Abrechnungen

Ich halte es noch für wesentlich gravierender, dass unsere
jetzige Regierung keinen Rat der Experten annimmt, der nicht
in das politische Konzept passt. Wenn die „5 Weisen“ erklären,
die Wirtschaft ist bei 1 %, dann ist sie bei Schröder immer
noch bei 2,5 % und wird von Monat zu Monat korrigiert.

Soweit ich weiss hat S. nach der entsprechenden Prognose nichts von 2,5% gesagt

Dies
ist unverantwortlich, aber andererseits muss dies so gemacht
werden, denn sonst müsste Berlin Maßnahmen ergreifen. Unsere
jetzige Krise ist überwiegend hausgemacht. Ich sehe nur keine
Lösung, weil die CDU derzeit nicht in der Lage ist, Punkte zu
sammeln, solange sie die K-Frage diskutieren muss, statt
Politik zu betreiben.

Haben sich nicht gerade auch die von dir zitierten Weisen gegen voreilige konjunkturprogramme und eine vorverlegung der Steuerreform ausgesprochen?

Ein Staat der (Finanzminister Eichel)
die Bürger dazu aufruft, mehr Geld auszugeben, wäre dem Bürger
immer weniger durch Steuern und Abgaben zur Verfügung steht,
hat den Blick zur Realität verloren.

Ich sehe hier immer die alte Problematik :smiley:er Staat soll möglichst viel fördern und unterstützen aber zugleich nicht zurückfordern.So geht in der Tat nur einer Pleite :smiley:er Staat selbst

SAN
„der übrigens meint das Schröder auch an den WTC-Anschlägen schuld istund an Pearl Harbor und an der deutschen Wirtschaftskrise sowieso“

Hallo Günter,

da kann ich Dir nur Zustimmen.

Gruß

B2

Nun Moritz,

ich weiss nun nicht, ob es Dir absichtlich oder tatsächlich schwer fallen könnte, Vergleiche als Vergleiche zu sehen, die letztlich nur darstellen sollen, dass eine Regierung grundsätzlich sich alles schön redet, ohne die Fakten zu sehen. ber muss man hinweisen - "soll nur als Beispiel gesehen werden, wie die Regierung handelt "

Ich halte es noch für wesentlich gravierender, dass unsere
jetzige Regierung keinen Rat der Experten annimmt, der nicht
in das politische Konzept passt. Wenn die „5 Weisen“ erklären,
die Wirtschaft ist bei 1 %, dann ist sie bei Schröder immer
noch bei 2,5 % und wird von Monat zu Monat korrigiert.

Soweit ich weiss hat S. nach der entsprechenden Prognose
nichts von 2,5% gesagt

Siehe oben, ist als Beispiel gedacht

Dies
ist unverantwortlich, aber andererseits muss dies so gemacht
werden, denn sonst müsste Berlin Maßnahmen ergreifen. Unsere
jetzige Krise ist überwiegend hausgemacht. Ich sehe nur keine
Lösung, weil die CDU derzeit nicht in der Lage ist, Punkte zu
sammeln, solange sie die K-Frage diskutieren muss, statt
Politik zu betreiben.

Haben sich nicht gerade auch die von dir zitierten Weisen
gegen voreilige konjunkturprogramme und eine vorverlegung der
Steuerreform ausgesprochen?

Sie haben sich tatsächlich gegen „voreilige Konjunkturprogramme“ ausgesprochen und konkrete am Markt oriente Programme verlangt.

Ein Staat der (Finanzminister Eichel)
die Bürger dazu aufruft, mehr Geld auszugeben, wäre dem Bürger
immer weniger durch Steuern und Abgaben zur Verfügung steht,
hat den Blick zur Realität verloren.

