Kaum zu glauben.
Heute morgen Einkauf beim Aldi.
Daneben die Tankstelle.
1,16 für den Liter Benzin.
Ich habe die Scheckkarte vergeßen, fahre heim, hol die und … der Spritpreis steht auf 1,23 !!!
Nagut, dann tanke ich wo anders.
Idstein, Bad Camberg, Hünstetten, Limburg, meine Route zu meinem Kumpel den ich besuche und … überall ist der Spritpreis auf 1,22 bis 1,23 für Normalbenzin gestiegen.
Hätte ich doch morgens für 1,16 getankt, 7 Cent billiger, das sind 14 Pfennig !!!
Kaum zu glauben.
Heute morgen Einkauf beim Aldi.
Daneben die Tankstelle.
1,16 für den Liter Benzin.
Hi,
das Auto bleibt bei mir übers Wochenende stehen. Vor einer Woche konnte ich Folgendes beobachten. In Baden-Württemberg tankte ich für 1,029 pro Liter. Am nächsten Tag war der Preis dann in Bayern auch 7 Cent höher.
Shadow
das Auto bleibt bei mir übers Wochenende stehen.
Und ich fahre derzeit mit dem Motorrad,
wenn es möglich ist.
Grüße, Steffen!
wenn es möglich ist.
Grüße, Steffen!
Bei dem Wetter, oder regnet es?
Beobachtet Eure Stammtankstellen mal genauer: Hier in Franke hab ich die Erfahrung gemacht, daß der Sprit zum Wochenende hin IMMER teurer wird. Besonder günstig tankt man an kurz bevor der Tankwagen mit der neuen Lieferung kommt. Wenn man den Tag mal raus hat, kann man bestens damit leben und dementsprechend planen. Funktioniert wahrscheinlich nur für Wenigfahrer… leider. Ne Alternative ist, sich nen alten Diesel zu besorgen und dann Salat- oder Pflanzenöl zu tanken…
wenn es möglich ist.
Grüße, Steffen!Bei dem Wetter, oder regnet es?
???
Motorradfahren geht auch wenn es regnet,
das werde ich aber erst ab 3,00 € pro Liter Benzin tun.
Ab 5,00 € fahre ich auch bei 20 Grad minus und 10 cm. Schnee.
Heute ging Motorradfahren nicht, weil ich mit 3 Arbeitskollegen zum Lehrgang fahren musste, da folgt aber eine Fahrtkostenabrechnung…
Alle Klarheiten beseitigt?
Hallo!
Bei uns ist es normalerweise so,
dass der Benzin am späten Sonntagabend bis Montag vormittag am günstigsten ist.
Ich muss nicht viel fahren, und habe mich darauf eingestellt.
Dann gleich nochmal eine andere Frage:
Wenn sich jemand von Euch ein neues Auto kaufen müsste / will,
was würdet Ihr kaufen? (Wenn die Kraftstoffkosten / Steuern NICHT egal sind)
-Benzin
-Diesel
-serienmässig Erdgas
-serienmässig Autogas (LPG)
Gibt es eigentlich schon Serien-Pflanzenöl-Fahrzeuge
oder brauchbare und bezahlbare andere Alternativen?
Grüße, Steffen!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi,
was, bis heute Morgen war er in Deiner Gegend auf 1,16?
Ich bin momentan nicht auf das Auto angewiesen und habe daher seit über 1 Woche nicht getankt, denn der Preis für den Liter Super steht hier - Nähe Bonn - schon die ganze Zeit auf 1,24; wohlgemerkt bei der billigen No-name-Tanke, nicht bei den bekannten Konzernen!
Ich beobachte die Preise schon die ganze Woche sehr intensiv weil mein Tank staubtrocken ist und es tat sich gar nix.
Heute Abend war ich dann zum Einkaufen und was sehe ich? Anstatt der erwarteten Entspannung der Preise - von der ich glaubte daß sie bald mal kommen müßte - stand der Kurs jetzt auf 1,25 an der No-name-Tankstelle und 2 Cent mehr (!) bei Aral und Shell.
Meine einzige Genugtuung war: Ich bin 2x zu unterschiedlichen Zeiten an den Tankstellen vorbei gekommen und es war menschenleer. Ich glaube nicht daß es nur an der Hitze lag, sondern die Leute sind offenbar nicht mehr bereit diese Preise zu zahlen.
Ich kann mir kein neues, modernes Auto leisten und fahre deswegen mit einem gut gepflegten, aber älteren Gebrauchten herum. Just vor 1 Woche kam der Steuerbescheid, gute 300 EUR werden fällig.
