Ab wann aufklären?

Meine Freundin hat einen 6 jährigen Sohn, der im die 1.Klasse geht.
Nun wurde sie von der Schulleitung angesprochen, ob der Junge daheim Pornos schaut, da er frühreife und sexistische Äußerungen tätigt. Nun hat meine Freundin mir erzählt, daß sie den Kleinen schon vor der Schule aufgeklärt hat, damit er nicht irgendwelche Un- und Halbwahrheiten von den anderen hört. Ich finde das sehr übertrieben!
Warum muß ein so kleines Kind aufgeklärt werden?? In der Schule hatten wir das ab der 5.Klasse, da waren wir 10/11.
Oder haben sich die Zeiten so geändert? Ich bin 38.

Hallo Carola,

warum sollte man die Kinder nicht aufklären bevor sie in die Schule kommen? Leider muss man hier sagen, dass die Überlegungen Deiner Bekannten nicht allzu falsch sind. Denn schließlich tummeln sich haufenweise Kinder auf Schulhöfen rum, deren Eltern mal gehörig den Kopf waschen sollte.

Sicherlich muss man Kindern sowas „kindgerecht“ verkaufen. Von daher sollte hier meines Erachtens nicht die Frage nach dem Ob stehen, sondern eventuell eher nach dem Wie.

Jedoch kann zu dem Wie wohl hier keine Aussage getroffen werden. Schließlich warst Du nicht dabei…

Grüße
PerryRhodan

Moin Carola,

Warum muß ein so kleines Kind aufgeklärt werden??

was spricht dagegen?
Meine Jungs wurden grob mit 4 bis 5 Jahren aufgeklärt, wobei es eine eher technische Erklärung war und als Anlass die Schwangerschaft einer Freundin war. Es geschah völlig unverkrampft, weil die Jungs keinerlei Scham beim Thema hatten.

In der
Schule hatten wir das ab der 5.Klasse, da waren wir 10/11.

Das ist m.E. etwas spät.
Die ‚offizielle‘ Aufklärung passierte hier dann in der 2. Klasse

Ich bin 38.

Ich bin zehn Jahre älter.

Gandalf

Stimmt, an dem WIE muß was falsch gewesen sein, denn sonst hätte sich die Schulleitung nicht eingeschaltet. Denn er wird ja nicht der einzige sein, der darüber Bemerkungen macht.

Hallo,

ich habe das nie kapiert, warum man einen Zeitpunkt braucht, um ein Kind aufzuklären.
Das erinnert so an: „Setz dich mal hin, jetzt erklär ich dir was!“ und das finde ich einfach daneben.
In diesem Zusammenhang halte ich das Wort „Aufklärung“ für pervers.

Erziehung zu einem unverkrampten Umgang mit dem eigenen Körper und dem Wissen über Körperfunktionen fängt eigentlich schon ganz früh an, wenn man mit seinem Kind schmust oder auch stillt.
Man geht mit dem Kind gemeinsam Baden, man lehrt ihm Ausdrücke für seine Körperteile, dabei spart man weder die Arme und die Zehen, noch den Penis und die Scheide aus. Das kommt ganz natürlich.
Und irgendwann kommt mal eine Frage, weil eine schwangere Frau vorbeiläuft oder Tante Trudi ein Baby erwartet. Und dann kommt die nächste Information.
Man achtet als Elternteil darauf, dass man das Kind mit Erklärungen nicht überfordert, aber dass es ein Thema wie jedes andere ist. Wenn es sich ergibt, signalisiert man dem Kind, dass man offen für Fragen und Erklärungen ist. Wenn Fragen kommen, geht man auf das Thema ein.
Und so geht das weiter und auf diese Art gibt es keinen Zeitpunkt der Aufklärung, sondern einfach ein Lernen über das Leben.

Und wenn man das macht, dann ist vor dem sechsten Lebensjahr ein Verständnis für das ganze Thema, ein kindgerechtes, beim einen Kind mehr Information als beim anderen, je nach Lebenssituation und nach persönlichen Eigenarten.

