Hallo,
im Zuge der Diskussion um die derzeitige Situation in D (Wirtschaft, Arbeitslose, Gesundheitsreform etc.) habe ich mal scherzhaft die These aufgestellt, dass zur Lösung der Probleme eine „nette, geplante Diktatur“ vielleicht gar keine schlechte Idee wäre.
Die Grundidee war, dass aufgrund der kurzen Legislaturperiode keine Regierung es zeitlich schafft, ihre Pläne auch wirklich durchzusetzen. Außerdem wagt es keiner, sich durch harte, aber nötige Reformen unbeliebt zu machen, weil man ja wiedergewählt werden muss. Demokratie ist ja so etwas wie „die Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners“.
Mein diabolischer Plan war folgender: wir entscheiden uns für eine zeitlich begrenzte Diktatur.
- Zeitraum ca. 10 Jahre
- Vorgaben werden vorher festgelegt, also z.B. Arbeitslosigkeit runter auf x%, Preise dürfen nur um x% steigen. Gewisse Grenzen im sozialen Bereich dürfen nicht unterschritten werden
- ein überparteilicher „Diktator“ wird Regierungschef und kann ohne Rücksicht auf Wiederwahl alle für den Aufschwung nötigen Reformen durchsetzen
- nach Ablauf der Zeit wird normal gewählt
Kann das klappen? Was wären die Vorteile, was die Nachteile, was die Gefahren? Abgesehen davon, dass unsere Verfassung sowas nicht zulässt, woran würde es scheitern?
Gruß,
Myriam

) … dann würde ich vor dem Verhungern oder Erfrieren eine Kanone kaufen und mir Dein geld nehmen! … Das hältst Du für erstrebenswert?