Abendessen dauert eine Stunde

Hallo,

unsere Tochter (3 Jahre) ist ein schlechter Esser. Im Kindergarten ist das wohl kein Problem, aber zu Hause ist ja ganz was anderes. Zum Abendessen gibt es eine Stulle, von der sie in der Regel den Belag isst und den Rest dann liegen lässt. Ich vermute, das Essen ist ihr zu langweilig. Sie spielt mit allem herum, was ihr in die Finger kommt, wenn ihr was in die Finger kommt (wir haben versucht, sämtliches Spielzeug vom Esstisch zu verbannen), aber keine Sorge, sie kann auch ohne Spielzeug spielen statt zu essen.

Nun haben wir bisher immer die Linie vertreten, wer den Belag gegessen hat, muss auch das Brot essen, aber ist das überhaupt sinnvoll?
Unsere andere Maxime, naschen darf nur, wer ordentlich isst, finde ich ja nach wie vor sinnvoll, sie soll sich ja nicht von Süssigkeiten ernähren, aber da stellt sich natürlich die Frage, was „ordentlich“ ist.

Ein weiteres Problem ist, dass sie nur eine recht beschränkte Auswahl an Lebensmitteln isst und neues erstmal ablehnt. Wir wollen sie ja nicht zwingen, Dinge zu essen, die sie nicht mag, aber wir hätten es schon gerne, dass sie wenigstens mal kostet, bevor sie sagt „Ich mag das nicht“. Das gilt natürlich insbesondere für Lebensmittel, die sie noch angeblich mochte, bevor sie auf dem Tisch standen.

Unser Ziel wäre ein gemeinsames Essen, wo vor allem gegessen wird. Für Tipps, wie man das erreichen könnte, wären wir dankbar.

Viele Grüße

Bianca

Kenne die Show irgendwie von meiner Cusine. Die hat sich erst ein Jahr nur von Äpfeln ernährt und danach auch nur die Wurst vom Brot gegessen - Leberwurst war auch keine Lösung, die wurde ebenfalls runter gepult.

Das Essen bei meiner Tante war immer eine gemeinsame Veranstaltung mit allen Familienmitgliedern. Von dem was gekocht wurde, konnte sich meine Cusine aussuchen was sie wollte - Extras gab es nicht. Da alle anderen vorne weg begeistert Salat aßen, war es nur eine Frage der Zeit, bis sie auch mal das Gelbe oder das rote probieren wollte. Wir haben ihr dann zwei drei Stücke Paprika oder Mais raus gepickt - nicht gleich den ganzen Salat. So nach und nach hat sich ihr damit die komplette Welt der Lebensmittel erschlossen.

Wichtig vieleicht - wir haben bei jedem Neuen gefragt ob sie mal probieren möchte und das auch immer und immer wieder - Paprika ist ja nicht gleich Paprika - ich mag bis heute keine gefüllten Paprikaschoten, dafür aber Paprika roh… oder normal geschnipselt in Tomatensoße.

Eine andere Variante ist mit dem Kind im Gemüseladen oder auf dem Markt einkaufen zu gehen. Da bekommen die lieben Kleinen so viel zum Probieren angeboten - und von Fremden nehmen sie es komischer Weise an.

…und beim Kochen daneben sitzen und in die Töpfe gucken ist natürlich auch toll!!!

Hallo auch,

ich finde das das alles recht normal klingt. Dreijährige mögen nun
mal nicht alles essen und da es im Kindergarten klappt, muss es wohl
zu Hause einen Grund für das Theater geben.

Ein dreijähriges Kind kann schon sprechen und verstehen wenn man
etwas sagt. Warum beziehst du das Kind nicht in die Essenswahl mit
ein. Wenn mehrere Sachen auf dem Tisch stehen (was ja bei „Abendbrot“
und Frühstück oft der Fall ist), dann Frag doch mal dein Kind, was es
möchte und lass es selber das Essen wählen und auf den Teller legen.
Es wird nicht alles gegessen was auf dem Tisch kommt, der Spruch ist
von gestern, aber es wird das gegessen was man sich selber auf den
Teller tut. Wird damit nur gespielt, dann ist die Mahlzeit nach ein,
max. zwei Aufforderungen es sein zu lassen beendet. (Keine Angst,
dein Kind wird schon nicht verhungern).