Ich sehe hier immer die alte Problematik :smiley:er Staat soll
möglichst viel fördern und unterstützen aber zugleich nicht
zurückfordern.So geht in der Tat nur einer Pleite :smiley:er Staat
selbst

Nochmals. Nehmen wir Beispiel Strassenbau. Jedes andere (Beispiel) wäre möglich, es ist aber ein Beispiel und alle anderen Daten sind auch nur Beispiele. Der Staat gibt Mittel frei für den Strassenbau. Durch diese Freigabe (der Mittel) werden Arbeitsplatze geschaffen. Arbeitslose erhalten nun keine Arbeitslosenhilfe mehr, sondern zahlen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. Durch den Rückfluss der Steuern erhöhen sich die Einnahmen des Staates. Durch die Zahlungen in die Sozialversicherungssysteme werden die von Staat dorthin gezhalten Zuschüsse des Bundes geringer. Der Bund erhält also durch seine Mittelvorgaben nicht nur Steuern, sondern zusätzliche Einnahmen und erspart sich gleichzeitig Ausgaben. Und eine Gesellschaft, deren Geld abgeschöpft wird, kann nicht kaufne, nicht investieren, beginnt zusätzlich aus Verunsicherung zu sparen und somit wird automatisch die Kaufkraft nach unten gedrückt dazu führen, dass auch zusätzlich aus den Steuern der Unternehmen Ausfälle auftreten. Und dies sind nur einige Hinweise auf die volkswirtschaftlichen Zusammenhänge, die sich aus fehlgeleiteter Sparpolitik in rezessiven Zeiten ergeben und aus deren Handeln staatliche Subventionen sich insgesamt aufheben.

SAN
„der übrigens meint das Schröder auch an den WTC-Anschlägen
schuld istund an Pearl Harbor und an der deutschen
Wirtschaftskrise sowieso“

Unsinn, aber die immer wieder von allen möglichen Seiten aufgestellten Behauptungen, die Rezession habe erst am 11.09.2001 bei uns begonnen zeigt leider auf ziemlich viel undifferenzierte Betrachtungen volkwirtschaftlicher Zusammenhänge. Und bitte, die massiven Probleme bei uns - unbestritten habe auch andere Staaten Probleme - sind zum einem erheblichen Teil auch im Lande selbst verschuldet worden. Und es kann eben nicht alles in diesem Land nur noch am 11.09.2001 aufgehängt werden, vielleicht hätte man sich in Berlin bei SPD und Grünen mehr mit Arbeitslosen, mit der Wirtschaft befassen müssen als der Lösung von Einzelproblemen diverser Abgeordneter, die ihre Neigungen rechtlich abgesichert haben wollten.

GRuss Günter

Haben sich nicht gerade auch die von dir zitierten Weisen
gegen voreilige konjunkturprogramme und eine vorverlegung der
Steuerreform ausgesprochen?

Sie haben sich tatsächlich gegen „voreilige
Konjunkturprogramme“ ausgesprochen und konkrete am Markt
oriente Programme verlangt.

Kannst Du mir den Unterschied erläutern?

Nochmals. Nehmen wir Beispiel Strassenbau. Jedes andere
(Beispiel) wäre möglich, es ist aber ein Beispiel und alle
anderen Daten sind auch nur Beispiele. Der Staat gibt Mittel
frei für den Strassenbau. Durch diese Freigabe (der Mittel)
werden Arbeitsplatze geschaffen. Arbeitslose erhalten nun
keine Arbeitslosenhilfe mehr, sondern zahlen Steuern und
Sozialversicherungsbeiträge. Durch den Rückfluss der Steuern
erhöhen sich die Einnahmen des Staates. Durch die Zahlungen in
die Sozialversicherungssysteme werden die von Staat dorthin
gezhalten Zuschüsse des Bundes geringer. Der Bund erhält also
durch seine Mittelvorgaben nicht nur Steuern, sondern
zusätzliche Einnahmen und erspart sich gleichzeitig Ausgaben.
Und eine Gesellschaft, deren Geld abgeschöpft wird, kann nicht
kaufne, nicht investieren, beginnt zusätzlich aus
Verunsicherung zu sparen und somit wird automatisch die
Kaufkraft nach unten gedrückt dazu führen, dass auch
zusätzlich aus den Steuern der Unternehmen Ausfälle auftreten.
Und dies sind nur einige Hinweise auf die
volkswirtschaftlichen Zusammenhänge, die sich aus
fehlgeleiteter Sparpolitik in rezessiven Zeiten ergeben und
aus deren Handeln staatliche Subventionen sich insgesamt
aufheben.

