß nicht packt. Das gabs auch, aber es waren nur wenige.

Mir fällt nichts ein, wie man die Abbrecherquote verkleinern könnte, wenn man sie für zu hoch hält. Aufnahmeprüfungen halte ich für ungeeignet. Man würde womöglich manches Leistungspferd vom Studium ausschließen. Studiengebühren? Den Zusammenhang vermag ich nicht zu erkennen. Anspruchsvollere schulische Abschlüsse mag ein Weg sein, der aber auch keine zutreffenden Vorstellungen vom Studienfach vermitteln kann.

Gruß
Wolfgang

Hallo Winekl,

Jetzt erklär mir doch mal, warum du dir hier nen Schuh
anziehst, der dir offensichtlich ja nicht passt? Hab ich
gesagt, daß „Du“ ein „Lahmarsch“ bist?

ich habe mir den Schuh auch gar nicht angezogen, sondern an einem Beispiel, das alleine unter meinen Kollegen schon gar nicht so selten zu sein scheint, dargestellt, dass die hohe Studien-Abbrecher Quota gar nicht so schlimm ist wie du es darstellst, und die Studien-Abbrecher gar nicht so schlecht sind, wie du sie dir vorstellst.

Was meinst du, warum in den USA jeder Hansel einen College
Abschluss hat? Genau darum. Nicht dass dort im Schulsystem
alles im grünen Bereich wäre, aber dieser Aspekt ist dort
zumindest besser gelöst.

Nun ja, lassen wir mal die Vergleichbarkeit der Schulsysteme.
Aber dort z.B. gleicht das System ja einer riesigen
Gesamtschule.

Naja, die reicheren bezahlen die bessern Schulen für ihre Kinder. So sieht es dort aus. Wie gesagt: im US-Schulsystem ist beileibe nicht alles rosig.

Vor allem ist es dort aber so, dass man nicht im deutschen Sinne sitzenbleibt, sondern evtl. einzelne Fächer wiederholen muss. Ob das gut oder schlecht ist, ist wieder ein anderes Thema.

Alles Gute wünscht
…Michael

Hi,

Das gerade in diesem Bereich extreme Mängel seitens der
Studenten herrschen, wird deutlich, wenn man man hört wie
viele Studienanfänger Referate halten und ihre Ausarbeitungen
verfassen.

Hat da nicht der Schüler versagt, wenn er diese Techniken, die
doch ab Jahrgang 7 (bis zum erbrechen) geübt werden als
angehender Student immer noch nicht beherrscht?

hmmm - komische Argumentation! wenn das „die“ Studenten nicht können (und ich denke auch, dass die meisten damit Probleme haben), könnte es dann nicht doch sein, dass ihnen das vielleicht nie richtig beigebracht wurde?
also ich kann mich nicht erinnern, sieben Jahre lang in der Schule ausarbeitungen gemacht zu haben. Ich habe in meinen 13 Jahren an einem Gymnasium 2 (zwei) sog. Facharbeiten geschrieben. und die waren mit denen im Studium überhaupt nicht zu vergleichen. ähnlihc erging es mir mit Referaten. trotzdem musste ich es auf einmal im STudium können. MIR hat vorher nie jemand etwas über vernüftiges Zitieren, die richtige, selbständige Literaturauswahl, Querlesen von Fachartikeln usw. beigebracht.

und: ich war gut in der Schule und hatte ein hervorragendes, überdurchschnittliches Abiturzeugnis.
ohne überheblich zu sein: wenn ich es nicht genügend konnte, dann können es durchschnittliche (also die Studienanfänger, die ein zweier oder dreier Abi oder schlechter haben) Studis auch nicht.

liegt das jetzt an mir? hätte ich von meinem Lehrer „verlangen“ sollen, mir das beizubringen? kann man von Schülern erwarten, dass sie wissen, was sie fürs Studium bzw. fürs Berufsleben brauchen?

vielleicht sollte man da doch mal über den Lehrplan nachdenken. denn wenn es die Mehrzahl der Studienanfänger nicht kann, dann kann es eigentlich nur am Lehrplan an den Schulen liegen.
ich glaube nicht, dass die Kinder/Jugendlichen auf einmal von Hause aus „dümmer“ sind, als vielleicht noch vor 50 Jahren.

Gruß
Queedin

Hallo,

Solche Antworten gibt es also, wenn man ein Zitat hierein
stellt.

Dann hättest Du mal anfangen können, Zitate auch eindeutig als
solche zu kennzeichnen. Ich ziehe daraus zwei mögliche
Schlüsse: Entweder, Du warst nie an einer Hochschule oder aber
Du hast während Deines Aufenthaltes dort nicht viel gelernt.

Nun, hättest du gelesen, so hättest du gelesen „WDR1-Live meldet heute“.

Und dann hab ich die alten Argumentationen aus der Pisa-diskussion dieser Meldung nachgestellt, dieses sind abe keine direkten und verweisbaren Zitate.

wie war das bei Pisa: Textverständnis?

ach übrigens, verzeih mir bitte, daß ich vorausgesetzt habe, daß du die Diskussion um PISA verfolgt hast.

da kann ich nur sagen: Herzlichen Glückwunsch!!!

Danke! Immerhin hast Du kein Problem damit, die Leistung
anderer unumwunden anzuerkennen. Das hast Du vielen „Chefs“,
„Professoren“ und „Lehrern“ voraus.

Na, wenn ich da mal nicht anders gemeint haben könnte. Müßte man vielleicht aber im Originaltext noch mal am Kontext überprüfen. Wenn du weißt was ich meine.

Es geht um PISA, es geht um Bildungsreform und es geht darum,
daß die Denkansätze die ich oben in Fragen formuliert habe,
wohl nicht greifen. Und daß es eine Bewegung auch aus der
Studentenschaft zur Reform des gesamten Systems geben sollte.

Aha. Dir ist offenbar nicht aufgefallen, dass Studenten in
Deutschland in ihrer Wichtigkeit ungefähr zwischen
Büroklammern und Tafelkreide angesiedelt sind.

sind Studenten so wie du, so sind sie offenbar richtig bewertet.

Sie können an

ihrer Lage so gut wie gar nichts ändern. Darum kann man sie
als Professor und/oder Politiker auch so schön beliebig
verarschen.

Dazu gehören immer 2 einer der verarscht und einer der sich verarschen läßt. Der Dümmere der beiden ist der zweite.

Ja, genau. Nachdenken ist kacke. Ich geh’ jetzt wieder meine
Britney Spears Platten anhören.

Guck dir doch auch mal die Bilder vom Cover an! oder haste die CD raubkopiert?

gruss
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