Ich kenne kaum ein Kind das nicht gerne Brot isst (es sei denn es hat
eine Glutenallergie) und genausowenig kenne ich ein Kind, dass gerne
ein Brot mag, wo was drauf ist. Kleine Kinder sind nun mal
Trennkostler - das kannst du akzeptieren oder es zum Problem machen,
in dem du das Kind zwingst das blöde Brot zu essen. Wenn du, wie du
schon selber schreibst, denkst dass es zu langweilig ist, dann ändere
doch das Konzept. Ich habe meinem Sohn immer einen Teller hingestellt
mit Käse, Wurst, Oliven und Gemüse. Von allem nur wenig und das Brot
lag daneben. Hat prima funktioniert, obwohl er natürlich nicht alles
gegessen hat. Inzwischen nimmt er sich selber sein Essen, bzw. ich
frage ihn was er möchte und tue ihm das entsprechend auf. Im
Kindergarten wird das auch so gemacht und die Kinder haben das
positive Gefühl miteinbezogen zu werden.

Viele Grüße

Hallo

Nun haben wir bisher immer die Linie vertreten, wer den Belag
gegessen hat, muss auch das Brot essen, aber ist das überhaupt
sinnvoll?
Unsere andere Maxime, naschen darf nur, wer ordentlich isst,
finde ich ja nach wie vor sinnvoll, sie soll sich ja nicht von
Süssigkeiten ernähren, …

Ich finde diese Maxime nicht sinnvoll, denn dann werden die Süßigkeiten bzw. der Belag bis zum Sattwerden gegessen, und dann das Brot zusätzlich. Oder es wird vorher „ordentlich“ gegessen, nur um die Erlaubnis zum Eigentlichen, dem Naschen zu erhalten, es wird also irgendwas reingestopft, was nicht wirklich rein will.

Selbstverständlich führt das normalerweise dazu, dass entweder zuviel gegessen wird, also zu Übergewicht, oder zu Machtkämpfen ums Essen, wie bei euch wohl.

Wenn ihr wollt, dass sich euer Kind gesund ernährt, dann stellt die Süßigkeiten garnicht auf den Tisch bzw. in den Schrank. Wenn es keine Süßigkeiten gibt, dann werden auch keine gegessen. Wenn die Kinder dann Appetit auf was Süßes bekommen, dann müssen sie eben zur Banane oder noch besser zum Apfel zurückgreifen, oder Schwarzbrot lange kauen, das wird dann auch süß.

Die Deutschen sind die dicksten Europäer, das habt ihr sicher auch letztens in der Zeitung gelesen. Und Übergewicht (auch leichtes) wirkt lebensverkürzend. Richtig steinalt werden immer nur schlanke bis magere Leute. Wenn ihr also eurem Kind was Gutes tun wollt, dann zwingt es nicht zum Essen, sondern haltet es eher ein bisschen kurz.

Viele Grüße
Simsy

Hallo,

Zum Abendessen gibt es eine Stulle, von der
sie in der Regel den Belag isst und den Rest dann liegen
lässt.

Das hat mein Sohn in dem Alter auch gemacht - und noch ein paar Jahre länger. Er hat sehr genau unterschieden, was er isst und was er kombiniert. Brot und Wurst gehörte da nie zusammen …

Nun haben wir bisher immer die Linie vertreten, wer den Belag
gegessen hat, muss auch das Brot essen, aber ist das überhaupt
sinnvoll?