Damit beschreibst Du ein Konjunkturprogramm. Und wie willst Du das finanzieren: über höhere Schulden (EU-Grenze problematisch) oder Ausgabensenkung woanders (konkret, wo? Was natürlich dann bei den dadurch betroffenen Bürgern zu Einnahmeausfällen führt). Dass Du als Gegenzug höhere Steuern forderst, schliesse ich mal aus.

Hallo,

wir können hier trefflich über die Begriffe streiten. Bringt aber wohl kaum etwas. Die Weisen haben verlangt, dass nicht einfach mit der Giesskanne Gelder verteilt werden, sondenr kritisch hinterfragt wird, mit welchen Programmen die möglichst größten Erfolge erreichbar sind. So wurden hingewiesne, dass neue Programme für die neuen Länder à la Wohnungsbauförderung nur kurzfristige Erfolge hatten, mittel- und langfristig sogar die soziale Schieflage verschärft wurde.

Damit beschreibst Du ein Konjunkturprogramm.

Du frägst nach der Finanzierung. In Deiner Antwort, in der Du meine Hinweise mit gepostet hast, ich habe sie gelöscht, steht doch klar und deutlich, wie man Mehrausgaben des Staates auf der anderen Seite minimieren kann oder gar bei guten Bedingungen Mehreinnahmen hat. Beachte doch, dass derzeit immer noch jeder Haushalt beim Bund - und auch in den Ländern - für sich getrennt gesehen wird. Es müsste doch irgendwann mal möglich sein, dass man die Gesamthaushaltskosten insgesamt gegenüberstellt und nicht nur, was in einem Ressort geschehen ist. Da spart der Arbeitsminister Gelder bei den Zuschüssen an die Arbeitslosenversicherung. Auf der anderen Seite spricht man von den Ausgaben des Bundes bei den Konjunkturprogrammen. Tatsächlich stehen doch beide in engen Zusammenhang.

Gruss Günter

Damit beschreibst Du ein Konjunkturprogramm.

Du frägst nach der Finanzierung. In Deiner Antwort, in der Du
meine Hinweise mit gepostet hast, ich habe sie gelöscht, steht
doch klar und deutlich, wie man Mehrausgaben des Staates auf
der anderen Seite minimieren kann oder gar bei guten
Bedingungen Mehreinnahmen hat.

Nein, steht da nicht. Sagen wir Du gibst 1 Mrd. DM für den Straßenbau aus. Damit bezahlst Du aber eine Straßenbaufirma. Diese stellt vielleicht neue Leute ein, aber sicherlich nicht für die gesamten 1 Mrd. DM sondern vielleicht für 100 Mill. DM (nimm jetzt nicht die Zahlen allzu ernst, will zeigen, wie es funktioniert). Für 100 Mill. DM sparst Du also Arbeitslosengeld (oder weniger, da der Lohn höher liegt als das Arbeitslosengeld, aber so genau wollte ich die Zahlen ja nicht nehmen) und zwar sofort. Am Ende des Jahres hast Du auch noch höhere Steuereinnahmen. Dann vielleicht sogar mehr als Du vorher reingebracht hast.

Aber Du brauchst ein Jahr Übergangszeit, wo Du mehr Mittel reinsteckst als der Staat wiederbekommt.

Also, bleibt meine Frage nur konkreter: wie finanzierst Du dieses Übergangsjahr?

Volkwirtschaft und Datensätze
Hallo Günter,

Unsinn, aber die immer wieder von allen möglichen Seiten
aufgestellten Behauptungen, die Rezession habe erst am
11.09.2001 bei uns begonnen zeigt leider auf ziemlich viel
undifferenzierte Betrachtungen volkwirtschaftlicher
Zusammenhänge.

so siehts ja aus. Kunjunkturelle Folgen des 11.9. können eigentlich noch gar nicht in den vorliegenden Zahlen enthalten sein, da diese bestenfalls vom Stichtag 31.10. sind, teilweise auch 30.9.01. Arbeitlose aufgrund des 11.9. können wegen der Kündigungsfristen z.B. noch gar nicht erfaßt sein.