Du hast nur allgemein über den Aufklärungszeitpunkt gefragt und darauf habe ich oben Antwort gegeben.

Was die spezielle Situation betrifft, die du angesprochen hast - das kann viele Gründe haben, einer wäre eben, dass der Junge Dinge sieht (regelmäßig oder einmal), die er nicht hätte sehen sollen. Es kann aber auch sein, dass er mit anderen Kindern (vielleicht um einiges älter) gespielt hat und dort die Ausdrücke gelernt hat.

Gruß
Elke

ich habe das nie kapiert, warum man einen
Zeitpunkt braucht, um ein Kind aufzuklären.
Das erinnert so an: „Setz dich mal hin, jetzt erklär ich dir
was!“ und das finde ich einfach daneben.
In diesem Zusammenhang halte ich das Wort „Aufklärung“ für
pervers.

Naja. Die Bezeichnung „pervers“ finde ich lustig in dem Zusammenhang :wink:

Aber ansonsten geb ich dir völlig recht. Das Thema „Aufklärung“ ist bei uns in kleinen Häppchen über die Jahre hinweg dem jeweiligen Alter angemessen erfolgt. Immer dann, wenn es sich irgendwie ergeben hat. Und wurde genauso behandelt, wie andere Fragen oder Themen auch, bei denen man sich ja auch bei der „Tiefe“ bzw. Detailgenauigkeit der Antwort daran orientiert, was die Kinder überhaupt kapieren können (wollen) zu dem Zeitpunkt.

Irgendwann fängt man an, Körperteile zu benennen. Da gibt es den Hals, den Fuß, den Zeh, die Scheide, den Penis… (und bitte NICHT irgendwelche verniedlichenden Kosenamen. Der Pillemann für den Jungen ist schon schlimm. Wenn aber Mädels die Muschi beigebracht bekommen, dann kräuseln sich bei mir die Nackenhaare)

Übrigens ist frühzeitiges aufgeklärt sein auch wichtig (und eine Maßnahme von mehreren), um die Kinder gegen evt. Missbrauch besser zu wappnen. Dazu gehören dann übrigens auch Doktorspiele, die zu weit gehen! Wie soll ein Kind sonst wirklich kapieren, dass der Versuch eines „Freundes“ seinen Penis mal irgendwo reinzustecken, kein Spiel mehr ist. (Im Kinderhort - 1. Klasse - einer Freundin passiert.)

LG Petra

Übrigens sieht das die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung genau so :wink:

http://www.zeit.de/2007/46/C-Kindergarten-Aufklaerun…

Hallo,
wenn es einen Anlass gibt (Fragen/derbe Ausdrücke des Kindes, Schwangerschaft im Umfeld), dann sollte/kann man sicherlich das Kind altersgemäß ein wenig aufklären. Bei uns in der Schule (Hamburg) ist es auch so, dass bereits die Kleinen in der 1. Klasse in der Schulbücherei sehr neugierig immer wieder zu den „Aufklärungsbüchern“ greifen und sich einen abkichern. Es ist halt neu und unbekannt und faszinierend. Die Aufklärung an sich findet dann in der 3./4. Klasse statt. Es gibt dazu auch ein sehr schönes Comicbuch, das die Entstehung eines Babys und die Schwangerschaft der Mutter in einer Familie den beiden kleinen Kindern erklärt (Peter, Ida und Minimum).
sandstrand

Hai, Carola,

ich wurde mit fünf Rest-aufgeklärt - als Korrektur meiner selbstgebastelten Annahme, daß sich bei einer Frau ein Reißverschluß öffnen würde, wenn das Kind fertig ist. Wie ein Kind da reinkommt, wusste ich schon vorher, inklusive anatomischer Details.

In der Schule hatten wir das ab der 5.Klasse, da waren wir 10/11.

…und dann gibt es öffentliche Empörung, wenn wiedermal 9/10/11-jährige Schwanger werden…

Unsere Grundschule hat alle 2. Klassen ins Grips-Theater zwecks Betrachtung eines Aufklärungs-Stückes gebracht.

