ich habe berufsmäßig als auch im privaten Umfeld schon einige Scheidungen mitgemacht, da wird teilweise wirklich um jeden Kaffeelöffel gestritten, ich habe mal in einem Schriftsatz 20 Seiten Hausrat abtippen müssen, vom Kaffeelöffel über Gartenmöbel… Ich glaube es kommt auch darauf an, warum man sich trennt. Trennt man sich, weil man sich schlicht Auseinandergelebt hat, kann so eine Trennung durchaus gütlich erfolgen.
Trennt man sich aber aus anderen Gründen, beispielsweise einem Seitensprung, verläuft die Trennung in wenigen Fällen gütlich.
Jedenfalls ist für mich nicht einzusehen, warum mein Mann etwas verlieren sollte, was schon seit Generationen im Familienbesitz ist. Auf dem Papier ist das ganze relativ viel Wert, um mich Auszahlen zu können würde er seinen gesamten Besitz verlieren, mit welchem Recht?
Summasumarum versteh ich schon die Differenzierung nicht: Er /
Ich…Du … Macht in dieser Ehe eigentlich Irgendwer
irgendwas gemeinsam?.. Oder ist einfach nur alles drauf
ausgelegt, dass der Eine mehr gibt als der Andere?
wir reden hier über EINE sache, die nicht läuft. der rest ist ok.
Alles in Allem, ist diese Geschichte hier mehr als
unausgegoren… Von Vorn bis hinten.
richtig. das ist der kummer. für beide. warum stecken wir also fest?
Der Unterschied ist das ich niemals einen Vertrag wollte, mir war das vollkommen schnuppe. Lies doch mal was Rainer geschrieben hat, dann siehst Du, das so ein Vertrag eigentlich nicht sein muß.
Möglichkeiten offen sehe. Deswegen störe ich mich an
eindeutigen Erklärungen und Schuldzuweisungen.
–> meine frage zielte ja auch nicht auf dsa durcheinander mit dem geld. ich dachte, andere paare haben das problem des aussitzens mit ganz anderen themen.
mir ging es um dieses verschleppen und kurz vor dem reißen meiner nerven das einlenken.
das zehrt an mir. die fakten sind dabei recht austauschbar.
–> meine frage zielte ja auch nicht auf dsa durcheinander mit
dem geld. ich dachte, andere paare haben das problem des
aussitzens mit ganz anderen themen.
Natürlich haben andere Paare das Problem des Aussitzens auch. Aber es ist halt ein Unterschied, ob es darum geht, dass er seit zwei Jahren vor hat, die Garage auf zu räumen, oder dass sie endlich mal ihre Handy-Rechnung von 100 auf 60 Euro runter fahren will, oder ob es, wie hier, um Vermögenswerte, Alterssicherung, Erbansprüche geht. Und selbstverständlich spielen die Details eine Rolle. Schließlich muss man die Relevanz und die Berechtigung deines Anspruchs beurteilen können, um dir einen Rat erteilen zu können. Sonst können wir auch gleich einfach mal so ins Blaue diskutieren, wie bei Anne, Bernd und Christoph.
Im übrigen ist nach tagelanger Diskussion immer noch nicht klar, warum er die geforderte Unterschrift nicht leistet. Lehnt er dein Anliegen grundsätzlich ab? Hat er Änderungswünsche? Hat er einen andern Vorschlag? Bitte keine Antwort auf diese Fragen, die sollen nur die Nebulosität der ganzen Diskussion verdeutlichen.
–> meine frage zielte ja auch nicht auf dsa durcheinander mit
dem geld. ich dachte, andere paare haben das problem des
aussitzens mit ganz anderen themen.
mir ging es um dieses verschleppen und kurz vor dem reißen
meiner nerven das einlenken.
Wie ich schon geschrieben hatte: Ich kenne das von meiner Frau. Da sie Messie ist, ist bei uns das Thema Aufräumen ein solcher Dauerbrenner. Und natürlich gibt sie mir theoretisch immer recht, sagt, daß sie ausmisten will - aber dann klammert sie sich an jedem Teil fest. Mein Rezept dagegen sind Hartnäckigkeit und Geduld. Aber ich denke wirklich, man kann das nicht losgelöst von der Ursache des Aussitzens betrtachten - nicht das Aussitzen ist das Problem, sondern die Ursache dahinter.
die fakten sind dabei recht austauschbar.
Nein, gerade das denke ich nicht. Wenn ich mich z.B. darüber beschwere, daß mein Partner meine Kritik an seiner Unordnung aussitzt, dann macht’s einen großen Unterschied, ob ich Max oder Adrian Monk heiße.
Echt? Naja, es passt auf sehr viele Beziehungen. Möglicherweise hat Dein Mann das Gefühl, daß ihm damals, als er die Hilfe von Dir angenommen hat, etwas „Kleingedrucktes“ untergeschoben wurde. Und jetzt sträubt er sich dagegen. Ist eine blöde Situation für beide. Lässt sich vermutlich nur lösen, wenn beide ihre Gefühle refelektieren können - und das ist nicht soooo weit verbreitet.
es für
mich nie außer Frage stand, wie wir finanzielle Dinge
handhaben.
das tut niemand, solange die erwartungen erfüllt werden.
Welche Erwartungen…? Nur deine?
wären
meine und seine wie eure gleich: wir hätten keine sorgen.
Glaubst du echt ich hätte mir meinen Mann gebacken? Wir sind genauso zwei verschiedene Personen wie ihr Beide auch. Aber wir haben ähnliche Ansichten, haben gemeinsame Ziele und sind diskussionsfähig. Bei uns geht keiner dem Anderen aus dem Weg, nur weil ihm ein Thema nicht passt und er es lieber aussitzt. DAS ist dein Problem.
du wirst auch dann trocken schlucken müssen, wenn mal jemand
irgendwas anders handhabt, als für DICH außer frage steht.
Nein, werd ich sicherlich nicht. Erstens, weil mein Partner nicht so dreist mir gegenüber ist. Zweitens, weil wir unseren Weg gemeinsam gehen.
Ohne jetzt alles gelesen zu haben sag ich mal: Du willst doch gar keine Antworten hören, Du willst von uns beschäftigt werden.
Und zum Schluß noch mal, es gibt nur zwei Möglichkeiten: entspann Dich oder trenn Dich. Langsam glaube ich nämlich, daß bei euch ein nettes kleines Machtspielchen läuft und sonst nix.