ADS-Kind und Nintendo

Hallo Leute,

wir haben seit neuestem ein zweites Nintendo im Haus, das ich mir mit meinen beiden Söhnen teile.

De facto spielt eigentlich nur mein ältester Sohn damit. Er ist eigentlich kaum advon wegzukriegen und würde wohl ohne Kontrolle stunden- und tagelang drüberhängen.

Limit ist 30 min (Küchenwecker). Alle anderen Kinder hier halten sich dran. AUch beim Computerspielen. Klingeln: ausmachen.

Er nicht. Oder nur mit Geschrei.

Nun die Frage an Eltern von ADS-Kindern:

Würdet ihr eurem ADS-Kind mal erlauben, unbegrenzt zu spielen?

Ich bin am schwanken, ob ich mal absichtlich nicht kontrollieren sollte, bis der Sättigungspunkt erreicht ist.

Die ewige Begrenzung gefällt mir eigentlich auch nicht, weil ich denke, die Kids müssen eh damit umgehen lernen, dass so vieles in ihrem Leben unendlich ist (im Gegensatz zu unseren guten alten Büchern) und sie selber abkneifen lernen müssen.

Den anderen Kindern gelint das auch locker. Ihm nicht.

Danke,
Tilli

(Diese Frage richtet sich speziell an Leute, die das Problem mit ADS-Leuten kennen. Wir wissen, dass ADS umstritten ist. Aber das wollen wir hier mal außen vor lassen. Bitte.)

Hallo Tilli,

Ich bin keine Mutter mit einem ADS - Kind und möchte dir trotzdem antworten.

Maaaaal erlauben kann ganz schnell zum Dauerzustand werden. Es ist schwer, ich weiß. Aber die Kleinen brauchen Regeln … ob ADS oder nicht.
Gibt immer Ausnahmefälle, in denen man mal ein Auge zudrückt. Aber generell würde ich das dem Kind auch so sagen … dass es eben eine Ausnahme ist.
Aber wenn du schreibst, dass es gerade ihm nicht gelingt, zum Weckerklingeln abzukneifen … dann ist es umso wichtiger, dass er lernt, dass er Regeln zu akzeptieren hat.

Ich bin als Mutter auch oft so ein Gemütsschaf gewesen. Heute könnte ich mich dafür ohrfeigen, nicht strenger gewesen zu sein.

Liebe Grüße Herzblume

leider haben wir dieses problem auch nicht.
meine kinder haben wir eine spielkonsole von vtech geholt,
ihnen ist das raus viel wichtiger.
ich würde das nintendo als strafe vieleicht für ein tag weg machen.
ich weiss hart bleiben ist schwer muss manchmal aber sein.

fg sally

Hi!

wir haben seit neuestem ein zweites Nintendo im Haus, das ich
mir mit meinen beiden Söhnen teile.

Ich muß den meines Sohnes nur mit ihm teilen :wink:

Limit ist 30 min (Küchenwecker).

Bei uns auch (allerdings mit dem Handy als Wecker)

Oder nur mit Geschrei.

Und das passiert auch meistens - obwohl er defintiv KEIN ADS-Kind ist.

Würdet ihr eurem ADS-Kind mal erlauben, unbegrenzt zu spielen?

Es gibt Momente (z.B. Wochenendeinkauf, längere Autofahrten, usw.) wo es schon mal länger als 30 Minuten werden - und genau da schaltet er dann meist von selber aus.

(Diese Frage richtet sich speziell an Leute, die das Problem
mit ADS-Leuten kennen. Wir wissen, dass ADS umstritten ist.

Also richtet sich die Frage nicht an mich …

Unser Vorteil ist, dass er ein Einzelkind ist und somit der Vergleich der Spieldauer und vor allem der Spielhäufigkeit wegfällt; er spielt ca. 1-2x pro Woche, nach seinen Ausrastern gibt’s dann immer ein NDS-Verbot - und das ist bei ihm eigentlich kein Problem, eigentlich vergißt er den NDS sogar (aus einem 2-wöchigen Verbot wurden ca. 3 Monate, da er ihn komplett vergessen hat.

Allerdings: Der Bruder meiner Frau war (ärztlich bestätigt) hyperaktiv, wurden ihm am Gameboy oder auf der Playstation Grenzen gesetzt und eingehalten, gab es Chaos; durfte er bewußt unbegrenzt spielen, drehte er die Konsole oft noch vor den Grenzzeiten ab.

Grüße,
Tomh

Da ich selber sehr gerne am PC oder auf Konsolen spiele, kann ich mich selber reinversetzen - meine eigenen Grenzen (max. 1h/Tag am Abend) kann ich oft nicht einhalten (ich WILL ganz einfach ins nächste Level von Super Mario Paper kommen!!)

