Tach!
Eine Frage habe ich zum Thema Gewichtsreduzierung:
Welche Fettreserven werden eigentlich in welcher „Reihenfolge“ abgebaut? Hat die Reihenfolge was mit dem zeitlichen Anlegen der Polster zu tun, d.h. werden zu erst die Reserven angegangen, die zuletzt angelegt wurden vom Körper? Habt ihr vielleicht auch einen guten Link zu diesem Thema parat?
Danke.
Hallo,
dieses „Stapel-Prinzip“ könnte stimmen. Sicher sind die Stellen an denen der Körper Fett speichert individuell verschieden aber die Stellen die besonders schwer „fettfrei“ zu bekommen sind (was mit einem ungünstigen Verhältnis bestimmer alpha-/beta Rezeptoren der Fettzellen zusammenhängt), scheinen mir auch als erstes gefüllt worden zu sein. Würde mich selbst interessieren, ob es dazu verwertbare Literatur gibt - auf jeden Fall eine interessante Frage.
Gruss
Enno
Henne oder Ei?
Hallo,
dieses „Stapel-Prinzip“ könnte stimmen. Sicher sind die
Stellen an denen der Körper Fett speichert individuell
verschieden aber die Stellen die besonders schwer „fettfrei“
zu bekommen sind (was mit einem ungünstigen Verhältnis
bestimmer alpha-/beta Rezeptoren der Fettzellen
zusammenhängt), scheinen mir auch als erstes gefüllt worden zu
sein.
Hallo,
da beißt sich die Argumentationsschlange in den eigenen Schwanz! Anscheinend sind genetisch manche Zellen eher zur Speicherung als zur Freisetzung von Fett disponiert. Natürlich füllen sich die zuerst, oder dann, wenn sich ihre Eigenschaft ausprägt, also in der Pubertät, Schwangerschaft, den Wechseljahren etc. Es scheint mit der hormonellen Gesamtlage zu tun zu haben, da hormonelle Veränderungen auch mit einer Veränderung des Fettspeichermusters einhergehen können. Kastraten bekommen breitere Hüften, nach den Wechseljahren setzen Frauen eher am Bauch an. Außerdem gibt es individuelle Unterschiede (vor mir ging mal ein Mann, der hatte den schönsten birnenförmigen Frauenhintern in der Jeans…). Jede Fettzelle setzt Fette frei und nimmt wieder welche auf, nur in unterschiedlichem Ausmaß. Wird wohl auch davon abhängen, wie „voll“ sie ist.
Literatur: Es wird zwar viel geforscht, aber ich kenne auch nur Druck-Publikationen.
Gruß, Claudia
Hallo,
bzgl. hormoneller Gesamtlage: Aus der Praxis würde ich sagen, im wesentlichen bestimmt das Verhältnis von Androgenen zu Östrogenen die „Körperzusammensetzung“ und damit die Fettverteilung. Auch scheint ein hoher Androgenlevel den gleichmäßigeren Fettabbau zu fördern. Das wird z.B. u.a. beim Frauenfitness verwendet, um kritische Zonen fettfrei zu bekommen. Es gab vor einigen Jahren noch eine kommerzielle Seite im Netz, die die Zusammenhänge gut erklärt hat - die scheint aber wg. der „Stofflastigkeit“ aus dem Verkehr gezogen worden zu sein.
Gruss
Enno
Hi,
mit Literatur kann ich leider nicht dienen,
aber nach jahrzehntelanger Selbstbeobachtung *g* habe ich
festgestellt, dass es wirklich eine Reihenfolge gibt (zumindest bei mir).
Was zuletzt am fettesten geworden ist, verliert sich zuerst.
Bei mir beginnt’s zuerst im Bund zu Kneifen und zuletzt sind die Oberschenkel dran.
Beim Abnehmen ist es tatsächlich umgekehrt.
Grüße
Irene