Auch die Auswirkungen bei Konsum und Investitionen dürfte eher kurzfristiger Natur sein. Wer sich mit Krisensitzungen beschäftigt, trifft z.B. keine Invesitionsentscheidungen bzw. diese dann später. Das ist genau das, was ich bei meinen Kunden sehe. Die haben für die ersten Monate des kommenden Jahres übervolle Auftragsbücher, während es Ende September und im Oktober etwas ruhiger war.

Aber die Ursache von Wirtschaftsproblemen bei der eigenen Politik zu vermuten, lag bisher allen Regierungen fern. Allerdings wer sich wie Schröder einen Aufschwung, der zufälligerweise nach seinem Amtsantritt eintritt, in die eigene Erfolgsbilanz schreibt („dieser Aufschwung ist mein Aufschwung“), muß damit rechnen, daß man bei einem leichten Abschwung den Erinnerungsposten wieder hervorkramt.

Gruß
Christian

Allerdings wer sich wie Schröder einen Aufschwung, der
zufälligerweise nach seinem Amtsantritt eintritt, in die
eigene Erfolgsbilanz schreibt („dieser Aufschwung ist mein
Aufschwung“),

Das war so gar noch absurder. Schröder ist nach der Niedersachsen-Wahl zum Kanzlerkandidaten ausgerufen worden. Als es kurz danach erste Aufschwungshinweise gab, hat Schröder immer gesagt „Dieser Aufschwung ist mein Aufschwung“. Also vor seinem Amtsantritt (sogar weit vor der Wahl).

Aber Schröder versteht immerhin so viel von der Wirtschaft, dass er begriffen hat, dass die meisten Deutschen nichts von der Wirtschaft verstehen und man ihnen daher praktisch alles erzählen kann. *gg*

Nun Moritz,

ich weiss nun nicht, ob es Dir absichtlich oder tatsächlich
schwer fallen könnte, Vergleiche als Vergleiche zu sehen, die
letztlich nur darstellen sollen, dass eine Regierung
grundsätzlich sich alles schön redet, ohne die Fakten zu
sehen. ber muss man hinweisen - "soll nur als Beispiel gesehen
werden, wie die Regierung handelt "

Oh du erzählst mir hier was völlig neues …

Ich halte es noch für wesentlich gravierender, dass unsere
jetzige Regierung keinen Rat der Experten annimmt, der nicht
in das politische Konzept passt. Wenn die „5 Weisen“ erklären,
die Wirtschaft ist bei 1 %, dann ist sie bei Schröder immer
noch bei 2,5 % und wird von Monat zu Monat korrigiert.

Soweit ich weiss hat S. nach der entsprechenden Prognose
nichts von 2,5% gesagt

Siehe oben, ist als Beispiel gedacht

Wenns als Beispiel gedacht ist warum wählts dann ein offensichtlich unrichtiges?

Haben sich nicht gerade auch die von dir zitierten Weisen
gegen voreilige konjunkturprogramme und eine vorverlegung der
Steuerreform ausgesprochen?

Sie haben sich tatsächlich gegen „voreilige
Konjunkturprogramme“ ausgesprochen und konkrete am Markt
oriente Programme verlangt.

Schön dass du nochmal wiederholst was ich gesagt habe jetzt hatts sicherlich jeder verstanden

Nochmals. Nehmen wir Beispiel Strassenbau. Jedes andere
(Beispiel) wäre möglich, es ist aber ein Beispiel und alle
anderen Daten sind auch nur Beispiele. Der Staat gibt Mittel
fre(…gekürzt…)
aus deren Handeln staatliche Subventionen sich insgesamt
aufheben.

