Mir scheint doch, Du interpretierst Gelesenes evtl. auch
unbewusst nach Deinen Ansichten.
Bist du sicher, dass du nicht von dir auf andere schließt?
Kennst du meine Ansichten zum Thema ADS-Betroffener? Das würde mich überraschen, dazu habe ich mich nämlich gar nicht geäußert!
Ich habe mich dazu geäußert, dass hier einer Mutter, die die Selbstdiagnose ADS gestellt hat und gleich auch noch die für sich richtige Therapie auserkoren hat, nämlich Psychopharmaka für einen 2-jährigen!, wohlwollend zugeredet wird, was für eine wundersame Wirkung
diese Smarties, pardon, Medis ja haben.
Diese Mutter hat, wenn man sie ernst nimmt, nicht nur keine Probleme, gezielt irgendwelche Praxen aufzusuchen die, wenn das so stimmt, wie es hier steht, am Rande der Legalität bzw. außerhalb der Grenzen des Standesrechts solche Drogen zu verschreiben, sondern im Bedarfsfall, der offenbar gestern eingetreten ist, es alternativ mit der Droge Alkohol zu versuchen, bei einem Kleinkind nur um es ruhigzustellen.
Zu den tatsächlich betroffenen Familien: Ich habe durchaus Empathie und sehe auch den gesellschaftlichen Druck. Das rechtfertigt aber dennoch ein solches Verhalten nicht! MAMS Beitrag ist eindeutig: Sorgfältige Diagnose kommt in ihrem Beitrag nicht vor und sie befürwortet eindeutig nicht nur sehr offenherzig den Einsatz von Ritalin, ohne auf mögliche Alternativen einzugehen, und dies auch noch bei einem Zweijährigen.