ADAC Fahrsicherheitstraining

Hallo,
ich wollte meinem Paps zum Geburtstag (wird 51.) ein Fahrsicherheitstraining für den PKW schenken. Bin mir nur nicht genau sicher ob es das richtige ist und wollte hier mal fragen, ob denn schon mal jemand von Euch daran teilgenommen hat und wenn ja, wie es war?
In der Beschreibung auf der Website vom ADAC klingt es so, als wäre viel Theorie dabei. Bin mir nicht sicher ob mein Paps darauf Lust hätte.

Danke und viele Grüße,
Giftzwergin

Hallöchen,

also ich war bei einem Fahrsicherheitstraining, welches von der Verkehrswacht (Heilbronn) geleitet wurde. Da ich seid 2 Jahren meinen Führerschein habe dachte ich, ich wüsste schon vieles über mein Auto und das Fahrverhalten. Falsch gedacht. Im Verkehrssicherheitstraining lernt man viel… sehr viel. Gerade was die Winterzeit betrifft aber auch Aquaplaning, rechtzeitiges lenken & beherrschen des Fahrzeugs. Das hat mir sogar das eine oder andere mal den „Arsch“ gerettet :wink:
Es ist wirklich sehr zu empfehlen!

MfG
Phil

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

immer sinnvoll
Hi,

diese ADAC-Fahrsicherheitstraining sind eine gute Sache.
Die Ausbilder wissen, was sie tun und sie tun es gut.
Man ist nie so gut, dass man das nicht brauchen könnte.
Unseren Kindern haben wir es damals, gleich nach dem Führerschein, zur Auflage gemacht und sie haben es beide gerne angenommen und die Wiederholungstrainings sogar freiwillig.
Es gibt dann noch derartige Ausbildungen von den verschiedenen Herstellern selbst, z.B. von BMW oder von Porsche oder auch von Maserati oder Ferrari. Es gibt sie von Jaguar und von Bentley. Diese Ausbildungen kosten ein wenig mehr aber sie sind ihr Geld auf jeden Fall wert. Bei den exklusiveren ist der Besitz eines solchen Fahrzeuges manchmal Voraussetzung. Vielleicht fährt Dein Vater ja so ein Fahrzeug. Ansonsten - ADAC.
Dann gibt es da noch den Sonderfall - wenn jemand einen Subaru Imprezza (oder wie dieses Kampfgerät auch immer heissen mag) probefahren will, dann geht das nur in Verbindung mit einem Fahrsicherheitstraining (die haben zuvor zuviele Wagen bei Probefahrten verloren) - da gehts dann richtig ralleymässig zur Sache (bis zum Anschlag - Genickanschlag bei sehr forschen Kurvendrifts). Einfach nur geil.

Freundlicher Gruss
Ray

Hallo Giftzwergin,

sicher sind solche Trainings immer sinnvoll. Ob Dein Papa das mag kann aber hier niemand beantworten. Versuche doch einfach mal bei ihm selber rauszufinden was er davon hält (Du musst ihn ja nicht direkt fragen)
Ich bin auch mittlerweile fünfzig, habe viele Jahre im Aussendienst gefahren, Praxis auch auf Transportern, LKW `s, Wohnmobil, Anhängerbetrieb, Motorrad…
Wenn ich ein Fahrtraining geschenkt bekäme würde ich es weiterverschenken :smile:
Vielleicht denkt ja Dein Vater so wie ich, das sollstest Du vorher schon irgendwie rausfinden.
Gruß elmore

Moin!

In der Beschreibung auf der Website vom ADAC klingt es so, als
wäre viel Theorie dabei. Bin mir nicht sicher ob mein Paps
darauf Lust hätte.

Es ist schon ein guter Teil Theorie dabei. Und die ist oft recht unterhaltsam, vor allem aber lernt man dabei einiges über das Fahren und die Fahrsicherheit, was den meisten Menschen so nicht bekannt sein dürfte.

Das praktische Training macht nicht nur Spaß, es ist auch für viele überraschend, wieviel in Noitsituationen noch geht, wenn man nur weiß, wie.

Fazit: Sinnvoll und Spaß macht es auch noch.

Munter bleiben… TRICHTEX

Hallo,

Es ist schon ein guter Teil Theorie dabei. Und die ist oft
recht unterhaltsam, vor allem aber lernt man dabei einiges
über das Fahren und die Fahrsicherheit, was den meisten
Menschen so nicht bekannt sein dürfte.

und wie läuft das dann ab? Ist dann wie in der schule? Einer steht vorne und erklärt? Kann mir darunter nicht so viel vorstellen.

Danke schon mal für Deine Antwort :smile:

Hallo

Das Fahrsicherheitstraining ist immer sinnvoll, auch zum 4. und 5. mal. Man kann dabei sehr gut, und vor allem gefahrlos herausfinden wie sich ein Auto im Grenzbereich verhält und wenn man einen fähigen Instruktor hat erklärt er einem auch wie man sich in solchen Situationen richtig verhält.

Außerdem machts richtig spaß.