So langsam aber sicher werd’ ich richtig sauer auf dieses Schei…land. Woher bitteschön soll ich - und ich bin sicherlich nicht der Einzige - das alles bezahlen? Hier ist doch mal wieder ganz klar derjenige, der sich kein modernes und sparsames Auto leisten kann, benachteiligt. Und das gleich doppelt, denn ich zahle horrend viel KFZ-Steuer und horrend viel Mineralölsteuer.
Zum Kotzen.
Gruß,
MecFleih
Hi,
Gibt es eigentlich schon Serien-Pflanzenöl-Fahrzeuge
oder brauchbare und bezahlbare andere Alternativen?
Ich sag nur Mercedes Vorkammermotoren.
Zuverlässig, preiswert, laufen ohne Umbau mit Salatöl.
Alles in allem billiger als die meissten Kleinwagen.
Gruss,
Kaum zu glauben.
In der Tat.
ich kann mich in Diez und Limburg die ganze Woche nur an diese Preise erinnern.
Vielleicht hat die Idsteiner Tankstelle bei dir ja nur vergessen umzustellen und hat das just in dem Moment getan?! 
Grüße nach Idstein aus LM
Sven.
Wenn sich jemand von Euch ein neues Auto kaufen müsste / will,
was würdet Ihr kaufen? (Wenn die Kraftstoffkosten / Steuern
NICHT egal sind)
-Benzin
-Diesel
-serienmässig Erdgas
-serienmässig Autogas (LPG)Gibt es eigentlich schon Serien-Pflanzenöl-Fahrzeuge
oder brauchbare und bezahlbare andere Alternativen?Grüße, Steffen!
Vorkammer-Diesel eignen sich zum Betrieb mit Pflanzenöl. Die ganzen neueren aufgeblasenen Diesel sind da ziemlich ungeeignet.
Sollte ich noch Platz für weiter Fahrzeuge haben, würde ich wieder zu einem Youngtimer greifen. Was Für Dich allerdings in Frage kommt, bestimmen Deine Anforderungen /Ansprüche an ein Auto. Wenn Du da genauere Angaben machen willst, mache ich Dir gerne ein paar Vorschläge. Erwarte allerdings nicht, daß ich zu nem Neuwagen rate. Ich werd ja nicht dafür bezahlt nem Hersteller die Halden leerzuverkaufen, indem ich den Kunden das Blaue vom Himmel herunterlüg.
Wen hast Du…
…gewählt…?
So langsam aber sicher werd’ ich richtig sauer auf dieses
Schei…land. Woher bitteschön soll ich - und ich bin
sicherlich nicht der Einzige - das alles bezahlen? Hier ist
doch mal wieder ganz klar derjenige, der sich kein modernes
und sparsames Auto leisten kann, benachteiligt. Und das gleich
doppelt, denn ich zahle horrend viel KFZ-Steuer und horrend
viel Mineralölsteuer.Zum Kotzen.
Ich kann das nur unterschreiben.
Eigentlich war mir das mit den Spritpreise die letzten Jahre egal, da meine Arbietgeber immer dafür aufgekommen sind.
Jetzt habe ich jedoch noch ein privates Auto gekauft und habe gestern damit Super getankt. 1,22 Euro! Das sind 2,40 Mark!
Es ist unglaublich. Ich habe mich dann über den Benzinvernrauch von 7-8 Litern noch mehr gefreut…
Ich verstehe nicht, dass dies alles von der Bevölkerung derart stoisch akzeptiert wird.
Die SPD erhält bei Umfragen immer noch über 30%, die Grünen um die 7%.
Ich verstehe es nicht…
Grüße,
Mathias
Erkläre mal…
Hi,
…gewählt…?
wo soll da der Zusammenhang sein??? Die Benzinsteuern wurden _immer_ erhöht, egal welche Farbe die Regierung hatte. Und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Wer das glaubt kann gerne weiter träumen (…und schwarz wählen).
Und bevor ich es vergesse: Das Dosenpfand hat die CDU unter Kohl eingeführt und nicht Trittin. Auch eine Sache die die meisten Leute nicht begreifen können und deshalb auf unsere jetzige Regierung schimpfen. Aber es passt ja schön ins Schema…
Grüße,
J~
Benzinvernrauch von 7-8 Litern noch mehr gefreut…
Hallo, Mathias,
unter günstigen Umständen braucht meiner nur 5 Liter auf 100 km, einfach möglichst im Leerlauf rollen lassen, weit vorausschauend fahren, grüne Welle ausnutzen, selten bremsen, wenig Gas geben.
