Ab wann 'richtiges' Essen?

Hallo,

ab wann ungefähr darf ein Baby richtig mit der Familie mitessen, also ich meine damit moderat gewürzte Speisen, z.B. Knödel mit etwas Bratensoße, Spagetti Bolognese, Nudeln mit Pesto, Spinat mit Spiegelei und Kartoffeln etc?

Mein Baby ist jetzt 9 Monate alt und mag die Gläschen nicht mehr und auch wenn ich ihm separat Kartoffeln-Karotten koche, will es lieber unser Essen probieren. Außerdem liebt es Breze( Salz natürlich weggekratzt). Ich dachte, das sei so in Ordnung, da ja auch der Gläschennahrung ab 8. Monat ganz schön Salz zugesetzt wird, zumindest schmeckts ziemlich salzig.

Meine Freundin meint allerdings, so würde ich mein Kind zum Dicksein erziehen, weil es zu früh zu viele Aromen uhnd zu viel Salz mitkriegen würde. Sie würde bis mindestens zum 15. Monat Gläschen geben bzw. extra fürs Baby kochen.

Stimmt das? Ich mein, mir ist schon klar, dass Chili con Carne oder Schweinshaxe vielleicht nicht unbedingt das wahre ist, aber so normales, eher „leichtes“ Essen mit wenig Salz, ist das auch nicht ok?

Und ab wann ist der Körper eines Babys so weit ausgereift, dass er wirklich alles verträgt?

Danke und Grüße
Birgit

moin,

geh mal davon aus, dass es mindestens bis zu meiner = nachkriegsgeneration ueberhaupt keine spezielle ( teure ) babynahrung gab - wir sind trotzdem alle anstaendig gross geworden.

es spricht eigentlich nichts dagegen, ein kleinkind alles essen zu lassen, was auf den tisch kommt.

und beim wuerzen kann man sich waehrend des kochens ja wirklich zurueckhalten - dann stellt man halt entsprechende gewuerze auf den tisch, fuer die , die es gern herber moegen.

gruss
khs

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Hi,

ab wann ungefähr darf ein Baby richtig mit der Familie
mitessen, also ich meine damit moderat gewürzte Speisen,

ungefähr mit einem Jahr, plus minus. Guck mal hier, vielleicht hilfts weiter:

http://www.onmeda.de/kind/ernaehrung/familienkost/in…

Gruß
Cess

Hallo,

wenn Baby mag, dann lass es auch. Unserer fing auch in dem Alter an, und vonheute auf morgen waren Gläschen out. Dafür haben wir jetzt einen richtigen Schmecklecker, der mit knapp zwei schon sehr gut diverse Dinge zu unterscheiden und anzufordern weiß. Und das geht durchaus in Dinge, die sicherlich nicht auf der durchschnittlichen Speisekarte für Kinder in dem Alter stehen. Im Urlaub war es neulich eine Portion Miesmuscheln, bei der jede Muschel und jeder Löffel Sauce mit „mhhh lecker“ kommentiert wurde (tat Papa das gut, der die zubereitet hatte), und den liebsten aktuellen Brotbelag nenne ich jetzt lieber nicht, sonst komme ich von der Nummer des versnobtesten w-w-w-lerns nie wieder runter :wink:

Und was die liebe Freundin angeht: Frag sie mal, ob sie den Nachwuchs vom Einheits-(Nicht-)Geschmack der Babygläschen gleich zum Einheitsgeschmack der Burgerbrater erziehen will?

Gruß vom Wiz

…wird bei Euch Hummer auch unter dem Pseudonym Fischstäbchen gehandelt ;o)

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Hallo,

Hallo,

auch ich schließe mich den Vorrednern an, ab dann, wenn es schmeckt. Ich sehe meine Erste noch an Ihrem ersten Weihnachtsfest, da war sie gerade 8 Monate aber die Flußkrebse haben ihr hervorragend geschmeckt.

Grüße
Mike

Hi,

ab wann ungefähr darf ein Baby richtig mit der Familie
mitessen,

Richtig mitessen in gewissem Rahmen (also ohne jegliche Gewürze z. B.) darf es eigentlich, wenn es dies auch möchte. Oftmals wird aber das Interesse des Babys am Essen etwas mißverstanden, oft ist es einfach nur neugierig was die ihm umgebenden Personen da mit dem Essen machen. Sollte es aber tatsächlich essen wollen, spricht nichts dagegen ihm mal eine gekochte Kartoffel vom Erwachsenenessen in die Hand zu geben, egal ob 6 Monate oder 9 Monate. Ein Baby kann von vornherein sog. Erwachsenenessen mitessen, den Gläschenkauf könnte man absolut weglassen. Wenn’s halt nicht so praktisch wäre - ich hab auch desöfteren mal ein Gläschen mitgenommen, wenn ich jetzt länger unterwegs war.