Ich bin übrigens (West-)Berlinerin; meine in Bayern lebende Schwägerin hat noch vor 15 Jahren ernsthaft Zoff bekommen, weil ihre Tochter schon aufgeklärt in die Kita kam und, auf Fragen ihrer Spielkameraden hin, ihr Buch (irgendwas von Mäusen und Menschen) mit in die Kita schleppte - das war wohl DER Skandal in dem Kaff.

Gruß
Sibylle
Gruß
Sibylle

Hallo,

im Grunde geht doch sexuelle Aufklärung genauso wie jede andere Erklärung auch: wenn das Kind fragt, sollte man (kindgerecht) antworten. Nicht mehr und auch nicht weniger.

Deine Freundin hat wohl ein Paar Schritte zu viel gemacht - obwohl sie es nur gut gemeint hat - hat sie ihren kleinen Jungen damit ganz schön in Verlegenheit gebracht. Was soll der denn mit der „Aufklärung“ anfangen, wenn er 1. nicht danach gefragt hat und 2. die anderen Kinder nicht mithalten können - weil das Thema in dem Alter eben nicht on topic ist.

Interessant zu wissen wäre ja noch WIE sie das Kind aufgeklärt hat, so dass die Lehrer darauf kommen zu fragen ob er zu Hause Pornos guckt (die Bemerkung finde ich im übrigen völlig daneben).

Viele Grüße

neuer gedanke
hallo,

ich bin da icht vom fach, aber soweit ich weiß ist das frühe äußern sexueller dinge im kindesalter ein anhaltspunkt für mißbrauch?!

vielleicht sollte man mal in der klasse in diese richtung schauen…
könnte kinderseelen retten.

tilli

Hallo!

vorsicht, vorsicht mit solchen Äusserungen, die keine Grundlage haben und die mehr Verunsicherung und Irritationen stiften als zu helfen.

Dass ein 6jähriger nach einer (zugegebenerweise „misslungenen“) Aufklärung über Sex spricht ist kein Indiz für einen Missbrauch!

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wo bitte geht das draus hervor?

Hallo!

auch so,

(zugegebenerweise „misslungenen“) Aufklärung über Sex

wo steht das denn? das sind doch alles nur VERMUTUNGEN, herrgottnochmal!

gruß
ann

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Hallo Carola,

ich muß mich da Elke und Chili vollkommen anschließen. Das Kind bestimmt den Zeitpunkt indem es Fragen stellt. Das fängt schon im 2. Lebensjahr an, wenn man eben die verschiedenen Körperteile benennt, auch wenn das Kind nicht direkt fragt sondern eher drauf zeigt. Im dritten Lebensjahr kommen dann schon direkte Fragen, wobei es meine Tochter immer brennend interessiert hat wie z. B. das Baby aus dem Bauch rauskommt, wie ihre eigene Geburt verlaufen ist etc. Bis jetzt wollte sie noch nicht wissen wie „das Baby in den Bauch reinkam“ (sie ist jetzt 3) und ich seh da auch keine Veranlassung dazu vorzugreifen. Ich find, ehrlich gesagt, die Vorstellung auch antiquiert „zum richtigen Zeitpunkt“ das Kind zur Seite zu nehmen und dann den ersten Aufklärungsversuch zu starten.

Meine Freundin hat einen 6 jährigen Sohn, der im die 1.Klasse
geht.
Nun wurde sie von der Schulleitung angesprochen, ob der Junge
daheim Pornos schaut, da er frühreife und sexistische
Äußerungen tätigt.

Ohje, die Schulleitung möcht ich mir jetzt gar nicht vorstellen. Das war ja wohl total daneben.

Spontan hätte ich wohl geantwortet, nein, Pornos nicht, aber mein Sohn geht hin und wieder auf den Spielplatz, den Fußballplatz, in den Turnverein etc.

Nun hat meine Freundin mir erzählt, daß sie
den Kleinen schon vor der Schule aufgeklärt hat, damit er
nicht irgendwelche Un- und Halbwahrheiten von den anderen
hört. Ich finde das sehr übertrieben!

