Hallo!
Meine Partnerin möchte gerne dauerhaft ca. 5 Kilo abnehmen. Ich selber koche und esse sehr gesund, wüßte also wie ich ihr helfen kann. Das Problem besteht darin, dass sie nichts gesundes mag. Auch weigert sie sich, etwas zu probieren. Es gibt ein paar wenige Obstsorten, die sie mag. Gemüse jedoch verweigert sie komplett. Auch ißt sie keine Suppen, trinkt keine Milch. Quark als Süßspeise mag sie, jedoch würde sie niemals Pellkartoffeln mit (Kräuter)quark essen. Fisch und Fleisch wird nur paniert gegessen. Ich würde ihr gerne helfen beim abnehmen, weiß nur absolut nicht, wie ich für sie gesund kochen soll. Hat jemand eine Idee oder Gemüsefreie diät Rezepte? Bin dankbar für jeden Tip!!!
Hi
Bin dankbar für jeden Tip!!!
Wie sieht es denn mit ihrer sportlichen Betätigung aus?
Wenn sie sich nicht zu kalorienarmen Essen aufraffen kann, dann bleibt eigentlich nur Bewegung.
Gruß
Edith
Leider ein Sportmuffel. Denke, dass sie sich entweder einseitig mit den paar wenigen Sachen die sie mag, ernähren muss, um abzunehmen, oder einfach dick bleibt.
Hallo,
von was ernährt sich deine Partnerin denn normalerweise?
LG
sine
Diese mangelhafte Ernährung ist ja nicht nur hinderlich für eine Gewichtsreduktion - sondern auch für die Gesundheit im Allgemeinen. Sie enthält ihrem Körper Nährstoffe vor, die er für eine einwandfreie Funktion braucht. Eine Weile mag er das kompensieren, aber auf Dauer geht das u.U. schief.
Auch Bewegung hat neben einem erhöhten Kalorienverbraucht durchaus weitere positive Aspekte - auch vom Gesundheitfaktor her. Gerade bei Frauen ist es auch wichtig zur Osteoporosevorbeugung.
Hallo rococo,
bzgl. der Ernährung muss ich Maren zustimmen.
ein Tipp noch hierzu:
Leider ein Sportmuffel.
Wäre es eine Möglichkeit, Bewegung in den Alltag einzubauen?
Ich selbst kann aufgrund einer Behinderung viele Sportarten nicht ausführen - dafür achte ich aber darauf, es mir im Alltag nicht zu „bequem“ zu machen. Sprich: Treppen steigen statt den Lift benutzen, bei Bus oder Straßenbahn in der Stadt eine Station früher aussteigen und laufen, viel spazieren gehen und wandern, nicht alle Besorgungen per Auto oder Bus/Straßenbahn machen sondern die Strecke auch mal gehen (oder mit dem Rad oder Inline-Skates zurücklegen) etc. Oder wie wäre es mit Tanzen?
Viele Grüße,
Nina
Hallo!
Gelten Tomaten auch als Gemüse? wie ist es mit Salat oder Kräutern, dass ist doch relativ geschmacksneutral. Zucchini?
Also ich würde an deiner Stelle mal eine Zucchinisuppe kochen. Man schmeckt das Gemüse nicht so stark. Man kann es mit Garnelen oder Fleisch machen.
du brauchst eine Zucchini, 5 Garnelen (oder ein EL winzige getrocknete) und gekochten Reis. Alternativ 50g Fleisch.
Wasser in eine kleinen Topf füllen. etwa 600ml, die Garnelen klein hacken und aufkochen. Salzen und die Zucchini raspeln. Hitze ausschalten und ziehen lassen. Zum Schluß mit Pfeffer abschmecken.
Die Suppe wird über den Reis gegossen.
Schmeckt sehr leicht, nicht gemüsig 
Ansonsten wird es schwierig ohne Gemüse und Obst abzunehmen
ich denke mal, so einfach kann man es sich nicht machen.
ich weiss aus eigener erfahrung im freundeskreis, das eine rogen und sellerieallergie, eine unverträglichkeit von ballaststoffen und dazu eine Laktoseunverträglichkeit einem ein doch sehr interessante ernährung bescheren. die person lässt also die finger von relativ allem was grün ist, obst wird sehr selten konsumiert und brot wird nur weiss gekauft. trotzdem sind die blutwerte und die gesundheit von dem kerl sehr gut.
ich hab mich da auch mal ein bissl eingelesen, das was uns als „gesund“ verkauft wird, ist zu 99% lobbyarbeit der industrie… ich denke da nur an die „Ernährungspyramide“ die damals von einem grossen Frühstücksflockenhersteller „erstellt“ wurde…
hth
Hi!