Horst

tag :o)

Es gibt dann noch derartige Ausbildungen von den verschiedenen
Herstellern selbst, z.B. von BMW oder von Porsche oder auch
von Maserati oder Ferrari. Es gibt sie von Jaguar und von
Bentley. Diese Ausbildungen kosten ein wenig mehr aber sie
sind ihr Geld auf jeden Fall wert.

nun

„ein wenig mehr“ ist leicht untertrieben, das letzte angebot für drei tage porsche training „power & snow“ (fahrzeug wird gestellt) lag bei etwas über 1.200 €, das camp 4s in finnland - auch von porsche - kostet schlappe 3.911 € (ohne flug).

ich bezweifle auch die sinnhaftigkeit eines derartigen trainings, wenn du nicht grad einen der dort zur verfügung gestellten porsches als privatfahrzeug dein eigen nennst. gleiches gilt auch für die anderen marken.

Bei den exklusiveren ist
der Besitz eines solchen Fahrzeuges manchmal Voraussetzung.

also bei porsche definitiv nicht.

Vielleicht fährt Dein Vater ja so ein Fahrzeug.

ja, VIELLEICHT :o)

Ansonsten -
ADAC.

oder ÖAMTC http://www.oeamtc.at/netautor/download/document/fahr… - es gibt geile snowcamps und einige ausbildungszentrum sind auch grenznah. je nachdem wo man wohnt

Dann gibt es da noch den Sonderfall - wenn jemand einen Subaru
Imprezza (oder wie dieses Kampfgerät auch immer heissen mag)
probefahren will, dann geht das nur in Verbindung mit einem
Fahrsicherheitstraining (die haben zuvor zuviele Wagen bei
Probefahrten verloren) - da gehts dann richtig ralleymässig
zur Sache (bis zum Anschlag - Genickanschlag bei sehr forschen
Kurvendrifts). Einfach nur geil.

hab letztes jahr den (damals) neuen impreza 2.5 WRX STI probegefahren bei http://www.motornews.at/cms/front_content.php?idcata…
war ja prinzipiell ganz nett, allerdings hatte das teil 235er schlappen drauf und das war am schnee gar nicht gut. mit dem 2.0 bist du kreise um den großen gefahren, der hatte nämlich schmale winterreifen, wie es sich gehört :o)

der WRX war übrigens nach drei stunden kaputt - getriebeschaden

gruß

tiger

Hallo Giftzwergin,

ich hab letztes Jahr ein solches Training beim ADAC in Augsburg absolviert. Wir waren ca. 10 Leute von 22-60 und von Nissan Micra bis Audi A4 oder 5er BMW. Vielleicht vorab noch - ich halt mich für eine sichere Autofahrerin (23 Jahre unfallfrei) und hatte nicht unbedingt den Eindruck, ich hätte größere Defizite beim Fahren (hab ich auchnicht *g*). Hab das Training bei einem Preisausschreiben gewonnen und war froh, daß sich so endlich die Gelegenheit ergab das mal zu machen. Ich hatte schon öfter mal drüber nachgedacht, aber die Aktion halt immer wieder verschoben.

Es ging morgens mit einer kurzen Vorstellungsrunde im Seminarraum los. Es wurde abgefragt, welche Erwartungen die Teilnehmer haben oder welche speziellen Schwachpunkte der einzelne vielleicht hat. Einparken oder so zählt da natürlich nicht.

Dann ging es weiter mit ein wenig Theorie, z.B. zu Bremswegen oder Gefahrsituationen. Dauer vielleicht 15-20 Minuten. Dann bekam jeder ein Funkgerät (nur Empfang) und es ging mit dem Auto raus auf die Übungsstrecke. Erst ein paar Warmfahrübungen, dann Brems- und/oder Ausweichtraining in verschiedenen Varianten. Das ging von Bremsen auf nasser Fahrbahn auf gerader Strecke bis hin zum Schleudern im Gefälle bei unterschiedlichen Bodenbelägen. Es wurde ausgiebig Einsatz von ABS, ESP usw. diskutiert und geübt.

Der Trainer fuhr meist einmal voraus, übermittelte per Funk seine Erklärungen was zu machen war. Dann kamen die anderen je nach Übung einzeln hinterher. Die Korrekturen bzw. Kommentare an den jeweiligen Fahrer wurden jeweils per Funk mitgeteilt oder auch mal direkt persönlich bei einem kurzen Stop an der Strecke.

Ab und an kamen auch alle draußen zusammen und es wurde vor Ort nochmal ein wenig Theorie besprochen. Meist aber nur sehr kurz. Oft war auch nur die Hälfte der Truppe auf der Strecke, die anderen Teilnehmer hielten sich z.B. in den Streckentürmen beim Trainer auf, der den anderen Fahrern die Korrekturen per Funk übermittelte.

Wenn ich ich recht erinnere, dann gab es vormittags und nachmittags jeweils eine kurze Kaffeepause und natürlich die Mittagspause. Nach den Pausen jeweils wieder kurz Theorie und dann halt jeweils 1-2 Stunden Übungen draußen und schließlich eine Abschlußbesprechung.