Also wenn das Kind danach gefragt hat, find ich es ganz normal. Und wieso übertrieben? Hätte sie mit Bienen und Blümchen anfangen sollen?

Warum muß ein so kleines Kind aufgeklärt werden?? In der
Schule hatten wir das ab der 5.Klasse, da waren wir 10/11.

Ja, wir auch, aber doch mit anderen Voraussetzungen und auch Zielsetzungen, oder (Vorpubertät und so)? Ich hab von Rita Süßmuth noch ein Poster ins Studentenheim geschickt bekommen, wie alle anderen Studenten übrigens auch (da kam gerade Aids auf).

Oder haben sich die Zeiten so geändert? Ich bin 38.

Ich bin noch älter und manchmal denke ich auch, daß sich die Zeiten geändert haben. Wenn ich hör was die 5 oder 6jährigen im Kindergarten meiner Tochter so dahinreden… Aber es mag auch daran liegen, daß es so lange her ist und ich zudem keinen Kindergarten besucht hatte.

Es gibt natürlich noch andere Möglichkeiten wie der Junge zu solchen Äußerungen kommt. Es gibt ja jede Menge Eltern, die meinen Fernsehen und ins Kino gehen müsse unbedingt schon im Vorschulalter stattfinden. Die Konsequenzen müssen sie dann halt auch tragen. Aber das weicht vom Thema ab.

Gruß,
Christiane

Hallo!

Grundsätzlich halte ich es auch so: Wenn das Kind fragt, erkläre ich, was es wissen will. So sachlich und einfach, wie es mir möglich ist. Manches Kind fragt mit 4 Jahren, ein anderes erst mit 7 oder später. Klar treffen dann irgendwann aufgeklärte 4jährige auf unaufgeklärte 7jährige, das kann schon mal merkwürdig sein. Aber auch der Anstoß für den 7jährigen, mal genauer nachzufragen.

Nun haben wir das Problem, dass unser Sohn irgendwie nicht so richtig gefragt hat und ihm inzwischen das Thema sehr peinlich ist (er ist inzwischen 9). Da er nur ungern mit uns darüber reden wollte, kam uns der Zufall zur Hilfe: Als eifriger Gucker von „Willi wills Wissen“ sah er die entsprechende Folge (die ich hier auch empfehlen möchte). Und damit ist es auch gut, denke ich. Nachgefragt hat er nicht, hätte er aber gekonnt, wenn ihm danach gewesen wäre.

Das Thema wird mehr so am Rand mal gestriffen, z.B. als unser Kater kastriert wurde oder er das Wort „Anti-Baby-Pille“ erklärt haben wollte. Oder angesichts diverser Tierfilme, die dieses Kapitel ja auch darstellen.

Ein Gedanke ist mir dabei noch wichtig: Bevor mein Kind auf unschöne Weise von anderen „aufgeklärt“ wird, würde ich es lieber selber tun. Wobei da Fingerspitzengefühl gefragt ist, um das Kind nicht zu überfordern.

Grüße
kernig

Hi Carola

Also wir wurden „damals“ am Ende der 3. Klasse offiziell in der Schule aufgeklärt. (Und später nochmal inder 6., 8. , 10. Klasse sowie die Theorie in der 12. Klasse). Das ist aber mehr ein Auffangbecken für die, die bisher nix mitbekommen haben.
In der 3. mussten wir auch noch einen Wisch der Eltern mitbringen, ob wir überhaupt aufgeklärt werden durften.

Was prinzipiell überflüssig war, denn so „uninteressant“ wie es weiter unten jemand erwähnt hat war das nicht.
Wir haben uns in der Grundschule schon unsere Gedanken gemacht, man bekam das ja mit - entweder von älteren Kindern oder halt von Eltern und Tanten die Nachwuchs bekamen oder weil man sonst was aufgeschnappt hat- da kamen auch schon diverse Ausdrücke über die Lippen und die einen wussten halt, wovon sie redeten, die anderen nicht.