Darf ich dein Posting zusammenfassen?
Deine Partnerin möchte abnehmen, aber bitte ohne Sport und ohne Gemüse und fast kein Obst und das übrige bitte nur fettig mit Panade und Sahnesoße?
Ich fürchte fast, ohne die Einsicht deiner Partnerin, daß das so nicht funktionieren kann, wird es auch nicht funktionieren 
Das führt mich zu der Frage, ob sie denn tatsächlich abnehmen möchte. Du schreibst selbst, sie möchte nur 5 Kilo abnehmen, in einem anderen Posting aber, sie sei dick…? Wie passt das zusammen?
Möchtest du, daß sie abnimmt, möchte sie es selbst - oder nur dir zu liebe?
Darum wäre der erste Ansatz, mal zu klären, ob sie tatsächlich abnehmen will und was sie dafür tun möchte.
Hier einige „Kompromis“-Vorschläge:
Sport ist nicht gleich Mord - man kann und sollte sogar auch erst langsam beginnen. Wie wärs mit einem Tanzkurs für euch beide oder regelmäßigen Spaziergängen/Radtouren oder ein-/zweimal die Woche ins Schwimmbad?
Das Problem besteht darin, dass sie nichts
gesundes mag. Auch weigert sie sich, etwas zu probieren.
Auch hier sollte sie einen Kompromis schließen können. Ok, es gibt immer irgendwelche Sachen, die man wirklich nicht mag - das sollte man auch respektieren. Aber zumindestens eine vermeintlich ungeliebte Speise zu probieren, ist doch im Bereich des Machbaren, oder? Vielleicht findet sie dann raus, daß etwas doch schmecken kann.
Mein LAG mochte eigentlich kein Fisch, außer panierte Fischstäbchen. Da mußte er doch einmal bei einem Familienessen Sushi probieren… Ok, er mußte nicht, aber er wollte nicht außen vor stehen und zwang sich selbst dazu - nunja, seitdem reißt er sich zwar auch nicht um Fisch, aber hin und wieder hat er sogar selber Lust drauf 
Gemüse jedoch verweigert sie komplett.
[…]
Fisch und Fleisch wird nur paniert gegessen.
Ich würde ihr gerne helfen
beim abnehmen, weiß nur absolut nicht, wie ich für sie gesund
kochen soll.
Na na na, das als Koch? 
Man kann auch hier Kompromisse schließen: z.b. die Bolognesesoße wird mit wenig püriertem Gemüse gestreckt - wenns schmeckt, dann später mehr Gemüse.
Einem Koch fallen da sicher mehr Beispiele ein. Ich bin leider keine Köchin, sonst könnt ich mehr Ideen liefern (Panade jedesmal dünner machen, geht sowas? *grübel*)
Ich weiß nicht, was sie sonst ißt, deine Beispiele sind mager. Aber im Grunde kann man fast alle Speisen etwas kalorienarmer gestalten, sei es weniger Butter aufs Brot oder den Joghurt mit 1,5% Fett statt 3,5% kaufen usw.
Gruß,
Sharon
ich hab mich da auch mal ein bissl eingelesen, das was uns als
„gesund“ verkauft wird, ist zu 99% lobbyarbeit der
industrie… ich denke da nur an die „Ernährungspyramide“ die
damals von einem grossen Frühstücksflockenhersteller
„erstellt“ wurde…
hth
An der Pyramide orientiere ich mich schon lange nicht mehr. 
Wenn sich jemand Krankheitsbedingt so ernähren muss, lässt es sich wohl nicht ändern. Nichts desto trotz braucht der Körper bestimmte lebenwichtige Nährstoffe zugeführt. Dies sind u.a. Eiweiß (u.a. die essentiellen Aminosäuren) und Fettsäuren.
Hallo,
die person
lässt also die finger von relativ allem was grün ist, obst
wird sehr selten konsumiert und brot wird nur weiss gekauft.
trotzdem sind die blutwerte und die gesundheit von dem kerl
sehr gut.
sicherlich ist das prinzipiell machbar.
Jetzt jedoch das „Aber“: Derjenige wird sich wahrscheinlich gut mit Ernährung auskennen und darauf achten, und die Dinge die er isst (und deren Verhältnis zueinander) nach dem Gesichtspunkt „ist alles vorhanden?“ auswählen und nicht von einer „durchschnittlichen“ Ernährung abziehen, was verboten ist.