Hier stimme ich im wesentlichen Ralf zu s. unten

„der übrigens meint das Schröder auch an den WTC-Anschlägen
schuld istund an Pearl Harbor und an der deutschen
Wirtschaftskrise sowieso“

Unsinn, aber die immer wieder von allen möglichen Seiten
aufgestellten Behauptungen, die Rezession habe erst am
11.09.2001 bei uns begonnen zeigt leider auf ziemlich viel
undifferenzierte Betrachtungen volkwirtschaftlicher
Zusammenhänge. Und bitte, die massiven Probleme bei uns -
unbestritten habe auch andere Staaten Probleme - sind zum
einem erheblichen Teil auch im Lande selbst verschuldet
worden. Und es kann eben nicht alles in diesem Land nur noch
am 11.09.2001 aufgehängt werden, vielleicht hätte man sich in
Berlin bei SPD und Grünen mehr mit Arbeitslosen, mit der
Wirtschaft befassen müssen als der Lösung von Einzelproblemen
diverser Abgeordneter, die ihre Neigungen rechtlich
abgesichert haben wollten.

ich weiss nun nicht, ob es Dir absichtlich oder tatsächlich
schwer fallen könnte, Ironie als Ironie zu sehen, die
letztlich nur einen Humoristischen Abschluss des posts darstellen soll. Dass eine Regierung
grundsätzlich sich alles schön redet, ohne die Fakten zu
sehen, ist nun wirklich nichts neues aber blödsinnige Schuldzuweisungen untermauert mit falschen Beispielen müssen wirklich nicht sein. Oder muss man hinweisen - "soll nur als humoristischer Abschluss gesehen
werden "?

SAN
2der sich diesmal irgendeinen verhängnisvollen Schlusskommentar verkneift"

Damit beschreibst Du ein Konjunkturprogramm.

Du frägst nach der Finanzierung. In Deiner Antwort, in der Du
meine Hinweise mit gepostet hast, ich habe sie gelöscht, steht
doch klar und deutlich, wie man Mehrausgaben des Staates auf
der anderen Seite minimieren kann oder gar bei guten
Bedingungen Mehreinnahmen hat.

Nein, steht da nicht. Sagen wir Du gibst 1 Mrd. DM für den
Straßenbau aus. Damit bezahlst Du aber eine Straßenbaufirma.
Diese stellt vielleicht neue Leute ein, aber sicherlich nicht
für die gesamten 1 Mrd. DM sondern vielleicht für 100 Mill. DM
(nimm jetzt nicht die Zahlen allzu ernst, will zeigen, wie es
funktioniert).

Hast Du berücksichtigt, dass diese Firma beliefert wird. Aus diesen Lieferungen bei mehr Arbeit auch weitere Arbeitsplätze entstehen können und auch Steuern entrichtet werden. Dass Fahrzeuge auf der Strasse sind und hier auch Steuern bezahlt werden, dass hinter der Asphaltdecke eine ganze Menge zusätzlicher Arbeitsplätze und zusätzlicher Einnahmen steht.

Für 100 Mill. DM sparst Du also

Arbeitslosengeld (oder weniger, da der Lohn höher liegt als
das Arbeitslosengeld, aber so genau wollte ich die Zahlen ja
nicht nehmen) und zwar sofort. Am Ende des Jahres hast Du auch
noch höhere Steuereinnahmen. Dann vielleicht sogar mehr als Du
vorher reingebracht hast.

Aber Du brauchst ein Jahr Übergangszeit, wo Du mehr Mittel
reinsteckst als der Staat wiederbekommt.

Also, bleibt meine Frage nur konkreter: wie finanzierst Du
dieses Übergangsjahr?

Wie bisher auch, Du musst die Übergangsfinanzierung über mehr Haushaltkreditaufnahme finanzieren. Aber jetzt mal im Ernst. Um hier eine Modellrechnung aufzumachen,müssten wir jetzt in einen betriebs- und volkswirtschaftlichen, steuerrechtlichen und sozialversicheurngspflichtigen Disput eintreten. Wenn ich aber bei einer Millarde (Dein Beispiel) auchnnur rd. 100 Millionen Arbeiztslosengelder weniger zahlen, dafür aber für längere Zeit Arbeitsplätze schaffen kann, wäre es doch schon ein volkswirtschaftlicher Erfolg, wenn von den 100 Millionen auch nur die Hälfte wieder zurcükfliessen würde. Denn bevor ich Arbeitslosigkeit finanziere, ist es doch sinnvoll Arbeit zu finanzieren und über die Finanzierung von Arbeit den Konsum anzustossen. Der Staat verdient ja an jedem einzelnen Kauf über die Mehrwertsteuer mit. Und rechnen mal aus, bei 100 Millionen die Du durch AL sparst, wieviel Personen Du in etwa einstellen kannst und rechne mal einen Durchschnitt an Einkommen und die entsprechenden Abzüge und dann aus dem verbleibenden Geld nehme 173 mewhr als Einkommen an als in Arbeitslosigkeit und rechnen hiervon die Mehrwertsteuer aus. Und Du wirst erkennen, dass sehr viel Geld, mehr als wir ahnen zurückfliesst.