:also ich meine damit moderat gewürzte Speisen

Meine Meinung: keine Gewürze unter einem Jahr, wenn Du es streng nehmen willst unter 2. Babys vermissen keine Gewürze (wie wir), sie sind mit dem natürlichen Geschmack der Lebensmittel vollkommen zufrieden. Salz sollte vollkommen weggelassen werden, da u.a. die Babynieren dies nicht abbauen können. Und Salz bekommt das Baby nicht nur beim Salzen der Speisen, sondern ist eben auch bes. viel z.B. in Wurst oder Käse enthalten (in Fertigsaucen und -gerichten sowieso).

, z.B.

Knödel mit etwas Bratensoße, Spagetti Bolognese, Nudeln mit
Pesto, Spinat mit Spiegelei und Kartoffeln etc?

Sofern Du nicht alles selbst machst, würd ich o. g. meiden, schon allein wegen der Geschmacksverstärker.

Mein Baby ist jetzt 9 Monate alt und mag die Gläschen nicht
mehr

Die würd ich auch nicht mögen:wink:

Außerdem liebt es Breze(
Salz natürlich weggekratzt).

Na ja, es sind ganze Generationen mit Brezen aufgewachsen, leider. Klar, überlebt haben sie es alle. Gegen Brezen spricht: 1) das Salz 2) die Lauge 3) das Weißmehl

:Ich dachte, das sei so in

Ordnung, da ja auch der Gläschennahrung ab 8. Monat ganz schön
Salz zugesetzt wird, zumindest schmeckts ziemlich salzig.

Das waren dann aber bestimmt die von „Onkel Hipp“, oder? Der salzt nicht nur, sondern meint auch er müsse künstliche Vitamine hinzufügen. Tsss, erst zerkocht er sie, dann setzt er sie wieder zu. Spricht alles gegen Gläschen. (Aber praktisch sind sie manchmal:wink: Aber keine Sorge, es gibt genug Gläschen ohne Salz und Zusatzvitaminen.

Sie würde bis mindestens zum 15.
Monat Gläschen geben bzw. extra fürs Baby kochen.

Bis 15. Monat Gläschen? Das arme Kind, will doch auch mal was zum Beißen haben:wink: Extra kochen nicht, aber einfach etwas vom Essen abnehmen und für die Erwachsenen nachsalzen oder nachwürzen.

Und ab wann ist der Körper eines Babys so weit ausgereift,
dass er wirklich alles verträgt?

Das ist quasi nicht beantwortbar. Mein Körper ist bestimmt „ausgereift“, daß er alles vertragen würde, aber ich versuche auch Geschmacksverstärker, künstliche Aromen u.v.m. zu meiden. Für Babys gilt m. E. das von mir oben Gesagte.

Liebe Grüße,
Christiane

Hallo,

habs schon öfter hier geschrieben: unser Sohn wollte mit 9 Monaten Chili con carne und ich habs ihm dem Geschrei müde mit den Worten hingestelt: Dann habs halt. Er aß es und wollte mehr und ich habe danach nie mehr besonders für Baby gekocht.
Was die „keine Gewürze“ für Baby - Fraktion betrifft - guck dich mal in Frankreich um, was für Keationen es dort bei Babygläschen gibt. Dort glaubt man nämlich, dass man Kinder zu Gourmets erziehen kann (und da scheint was dran zu sein). Ach, und dicker als die Deutschen sind die Franzosen ja auch nicht.

Gruß
eklastic

Hallo,

geh mal davon aus, dass es mindestens bis zu meiner =
nachkriegsgeneration ueberhaupt keine spezielle ( teure )
babynahrung gab - wir sind trotzdem alle anstaendig gross
geworden.

Ich weiss ja nicht, welchen Krieg du meinst, aber Hipp stellt z.B. seit 1899 Babynahrung her. Seit 1932 auch als Hauptgeschaeftszweig =:wink:

Quelle: wikipedia.org

SCNR

Ciao! Bjoern

Hallo Bjoern,

geh mal davon aus, dass es mindestens bis zu meiner =
nachkriegsgeneration ueberhaupt keine spezielle ( teure )
babynahrung gab - wir sind trotzdem alle anstaendig gross
geworden.