Vergleichbar, wennauch a) nicht so extrem und b) freiwillig:
Ich bin Vegetarierin - Blutwerte und Gesundheit sind sehr gut, seit fast eineinhalb Jahrzehnten. Das wäre aber wohl nicht der Fall, würde ich einfach „typisch deutsch“ essen minus das Fleisch… (Ich kenne Vegetarier, die sich durchweg von Beilagen plus Soße ernähren und oft relativ schnell Probleme bekommen.) Sondern eben die Ernährung komplett darauf umgestellt, z.B. mehr pflanzliche Eisen- und Eiweißlieferanten zu mir zu nehmen - somit esse ich z.B. deutlich mehr an Hülsenfrüchten, Nüssen und Getreide (Buchweizen, Hirse,…) als dies im Durchschnitt in Deutschland üblich ist.
ich hab mich da auch mal ein bissl eingelesen, das was uns als
„gesund“ verkauft wird, ist zu 99% lobbyarbeit der
industrie… ich denke da nur an die „Ernährungspyramide“ die
damals von einem grossen Frühstücksflockenhersteller
„erstellt“ wurde…
Da bin ich auch (sehr!) kritisch.
Aber es ist nunmal so, dass bestimmte Stoffe in pflanzlicher Nahrung, nicht aber in Fleisch vorhanden sind - unter einer bestimmten Menge an pflanzlicher Nahrung wird es problematisch. Selbst Inuit, und deren Stoffwechsel unterscheidet sich von „unserem“, kommen nicht ganz ohne pflanzliche Nahrung aus.
Dass man morgens tüchtig frühstücken soll, stammt anscheinend auch von einem bekannten Frühstücksflockenhersteller - wenn ich aber merke, dass ich mich morgens nicht richtig konzentrieren kann bis ich etwas gegessen habe (und das ist mir schon längst vor dem Lesen dieser Sache aufgefallen), dann frühstücke ich eben morgens. Nein, aber keine Frühstücksflocken 
Viele Grüße,
Nina
Tipp für Panade
Hallo rococo,
Fleisch und Fisch kann man auch in wenig Mehl wälzen, anstatt in (sich mit Fett vollsaugender) Ei-und-Semmelbrösel-Panade zu panieren.
Genauere Tipps kann ich dir aber nicht geben; hatte dies nur mal bei Bekannten gesehen.
Viele Grüße,
Nina
die frage ist immer, was ist lebenswichtig und von was wird uns erzählt, das es wichtig ist.
gerade vollkornbrot ist so ein thema, das wurde im dritten reich schon als gesund verkauft, weil das „normale“ brot langsam ausging.
Man kann auch Ei nehmen und es dann in Sesamsamen oder in Parmesan wälzen. Wirklich lecker und saugt nicht so viel Fett auf.
huhu
sicherlich ist das prinzipiell machbar.
Jetzt jedoch das „Aber“: Derjenige wird sich wahrscheinlich
gut mit Ernährung auskennen und darauf achten, und die Dinge
die er isst (und deren Verhältnis zueinander) nach dem
Gesichtspunkt „ist alles vorhanden?“ auswählen und nicht von
einer „durchschnittlichen“ Ernährung abziehen, was verboten
ist.
nö macht er nicht, wobei er seine „mag“ sachen so wählt, das er eben keine probleme mit dem magen hat, er ist der meinung, in eime rahmschnitzel mit pommes ist alles wichtige drin 
Vergleichbar, wennauch a) nicht so extrem und b) freiwillig:
Ich bin Vegetarierin - Blutwerte und Gesundheit sind sehr gut,
seit fast eineinhalb Jahrzehnten. Das wäre aber wohl nicht der
Fall, würde ich einfach „typisch deutsch“ essen minus das
Fleisch… (Ich kenne Vegetarier, die sich durchweg von
Beilagen plus Soße ernähren und oft relativ schnell Probleme
bekommen.) Sondern eben die Ernährung komplett darauf
umgestellt, z.B. mehr pflanzliche Eisen- und Eiweißlieferanten
zu mir zu nehmen - somit esse ich z.B. deutlich mehr an
Hülsenfrüchten, Nüssen und Getreide (Buchweizen, Hirse,…)
als dies im Durchschnitt in Deutschland üblich ist.
