Abnehmen und gleichzeitiger Muskelaufbau

Hallöchen,

ich hab (endlich) beschlossen mit Sport anzufangen!!! Bin bisher ein bissl hämpfling-mäßig - zwar nicht mehr so dürre wie früher, aber noch halbwegs schlank. Nun zu meinem Problem. Auf der einen Seite, möchte ich ein wenig Muskeln aufbauen, für bessere Kondition, mehr Kraft, etc. Auf der anderen Seite habe ich zu dicke Oberschenkel, die ich gerne dünner haben möchte. Ich weiß, dass man nicht gezielt Fett abbauen kann, sondern, dass der Körper das Fett nimmt, von wo er gerade Lust hat. Ich habe aber Angst, dass meine Oberschenkel durch Sport eher dicker werden, weil sich dann dort die Muskeln aufbauen. Was kann ich denn tun um beide Ziele zu erreichen?

Soll ich zum Beispiel den Oberkörper mehr trainieren, damit auf der einen Seite Fett von den Oberschenkeln wegkommt, aber auf der anderen Seite nicht ganz so starker Muskelaufbau dort ist? Dann wird das doch aber bestimmt unausgeglichen und immerhin sollte sich der Körper ja ausproportionieren!

Irgendwelche Vorschläge?

Vielen Dank,

Greg

Hallo Du kleiner Gregor-Engel,

wenn Du tatsächlich Fettablagerung an den Oberschenkeln hast, solltest Du auf jeden Fall etwas tun, das diese Muskel aufbaut. Dann holen sich die Muskel „Futter“ aus dem darumliegenden Fettgewebe.

Joggen und/oder Fahrradfahren (bei schönem Wetter), Ergometer/Hometrainer (bei schlechtem Wetter). Bei letzterem hast Du meistens die Möglichkeit Dir verschiedene Werte zu notieren. Dafür ist es sinnvoll irgendein Logbuch zu führen. Das einfachste dafür ist eine Excel Tabelle. Wenn Du dann auch noch das Gewicht nach dem Training notierst hast Du eine Möglichkeit dieses immer im Auge zu behalten.

Nach oben genanntem Training-Beginn kannst Du den Oberkörper mit einfachen Übungen trainieren.

Die Bauchmuskeln trainierst Du z.B. mit so einem Bauchtrainer, gibt es bei Quelle/Neckermann/Amazon/eBay für ab 19,- EUR. Damit kannst Du berschiedene Übungen machne, die den sogenannten „Sixpack“ also die Bauchmuskel-Gruppe, aufbauen.

Die Arm- Brust- und Rücken-Muskulatur kannst Du mit Übungen mit kleinen/mittleren Hanteln aufbauen.

Siehe z.B.
http://www.feel-fit.com/index.php4?thema=fitnessuebu…
oder
http://www.gesundheit.de/fitness-uebungen/hanteltrai…

Bücher über Training gibts auch bei Amazon recht günstig.
http://www.amazon.de/8-Minuten-sind-genug-Hanteln/dp…
EUR 5,90
http://www.amazon.de/Perfektes-Hanteltraining-besten…
EUR 14,90

Nach den Trainingseinheiten aber wirst Du Dich immer zwar ein wenig müde, dafür aber frisch fühlen. Darauf kommts an!

Es geht alles langsam und fast unmerklich vonstatten.

Auf keinen Fall gleich in die Vollen gehen. Mäßigkeit und Regelmäßigkeit, das soll das Motto für das Training sein. Nur durch kontinuierliches Training erreichst Du Dein Ziel.

Viel Erfolg dabei!

Gruß
Edgar

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Moin,

wenn Du tatsächlich Fettablagerung an den Oberschenkeln hast,
solltest Du auf jeden Fall etwas tun, das diese Muskel
aufbaut. Dann holen sich die Muskel „Futter“ aus dem
darumliegenden Fettgewebe.

Wie funktioniert das denn?

CU

Axel

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Hallo!

