Hallo Matilda
Vier Jungen quälen gemeinsam
ein kleineres Mädchen - und werden mit
der Bezeichnung „Helden“ bedacht.
Was in seiner Grundbedeutung ein sehr positiver Begriff ist.
Ich bin von sowas immer wieder beeindruckt.
Für mich ist der Begriff „Held“ immer eher
mit „pathetischer Lächerlichkeit“ belegt,
wenn ich ihn ‚ad personam‘ verwende.
Nicht gut, wenn es nicht so rüberkam.
Grüße
CMБ
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hallo Mo,
wer behauptet, das sei normal, hat leider … in etwa … recht. Darum plädiere ich dafür, daß die Erziehung von Jungen etwas anders angefaßt wird als die von Mädchen, die Koedukation ist nicht der Weisheit letzter Schluß. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich denke, Ihr solltet Eure Tochter schleunigst in eine Art Kampfsportgruppe-für-Kinder schicken, Judo oder was es sonst gibt. Es ist völlig zwecklos, sie nun lieb und nett aus ihrem Schock heraustherapieren zu wollen - sie wird diesen oder ähnlichen (las ich: Helden, ohne Anführungszeichen?) Persönlichkeiten nämlich noch öfter im Leben begegnen. Da sollte sie irgendwann mal grade davor stehen. Und erkennen - es geht um Machtgewinn. Auf ihre Kosten und ohne Rücksichtnahme. Dagegen muß etwas gesetzt werden.
Gegenwehr statt Tränen und Bettnässen muß man sich leisten können; und wissen, daß man sie sich leisten kann … Eure Kleine muß es erleben, daß sie zur Gegenwehr imstande ist. Selbst wenn es nicht zu auch nur den geringsten Handgreiflichkeiten käme: das Wissen, sich notfalls auch körperlich erfolgreich wehren zu können, gibt der inneren Haltung, der Psyche, eine ganz andere Widerstandskraft. Nichts läßt einen rettungsloser zum Opfer werden als das Empfinden völliger Ohnmacht und Schutzlosigkeit.
Gruß, I.
hallo Wiz,
Du vertrittst hier eine Meinung, der ich nicht zustimme.
Zwar ist es richtig und notwendig, daß Eltern hinter ihren Kindern stehen - aber hinter deren besserem Selbst … und nicht ohne Zögern, gleich wie die strittige Sache aussieht. (Ich meine : bereits in der Öffentlichkeit; unter vier Augen vertrittst Du ja aufrichtige Warheitssuche und entsprechende Reaktion der Eltern).
Ich denke aber, daß wir, wenn wir so verführen, wie Du für richtig hältst, in den öffentlichen Raum einen Umgangsstil einführen - oder den schon zu unser aller Leidwesen stattfindenden begünstigen - der heißt: „zuerst mal darfst du, mein Kind, Fremden gegenüber alles, ich werde dir da nicht auf die Zehen treten. Du darfst Blumen aus fremden Gärten ausreißen … mit Steinen nach Hunden werfen … ich werde dich vor Außenstehenden nicht mit Tadeln blamieren! Ich nämlich stehe hinter dir! Erst zuhause, da siehts dann anders aus. Es gibt eben zweierlei Wahrheiten!!!“
Das halte ich für verdreht, verwirrend, falsch. Besonnenheit fände ich richtig, für das Kind spürbar abwägen,und - was in diesen Diskussionen hier zu wenig berücksichtigt wird - das Wissen darum: könnte so etwas im Wesen meines Kindes liegen, oder in seinem Verhalten? Ist es möglich, daß es dasunddas täte? - Ich glaube nämlich, viele Eltern kennen ihre Kinder zu wenig; und stellen das erst Jahre später fest, wenns die Kinder schon lang gemerkt haben (in der Pubertätszeit nämlich). Gruß, I.
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Hi,
finde),sondern ihre Angst.Sie war aufgrund einiger
traumatischer Erlebnisse mit dem männlichen Geschlecht (auf
die ich aber nicht weiter eingehen möchte) bereits in
psychologischer Behandlung und wir waren gerade mit den
Sitzungen durch.Da ist es dann natürlich doppelt
frustrierend,wenn alles wieder von vorn los geht.
Dann ist die Reaktion deiner Tochter ja mehr als verständlich.
Unter anderen - um nicht zu sagen normalen - Umständen hätte ich die Reaktion Bettnässen eher wo anders gesucht, als in diesem, zwar angstmachendem, aber eher recht harmlosen Vorfall, in dem Sinne, da es ja ‚nur‘ zu verbaler Gewalt kam.
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass deine Tochter in dir eine Mutter hat, die ihr Kraft, Vertrauen, tiefes Verständnis und Stärke vermitteln kann. Daher werdet ihr diese Krise auch bestimmt meistern.
Viel Glück!!!
bye Marion
der terminus „ohren langziehen“ ist heuzutage generell
metaphorisch zu verstehen.
Manchmal kanns ruhig ein bißchen wehtun
)
Altes deutsches Sprichwort: Wer nicht hören will, muß fühlen!
„Du bist Deutschland“
)
Gruß,
Claudia,jetzt nicht gleich hauen…
)
gruß
ann