so sehr ich Euch verstehe und so sehr ich auch Eurer Meinung bin. Ich fürchte, dass Ihr Euch damit unfassbar viel Ärger einhandeln könnt. Es ist ja ein Trend der Zeit, dass sehr viel schneller geklagt wird als früher. Oder anders gesagt: wenn mir ein Nachbarselter damals die Ohren lang gezogen hat, hab ich daheim bestenfalls ein „wird wohl recht gehabt haben“ gehört. Während es einfach heute Eltern gibt, die den „Täter“ sofort auf dem Rechtsweg zu belangen suchen.
Puh, ich hoffe, ich hab das neutral genug ausgedrückt um weder eine Diskussion zur Richtigkeit oder Falschheit von „Ohren lang ziehen“ insbesondere bei fremden Kindern noch eine Diskussion zu „den Eltern von heute“ anzuzetteln
es ist wirklich schlimm was deiner Kleinen angetan wurde.Ich wäre noch am gleichen Tag mit meiner Tochter auf den Spielplatz gegangen und hätte mir die Jungs zur Brust genommen.
Ehrlich gesagt verstehe ich die Reaktion der Mutter des einen Jungen nicht so ganz,klar ich stehe auch voll hinter meinen Kindern,aber bei solchen Sachen würde ich doch mein Kind zur Rede stellen um zu klären,was da dran ist.Na klar mein Sohn würde mich vielleicht anlügen,aber ich würde das als Mutter spüren und allgemein mal über das Thema sprechen und auch direkt sagen ,das ich sowas gemein finde u.s.w
Leider habe ich auch den Verdacht,das deiner Kleinen doch noch mehr angetan wurde.Nur wegen der dummen Sprüche der Jungs wird man nicht zum Bettnässer.
Meine Großen haben manchmal auch die Kleinen geärgert,na hast du wieder rum geknutscht u.s.w von Sex war Gott sei Dank keine Rede und wenn hätten es die Kleinen nicht so wirklich verstanden.
Zumal Sex bei uns zur menschliche Liebe zählt,also was für Große ist.Meine Kleine hätte das den Jungs auch so berichtet,mit den Worten das ,das noch nichts für sie ist. :0)
Wichtig ist es jetzt herraus zu finden ,mit hilfe eines Facharztes,ob noch mehr passiert ist,was ich der Kleinen nicht wünsche.
Viele Gespräche mit ihr führen,viel Loben damit ihr Ego wieder gestärkt wird.Viel Liebe viel Kuscheln.Mit zum Spielplatz gehen ,wenn sie das möchte,oder mit Freunden, nur nicht mehr alleine.
Wenn sowas noch mal passiert sofort handeln und die Jungs direkt ansprechen,Zeugen suchen u.s.w
Viele Liebe Grüsse Sabine
Meine Tochter ist sechs Jahre alt und wurde vor ein paar Tagen
auf dem Spielplatz von vier 9-und 10-jährigen Jungens zuerst
ziemlich gepiesackt und dann gefragt ob sie schon einen Freund
hätte.Sie bejahte das (sie hat einen Kindergartenfreund) und
daraufhin ging die Fragerei in die Richtung,ob sie schon Sex
mit ihm hätte und schon zusammen mit ihm unter der Dusche
war.Problem ist,daß sie seitdem wieder einnässt und ziemlich
unter der Sache leidet.
Ein Besuch heute bei der Mutter des einen Jungen brachte nicht
viel,weil ihr Junge ja soetwas nicht machen würde und meine
Tochter sich das alles nur ausdenken würde!(Meine Gedanken
dazu behalte ich besser für mich!)
Was kann man da tun?Wir haben bereits mit ihr gesprochen und
ihr Mut zugeredet,aber so wirklich erfolgreich war das
nicht…
so sehr ich Euch verstehe und so sehr ich auch Eurer Meinung
bin. Ich fürchte, dass Ihr Euch damit unfassbar viel Ärger
einhandeln könnt. Es ist ja ein Trend der Zeit, dass sehr viel
schneller geklagt wird als früher. Oder anders gesagt: wenn
mir ein Nachbarselter damals die Ohren lang gezogen hat, hab
ich daheim bestenfalls ein „wird wohl recht gehabt haben“
gehört. Während es einfach heute Eltern gibt, die den „Täter“
sofort auf dem Rechtsweg zu belangen suchen.
Da hast du Recht.Gewalt muss auch angezeigt werden.