Wenn Du abnehmen und auch Muskeln aufbauen möchtest, dann zögere das Abnehmen nicht zu lange raus. Wenn Du erst mal ein bischen was aufgebaut hast, besteht später das Risiko, dass du beim Abnehmen auch Muskelmasse verlierst.
Also am besten erst mal den Speck an den Oberschenkeln abnehmen mit herkömmlichem Jogen und/oder Fahrrad fahren; danach erst mit dem Aufbau beginnen.
Und nicht vergessen, auf die Ernährung zu achten.

Gruß

LoganX

Hallo Greg

Leider sind nirgends Infos über Dich zu finden, die Anhaltspunkte für eine brauchbare Antwort geben. Deshalb kann hier nur sehr allgemein geraten werden.

Im Prinzip ist - für Deine angegebene Zielsetzung - eine Kombination von Ausdauer- und -Gewichttraining am besten.

Für den Anfang einfach und moderat, beginne mit regelmässigem Laufen, 3x 20 Minuten die Woche.

Dazu Muskeltraining mit Gewichten, 2x 20 - 30 Minuten die Woche.

Beispiel: Montag, Mittwoch u. Freitag laufen, Dienstag u. Samstag Muskeltraining.

Während der Muskeltrainingseinheiten nur den Oberkörper trainieren, sonst wirds zuviel für die Beingelenke.

Diese Einteilung ist natürlich nur sehr oberflächlich - genaueres geht nur mit mehr Infos über Dich, hilfreich wäre es zu wissen, wie alt und wie gross Du bist.

Greg is ja eigentlich ein Männername, aber Du schreibst - im Zusammenhang mit Fettabbau - Deine Beine wären zu dick, was eher ein weibliches Problem ist…

Gruss M.

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danke erst mal für die antworten und sorry, dass ich so spät zurück schreibe.

tja … leider gibt es probleme, die nicht nur frauen haben :wink:.
informationen über mich. ich bin 21 Jahre, männlich und wiege 65 kg (wow … vor 2 wochen waren es noch 63) bei einer Größe von 1,72. Ich war als Kind sehr dürre, dann von 12 bis 16 etwas moppelig, dann wieder dürre und nun … naja … nun gehts … aber halt an einigen Stellen zu viel. Ich glaub, dass hat damit zu tun, dass ich damals einfach zu schnell abgenommen habe. Problemzonen: zu dicke Oberschenkel und mittlerweile auch ein Bäuchlein. Aber ich trinke und rauche nicht. hmm … mehr fällt mir erst mal zu mir nicht ein.
Was ich mir bisher vorgenommen habe:
da ihr so viel von radfahren und joggen sprecht, hab ich beschlossen, dass ich in zukunft immer zur uni mit dem Rad fahren werde. Das sind ungefähr 13km und ich brauch um die 45-50 Minuten (bin ein halbwegs gemütlicher Fahrer - kein Raser). Das wär dann 4 bis 5 mal die woche hin und zurück. Ist das zu viel?, wenn nich reduzier ich es noch ein bissl.
Dann noch Fitniss vorerst am Oberkörper (ich hab uni-sport fitness an geräten … sollte ich trotzdem lieber bei 2-3 mal 20 Minuten die Woche bleiben?) und für den Bauch auch ein paar Übungen, so Situps (is das einzige, was mir da einfällt). Was gibts noch für Bauchübungen und wie lange sollten die überhaupt sein?

Gut … ich hoffe, das sind erst mal genug informationen.

DAnke für die Hilfe!

Hallo Greg

Danke für die Infos, jetzt geht schon einiges mehr.

Wenn Deine Oberschenkel „zu dick“ sind, wie Du es erklärst, so ist das kein Fettproblem. Sie sind dann nur - im Verhältnis zum Oberkörper - zu umfangreich, also zu kräftig.

Das ist aber kein Nachteil, sondern eigentlich nur - wie Du selbst sagst - ungleichmässige Proportionen. Aber nun zu den konkreten Vorschlägen.

Das mit dem Radfahren zur Uni is eine brauchbare Idee, allerdings solltest Du anfangs immer einen Ruhetag einlegen, also z.B. Montags Fahrrad, Dienstags nicht, dann wieder Mittwoch Fahrrad, Donnerstags nicht, usw.

Durchaus möglich, dass es Dir keine Probs bereitet es jeden Tag zu tun - aber es kann auch in die Hose gehen. Wieviel Deine Gelenke - Dein Körper - wieviel DU wegsteckst, kann niemand vorhersagen, das kannst Du nur selbst herausfinden!