Shadow
Hi,
km, einfach möglichst im Leerlauf rollen lassen,
!
J~
Hallo!
Vorkammer-Diesel eignen sich zum Betrieb mit Pflanzenöl.
Das ist doch schon eine hilfreiche Aussage.
Und geht das auch im Winter,
das Problem soll wohl die hohe Viskosität des Öles sein?
Allerdings sind dann auch kräftig KFZ-Steuern fällig.
Bei mir geht die Überlegung irgendwann mal in Richtung VW- Transporter.
Die gibt es ja mir Vorkammermotor, LKW - Zulassung.
Und vielleicht noch einen kleinen PKW um auf Arbeit zu fahren, zum Einkaufen und so.
Grüße, Steffen!
Treibstoff noch nicht teuer genug
Hallo Matthias,
Ich habe mich dann über den
Benzinvernrauch von 7-8 Litern noch mehr gefreut…
Ich fahre auch wieder etwas sparsamer,… 4,7 l/100km gemäß letzter Tankrechnung, Superbenzin.
1.) Die Treibstoffkosten sind geringer gestiegen als die Lebenshaltungskosten seit den 50er Jahren.
2.) Die Mineralölsteuer wurde schon unter der Kohl-Regierung drastisch erhöht. Naja wir verstehen dich schon Matthias. Es ist viel übler, wenn eine rotgrüne Regierung die Mineralölsteuer erhöht, als eine schwarzgelbe,… Nicht wahr?
3.) Wäre das Benzin ernsthaft zu teuer, würde sich das im Verhalten der Bevölkerung ernsthaft ändern.
Sei es bei der Wahl der Fahrzeuge, des Nutzungsverhalten oder der Fahrweise.
Eine fette Limousine um hauptsächlich eine Person durch die Gegend zu befördern. Das ist wider jegliche ökonomische Vernunft.
Und das nicht nur bei wirtschaftlich Unbesorgten, sondern auch bei Ingenieuren und Betriebswirten, die es eigentlich besser gelernt haben. DAS verstehe ich nicht…
Gruß
Carlos
Hi,
ich denke daß man hier mehr als nur isoliert die Kosten für ein KFZ betrachten muß und richtig ist sicher auch daß man nicht alles Rot/Grün anhängen kann weil die wirtschaftliche Lage allgemein schlecht ist und das liegt nicht nur an ihnen, sondern auch Entwicklungen allgemeiner Art, die stattgefunden haben.
Trotzdem ist Rot/Grün in den letzten 6 Jahren in der Regierungsverantwortung gewesen und muß sich daher fragen lassen welche Anstrengungen sie unternommen und welche Erfolge sie vorzuweisen haben, auch in der Verkehrspolitik.
Und da vernimmt man hauptsächlich Negatives. Bei der LKW-Maut-Pleite hat man anfänglich Millionen in den Sand gesetzt -ein Kapitel, bei dem sich auch deutsche Großkonzerne bis auf die Knochen blamiert haben - , und aus angeblichen Umweltschutzgründen wurde das Autofahren extrem verteuert.
Es sind nicht allein die hohen Ölpreise und es ist auch richtig daß irgendwer mit Sparsamkeit und Umweltschutz anfangen muß. Ich sehe auch ein daß man ein erwünschtes Verhalten (umweltschonendes Fahren, Kauf verbrauchsarmer Autos) steuern will und muß, und die Leute lassen sich nun mal am ehesten durch finanzielle Regelungen lenken.
Aber: es darf nicht so weit gehen daß man die eigene Bevölkerung dabei in Regionen bringt, bei denen ein Auto fast zum unbezahlbaren Luxus wird oder wo wir isoliert Umweltschutz propagieren und bezahlen während rundum und weltweit alle anderen nichts tun und lachen weil sie preiswert und ohne Rücksicht mit Dreckschleudern herumfahren können.
Gerade die SPD - die den Kanzler stellt, und der wiederum bestimmt die Richtlinien der Politik - vertritt (besser: vertrat) traditionell das Klientel der „kleinen Leute“ und der „Arbeiter“. Gut, die gesellschaftlichen Strukturen verändern sich und heute bedarf es keiner Arbeiterpartei wie vor 100 Jahren.
Aber trotzdem muß man doch generell, und wenn es das traditionelle Wählerklientel ist erst Recht, Mobilität bezahlbar halten.
Bzgl. Dosenpfand: es mag sein daß das eine Idee von Kohl war. Das Gesetz verabschiedet und umgesetzt hat die momentane Regierung. Insofern verantwortet sie es. Man kann das jetzt nicht auf die Vorgänger schieben, denn jede Regierung muß selber verantworten was sie tut und was sie läßt.