Grade heutzutage kommen die Kinder immer früher in die Pubertät, und wenn ich sehe, dass die Grundschüler an der lokalen Grundschule vor/nach dem Unterricht schonmal vor sich hinrauchen, und wie die miteinander reden… da wundert einen doch nix mehr.
Da wäre ich eher froh darüber, wenn sie frühzeitig bescheid wissen und sich nicht von irgendwelchen Posern in Dinge reindrängen lassen, von denen sie nichs verstehen.

In den USA gab es letztes Jahr einen Fall von Fünfklässlern, die im Klassenzimmer unter aller Augen versuchten Sex zu haben - als Teil einer Mutprobe und Neugier, weil sie eben nicht genug Ahnung hatten. Muss sowas sein? :confused:

lg
Kate

Hallo,
als „misslungen“ meinte ich die Folgen (Reaktion der Schule und Verunsicherung in der Familie) - dass die Aufklärung mit falscher Wortwahl und zum falschen Zeitpunkt stattfand ist natürlich nur eine Vermutung und ob es nun so war oder nicht: ohne Wissen hier das Schlimmste in den Raum zu werfen finde ich sehr bedenklich - im Medizinbrett hat auch jemand mal nach langanhaltenden Kopfschmerz gefragt und einer antwortete mit „es könnte ein Gehirntumor sein“ - was solche lapidar geschriebenen Sätze bei eh schon verunsicherten Fragenden auslösen kann mag man sich kaum vorstellen.

Viele Grüße

hallo,

was solche lapidar
geschriebenen Sätze bei eh schon verunsicherten Fragenden
auslösen kann mag man sich kaum vorstellen.

eben, sophia, deshalb ja mein aufschrei.

schöne grüße
ann

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Hallo,

Nun haben wir das Problem, dass unser Sohn irgendwie nicht so
richtig gefragt hat und ihm inzwischen das Thema sehr peinlich
ist

Du beschreibst hier genau das Problem, dass ich mit der passiven Haltung von „wenn er/sie Fragen hat, werden die erklärt“-Haltung sehe.
Wir haben es bei verschiedenen Themen immer so gehalten ,dass wir „Gesprächsangebote“ gemacht haben. Also ein Thema kurz angeschnitten haben, meist wenn der Kontext es ergab, und dann gewartet haben, ob Interesse bekundet wurde. Manchmal passierte es auch, dass dann nichts kam. Gut. Und manchmal kam was, aber ein paar Tage später. Auch gut.

Jedenfalls war uns wichtig, dass auch wir das eine oder andere Thema gelegentlich angeschnitten haben, damit das Kind merkt, mit den Eltern kann man reden, auch über dieses Thema. Durch abwartendes Scheigen kann man nämlich auch indirekt vermitteln, dass man selbst nicht über das Thema sprechen möchte.

Gruß
Elke

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Hi Carola,

wenn das kind fragt, sagt man ihm, was los ist. wenn es fragt, woher die babies kommen, dann sagt man, aus mamas bauch. nach einiger zeit kommt dann die frage, wie die babies da rein kommen, und auch dann wird erklärt. Für kinder ist das etwas absolut normales, kinder glauben an so viel, das auch die entstehung eines kindes etwas ganz normales ist.

sexistische sprüche haben mit aufklärung absolut nichts zu tun und haben eine andern ursprung: in seiner umgebung redet jemand sexistisch und er übernimmt das, wie auch flüche von kindern im elternhaus oder freundeskreis gelernt werden.

Übrigens: ich bin 40 und habe bereits als 4 jährige gewusst, woher die kinder kommen - das wurde auch zu meiner zeit schon, je nach familie, offen kommuniziert.

viele grüsse, sama

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hi,

aufklären ab geburt, und zwar in der jeweils altersgerechten form. auf alle seine fragen sollte ein kind m.e. eine altersgerecht wahre antwort bekommen, die es weder belügt noch überfordert. das gilt selbstverständlich auch für die fortpflanzung.

gruß
Jyjkov, aufgeklärt