Gruss Günter

Hast Du berücksichtigt, dass diese Firma beliefert wird. Aus
diesen Lieferungen bei mehr Arbeit auch weitere Arbeitsplätze
entstehen können und auch Steuern entrichtet werden. Dass
Fahrzeuge auf der Strasse sind und hier auch Steuern bezahlt
werden, dass hinter der Asphaltdecke eine ganze Menge
zusätzlicher Arbeitsplätze und zusätzlicher Einnahmen steht.

Ja, habe ich. Ich sagte ja, dass Du nach einer Übergangszeit hierdurch eventuell durchaus Steuermehreinnahmen erzielen kannst. Aber die Übergangszeit mußt Du erst einmal überstehen. Und das eventuell ist wichtig. Dazu kann es kommen, muß es aber nicht.

Wie bisher auch, Du musst die Übergangsfinanzierung über mehr
Haushaltkreditaufnahme finanzieren.

Aha. Das wollte ich wissen. Und das geht nicht, weil wir eh schon an der oberen Kante der EU-Richtlinie sind. Oder willst Du die EU-Richtlinien schleifen?

Aber jetzt mal im Ernst.
Um hier eine Modellrechnung aufzumachen,müssten wir jetzt in
einen betriebs- und volkswirtschaftlichen, steuerrechtlichen
und sozialversicheurngspflichtigen Disput eintreten. Wenn ich
aber bei einer Millarde (Dein Beispiel) auchnnur rd. 100
Millionen Arbeiztslosengelder weniger zahlen, dafür aber für
längere Zeit Arbeitsplätze schaffen kann, wäre es doch schon
ein volkswirtschaftlicher Erfolg, wenn von den 100 Millionen
auch nur die Hälfte wieder zurcükfliessen würde. Denn bevor
ich Arbeitslosigkeit finanziere, ist es doch sinnvoll Arbeit
zu finanzieren und über die Finanzierung von Arbeit den Konsum
anzustossen. Der Staat verdient ja an jedem einzelnen Kauf
über die Mehrwertsteuer mit. Und rechnen mal aus, bei 100
Millionen die Du durch AL sparst, wieviel Personen Du in etwa
einstellen kannst und rechne mal einen Durchschnitt an
Einkommen und die entsprechenden Abzüge und dann aus dem
verbleibenden Geld nehme 173 mewhr als Einkommen an als in
Arbeitslosigkeit und rechnen hiervon die Mehrwertsteuer aus.
Und Du wirst erkennen, dass sehr viel Geld, mehr als wir ahnen
zurückfliesst.

Ich widerspreche Dir ja gar nicht prinzipiell. ich sage nur, dass es aufgrund Maastricht in diesem Jahr nicht geht. Hätte Deutschland z.B. 1 Billion DM weniger Schulden, würde ich Dir zustimmen.

Eurostat beachten ot

Hallo beobachter2

Oh doch, Berlin ist der beste Beweis!
Hi!

Nur kurz, denn Du bist ohnehin eingefahren in Deinen Ansichten:

Nur interessant, daß einige Leute immer noch glauben, Schröder
würde mit seinem kommunistischen Anhängsel wirklich soziale
Politik betreiben.

Es wäre um einiges einfacher, Farbe bzgl. der wahren
Parteienprogrammatik zu bekennen und eine Koalition aus SPD
und CDU zu bilden.

Kommt NIE…mit der lahmen CDU doch net.

Es liegt an der SPD. Sie schließt momentan in Berlin jedwede Tür für eine große Koalition nächstes Jahr auf Bundesebene. Denn die Opposition muß nun reagieren. Und das kann nur in einer Art und Weise sein, die eine künftige Zusammenarbeit auch für die SPD verbietet.