Ich habe es schnell aufgegeben und eingesehen, dass Wurst nicht auf Broten wächst :wink:

Unsere andere Maxime, naschen darf nur, wer ordentlich isst,
finde ich ja nach wie vor sinnvoll, sie soll sich ja nicht von
Süssigkeiten ernähren, aber da stellt sich natürlich die
Frage, was „ordentlich“ ist.

Wahrscheinlich für dich was anders als für deine Tochter.

Ein weiteres Problem ist, dass sie nur eine recht beschränkte
Auswahl an Lebensmitteln isst und neues erstmal ablehnt.

Auch das kommt mir sehr bekannt vor. Ich koche gerne - und erinnere mich gut an die Jahre mit dem sehr eingeschränkten Speiseplan. Das hat sich aber verändert. Ich habe meinem Sohn „seine“ Speisen gekocht, aber immer wieder „meine“ zum Kosten angeboten. Schön langsam hat er immer öfter um Nachschalg von meinem teller gebten und sich dann auch vershcienes bestellt. Auffällig war: Wenn er bei Freunden oder alleine bei Verwandten gegessen hat, hat sich sein Speiseplan meistens erweitert. :wink:

Heute mag sehr viele verschiedene Gerichte, aber einige Sachen hat er beibehalten. Zum Beispiel Paprika nur roh in Streifen und nie blanchiert oder angebraten - während ich im Gegensatz zu ihm Karotten nur angedünstet mag, nicht roh :wink:

Wir wollen sie ja nicht zwingen, Dinge zu essen, die sie nicht
mag, aber wir hätten es schon gerne, dass sie wenigstens mal
kostet, bevor sie sagt „Ich mag das nicht“. Das gilt natürlich
insbesondere für Lebensmittel, die sie noch angeblich mochte,
bevor sie auf dem Tisch standen.

Ich hatte einige Jahre eine Abmachung mit meinem Sohn (ab etwa 5 oder 6): Ich sagte was es zu essen gab und wann, er sagte was er davon isst und wie viel. Das hat recht gut funktioniert. Auch wenn ich manchmal dachte, er ernährt sich zu einseitig, hat er sich über das Jahr gesehen immer genug von allen Nährstoffe geholt, manchmal hat er sehr viel von einer Sache auf einmal.

Ich habe auch für die Zeit des Essens Spielsachen vom Tisch verbannt, für ein nettes Gesprächsthema gesorgt (nicht über Essen) - und die Zeit nicht zu lange werden lassen. Wenn mein Sohn sagte, er sei satt, glaubte ich ihm das erstmal und er konnte aufstehen - allerdings gab es nicht sofort danach Süßigkeiten oder anderes Essen. Wobei Süßigkeiten bei ihm einige Jahre gar kein Thema waren, erst in derSchule hat er angefangen, mehr davon zu wollen.

Bon apetit

gernot

Dem ganzen kann ich im großteil nur widersprechen!
Die dicksten Europäer sind die Briten.
Wenn man Kindern keine Süßigkeiten gibt, bzw es keine zu Hause gibt und man immer nur Obst essen kann, dann bekommen die Kinder keinen Bezug dazu, wann genug ist.
Spätestens dann, wenn sie eigenes Taschengeld bekommen, werden sie feststellen, dass das Süße von der Bude um die Ecke viel leckerer ist, als die blöden Äpfel und Bananen.
Da sie zu Hause nichts Süßes bekommen werden sie sich woanders damit vollstopfen.
Wie bei allem: der goldene Mittelweg machts.

Weder mit Süßkram vollstopfen, noch es ganz weglassen!

Bei uns wurde es so gehandhabt, dass man nachmittags etwas naschen durfte. Durch die festen Mahlzeiten kam jedoch nie richtiger Heißhunger auf Süßes auf.

Und zu dem „tödlichen“ Übergewicht:
Ich weiß ehrlich gesagt nicht wo du deine Informationen herbekommst.
Leichtes Übergewicht kann sogar gesund sein, es kommt ganz auf die übrigen Lebensumstände an. Und eben auch auf die Ernährung. Wenn man sich ausgewogen ernährt, dann kann man auch mal vier fünf oder sechs Kilo Übergewicht haben und man wird gesund alt.

Grüße

Laralinda

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Hi Bianca

Zum Abendessen gibt es eine Stulle, von der
sie in der Regel den Belag isst und den Rest dann liegen
lässt.

Wie wärs denn, wenn es ein paar Abende nur unbelegte (sprich: trockene) Brote gibt?
Den Erwachsenen tuts auch mal gut und das Kind sieht, dass so ein Wurstbelag nicht selbstverständlch ist.
Ausprobieren!
Gruß,
Branden

Ergänzung
Das Abendessen eignet sich übrigens ausgezeichnet für so eine frugale Mahlzeit. Ich denke so manches Mal an den Spruch, den ich als Kind lernte:

Iß morgens wie ein König
Mittags wie ein Bürger
Abends wie ein Bettelmann

In diesem Sinne,
Branden

Hallo

Die dicksten Europäer sind die Briten.

http://www.netzeitung.de/wissenschaft/619310.html
Das ging doch durch die Zeitungen.

Wenn man Kindern keine Süßigkeiten gibt, bzw es keine zu Hause
gibt und man immer nur Obst essen kann, dann bekommen die
Kinder keinen Bezug dazu, wann genug ist.

Kann sein. Aber wann ist denn genug? Ich finde es wesentlich einfacher, keine Süßigkeiten zu essen als immer maßzuhalten, weil Süßigkeiten irgendwie süchtig machen, und die anderen Sachen dann dann nicht mehr so gut schmecken.

Und zu dem „tödlichen“ Übergewicht:
Ich weiß ehrlich gesagt nicht wo du deine Informationen
herbekommst.

http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/…

http://www.seniorenpro.de/Ernaehrung-Weniger-essen-l…

Im Tierversuch waren die Ergebnisse wohl ziemlich eindeutig.
Und es fällt auf, dass bei den 100-jährigen nie ein Übergewichtiger dabei ist. Die sind alle dünn.

Viele Grüße
Simsy

Huhu,

ich habe vor kurzem (naja irgendwann letztes Jahr) in einer Zeitschrift einen Artikel von einem bekannten deutschen Ernährungsberater gelesen, der klipp und klar gesagt hat, dass leicht übergewichtige Menschen keine geringere Lebenserwartung haben und vorallem viel glücklicher sind. Ist doch logisch, wenn ich IMMER auf einen Leckerbissen verzichten muss, um auch ja mein Gewicht zu halten. Ständig mit Heißhunger durch die Gegend renne und das Gewicht alzu genau nehme, ist doch logisch, dass das Einschränkungen des Lebensgenusses mit sich bringt.

Ich würde meinen Kindern nie Süßigkeiten verbieten. Wie schon in einem anderen Beitrag genannt: Die meisten Kinder, denen man es zuhause verbietet und dann mit Müsliriegeln und Ähnlichem erfreuen möchte, stopfen sich dann bei Freunden und überall anders übertrieben mit Süßigkeiten voll und das ist sicher gefährlicher als ab und an ma ein weng Schokolade oder so etwas. (ja ich liebe Süßigkeiten und sehe das auch als ein Laster meinerseits an, aber besser als Rauchen oder Alkohol trinken ist es allemal, denn das tue ich beides nicht und ausreichend bewegen tu ich mich auch :wink:, immer eine Frage der gesamten Lebensumstände).

bye Frieda

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Hallo

ich habe vor kurzem (naja irgendwann letztes Jahr) in einer
Zeitschrift einen Artikel von einem bekannten deutschen
Ernährungsberater gelesen, der klipp und klar gesagt hat, dass
leicht übergewichtige Menschen keine geringere Lebenserwartung
haben …

Nur deshalb, weil der Ernährungsberater bekannt ist, ist er nicht unfehlbar. Ich glaube auch garnicht, dass die Sache mit der Lebenserwartung schon so genau erforscht ist. Dass allerdings viele Tiere eindeutig länger leben, wenn man sie ein wenig auf Diät setzt, habe ich schon öfters gehört.