Wenn man etwas für den Umweltschutz tun wollte könnte man z. B. ein generelles Tempolimit auf den Autobahnen einführen - so wie das fast überall bei den Nachbar-Staaten auch der Fall ist.
Wenn man hier eine Beschränkung auf z. B. 130 km/h einführen würde käme das der Umwelt zugute, man würde die Unfallzahlen senken - mit allen positiven Folgen, z. B. weniger Verkehrstote usw. - und würde auch noch der auffallend massiven Aggression auf Deutschlands Straßen entgegenwirken.
Es würde nicht mal viel kosten, denn es würde reichen das Gesetz zu verabschieden, zu verkünden - und fertig. Man bräuchte nicht mal Schilder aufstellen weil das Limit überall gilt.
Ein paar Fahrer BMW, Audi- und Mercedesfahrer, also Fahrer PS-starker Autos, die einem am häufigsten als aggressive Fahrer auffallen, würden erstmal protestieren - aber eine große Mehrheit würde die Maßnahme sicher begrüßen und den langfristigen Vorteil erkennen.
Mir ist schon klar - vielen anderen noch nicht, habe ich den Eindruck - daß es unter einer CDU- oder CDU/FDP-Regierung keineswegs besser wird, sondern wir dieselbe Politik wie jetzt nur noch krasser bekommen werden.
Das macht ja zu einem großen Teil auch die Enttäuschung über dieses Land aus. Es wäre, neben vielen finanziellen Fragen, schon mal positiv wenn hier wenigstens ein radikaler Bürokratismus-Abbau stattfinden würde. Aber ich glaube daß das in D nicht möglich ist…
Gruß,
MecFleih
Salatöl
Hi,
Vorkammer-Diesel eignen sich zum Betrieb mit Pflanzenöl.
Das ist doch schon eine hilfreiche Aussage.
Und geht das auch im Winter,
das Problem soll wohl die hohe Viskosität des Öles sein?
Geht auch im strengen Winter, wenn man Diesel dazumischt.
Das Problem ist nicht der Motor, sondern die Einspritzpumpe.
Allerdings sind dann auch kräftig KFZ-Steuern fällig.
Ja, schon, aber das sind nur einmalige Fixkosten.
Demgegenüber stehen relative geringe Kosten für einen Umbau, den man sogar rechtlich einwandfrei selber durführen darf.
Ganz zu schweigen von den deutlich niedrigeren Kraftstoffkosten.
Ich tanke Salatöl zu 75 ct/Liter. Das ist die teuerste Art mit Pflanzenöl zu fahren, aber auch die Sicherste.
Bei mir geht die Überlegung irgendwann mal in Richtung VW-
Transporter.
Der hat leider keine Reiheneinspritzpumpe.
Das heisst, ohne Umbau geht das nicht länger gut. ~~ 300 Euro bei Eigenumbau.
Die gibt es ja mir Vorkammermotor, LKW - Zulassung.
Und vielleicht noch einen kleinen PKW um auf Arbeit zu fahren,
zum Einkaufen und so.
Golf 2 geht glaub ich ohne Umbau, bin aber nicht sicher.
Ich würde mir das aber sehr genau überlegen, denn ein Mercedes ist da viel einfacher und preiswerter.
Gruss,
Hallo Carlos,
Ich fahre auch wieder etwas sparsamer,… 4,7 l/100km gemäß
letzter Tankrechnung, Superbenzin.
Dazu mußt Du aber in der Lage sein Dir ein entsprechend sparsames Auto zu leisten. Wenn Du nicht das Geld für einen neueren Wagen hast oder Familienvater mit 3 Kindern bist (und deswegen keinen Kleinwagen kaufen kannst) wirst Du sehr wahrscheinlich nur ein Auto finanzieren können welches mehr Treibstoff braucht und mehr Steuer kostet weil es immer ein älterer Wagen ist, der in der Anschaffung entsprechend preiswerter zu haben ist.
1.) Die Treibstoffkosten sind geringer gestiegen als die
Lebenshaltungskosten seit den 50er Jahren.
Ich mag generell diese statistischen Vergleiche nicht. Deine Aussage mag als isoliertes Faktum stimmen, aber die Lebenshaltungskosten sind immer ein Gemisch aus allen Lebensbereichen und orientieren sich an unseren heutigen Lebensumständen, die anders sind als sie es in den 50er Jahren waren.