Wenigstens hätte man so die Kommunisten in grün und rot in die
Wüste geschickt und könnte endlich mal was für das Land tun.

Geht doch ganz gut…ich weiss nicht was Du hast:

Bist Du blind?
Bereinigt werden wir im 1. Quartal 2002 ca. 5,7 Mio. Arbeitslose haben (4 Mio. gelistet, 1,7 Mio. in ABM).
Die Steuerlast ist so hoch wie nie zuvor und wir fahren auf Sparkurs in eine handfeste Rezession.

Die Probs sind handfest USA-Probs, da dort Recession herrscht
und die deutsche Industrie abhaengig ist.

Das ist faktisch falsch.

Grüße,

Mathias

Es liegt an der SPD. Sie schließt momentan in Berlin jedwede
Tür für eine große Koalition nächstes Jahr auf Bundesebene.

Das tut sie nicht jetzt, das hat sie immer getan. Große Koalition war nie ein Option.

Die Steuerlast ist so hoch wie nie zuvor

Faktisch falsch

und wir fahren auf
Sparkurs in eine handfeste Rezession.

Also, Maastricht auf den Müll?

Die Probs sind handfest USA-Probs, da dort Recession herrscht
und die deutsche Industrie abhaengig ist.

Das ist faktisch falsch.

Was genau?

Hi Ralf!

Es liegt an der SPD. Sie schließt momentan in Berlin jedwede
Tür für eine große Koalition nächstes Jahr auf Bundesebene.

Das tut sie nicht jetzt, das hat sie immer getan. Große
Koalition war nie ein Option.

Die große Koalition war nach der Interpretation vieler Leute der Wählerwille in 1998.
Diese Option wurde nach der Wahl einige Tage stark diskutiert.

Außerdem ist das eine interessante Variante finde ich.
So in die Richtung: „Koalition für den Anstand“, sprich gegen PDS, Grüne, NPD u.ä.

Die Steuerlast ist so hoch wie nie zuvor

Faktisch falsch

Das kannst Du niemals beweisen.
Ich habe hier 4-5 Beispielrechnungen gepostet, alles Fälle ganz normaler Bürger, die meine Meinung eindeutig belegen.
Es ist Fakt, daß über Ökosteuer, erhöhte Gesundheitskosten, erhöhte Rentenbeiträge und erhöhte Verbrauchssteuer die durchschnittl. Familien ein deutlich geringeres Nettoeinkommen haben als vor 1998.

und wir fahren auf
Sparkurs in eine handfeste Rezession.

Also, Maastricht auf den Müll?

Ja. Das hätte schon längst passieren müssen.
Die Einführung des Euro muß außerdem um ca. 5-10 Jahre verschoben werden.

Die Probs sind handfest USA-Probs, da dort Recession herrscht
und die deutsche Industrie abhaengig ist.

Das ist faktisch falsch.

Was genau?

1.) die USA beeinflussen zwar unsere Wirtschaft, die aktuellen Probleme sind jedoch hausgemacht.
Hierzu habe ich, auch an Dich, bereits genug geschrieben.
2.) Unsere Probleme sind keine „USA-Probs“, sondern 5,7 Mio. Arbeitslose sind vor allem erst mal unser ureigenstes „Prob“.

Grüße,

Mathias

Zahlen FALSCH und NEIN

Hi!

Nur kurz, denn Du bist ohnehin eingefahren in Deinen
Ansichten:

Wie Du!

Nur interessant, daß einige Leute immer noch glauben, Schröder
würde mit seinem kommunistischen Anhängsel wirklich soziale
Politik betreiben.

Es wäre um einiges einfacher, Farbe bzgl. der wahren
Parteienprogrammatik zu bekennen und eine Koalition aus SPD
und CDU zu bilden.

Kommt NIE…mit der lahmen CDU doch net.

Es liegt an der SPD. Sie schließt momentan in Berlin jedwede
Tür für eine große Koalition nächstes Jahr auf Bundesebene.

Logisch: Mit DER unqualifizierten Mannschaft nimmer.

Denn die Opposition muß nun reagieren. Und das kann nur in
einer Art und Weise sein, die eine künftige Zusammenarbeit
auch für die SPD verbietet.