Mir hat der Kurs sehr viel Spaß gemacht und allen anderen Teilnehmern auch. Der Übungsplatz in Augsburg ist übrigens wirklich klasse. Ich werde einen solchen Kurs sicher mal wieder machen. Wenn dein Vater nicht gerade zu denen gehört, die meinen, sie könnten schon alles und könnten nix mehr dazulernen, dann wird er mit dem Kurs sicher auch seinen Spaß haben.

Viele Grüße
Eva

Hallo elmore

Ich bin auch mittlerweile fünfzig, habe viele Jahre im
Aussendienst gefahren, Praxis auch auf Transportern, LKW `s,
Wohnmobil, Anhängerbetrieb, Motorrad…

… und wie oft hattest du Praxis in Gefahrensituationen???

Wenn ich ein Fahrtraining geschenkt bekäme würde ich es
weiterverschenken :smile:

Ich würde diese Einstellung wohlwollend als Selbstüberschätzung einstufen.

Gruß elmore

Gruß hatchbeck
PS: meine „Bemerkungen“ sind kein Angriff gegen deine Person

Hallo Zwergin,

also wie fast alle hier geschrieben haben - so ein Training macht unbedingt Sinn ! ! !
Ich hatte bisher das Vergnügen an drei solcher Trainings teilnehmen zu dürfen. Dies waren der ADAC-Test (Teil 1), der ADAC-Test (Teil 2) und ein Fahrertraining von Mercedes-Benz für Transporter u.ä.

Durch diese Tests (und die damit verbundenen Wiederholungen des bereits erlernten) weiß ich jetzt, wie ich mich in dieser oder jener Situation zu verhalten habe. Ob man im Ernstfall dieses Wissen auch wirklich schnell genug und richtig umsetzen kann - dass musste ich leider/zum Glück noch nicht prüfen.

Falls also dein Vater Spaß am Autofahren hat und nicht denkt, dass er nach x Jahren und Millionen Kilometern unfallfreien Fahrens sowas nicht nötig hat, dann schick ihn hin ! ! !
Kleiner Tippp: Es wird sogar von manchen Versicherungen belohnt.

Gruß
hatchbeck

Hallo Hatchback,

ist egal wie man das nennt.(Altersstarrsinn?? :smile: )Ich hätte kein /Bedarf/Interesse etc. an diesem Training und vielleicht denkt ihr Vater da ja ähnlich wie ich. Das sollte sie schon vorher checken um nicht etwas zu schenken, dass ihm keine Freude bereitet.

Natürlich kam ich auch schon in Gefahrensitutationen, bleibt bei so vielen Kilometern die ich abgespult habe nicht aus.
Wirklich brenzlig war es zweimal auf dem Motorrad, da ist man echt gefährder als mit PKW:
Ein mal hat mich eine Autofahrerin schlicht „nicht gesehen“ da rettete mich nur mein siebter Sinn. Für die Autofahrerin war es wahrscheinlich auch ein Schock fürs Leben. Ein aderes mal kam mir eine nicht gesicherte Europalette entgegen die meinem Gegenverkehr gerade vom Hänger viel. Puh!!! Darf ich gar nicht mehr dran denken. Trotzdem fahre ich immer noch gern Motorrad…

Gruß elmore
N.S. Ich halte Fahrsicherheitstrainings für eine sehr gute Sache

Moin!

und wie läuft das dann ab? Ist dann wie in der schule? Einer
steht vorne und erklärt? Kann mir darunter nicht so viel
vorstellen.

In etwa schon, allerdings wird man auch ab und zu „drangenommen“. Zunächst stellt sich jeder kurz vor und schildert seine Erwartungen. Eva hat das sehr schön beschrieben, genauso war es bei meinem Training in Salzgitter auch.

Langweilig ist das übrigens zu keiner Zeit gewesen, es wurden auch im Unterricht praktische Übungen und Demonstrationen eingebaut. Der Tag ging viel zu schnell vorbei.

Die Praxis: Da immer nur ein Wagen auf dem Parcours ist, gibt es für die anderen natürlich Wartezeiten. Die habe ich genutzt, um den Kommentaren des Instruktors im Funkgerät zu lauschen und den anderen bei ihren Übungen zuzusehen. Je kleiner die Gruppe ist, desto kürzer sind die Wartezeiten, nach Möglichkeit bitte vorher informieren, wieviele Teilnehmer pro Kurs vorgesehen sind. Bei 20 Teilnehmern zieht sich das schon ganz schön, Gruppenstärken sollten nicht über 15 liegen.

Munter bleiben… TRICHTEX

Danke für deine ausführliche Beschreibung.
Ich denke schon, dass es etwas für meinen Paps ist, wenn ich das hier so lese :smile:

Hallo,
danke für deine Antwort. Denke das es was für meinen Paps ist.

Bei 20 Teilnehmern zieht sich das
schon ganz schön, Gruppenstärken sollten nicht über 15 liegen.

Darauf werde ich achten :smile: