Grüß’ dich, Enno,
„Als Resultat (Speckbauch) bleibt aber trotzdem die positive
Energiebilanz übrig, nicht wahr?“
Sicher - nur ist es nicht verkehrt nach der Ursache für die
positive Energiebilanz zu fragen.
Dies im 2. Schritt, würde ich sagen. Zunächst hielt ich es für angebracht, ihn auf seinen Berufs-Speck-Irrtum hinzuweisen.
„Woher wissen wir, ob der eigentlich sportlich
aktive Bastian seine augenscheinlich rege Betriebsamkeit über
den Winter nicht komplett eingestellt hat?“
Sicher eine Nachfrage Wert. Wenn er seine
„Outdoor“-Aktivitäten z.Z. drosselt, verbleiben Fitness und
Kampfsport. Aber dazu habe ich ihm ja bereits eine Frage
gestellt. Evtl. wird das dann klarer.
Agree! (Wobei ich insgeheim fürchte, dass das „gelegentlich“ im Vordergrund steht.)
„Bei gleichbleibender Ernährung ruft das in Null Komma nix eine
positive Energiebilanz (und damit Gewichtszunahme) auf den Plan.“
Denkbar. Ich verliere an Gewicht, wenn ich keinen Sport mache,
hauptsächlich, weil nach ca. einer Woche Pause das
Hungergefühl rapide absackt.
Hey, darum beneide ich dich aber nun glühend *gelbwerd* und vermutlich viele andere mit mir! Gemeinerweise ist eine weit verbreitete Ursache für Übergewicht nämlich die, auch dann zu essen, obwohl gar kein echter Hunger vorliegt.
„Der Verzehr von 10 Kilo Eisbergsalat schlägt
immerhin mit 1300 kcal und 20 Gramm Fett zu Buche!
“
na ja und drei Tagen Dünnpfiff *g*.
Nisch mal dat, Liebelein, vürher sin me nämlisch all’ jeplatz’ ! 
„Und wie, frag ich dich, schafft man/frau die
Idealfigur OHNE vernünftiges Essverhalten in Kombination mit
Bewegung?“
Vielleicht reden wir hier von unterschiedlichen Zielsetzungen.
Für mich persönlich ist ein Körperfettgehalt von >=10%
absolut unakzeptabel. Zufrieden bin ich mit 7-8% und durch
Diäten in Form von kurzzeitiger (6-8 wöchiger)
„Selbstkasteiung“ passiere ich vereinzelt auch die 5% Marke.
Hier stimme ich dir nun uneingeschränkt zu! Ganz offensichtlich reden wir von unterschiedlichen Zielsetzungen!
Ich habe das Ess- und Sportverhalten von Otto Normalverbraucher im Sinn.
Wenn ich mir ansehe, dass ein Körperfettanteil von Männern im Alter von 35-39 mit 19,3 % als ‚gut‘ bewertet wird, du jedoch mit eiserner Disziplin auf die 5 % hinarbeitest, legt das einen gewissen … … naja … Fanatismus nahe, der, wie ich meine, im Antwortposting eines ratsuchenden Normalos nicht wirklich etwas verloren hat. Bitte nicht falsch verstehen: Jedem das Seine und dir von Herzen gern die 5 - wenn es dir gefällt auch die 0,5 %, aber als Maßstab für den Durchschnitts-Dickmann und seinen ästhetischen Anspruch muss und kann das nicht ernsthaft gelten, ne?
„…reduziere man bis zum Erreichen des Ursprungsgewichts den Kalorienbedarf um gute 500, begrenze darüber hinaus die Fettzufuhr auf ca. 30 Gramm pro Tag und erhöhe parallel dazu den Energieverbrauch, womit wir wieder bei der negativen Energiebilanz wären. Wenn das Diät ist, sind wir einer Meinung.“
Das erfüllt fast jede Diät.
Nein, eben nicht. Eine Diät im herkömmlichen Sinne meint, während einer festgelegten Zeit auf bestimmte Lebensmittel konsequent, ganz und gar, völlig und total zu verzichten oder aber sich ausschließlich auf diese zu beschränken: Apfel-, Atkins-, Ananas-, Eiweiß-, Formula-, Kartoffel-, Kohlsuppen-Diät und wie sie alle heißen.
‚Diät‘ ist das Gegenteil von der Ernährungsform, die mir am Herzen liegt bzw. die ich für richtig halte und so gar nichts gemein hat mit meinem o.g. Vorschlag, wie eine Gewichtsreduktion sinnvoll zu bewerkstelligen sei.
„Damit ich es verstehe: Was genau war, deiner Meinung
nach, nun eigentlich falsch an meiner ursprünglichen Aussage,
der Antwort an Bastian?“
Sie reduziert sich auf die Aussage weniger Futtern, mehr
Bewegung, dauerhafte Ernährungsumstellung
Und diese Aussage ist FALSCH???
- nichts was nicht absolut jeder ohnehin schon weiß.
Ja, komisch, ne? Jeder weiß es und trotz dieses Wissens haben viele Menschen Übergewicht, das sie nur schwer bis gar nicht loswerden! Ob das möglicherweise an der letzten, mühsam durchgezogenen Diät liegt …? 
Wo bleibt ein Tip der Eiweißzufuhr, wie begegne ich die hormonellen
Runterregulierung meines Körpers bei negativer Energiebilanz,
welche sportlichen Tätigkeiten eignen sich für welchen Diättyp
und wie passe ich dazu ?
Vielleicht hast du’s in der Eile überlesen: Ich bot Sebastian an, www-extern Kontakt aufzunehmen, um derlei Faktoren ausführlich besprechen zu können. Wörtlich: „Zu diesem Thema könnte ich mich stundenlang auslassen, möchte aber die übrige Leserschaft nicht langweilen. Bei Interesse also gern Mail“.
Das sind die Überlegungen, die jmd. ohne Wamme Erfolg versprechen,
(Du magst mich nun für besonders penetrant halten, aber das A und O einer Gewichtsreduktion bleibt nun mal die negative Energiebilanz, da beißt die Maus kein’ Faden ab. Und genau darauf habe ich hingewiesen. Nicht mehr und nicht weniger.)
keine „universellen“ Wahrheiten.
Aber wenn’s doch doch nun mal eine ist …? *zwinker*
greetZ
Birgitt