Hallo Leute,

sosoo…die Mutti spielt… :smile:

Ernsthaft…

Unter der Woche bleiben wir hart…dreissig Minuten sind dreissig Minuten in denen er sich gerne auf etwas konzentriert, was ihm Spaß macht. Das reicht dann aber auch wieder. Einfach, weil er in diesen dreissig Minuten unter einer fürchterlichen Körperanspannung steht. (Das „Geschrei“ kann auch Ausdruck dieser Anspannung sein, nicht nur als Zeichen der Nörgellei weil jetzt Schluß sein soll)…

Am Wochenende, wenn wirklich alles erledigt ist… darf er auch mal länger. Aber immer nur eines…entweder daddeln am PC, oder daddeln an der PS oder aber der Nintendo…nie irgendwie alles an einem Tag… (können und wollen würde er schon tun wollen und können…)…

Im Übrigen mussten wir diese „vermeintliche Stränge“ auch erst wieder lernen, es gab Zeiten, da wurde das Zeitlimit extrem überschritten, weil er sich das Dingen heimlich wieder holte…oder aber der PC wurde doch wieder angemacht…oder oder oder… Ich denke aber, das ist nicht unbedingt ADS, das ist Kind und ich will jetzt…

Vor allem, solltest du auch daneben stehen, wenn der Wecker zum Schluß klingelt. Als doppelt sichtbare Grenze für sein Spiel. Nur von weitem rufen…: Gezz is aba Schluß… wirkt nicht. Daneben stellen und den Gameboy auch wegnehmen…

und nicht selber spielen…sonst musst dir noch anhören: Du darfs aba wa?

Danke,
Tilli

bitte
das K

Hi!

Also richtet sich die Frage nicht an mich …

naja… doch auch. vielleicht gibt es ja auch andere kinder, die ähnlich reagieren. meine anderen tuns halt nicht.

Allerdings: Der Bruder meiner Frau war (ärztlich bestätigt)
hyperaktiv, wurden ihm am Gameboy oder auf der
Playstation Grenzen gesetzt und eingehalten, gab es Chaos;
durfte er bewußt unbegrenzt spielen, drehte er die
Konsole oft noch vor den Grenzzeiten ab.

ja, dahin ging auch mein gedanke.

ich würde ihn gerne mal belohnen. das ist nicht einfach, weil er einerseits dazu neigt, sich z.b. längere spielzeiten zu „erschleichen“ und andererseits lob als solches schlecht registrieren kann. da hat er irgendwie einen anderen filter.
gute noten, geldzustupf, kleine geschenke… das bringt ihn eher aus der fassung als dass es freude macht.

belohnen könnten wir ihn (unter anderem) mit extramedienzeiten. aber die holt er sich halt schon mal selbst.

das ding ist ja neu. vielleicht nutzt es sich ab. und nach drei stunden würde er das flilmmern kriegen. aber wenn nicht?

diese spiele sind ja ein faß ohne boden…

im moment ist es eingesammelt, weil ich nie weiß, was er oben tut. und nicht genau weiß, ob es stimmt, wenn er sagt, er habe gelesen. manchmal ja, manchmal nein…

danke

tilli

Da ich selber sehr gerne am PC oder auf Konsolen spiele, kann
ich mich selber reinversetzen - meine eigenen Grenzen (max.
1h/Tag am Abend) kann ich oft nicht einhalten (ich WILL ganz
einfach ins nächste Level von Super Mario Paper kommen!!)

das ist wahr… ich sitze ja auch viel vor der kiste hier. teils beruflich, teils eben auch im forum.

allerdings weiß ich aus erfahrung, dass bei mir diese phasen recht bald vorübergehen. drum leiste ich mir das (+/- heimlich).

diese blöden konsolen begreife ich allerdings nicht. und spiele spiele ich auch nicht gern. bin dann froh, weg zu sein vom bildschirm. fernsehen mag ich auch nicht.

ob das als vorbild reicht?

tilli

Hallo Tilli,

das ist wahr… ich sitze ja auch viel vor der kiste hier.
teils beruflich, teils eben auch im forum.

drum leiste ich mir das (+/- heimlich).

Vergiss es - heimlich ist nicht. Deine Kinder kriegen ganz genau mit, wie lange Du vor dem Rechner hängst, und ob Du tatsächlich gerade arbeitest oder nur sinnentleert im Forum herumklickst (und ja, auch ohne ADS-Kind spreche ich da aus Erfahrung *gg*)

ob das als vorbild reicht?

Nein.

Also: Selbst konsequent die Kiste ausmachen.