Puh, ich hoffe, ich hab das neutral genug ausgedrückt um weder
eine Diskussion zur Richtigkeit oder Falschheit von „Ohren
lang ziehen“ insbesondere bei fremden Kindern noch eine
Diskussion zu „den Eltern von heute“ anzuzetteln
Ohren lang ziehen sollte wohl in diesen Fall heißen,die Jungs zur Rede stellen.Hoffe ich jedenfalls,oder???
Wichtig dabei ist, dass deine Tochter nicht als Petze da
steht, denn fangen die Probleme überhaupt erst richtig an.
…auch dazu habe ich noch was zu sagen. Wenn ein Kind von
einer Bedrohung erzählt, ist das kein Petzen!!!
da bringst Du wohl zwei Dinge durcheinander: Klar würde (oder besser hätte) ich mein Kind nie als „Petze“ bezeichnet, aber leider ist dadurch nicht sicher gestellt, dass die anderen Kinder das nicht genau so sehen.
das hat eigentlich nicht mit Sache zu tun, sondern
mit der Empörung/Unverständnis über die Mutter des einen Jungen,
die ich in einigen Postings lese.
Ehrlich gesagt verstehe ich die Reaktion der Mutter des einen
Jungen nicht so ganz,klar ich stehe auch voll hinter meinen
Kindern,aber bei solchen Sachen würde ich doch mein Kind zur
Rede stellen um zu klären,was da dran ist.Na klar mein Sohn
würde mich vielleicht anlügen,aber ich würde das als Mutter
spüren und allgemein mal über das Thema sprechen und auch
direkt sagen ,das ich sowas gemein finde u.s.w
Früher versuchte ich immer „fair“ zu sein. Bis mir meine
Söhne mal sehr unmissverständlich zum Ausdruck brachten, dass
ich in Konfliktsituationen immer auf der Seite der anderen
(nach ihrer Meinung) stehen würde. Sie hatten insofern Recht,
als die anderen Eltern immer 100%ig auf der Seite ihrer Sprösslinge
standen, und meine „Fairness“ dadurch keinen Ausgleich bringen
konnte. Wichtig für mich: meine Söhne fühlten sich
allein gelassen.
Seither stehe ich rückhaltlos zu ihnen.
Nach außen.
Was überhaupt nichts damit zu tun, was meine Söhne privat von mir zu hören kriegen.
Wenn ich dann der Überzeugung bin, dass z.B. eine
Entschuldigung oder Wiedergutmachung am Platz ist,
schrecke ich auch davor nicht zurück, da kommen meine
Söhne nicht drum rum. Aber Erfahrung hat mich gelehrt,
dass ich andere Eltern erstmal abschmettere oder wenigstens
hinhalte.
ich kann die Parallelen, die du fortwährend zwischen
ernsthaften sexuellen Bedrohungen im Erwachsenenalter
und dieser „Kindergeschichte“ ziehst, nicht nachvollziehen.
Du erweist dadurch weder dem Kind noch erwachsenen Frauen
einen Gefallen.
Und da soll das MÄDEL zum Psychologen, weil sie nach so einer
Situation einnässt? Wenn hier irgendwer „behandlungsbedürftig“
ist, dann sicher nicht das Mädchen!
Im Moment hat erstmal das Mädchen das Problem - nämlich,
wie es das erlebte verarbeitet. Und daher sollte man sich
um sie kümmern (ob ein Gang zum Psychologen notwendig ist,
kann ich nicht beurteilen). Jedenfalls ist der Gang
zum Psychologen ist keine Strafe,
sondern ein Hilfsangebot.
da bringst Du wohl zwei Dinge durcheinander: Klar würde (oder
besser hätte) ich mein Kind nie als „Petze“ bezeichnet, aber
leider ist dadurch nicht sicher gestellt, dass die anderen
Kinder das nicht genau so sehen.
Nein, ich bringe da nichts durcheinander, denn mir ist vollkommen egal, ob die Jungs das als Petzen sehen oder nicht. Die Jungs haben hier nicht die Spielregeln zu stellen. Ihnen müssen ganz klar und deutlich Grenzen gesetzt werden. Punkt.
???
Hä? Wird man jetzt hier angeprangert, weil man nicht jedem Sch… der im Forum verzapft wird widerspricht?
Aber wenn du es hören willst, gerne: hier also mit Brief, Siegel und Unterschrift: Ich widerspreche dem Satz „Alle-Männer-sind-Schweine“ - das ist doch nur typisches Geschwafel, das Frauen unterstellt wird, die sich trauen, noch immer vorhandene Missstände deutlich aussprechen. Die Reaktion von Ann ist so typisch, dass sie schon wieder langweilig ist.