Heute hat man viel mehr technische Geräte im Einsatz (wer hatte früher einen CD-Spieler, einen Videorekorder, ein Handy? Das gab es einfach nicht. Ich weiß auch noch daß meine Oma bis in die 70er Jahre hinein kein Telefon hatte, und anstatt eines Toasters röstete man die Brötchen im Herd, anstatt eines Mixers gab’s in der Küche den Schneebesen…).
Insofern sind diese gerne angeführten Lebenshaltungskosten-Vergleiche in meinen Augen immer unbrauchbar. Klar kann man betrachten welchen Anteil die Treibstoffkosten im Verhältnis zum Einkommen haben, aber das greift einen einzelnen Aspekt heraus, während für die Finanzlage des einzelnen aber die Gesamtbilanz entscheidend ist.
2.) Die Mineralölsteuer wurde schon unter der Kohl-Regierung
drastisch erhöht. Naja wir verstehen dich schon Matthias. Es
ist viel übler, wenn eine rotgrüne Regierung die
Mineralölsteuer erhöht, als eine schwarzgelbe,… Nicht wahr?
Unter Kohl war aber die Finanzlage des Landes insgesamt und vor allem der Bevölkerung weniger angespannt als heute. Unter Kohl war z. B. das Stichwort „Globalisierung“ noch nicht so wichtig wie heute.
Und ja, wenn eine rot/grüne Regierung Maßnahmen ergreift, die „den kleinen Mann“ belasten, ist das in der Tat schlimmer als wenn sowas seitens einer schwarz/gelben Regierung geschieht. Denn rot/grün, insbesondere rot, stellt sich immer gerne als ehemalige Arbeiterpartei und Vertreter eines sozialdemokratischen Kurses dar. Die Roten verprellen sich also weit mehr als alle anderen Parteien ihr klassisches Wählerpotential und geben eine seit Jahrzehnten verfolgte politische Grundzielsetzung auf.
Wenn die FDP entsprechende Gesetzesinitiativen verfolgt ist das in der Sache natürlich nicht besser, aber man erwartet es nicht anders von einer Partei, die sich selber als „Partei der Besserverdienenden“ bezeichnet hat.
3.) Wäre das Benzin ernsthaft zu teuer, würde sich das im
Verhalten der Bevölkerung ernsthaft ändern.
Sei es bei der Wahl der Fahrzeuge, des Nutzungsverhalten oder
der Fahrweise.
Hier solltest Du differenzieren.
Ich gebe Dir Recht daß man auf der Straße meist nicht den Eindruck hat daß die Leute zurückhaltend wären. Nur: wer fällt Dir auf? Die 98 zurückhaltenden Fahrer, die das Auto wahrscheinlich deswegen nutzen weil es wirklich nötig ist, oder die 2 Idioten-Raser, die Dich und andere bedrängeln?
Es gibt immer Unverbesserliche. Es gibt immer Leute, die einen Firmenwagen fahren und in neuen, großen und starken Autos sitzen, auf die Tube drücken und dabei nicht ihr eigenes Benzin verbrennen. Es gibt Freaks, deren Hobby das Auto ist und die darin ihre ganze Kohle investieren.
Diese Leute und die Tatsache daß einem auf der Autobahn regelmäßig BMW’s, Audis und Mercedes auf die Pelle rücken besagt noch lange nicht daß „die Bevölkerung“ insgesamt noch zu wenig für ihr Auto und die Mobilität bezahlt.
Für die große Mehrheit der Leute ist das Auto ein massiver Kostenfaktor, den sie aber nicht umgehen können weil sie auf ein Auto angewiesen sind.
Eine fette Limousine um hauptsächlich eine Person durch
die Gegend zu befördern. Das ist wider jegliche ökonomische
Vernunft.
Und das nicht nur bei wirtschaftlich Unbesorgten, sondern auch
bei Ingenieuren und Betriebswirten, die es eigentlich besser
gelernt haben. DAS verstehe ich nicht…
Das ist aber nicht die Mehrheit. Es fahren auch ganz viele Familienväter, Mütter, Azubis, usw. durch die Gegend, die auf dem Land wohnen, zum Arzt oder einkaufen wollen etc. Leute, bei denen es ohne Auto nicht geht und die keinen mitnehmen weil niemand ihre spezielle Fahrtroute und Zeit teilt. Da wo enge Fahrpläne und ein guter Nahverkehr existieren - Großstädte z. B. - haben viele Leute in der Tat kein eigenes Auto weil sie problemlos mit Bus und Bahn fahren können. Das funktioniert aber bei den meisten Leuten in ihren Wohngegenden nicht und es führt kein Weg am Auto vorbei.
Gruß,
MecFleih