Ich weiss ja nicht, welchen Krieg du meinst, aber Hipp stellt
z.B. seit 1899 Babynahrung her. Seit 1932 auch als
Hauptgeschaeftszweig =:wink:

Björn, das kannst Du nicht wissen. Aber es war noch 1965, als mein jüngster Cousin zur Welt kam, unter „anständigen“ Müttern absolut verpönt, ein Baby mit Gläschen zu füttern.
Junge Mütter bekamen von allen ihren weiblichen Verwandten gerade eingetrimmt, dass man gefälligst wenn man sein Kind auch nur ein klein bisschen liebt, selbst Haferschleim etc. zu kochen habe.

Es war selbstverständlich, dem Kind ab dem 6. Lebensmonat vom Tisch der Erwachsenen etwas anzubieten.

Hipp & Co machten damals zwar Umsatz, aber zum Beispiel die Minute Fernsehwerbung leisten konnten sie sich nicht. Obwohl das damals auch noch billiger war.

viele grüße
geli

Hi,

und den liebsten aktuellen
Brotbelag nenne ich jetzt lieber nicht, sonst komme ich von
der Nummer des versnobtesten w-w-w-lerns nie wieder runter :wink:

Foie gras?

Gruß,

Anja

Hi geli,

Obwohl
das damals auch noch billiger war.

Nach heutigem Verständnis billiger. Aber für die meisten Haushalte unerschwinglich.

Gruß,
Anja
die nie mit Gläschenkost gefüttert wurde

Hi geli,

Obwohl
das damals auch noch billiger war.

Nach heutigem Verständnis billiger. Aber für die meisten
Haushalte unerschwinglich.

Welcher Haushalt will auch Werbung machen??? *kopfschüttel*

Gruß,
Anja

Grüße
Mike

die nie mit Gläschenkost gefüttert wurde

der sich daran nicht mehr erinnert

Morgen!

Meine Meinung: keine Gewürze unter einem Jahr, wenn Du es
streng nehmen willst unter 2.

Warum?

Babys vermissen keine Gewürze (wie wir)

Das ist kein Argument, das ist höchstens eine für Erwachsene
geschaffene Ausrede.

Du sprichst in Rätseln.

Gruß
Stefan

Morgen!

Meine Meinung: keine Gewürze unter einem Jahr, wenn Du es
streng nehmen willst unter 2.

Warum?

Die Geschmacksnerven in dem Alter sind noch so empfindlich, daß der Eigengeschmack eines Gemüses z. B. als ausreichend würzig empfunden wird. Zudem soll sich ja der eigentliche Geschmacksinn erst herausbilden. Das wird schwierig, wenn man von Anfang an würzt, denn dann sind die Auswirkungen auf später eine gewisse Überdosierung. Die Nieren und das Verdauungssystem sind in diesem Alter auf Gewürze noch nicht vorbereitet. Gewürze können Allergien auslösen. Pfeffer u. ä. können geradezu gefährlich sein. Ähnlich wie beim Salz. Der Einfachheit halber kurz mal rauskopiert:

Zuviel Natrium kann den Nieren schaden, hohen Blutdruck verursachen und zum Tod durch Schlaganfall führen, Anomalien, die in Ländern mit geringem Salzverbrauch unbekannt sind. Das Natrium aus dem Kochsalz wird vom Blut resorbiert, durch die Nieren transportiert, wo es ausgefiltert wird, und dem Blut in der Menge zurückgeführt, die der Körper braucht. Für die Resorption von Natrium ist Energie nötig. Der Überschuß, gewöhnlich bis zu 90 oder 95 Prozent der Einnahme, wird mit dem Urin ausgeschieden. Aber Tag für Tag sammelt sich wieder Natrium im Blut an, und die Nieren, deren Aufgabe es ist, diesen Überschuß zu beseitigen, werden immer stärker belastet. Bei den Säuglingen sind die Nieren aber noch so unreif, daß sie den Überschuß nicht ausscheiden können, sondern dadurch unwiderruflich geschädigt werden.
UND:
Durch den Verzehr gesalzener Speisen wird Kalium im Urin ausgeschieden. Dieser Verlust kann beim Säugling Koliken und Verdauungsstörungen verursachen. Möglicherweise spielt der Kaliumverlust auch eine Rolle beim Kindstod, was aber bislang offenbar noch nicht wissenschaftlich erforscht worden ist. Kalium ist wichtig für die Kontraktion des Muskelgewebes; es wird aus den Zellen ausgeschieden, wenn zuviel Natrium zugeführt wird. Verliert der Körper Kalium, kann das, wie man weiß, zum Tod durch Herzversagen führen.