Jetzt fällt mir übrigens wieder ein, wo ich das herhabe:
http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging…

Ständig mit Heißhunger durch die
Gegend renne und das Gewicht alzu genau nehme, ist doch
logisch, dass das Einschränkungen des Lebensgenusses mit sich
bringt.

Eine ständige, als unangenehm empfundene Selbstdisziplin aufrecht zu halten, ist natürlich nicht das Gelbe vom Ei.

Die Tiere in den Tierversuchen hatten das Problem natürlich nicht, die haben einfach nichts gekriegt. Bei den Hundertjährigen war es ja möglicherweise auch nicht so viel anders. Vielleicht haben die (früher jedenfalls) auch einfach nicht so viel zu essen gekriegt, weil es vielleicht nicht so viel gab. Aber das weiß ich natürlich nicht.

Ich würde meinen Kindern nie Süßigkeiten verbieten.

Ich würde sie auch nicht verbieten, ich würde sie einfach öfters mal nicht haben. Wenn sie nicht da sind, werden sie auch nicht großartig vermisst.

Viele Grüße
Simsy

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Hallo,

oje :frowning: obwohl ich schon ganz schön alt bin, ich bin ein „essgeschädigtes“ Kind :wink:

Meine Eltern … von altem Schrot und Korn … bestanden darauf, dass man alles, was auf den Tisch kommt, gegessen werden muss. Nein das ist bei Dir sicher nicht so, das ist schon klar :smile:

Bei mir(als „usch-Kind“) hat das Essen manchmal nicht nur eine Stunde gedauert. Das konnte auch schon ganz gut und gern länger gehen.

Als Kind fand ich den Zwang, der beim Essen war ganz schrecklich.

Für mich war klar, dass ich mein Kind niemals dazu zwingen würde, etwas zu essen, was es nicht mag.

Wäre es denn so falsch mal zu schauen, was Dein Kind mag? Vielleicht könntest Du alternativ etwas fruchtiges anbieten mit Quark oder Joghurt?

Was das Naschen angeht, Süßigkeiten hab ich nie als etwas „Besonderes“ oder „Belohnung“ gehabt. Viel hab ich da auch nicht eingekauft, aber gab es und damit war es auch nicht so interessant.

Aber ich denke, da gibt es auch keine allgemein gültigen Rezepte. Muss man halt ausprobieren, wie es für das eigene Kind passt.

Liebe Grüße
usch

Hallo!

ich habe selbst kein Kind, dafür aber jede Menge Neffen und Nichten… Bei denen hat immer folgendes funktioniert:
zum Abendbrot gab es immer viel Obst und Rohkost. Das haben wir immer zusammen zubereitet. Die Kinder fanden es toll, dass sie auch mal selbst etwas schneiden und „anrichten“ konnten. Wir haben auch oft versucht, aus einem Stück Gurke oder Apfel lustige Figuren oder Gesichter reinzuschneiden. Und natürlich wollten sie diese Sachen dann auch ohne Probleme gleich essen.
Außerdem habe ich versucht, dass die all-abendliche Schnitte nicht immer nur mit Wurst belegt wird. Das ist erstens langweilig und zweitens auch nicht wirklich gesund. Brote kann man doch mit so vielen anderen Sachen belegen: mit Käse, Quark und Radieschen, mit irgendwelchen Brotaufstrichen, mit Eischeiben, … Man kann alles ein wenig hübsch dekorieren und „ansehnlich“ machen.
Außerdem sollte die ganze Familie am besten zusammen esse. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn ein Kind allein vor sich hinessen muß und die Mutter jeden Bissen des Kindes überwacht!
Während des Essens kann man ein nettes Thema anschneiden und alles etwas zwanglos gestalten. Aber keine Spielsachen am Tisch, dass lenkt nur ab.
Und wenn die Kinder gar so lange brauchen: dann (bei etwas größeren Kindern)die Abendbrotzeit ca. 30 min vor die Lieblingsfernsehsendung legen und das Kind darauf hinweisen, dass bald die Sendung kommt und es sich etwas beeilein muß mit dem Essen, damit es die dann nach dem Aufessen noch gucken kann.