wobei diese werte halt auch sehr fragwürdig sind, mitlerweile tendiere ich auch zu althergebrachter hausmanskost unter der berücksichtigung, das man halt in den mengen essen soll, wie man körperlich arbeitet ^^
Dass man morgens tüchtig frühstücken soll, stammt anscheinend
auch von einem bekannten Frühstücksflockenhersteller - wenn
ich aber merke, dass ich mich morgens nicht richtig
konzentrieren kann bis ich etwas gegessen habe (und das ist
mir schon längst vor dem Lesen dieser Sache aufgefallen), dann
frühstücke ich eben morgens. Nein, aber keine
Frühstücksflocken
wobei das aber auch von mensch zu mensch unterschiedlich ist, ich z.b. brauch morgens nix zu essen… (es sei den es ist noch ein lecker stück fleisch im kühlschrank
)
gruss
hmm, käse zum abnehmen 
Na, also welche Nähstoffe aus welchem Grund essentiell sind, ist nicht so die Frage. Da gibt es Fakten.
Das Brot und Getreide nicht dazu gehört, ist verständlich. Denn vor der Doemstizierung und Getreideanbau haben wir auch gelebt und uns bestens entwickelt.
Klar, warum nicht? Erstens ist Parmesan z.B. Hartkäse und durchaus gesund.
Zweitens muss man wissen - was auch inzwischen durch zahlreiche Studien belegt ist - macht Fett NICHT fett. Es kommt immer auf die Menge und auf die Kombination mit anderen Lebensmitteln an (z.B. Kohlenhydrate).
Hi,
nun ja, wenn sie ihren Speisezettel nicht ändern will, muß sie halt einfach weniger essen.
Gruß S
Hallo,
er ist der meinung, in eime rahmschnitzel mit pommes ist alles :wichtige drin
da ist zwar sicherlich nicht „alles“ wichtige drin, aber dennoch einiges. Hat zwar relativ viel Kalorien, aber es kommt natürlich summa summarum auf die Verzehrmenge an.
Sooo schlecht ist das nicht, auch wenn es nicht auf meinem persönlichen Speiseplan steht.
wobei diese werte halt auch sehr fragwürdig sind,
Auf welche Werte beziehst du dich? Blutwerte? Die sind mir sowieso nicht wichtig bzw. die lasse ich nicht regelmäßig kontrollieren. Hin und wieder wird man mit ihnen eben konfrontiert. Ärzte sehe ich eher selten, zuallermeist nur zu Routineuntersuchungen (Frauenarzt), und zum Blut spenden 
Ich sage mir aber: Wenn ich mich wohl fühle, für meine Statur fit bin, mein Gewicht in einem „normalen“ Rahmen ist und ich außer einer seltenen Erkältung nie krank bin, dann dürfte das schon so passen.
mitlerweile
tendiere ich auch zu althergebrachter hausmanskost unter der
berücksichtigung, das man halt in den mengen essen soll, wie
man körperlich arbeitet ^^
Das finde ich auch sinnvoll.
Wer einen geringeren Kalorienbedarf hat, „kann“ nunmal nicht so zulangen wie jemand mit höherem Bedarf - und umgekehrt, bei höherem Bedarf muss der natürlich auch gedeckt werden.
Dass man morgens tüchtig frühstücken soll, stammt anscheinend
auch von einem bekannten Frühstücksflockenhersteller - wenn
ich aber merke, dass ich mich morgens nicht richtig
konzentrieren kann bis ich etwas gegessen habe (und das ist
mir schon längst vor dem Lesen dieser Sache aufgefallen), dann
frühstücke ich eben morgens. Nein, aber keine
Frühstücksflockenwobei das aber auch von mensch zu mensch unterschiedlich ist,
ich z.b. brauch morgens nix zu essen… (es sei den es ist
noch ein lecker stück fleisch im kühlschrank)
Deshalb schrieb ich auch „wenn _ich_ merke“ - sprich: Ich kenne auch Leute, die morgens nichts essen und trotzdem konzentriert arbeiten können. Wer aber morgens etwas braucht, und das bin ich z.B., warum dann nicht?
Dass man viel trinken soll, wird - hieß es zumindest mal - von der Mineralwasserindustrie beworben. Wenn ich aber persönlich so viel zu trinken brauche, nehem ich das auch zu mir 
(Kurz und gut: Man kann auch sich so verhalten, wie es - angeblich oder wirklich - von irgendwelchen Nahrungsindustrie-Lobbyisten einem verkauft wird, ohne sich wirklich an diese zu halten. Einfach, weil es einem persönlich wirklich gut tut.)
Viele Grüße,
Nina