Wenigstens hätte man so die Kommunisten in grün und rot in die
Wüste geschickt und könnte endlich mal was für das Land tun.

Geht doch ganz gut…ich weiss nicht was Du hast:

Bist Du blind?
Bereinigt werden wir im 1. Quartal 2002 ca. 5,7 Mio.
Arbeitslose haben (4 Mio. gelistet, 1,7 Mio. in ABM).

3,8 MILLIONEN MENSCHEN OHNE ARBEIT

Die schwache Konjunktur und

der Wintereinbruch haben die Zahl der Arbeitslosen weiter ansteigen lassen.

http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=/wirtschaft…

Die Steuerlast ist so hoch wie nie zuvor und wir fahren auf
Sparkurs in eine handfeste Rezession.

Gut so…um uebergrosse Schulden von Kohl abzubauen.

Die Probs sind handfest USA-Probs, da dort Recession herrscht
und die deutsche Industrie abhaengig ist.

Das ist faktisch falsch.

Du hast immer falsche Zahlen, wie ueblich bei DIR.

Bye
dizar

Die große Koalition war nach der Interpretation vieler Leute
der Wählerwille in 1998.

Ist keine ernstzunehmende Interpretation. Die Wähler der verlorenen Volkspartei (in diesem Fall Union) sind immer mit großer Mehrheit für eine große Koalition als für eine Koalition ohne die von ihnen bevorzugte Partei. Ist doch logisch. Aber nicht die Mehrheit der gewonnenen Volkspartei (in diesem Fall SPD) war für eine große Koalition. Und darauf kommt es an.

Ansonsten kannst Du auch sagen, dass die Wähler auch zwischen 1982-98 (und davor) stets für eine große Koalition waren.

Diese Option wurde nach der Wahl einige Tage stark diskutiert.

Außerdem ist das eine interessante Variante finde ich.
So in die Richtung: „Koalition für den Anstand“, sprich gegen
PDS, Grüne, NPD u.ä.

Ääähh, was hat die Union mit Anstand zu tun? Wenn es etwas gibt, für das die Union nun überhaupt nicht steht, dann ja wohl das.

Die Steuerlast ist so hoch wie nie zuvor

Faktisch falsch

Das kannst Du niemals beweisen.
Ich habe hier 4-5 Beispielrechnungen gepostet, alles Fälle
ganz normaler Bürger, die meine Meinung eindeutig belegen.
Es ist Fakt, daß über Ökosteuer, erhöhte Gesundheitskosten,
erhöhte Rentenbeiträge und erhöhte Verbrauchssteuer die
durchschnittl. Familien ein deutlich geringeres Nettoeinkommen
haben als vor 1998.

Ach weißt, Du, bei dem Unsinn, was Du hier von Dir gibst, nehme ich Beispielrechnungen von Dir eh nicht allzu ernst.

http://www.legamedia.net/legapractice/btr/1999/99-06…

Sieh da mal nach (ist auch nicht von mir).

und wir fahren auf
Sparkurs in eine handfeste Rezession.

Also, Maastricht auf den Müll?

Ja. Das hätte schon längst passieren müssen.
Die Einführung des Euro muß außerdem um ca. 5-10 Jahre
verschoben werden.

LOL - welche Einführung? Wir haben schon längst den Euro, noch nicht gewußt?

Die Probs sind handfest USA-Probs, da dort Recession herrscht
und die deutsche Industrie abhaengig ist.

Das ist faktisch falsch.

Was genau?

1.) die USA beeinflussen zwar unsere Wirtschaft, die aktuellen
Probleme sind jedoch hausgemacht.
Hierzu habe ich, auch an Dich, bereits genug geschrieben.

Genug ist richtig. Aber nur wenig, was richtig war.
Aber gut: hier können wir uns einigen. Es gibt US-Einfluß und hausgemachte Probleme. Nicht einig sind wir uns wohl über den jeweiligen Anteil.

2.) Unsere Probleme sind keine „USA-Probs“, sondern 5,7 Mio.
Arbeitslose sind vor allem erst mal unser ureigenstes „Prob“.

Da stimme ich Dir zu. Kohl-Erbe