VG

völlig OffTopic

oder Schwarzbrot lange kauen, das wird
dann auch süß.

Wie habe ich diesen Spruch als Kind GEHASST … das wurde und wird einfach nie süß. Da kann man kauen, bis man schwarz wird (schwärzer als das Brot)

-)

Gruß,
ecki

Huhu,

klar ist der gute Mann nicht unfehlbar.
Das Tiere mit Übergewicht eine kürzere Lebenserwartung haben stimmt durchaus, aber da sind es meist Tiere mit deutlichem Übergewicht. Ich sprach ja von ein paar Kilo (so 5). Natürlich sollte man auf eine gesunde Ernährung achten und nicht ständig sich mit Süßigkeiten vollstopfen und das den Kindern vorleben. Ist auch ok. Mal nichts da haben auch ok. Nur wollte ich sagen, das ein Verbot meist mehr Grund zu Fehlverhalten bietet als das maßvolle Umgehen damit. Das Kinder Süßes lieben wird sich nunmal nicht ändern und ich denke das ist auch ok so. Man kann den Kindern ja auch ihrem Alter entsprechend erklären warum es nicht gesund ist und so vielleicht eigenes Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesundheit aufbauen. Geht nicht bei allen, aber versuchen kann mans ja (bei meiner Schwester klappt es nicht, die ist jetzt schon übergewichtig, aber wegschließen zuhause hatte die Folge, dass sie all ihr Geld für Süßigkeiten ausgegeben hat und heimlich hamstert…)

bye Frieda

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Hallo Bianca,

in diversen Internet-Foren wird immer wieder dieses Buch empfohlen:
Dr. Carlos Gonzales - „Mein Kind will nicht essen“ http://www.amazon.de/Mein-Kind-nicht-essen-L%C3%B6ff…

Ich kenne zwar das Buch selber nicht, aber wenn man dem glaubt, was viele andere so schreiben, muss es wirklich der Knüller sein. Vielleicht hilft es dir ja auch weiter?

Viele Grüße

Mira

oder Schwarzbrot lange kauen, das wird
dann auch süß.

Wie habe ich diesen Spruch als Kind GEHASST …

O je!

das wurde und
wird einfach nie süß.

Bei meiner Tochter hat es funktioniert. Ihr wurde das in der Grundschule erzählt, und danach wollte sie ein Zeit lang immer Pumpernikel haben, was ich als Kind absolut ungenießbar fand!

Da kann man kauen, bis man schwarz wird
(schwärzer als das Brot)

Oje oje oje.

:smile:

Probier doch noch mal …

Hi

Das Tiere mit Übergewicht eine kürzere Lebenserwartung haben
stimmt durchaus, aber da sind es meist Tiere mit deutlichem
Übergewicht.

Das habe ich immer anders verstanden. Bei den entsprechenden Tierversuchen (Fruchtfliegen, Ratten und Rhesusaffen) war von deutlich kalorienreduzierter Ernährung die Rede. Diese Tiere waren im Alter bei besserer Gesundheit und lebten länger als ihre normal ernährten Artgenossen.

Viele Grüße
Simsy

also, ist es denn nicht so, dass die stärke in dem brot zusammen mit weiß der teufel was im mund (speichel, enzyme, …) zucker bilden und somit süß sind?

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also, ist es denn nicht so, dass die stärke in dem brot
zusammen mit weiß der teufel was im mund (speichel, enzyme,
…) zucker bilden und somit süß sind?

Versuch macht kluch… wirds denn bei Dir süß?
In der Bioklasse hat man mir auch sowas erzählt. Davon wurde es auch nicht süß :frowning: