Hallo tilli,
Kannst du nicht mal versuchen über deinen eigenen Schatten zu
springen? Allen Prinzipien zum Trotz? Allen Provokationen und
Vorurteilen zum Trotz?
wie soll ich denn konkret über meinen schatten springen?
eine andere wortwahl alleine wird das problem nicht lösen,
oder habe ich da was nicht verstanden?
Ich vermisse in diesem und dem nachfolgenden Thread deinerseits jeglichen Ansatz, deine jetzige Position wieder einmal in Frage zu stellen (mit einer ansatzweisen Ausnahme hier in irgendeinem Beitrag irgendwo in deinen vielen Postings hier von dir).
Ich kann nicht unterscheiden zwischen dessen Kind wirklich ADS/ADHS hat [Cavalcatore] und Die mit dem eingebildeten ADHS [Pendragon]. Das kann wohl niemand. *
Ich kann aus deinen Beschreibungen zu deinem ADSling nicht erkennen, dass er „krank“, „verhaltensgestört“, „verhaltensauffälig“, „anders“ ist. Er hat seine Verhaltensmuster, die ihn weder für besonders schutzwürdig, noch für besonders aufmerksamswert, noch für andere besonders zu beachten … qualifizieren. Du machst es, …, aus vielerlei Gründen. Es sind deine Gründe.
Das sind welche?
Diagnose? AD(H)S?
Sofern ja, meine Beweggründe, weshalb ich hier sehr skeptisch und vorsichtig bin: Die Diagnose ist eine „wissenschaftlich anerkannte“ Klassifizierung nach ICD und DSM.
* Ich frage nach zu den Kriterien ICD (http://de.wikipedia.org/wiki/Aufmerksamkeitsdefizit-…):
A. In Bezug auf Alter und Entwicklungsstand nachweisbare Abnormität von Aufmerksamkeit und Aktivität zu Hause.
Kurz …, mangelnd …, überhäufig…, stark, …ungewöhnlich…, ständig …, bemerkenswert …, bemerkenswert …, Schwierigkeiten …
B. In Bezug auf Alter und Entwicklungsstand nachweisbare Abnormität von …
"Außergewöhnlich …, Außergewöhnlich …, Überhäufig …, Extrem …, Beständige und exzessive …, Bemerkenswert …, extrem …, fehlende …
Daneben darf es sich nicht um eine tiefgreifende Entwicklungsstörung (F84), Manie (F30), Depression (F32) oder Angststörung (F41) handeln, die Symptomatik sollte vor dem 6. Lebensjahr beginnen und mindestens 6 Monate andauern und der IQ muss einen Wert von 50 überschreiten.
Mmmhhh, irgendeinen „konkreten“ einleitenden Begriff gelesen? Was versteckt sich hinter diesen Begriffen? Wer könnte diese Kriterien auch nur annähernd objektiv beurteilen? Außer der Krankenkasse (sorry, sowas kann ich mir bei diesen Diskussionen allgemein nicht verkneifen) und … (verkneife ich mir jetzt aber doch)?
DSM-IV
Für eine Diagnose nach den Kriterien des DSM IV, müssen in den Bereichen der Unaufmerksamkeit oder der Hyperaktivität und Impulsivität, jeweils sechs (oder mehr) Symptome in einem mit dem Entwicklungsstand des Kindes nicht zu vereinbarenden und unangemessen Ausmaß vorhanden gewesen sein.
den Rest kann jeder nachlesen.
jeweils sechs (oder mehr) Symptome ist ein wissenschaftlich exakt abgegrenzendes Kriterium
Nein, es ist nicht deine Wortwahl.
Es ist meine vermutete Erkenntnis, dass du dich nicht in eine andere Richtung bewegen magst, nicht offen bist für (d)einen „Rückschritt“, (d)ein erneutes Hinterfragen.
Für mich gäbe es keinen Grund nicht permanent zu hinterfragen. Angesichts der Folgen für (d)einen ADSling.
Und es geht mir nicht um Schuldzuweisungen in die eine oder andere Richtung. Mich würde aber ernsthaft bei dir und anderen interessieren, wie ihr zu eurer Sicherheit mit allen Konsequenzen daraus kommt. Bei so einem Thema, bei so vielen Unsicherheiten.
Gruß
Der Franke