Babys vermissen keine Gewürze (wie wir)

Das ist kein Argument, das ist höchstens eine für Erwachsene
geschaffene Ausrede.

Du sprichst in Rätseln.

Du auch:wink: Wieso Ausrede? Wofür? Für die „Extraarbeit“ die ich habe, wenn ich einmal ungewürztes Babyessen anbiete und einmal gewürztes Erwachsenenessen?

Gruß,
Christiane

und den liebsten aktuellen
Brotbelag nenne ich jetzt lieber nicht, sonst komme ich von
der Nummer des versnobtesten w-w-w-lerns nie wieder runter :wink:

Foie gras?

Da würde mir aber eher ein anderes Wort als „Snob“ einfallen …

Grummel & SCNR,

Myriam

Hallo!

Die Geschmacksnerven in dem Alter sind noch so empfindlich,
daß der Eigengeschmack eines Gemüses z. B. als ausreichend
würzig empfunden wird.

Das sah meine Tochter aber ganz anders.

Zudem soll sich ja der eigentliche Geschmacksinn erst herausbilden.

Warum sollte der das nicht können wenn Speisen gewürzt werden?

Das wird schwierig, wenn man
von Anfang an würzt, denn dann sind die Auswirkungen auf
später eine gewisse Überdosierung. Die Nieren und das
Verdauungssystem sind in diesem Alter auf Gewürze noch nicht
vorbereitet.

Du redest im wesentlichen von Salz, übermäßiger Gebrauch ist weder
für Kinder noch Erwachsene gut. In meinem Wortschatz hat Salz
eigentlich auch nichts mit Gewürzen zu tun und spiegelt oft nur
die Einfallslosigkeit des Kochs wieder.
Meine Tochter hat von klein an viel lieber einen Curryreis gegessen
der ohne Salz gekocht wurde, als Reis natur gekocht in Salzwasser.

Gewürze können Allergien auslösen. Pfeffer u. ä.

Ja das können heute alle Umwelteinflüsse, das Pfeffer signifikant
eine Steigerung von Allergien hervorruft habe ich noch nicht
gehört.

Babys vermissen keine Gewürze (wie wir)

Das ist kein Argument, das ist höchstens eine für Erwachsene
geschaffene Ausrede.

Du auch:wink: Wieso Ausrede? Wofür?

Laß das Kind doch entscheiden!
Stelle jeweils einmal gewürzte Speisen und einmal ungewürzte hin
und schaue welche das Kind mag.
Salzarmes kochen ist übrigens nicht nur für Kinder gut, daher sollte
das Thema Salz keine Rolle spielen.

Zuviel von irgendwas ist immer schädlich aber grundsätzlich
Gewürze verteufeln ist auch nicht der richtige Weg.

Für die „Extraarbeit“ die ich habe, wenn ich einmal ungewürztes
Babyessen anbiete und einmal gewürztes Erwachsenenessen?

Genau das möchte euer Kind übrigens nicht, es möchte das Gleiche
Essen wie Mama und Papa.

Gruß
Stefan

3 „Gefällt mir“

Hallo Birgit,

Meine Freundin meint allerdings, so würde ich mein Kind zum
Dicksein erziehen, weil es zu früh zu viele Aromen uhnd zu
viel Salz mitkriegen würde. Sie würde bis mindestens zum 15.
Monat Gläschen geben bzw. extra fürs Baby kochen.

wenn mein Neffe (knapp 28 Jahre alt) nach dem Prinzip ernährt worden wäre, wäre er verhungert. Er hat nämlich konsequent alle babytypische Nahrung verweigert.

Stimmt das? Ich mein, mir ist schon klar, dass Chili con Carne
oder Schweinshaxe vielleicht nicht unbedingt das wahre ist,
aber so normales, eher „leichtes“ Essen mit wenig Salz, ist
das auch nicht ok?

