Appetitzügler (Ephedrin, Phenolphthalein)
Hallo Garfield,
es handelt sich bei Vencipon N Dragees um ein regulär zugelassenes, (noch) rezeptfreies Arzneimittel der Firma ARTESAN Pharma GmbH & Co. KG, mit den Wirkstoffen Ephedrin und Phenolphthalein, zur kurzfristigen, höchstens 4 Wochen dauernden, unterstützenden Behandlung ernährungsbedingten Übergewichts. Es wirkt aufputschend, abführend, appetithemmend, daher schafft man zwar einen Gewichtsverlust. Dieser Appetitzügler hemmt u. a. den Appetit über das Zentralnervensystem. Wegen der beachtlichen Nebenwirkungen soll es aber nicht länger als 4 Wochen genommen werden. Vor einem weiteren Gebrauch sollte man 3 Monate pausieren.
folgender Link beantwortet deine Frage recht präzise, obwohl die Nebenwirkungen in der „Roten Liste“ sorgfältiger aufgelistet sind:
http://dkv.netdoktor.de/medikamente/showpreparation…
Auszug aus folgendem Link:
http://www.schlankmittel.de/
"Chemische Präparate mit Wirkung auf das Zentralnervensystems
Medikamente wie etwa Reductil oder das ephedrinhaltige Vencipon N wirken direkt über das Gehirn und sind keineswegs frei von
Nebenwirkungen. Durch eine hervorgerufene Hemmung des Appetits
können zwar kurzfristige Erfolge verzeichnet werden, nach Absetzen des Medikaments wird allerdings in den meisten Fällen wieder das alte Gewicht angesteuert. Nicht zuletzt aufgrund gravierender Nebenwirkungen wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Psychosen ist dieser Weg sicherlich der falsche.
TIPP: Wenn es auch Ihr größter Wunsch ist, überflüssiges
Körperfett los zu werden, lassen Sie sich nicht von Wundermittel
locken. Wenn Sie moderates Übergewicht haben, reicht es aus, Ihre Lebensweise und insbesondere die Ernährung etwas
umzustellen. Bevor Sie bittere Pillen schlucken, sollten Sie sich auf jeden Fall einen unabhängigen Expertenrat einholen. Das
Deutsche Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (D.I.E.T.) bietet eine Hotline (0241 - 4450600) an, unter der Sie zu Übergewicht beraten werden."
Wie heißt es letztenendes immer so schön:
Abnehmen beginnt im Kopf!
Man sollte für sich, wenn’s nicht anders möglich ist, auch mit psychologischer Hilfe, klären, WAS versuche ich mit der Nahrung zu kompensieren? Will ich mir etwas Gutes tun, als Entschädigung für Stress, etc? Ist das Essen eine Art „Gewohnheit“? Fühle ich mich besser, wenn ich (mehr als der Körper braucht) esse? Hat essen für mich eher Suchtcharakter? Wenn ja, dann gilt es, mit Nahrungs- und evt. Lebensumstellung dafür zu sorgen, dass eine bleibende Gewichtsreduktion möglich ist.
Die sog. Winterdepression, die durch Serotoninmangel, aufgrund von Licht- und Bewegungsmangel hervorgerufen wird, wird häufig unbewusst über „Essen“ kompensiert, ohne dass der Betreffende das weiß - besser sind aber nun mal Tageslicht und Bewegung!!.
Nur durch bewusstes Umgehen mit der Nahrung und deren Umstellung, schafft man es „dauerhaft“, das Gewicht zu reduzieren und zu „halten“.
Viele Grüße, Renate
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