Bin 29, w, ca. 1,70 m und wiege um die 65 kg (±1 kg).
Entspricht einen ModyMassIndex von 21,81. Das liegt näher am Untergewicht als am Übergewicht. Mein BMI liegt bei 25,48 (eigentlich bereits übergwichtig). Deswegen mach ich mir allerdings keine Gedanken, weil man die Aussagekraft des BMIs durchaus in Frage stellen kann. Es kommt nämlich nicht auf das Gewicht an, sondern auf das Verhältnis von Muskel- zu Fettmasse. Muskulatur is schwerer als Fett und somit wird ein Training was nicht ausschließlich Ausdauerkomponenten hat, nicht zwangsläufig zu einer Gewichtsabnahme führen. Du musst von dem Gedanken wegkommen, dass diese eine KG-Zahl deine Körperlichkeit wiederspiegelt. Ich frage mich sowieso wer auf die Idee gekommen ist körperliches Wohlbefinden in KG zu messen.
Ich kann von einem Morgen auf den nächsten 1 kg ab- oder
zunehmen. Versteh selbst nicht warum!
Das sind vollkommen normale Schwankungen, die auch durchaus größer ausfallen können.
Seit ca. 1,5 Monaten habe ich wieder mein Sportprogramm
aufgegriffen…
Ich esse zum Frühstück ein Trinkjogurt und ein Obst (z.b.
Banane), zum Mittagessen ca. 1 - 2 Teller und am Abend ein
Vollkornbrötchen mit Wurst oder Tomaten und Mozarella oder
auch nur 2 Jogurt und ein Obst usw.
Diäten führen zu keinem dauerhaften Gewichtsverlust und erst recht nicht zu allgemeinem Wohlbefinden! Wenn du deine Form regulieren willst dann gibt es nur eine nachhaltige Alternative: Ernährungsumstellung und Umdenken. Ich bin mir nicht sicher ob oben beschriebenes ein Diätplan von dir ist, oder deine herkömmliche Ernährungsweise.
Ich würde dir empfehlen morgens gescheit zu essen und nicht auf Flüssignahrung zurückzugreifen. Dadurch stellt sich kein Sättigungsgefühl ein und nach absehbarer Zeit werden dich wahrscheinlich Heißhungerattacken plagen. Zum Frühstück kann man schon mal ruhig was schwerer verdauliches essen, wie zB ein Müsli (damit meine ich keine Frühstücksflocken, Smacks oder ähnliches und auch kein Schokomüsli).
In meinen Augen ist es wichtig genug zu essen, aber dafür qualitätiv hochwertige Waren. Auf Fett in Kombination mit Kohlenhydraten weitgehend zu verzichten, keine schnellen Kohlenhydrate (Zucker, Weismehl, usw.) und ausreichend Vitamine und Eiweiße zu sich zu nehmen.
das Wochenende essen was mir schmeckt und wieviel ich will und
Wenn du unter der Woche wenig isst und am Wochenende viel, wird dein Körper übers Wochenende viel Fett einlagern um über die Notstandszeit (die Wochentage) zu kommen. Der Körper kennt keine Ästhetik. So ist auch der Jojo-Effekt bei Diäten zu erklären. Der Körper stellt sich auf das niedrige Nahrungsangebot ein und verringert seinen Verbrauch. Bei Wiederaufnahme der normalen Ernährung ist der Verbrauch immer noch niedrig und überflüssige Energie wird gespeichert.
Jetzt habe ich langsam begonnen, gehe mind. 3 - 4 Mal die
Woche (oft auch täglich) laufen oder walken über mind. 20
Minuten und walken über ca. 1 Stunde, schwimmen oder
Inlineskaten und esse wie bereits beschrieben.
Ich empfehle zusätzlich eine Sportart (am besten im Verein) welche nicht nur konditionelle Aspekte, sondern auch koordinative Anforderungen stellt (Kampfsport, Turnen, Spielsport, usw.). Durch neu erlente Bewegungen bleibt die Freude am Sport erhalten und die Motivation wird gefördert. Nur Ausdauertraining allein und nur zum Zweck der Gewichtsreduktion wird von den meisten Freizeitsportlern nach kurzer Zeit wieder abgebrochen.
Zusätzlich möchte ich noch sagen, dass du nach 2 Monaten nicht die totale Veränderung erwarten darfst. Wenn du langfristige Effekte haben möchtest, musst du auch kontinuierlich daran arbeiten. Krafttraining ist eine gute Art Effekte des Trainings schnell sichtbar zu machen. Das wird dein Gewicht nicht senken, dafür sieht es aber einfach besser aus.
Ich hoffe ich habe nicht zuviel drum herum gequatscht.
Lieben Gruß, Angelo