Jedenfalls gehört meiner Ansicht nach ausgesprochen, dass das Verhalten der Jungs keineswegs „normal“ ist; und ich stelle den Zusammenhang zu bestimmten Misständen in unserer Gesellschaft her, z.B. dass ich keine Frau kenne, die noch nie in ihrem Leben sexuell belästigt (ungewollt angetatscht etc.) wurde, und dass man so etwas meiner Ansicht nach fördert, wenn man die Jungs von Anfang an, also auch als Kinder, einfach gewähren lässt.
Und mir wäre die seelische und körperliche Integrität des Mädchens einfach wichtig genug, da sofort klar und unmissverständlich einzuschreiten.
Hallo Matilda,
ich stimme dir in allen Punkten zu.Und ich verstehe nicht warum manche Eltern so naiv sind und solche Sachen als harmlos herunter spielen.Klar wenn die Kinder spielen und „normal“ streiten halte ich mich auch raus,aber man kann sich nicht raus halten,wenn es um "sexuelle"Übergriffe geht.Da muß man handeln und zwar von beiden Seiten aus und nicht die Augen verschließen.
aber man kann sich nicht
raus halten,wenn es um "sexuelle"Übergriffe geht.Da muß man
handeln und zwar von beiden Seiten aus und nicht die Augen
verschließen.
meine söhne haben mich auf dem wickeltisch gern mal angepinkelt. das war sicher inzest. möchtest du das nicht eventuell noch zur anzeige bringen?
meine söhne haben mich auf dem wickeltisch gern mal
angepinkelt. das war sicher inzest. möchtest du das nicht
eventuell noch zur anzeige bringen?
wie naiv muss man sein???Was hat das eine mit den anderen zu tun???
Meine 3 Söhne haben mich auch angepinkelt,habe aber noch nie mitbekommen,das sie andere kleinere Kinder bedrängen und sexuelle Fragen an die Kleinen stellen.Und glaub mir, ich merk noch was!!!
Wenn sowas in der Richtung vorgefallen wäre,hätte ich meine Jungs zur Rede gestellt,weil ich nämlich der Meinung bin ,daß das 6 jährige Mädchen sich das nicht ausgedacht hat.
Klar hätte das Mädchen anders reagieren können,möchte dich aber mal sehen,wenn du 6 wärst und 4 9 - 10 jährige Jungs dich fertig machen.
Und noch was es war hier nie die Rede von Anzeigen oder so,es sind Kinder,aber Kindern muss auch klar gemacht werden ,das sowas nicht normal ist und dadurch andere Kinder verletzt werden(seelisch).
Klar hätte das Mädchen anders reagieren können,möchte dich
aber mal sehen,wenn du 6 wärst und 4 9 - 10 jährige Jungs
dich fertig machen.
ich meine nicht das mädchen, sondern wie normales kindliches verhalten (und immernoch habe ich keine darüber hinaus gehenden informationen!) an den pranger gestellt wird.
der wirbel, der um diese sache gemacht wird (immer vorausgesetzt, unser informationsstand hier entspricht dem, was auch die mutter weiß!), schadet dem armen mädchen wahrscheinlich ungleich mehr, als der blödsinn, den die kleinen jungs veranstaltet haben.
aber: die jungs sind noch klein und können es womöglich noch nicht wissen, daß „man das nicht tut“. aber ihr solltet in eurem alter in der lage sein zu differenzieren. und eben das erkenne ich nicht in diesem thread. im gegenteil: da werden dürftige informationen über den "tat"hergang gemischt, mit dem, was die mutter von der anderen mutter hält.
von hier aus kann man nicht beurteilen, was war, und was durch die reaktion der mutter und ihre haltung gegenüber der jungen-mutter überhaupt erst hervorgerufen wurde.
was mich viel mehr erschreckt als der kindliche unfug, ist die leichtigkeit, mit dem ihr jemand über die klinge springen lassen würdet - ungeprüft und nicht hinterfragt.
ich meine nicht das mädchen, sondern wie normales kindliches
verhalten (und immernoch habe ich keine darüber hinaus
gehenden informationen!) an den pranger gestellt wird.
Das habe ich geschrieben,damit du Nachdenklich wirst,wie würdest du dich fühlen???
Es wird niemand an den Pranger gestellt.Ich bin nur der Meinung,das die Mutter des Jungen das hätte klären müssen.
der wirbel, der um diese sache gemacht wird (immer
vorausgesetzt, unser informationsstand hier entspricht dem,
was auch die mutter weiß!), schadet dem armen mädchen
wahrscheinlich ungleich mehr, als der blödsinn, den die
kleinen jungs veranstaltet haben.