Also, mein Neffe hat mit einem halben Jahr (unbeabsichtigt) mit ca 10 Fingerspitzen Tsatsiki (von Mutterns Finger) angefangen. Dann gab es bei uns (ich hatte ihn ab einem halben Jahr in Tagespflege) morgens Wurstbrot als zweites Frühstück, Marmelade hat er nämlich nur zuhause gegessen.

Und ansonsten aß er halt alles, was auch meine Tochter (ein Jahr älter) und ich auch gegessen haben, nur halt in anderen Mengen. Und gestillt wurde er daneben auch noch.

Mein Neffe ist auch heute noch eher ein Hungerhaken.

Gruß, Karin

hallo,

ich habe wenig fertig-prapps verfüttert, wiel ich mir das damals einfach nicht leisten konnte.

spinat und kartoffelpüree, vielleicht einem ei zusammen pürriert ist ein wunderbares babyessen. dass man gewürze dabei nur in homöopathischen dosen verwendet, versteht sich von selbst.

ein anderes sehr beliebtes essen war möhrenmus und leber (ebenfalls pürriert. schau einfach mal, was es für geschmachsrichtungen in gläschen gibt. das alles kann man auch selbst kochen. einwandfreie zutaten sind natürlich bedingung.

Meine Freundin meint allerdings, so würde ich mein Kind zum
Dicksein erziehen, weil es zu früh zu viele Aromen uhnd zu
viel Salz mitkriegen würde. Sie würde bis mindestens zum 15.
Monat Gläschen geben bzw. extra fürs Baby kochen.

deine freundin ist ein bedauernswertes opfer ständig auf uns einprasselnder werbung. was glaubt denn deine freundin, wie die zigtausend generationen vor hipp und alete großgeworden sind?
und wenn sie schon so werbehörig ist - was glaubt sie denn, wozu pürrierstäbe gut sind?

es herrscht bei uns an hochwertigen nahrungsmitteln keinerlei mangel. allerdings sollte man schon wissen, wie sie verwendet werden. wer eh nur maggisuppen, knorr-tütenfraß oder fertigpizza ißt, kann pürrieren, soviel er will - da wird im leben keine babynahrung draus.

schöne grüße
ann

Hallo,

Zudem soll sich ja der eigentliche Geschmacksinn erst herausbilden.

Warum sollte der das nicht können wenn Speisen gewürzt werden?

Damit sich der Geschmackssinn herausbilden kann, muß man natürlich auch den eigentlichen Geschmack eines Lebensmittels anbieten und ihn nicht durch Gewürze verfälschen.

Du redest im wesentlichen von Salz, übermäßiger Gebrauch ist
weder
für Kinder noch Erwachsene gut. In meinem Wortschatz hat Salz
eigentlich auch nichts mit Gewürzen zu tun und spiegelt oft
nur
die Einfallslosigkeit des Kochs wieder.

Stimmt. Aber ich hatte das Salz erwähnt, weil es halt in unserem „richtigen“ Essen absolut überdosiert ist. Da braucht man gar nicht mehr zu salzen, das ist schon vorher versalzen. Ob in Fertigsaucen, Würzmitteln, Wurst u.s.w.

Gewürze können Allergien auslösen. Pfeffer u. ä.

Ja das können heute alle Umwelteinflüsse, das Pfeffer
signifikant
eine Steigerung von Allergien hervorruft habe ich noch nicht
gehört.

Hab ich auch nicht behauptet. Vor Pfeffer war ein Punkt:wink: Da geht’s wohl eher um die Schärfe und die Schadstoffe (Aflatoxine z. B.) warum davon abgeraten wird.

Laß das Kind doch entscheiden!
Stelle jeweils einmal gewürzte Speisen und einmal ungewürzte
hin
und schaue welche das Kind mag.

Ich laß sehr viel meinem Kind entscheiden, ich glaub überdurchschnittlich viel. Aber in diesem Punkt entscheide ich. Meine Meinung:wink: Zudem hab ich Glück bzw. meine praktizierte Theorie hat Wirkung gezeigt. Mein Kind ißt sehr vielseitig und liebt z. B. gerade Gemüse über alles.

Zuviel von irgendwas ist immer schädlich aber grundsätzlich
Gewürze verteufeln ist auch nicht der richtige Weg.

Ist ja nur ne begrenzte Zeit im Kindesalter. Die geht schnell vorbei.
Und wenn man vollstillt hat man gar keinen Gewürzstress.:wink:

Gruß,
Christiane