Beim Muskeltraining genügt für den Anfang 2x 30 Minuten die Woche.
Trainiere dabei zuerst die grossen Muskelgruppen, dann die kleinen, also zuerst Rücken (vorzugsweise Latissimus für die V-Form), dann Brust, zuletzt Bauch.

Direkte Schulter - und Armübungen klammerst Du vorerst aus, denn zunächst genügt es, den gesamten Oberkörper einzustimmen, Arme wie Schultern werden beim Rücken- u. Brusttraining sowieso indirekt mittrainiert.

Eine Übung pro Muskelgruppe genügt, beginne mit leichten Gewichten, 20 lockere Wiederholungen zum aufwärmen. Nach kurzer Pause erhöhst Du das Gewicht so weit, bis Du damit gerade noch 10-12 Wiederholungen schaffst. Dann wieder kurze Pause und 2x wiederholen.

Fürs Bauchtraining brauchst Du noch keine Gewichte. Situps sind OK, aber nicht übertreiben, je nach Ausführung kann es nämlich ganz schön auf den Rücken - oder gar auf die Halsmuskulatur gehen, wenn man es nicht gewohnt ist.
Du kannst auch Beinheben ausprobieren für die untere Mittelpartie. Leg Dich dazu so auf eine Trainingsbank, dass nur der Oberkörper aufliegt, die über dem Boden schwebenden Beine dann langsam richtung Decke bewegen- und wieder runterlassen. Die Unterschenkel immer etwas anwinkeln, Beine also nicht voll ausstrecken - um den Ischiasnerv, der vom unteren Rücken bis zu den Füssen reicht, zu schonen.

Für Bauch kannste mehr Wiederholungen machen, fang mit 3x 10 an, wenn Du kannst, und steigere Dich allmählich auf 3x 20 - 30.

Es gibt zahlreiche Übungen für Muskeltraining, deshalb hier nur ein paar Möglichkeiten:

  • Latziehen zur Brust mit engem Untergriff (für den oberen Rücken)
  • Butterfly mit verschiedenen Griffweiten (für die Brust)
  • Situps, Beinheben, Crunches (für den Bauch)

Mir selbst sind freie Gewichte (Lang- u. Kurzhanteln) lieber als Maschinen, aber für den Einstieg sind Geräte OK, sie haben auch Vorteile.

Mach Dir einen Trainingsplan und zieh ihn 6 Wochen durch. Danach Bestandsaufnahme, Neuorientierung.

Zum Schluss noch ein paar allgemeine Tipps, die praktisch für alle gelten:

  • Fass Dich in Geduld - die Psychologie is beim Training ebenso wichtig wie das Training selbst

  • Hör auf Deinen Körper - wenn Du das Gefühl hast, es is genug, dann komm zum Ende des Trainings

  • Erkenne, dass Muskelwachstum nie während des Trainings, sondern immer an den Ruhetagen stattfindet

  • Wenn Du Muskelkater hast, schraub das Training zurück, begnüg Dich mit leichten Aufwärmsätzen (Regeneration ermöglichen!)

  • Ernährung wird dann wichtig, wenn Du Deine Ziele nach oben schraubst - also überprüf ruhig mal Deine Essgewohnheiten

  • Entwickle ein Gefühl für die Muskulatur - für Deinen Körper. Bei regelmässigem Training sollte das kein Problem sein

  • Wenn andere trainierende - oder auch Sportlehrer - mit pauschalen Ratschlägen kommen, prüfe diese sorgfältig und nimm sie nicht einfach als in Stein gehauene Wahrheit hin. Manches davon is für Dich brauchbar, manches nicht, denn wir sind zwar von der Physiologie her alle gleich, aber vom Stoffwechsel her verschieden - was für den einen funktioniert, muss also für Dich noch lange nicht gut sein

Sind damit Deine Fragen beantwortet? Nein, denn wenn es Dir ernst ist mit dem regelmässigen Training, werden ständig neue auftauchen…

Gruss M.

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danke für die vielen vielen Tipps … ich werde es diese woche mal in angriff nehmen.

)

Danke!