Was die kleinen Jungs gemacht haben,ist für mich kein Blödsinn mehr,sondern ein Überlegenheitsspiel.Wo man einfach gegen steuern muss als Erwachsener.Meiner Meinung nach.
aber: die jungs sind noch klein und können es womöglich noch
nicht wissen, daß „man das nicht tut“. aber ihr solltet
in eurem alter in der lage sein zu differenzieren. und eben
das erkenne ich nicht in diesem thread. im gegenteil: da
werden dürftige informationen über den "tat"hergang gemischt,
mit dem, was die mutter von der anderen mutter hält.
Meine Kinder wußten das schon eher,das man anderen nicht weh tut.Weder mit Worten noch anders.Natürlich haben sie auch was angestellt(sind auch keine Engel),nur habe ich ihnen Klar gemacht,das ich davon nichts halte.
von hier aus kann man nicht beurteilen, was war, und was durch
die reaktion der mutter und ihre haltung gegenüber der
jungen-mutter überhaupt erst hervorgerufen wurde.
Das kann niemand der nicht dabei war.
was mich viel mehr erschreckt als der kindliche unfug, ist die
leichtigkeit, mit dem ihr jemand über die klinge springen
lassen würdet - ungeprüft und nicht hinterfragt.
Für mich ist es kein Unfug mehr,wenn man zu viert ein kleineres Kind einschüchtert.
Nein nicht einfach so,sondern nach Hinterfragungen.
Ich halte nicht den „sexuellen Übergriff“ für das Hauptproblem (dafür steckt wohl auch von Seiten der Knaben viel Unwissenheit und Dummheit drin), aber die Bedrohung einer Sechsjährigen durch vier ältere Buben.
Egal, in welcher Form, zu welchem Zweck, mit oder ohne sexuelle Hintergedanken.
Das mit „Kinder sind halt so, das sollen sie untereinander regeln“ zu beschönigen, ist definitiv NICHT in Ordnung.
Du bringst etwas auf den Punkt, was mir hier auch immer wieder zu denken gibt. Es ist die Naivität mit der eine einseitige - parteiische - Darstellung als unumstößlich richtig erachtet wird, und das vollkommene Unverständnis darüber, dass auf der anderen Seite auch Eltern stehen, die ihrem Kind nun mal mehr glauben als einem Fremden.
„Audiatur et altera pars“ ist ein schon aus dem römischen Recht bekannter Grundsatz, und es ist der Rechtsfindung auch heute noch nicht abträglich, sich mal gedanklich auf die andere Seite zu stellen.
Nein, dass heißt jetzt nicht, dass ich mich in diesem oder einem anderen Fall auf die eine oder andere Seite schlagen will, sondern nur, dass man als Eltern vielleicht doch in der Lage sein sollte soweit zu denken, dass jedes Ding zwei Seiten hat und es eben nicht funktioniert, dass das eigene Kind immer Recht hat und man von der anderen Seite gefälligst erwarten darf, dass die das auch so sieht und den eigenen Kindern kein Stück glaubt.
Die Wahrheit liegt üblicherweise ohnehin dazwischen, und ich finde es vollkommen OK, wenn Eltern bei Anschuldigungen Dritter gegenüber den eigenen Kindern diesen erst einmal nach außen hin zur Seite stehen. Denn nur so kann man das elterliche Vertrauensverhältnis aufrecht erhalten, was dann für Schritt zwei nötig ist: Nämlich ohne aufgeregte sonstige Beteiligte das Gespräch suchen und versuchen der Wahrheit näher zu kommen und dann ggf. auch zu Sanktionen zu greifen. Den eigenen Kindern aber den Vertrauensvorschuss zu verweigern, der auf der anderen Seite offenbar gewährt wird, oder sie gar in einem peinlichen Kreuzverhör vor zwei Anklägern zu einem Geständnis zu erpressen, ist einfach unterste Schublade. Und wer dieses Verständnis in Bezug auf seine eigenen Kinder hat, sollte es auch bei anderen Kindern und deren Eltern nicht anders erwarten.
Im Strafprozess hat jeder Angeklagte auch das Recht, sich seinen Verteidiger zu nehmen, der ihm ggf. im privaten Gespräch gehörig den Kopf wäscht. Vor Gericht ist er aber Partei und nur seinem Mandanten verpflichtet! Das sollte für Eltern in Bezug auf ihre Kinder auch gelten. Glücklicherweise funktioniert die Sache so ja auch im Normalfall, ohne dass man hierüber groß nachdenkt. Nur die Empörung darüber, dass andere Eltern dies genauso machen, sollte man sich schenken.