Dann lesen wir hier auch wieder viel lieber Deine Beiträge … ;o) (SCNR)

Beste Grüße

=^…^=

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Hallo Leute,

sosoo…die Mutti spielt… :smile:

nojoooooh

Ernsthaft…

(Das „Geschrei“
kann auch Ausdruck dieser Anspannung sein, nicht nur als
Zeichen der Nörgellei weil jetzt Schluß sein soll)…

kann. aber er ist in der lage, sich seine falle komplett alleine zu konstruieren.

kommt (unpassend, weiß er… ), lungert… ich frage: na? er: kann ich… computerspielen? ich: hast du alles erledigt?
dann sagen 3 von 4 kindern „ja“ oder „mach ich“. er führt den anschließenden zusammenbruch und das gestampfe und zeitvertrödeln bis es wirklich nicht mehr gehr usf. von ganz alleine durch. ich brauch nur zugucken.
wenn er im online-modus ist, können wir drüber lachen. ist er „off“, ist es ein faszinierendes schauspiel.

Am Wochenende, wenn wirklich alles erledigt ist… darf er
auch mal länger. Aber immer nur eines…entweder daddeln am
PC, oder daddeln an der PS oder aber der Nintendo…nie
irgendwie alles an einem Tag… (können und wollen würde er
schon tun wollen und können…)…

ja, das haben wir auch etwa so. erst alle pflichten und raus, oder zeit zum rausgehen festlegen und dann 30 minuten eine sache. abends ggf. noch mal was glotzen.

Ich denke aber, das ist nicht unbedingt ADS, das
ist Kind und ich will jetzt…

nee, das sicher nicht. ich dachte mehr: kann ich bei ihm durch extralanges spielenlassen diesen frust und das katergefühl erzeugen, dass langes spielen bei den anderen hinterläßt? die haben das eigentlich alle schon geschnallt. lange spielen = unangenehm.

Vor allem, solltest du auch daneben stehen, wenn der Wecker
zum Schluß klingelt. Als doppelt sichtbare Grenze für sein
Spiel. Nur von weitem rufen…: Gezz is aba Schluß… wirkt
nicht. Daneben stellen und den Gameboy auch wegnehmen…

*schrei* (und belohnen, wenn mal nicht geschrien wird… ;-/ )

und nicht selber spielen…sonst musst dir noch anhören: Du
darfs aba wa?

kann ich ja nich. gottseidank. wissen sie auch. sie versuchen, es mir beizubringen. aber *gähn*.

Danke,
Tilli

bitte
das K

dankedanke

tilli

Hallo Tilli,

Vergiss es - heimlich ist nicht.

stimmt–

ob das als vorbild reicht?

Nein.

Also: Selbst konsequent die Kiste ausmachen.

Dann lesen wir hier auch wieder viel lieber Deine Beiträge …
;o) (SCNR)

aber: könnt dann auch nicht mehr so viel drauf antworten… (ich auch nich)

Beste Grüße

zurüch

tilli

erstmal ist es schon interessant zu wissen, wie alt der Knabe ist, wenn von jüngeren Geschwistern die Rede ist, die auch daran spielen wird er wohl älter als 6 sein.

Dann empfinde, ich persönlich, die Grenze von 30 Minuten als unsinnig. Das ist so, als wenn man sagt: ich schaue nur die erste Halbzeit eines Fussballspiels oder den Actionthriller nur bis zur zweiten Werbepause.
Es gibt meines Erachtens Tätigkeiten, die zeitintensiv sind, man muss sich erst einfummeln, um dann in die hochproduktive Phase zu kommen und um zum Schluss langsam zu entspannen. Ein weiteres Beispiel wäre ein Puzzle mit 500 Teilen. Da ist es auch unsinnig nach 30 Minuten aufzuhören.

Ich persönlich finde es sinnvoller länger spielen zu lassen, dafür aber nicht täglich.

Nicolle

kommt (unpassend, weiß er… ), lungert… ich frage: na? er:
dann ich… computerspielen? ich: hast du alles erledigt?
dann sagen 3 von 4 kindern „ja“ oder „mach ich“. er führt den
anschließenden zusammenbruch und das gestampfe und
zeitvertrödeln bis es wirklich nicht mehr gehr usf. von ganz
alleine durch. ich brauch nur zugucken.
wenn er im online-modus ist, können wir drüber lachen. ist er
„off“, ist es ein faszinierendes schauspiel.

du redest nicht gerade von meinem sohn?.. *bg* das hätte ein fallbeispiel aus unserem tagesablauf sein können…:smile:

nee, das sicher nicht. ich dachte mehr: kann ich bei ihm durch
extralanges spielenlassen diesen frust und das katergefühl
erzeugen, dass langes spielen bei den anderen hinterläßt? die
haben das eigentlich alle schon geschnallt. lange spielen =
unangenehm.

Das ist der gravierende Unterschied ADS-Kind und „normales“ Kind. ADS Kinder empfinden das nicht als unangenehm…weder das „draufstarren“ noch die verkrampfte Körperhaltung. ADS Kinder haben das „Gefühl“ endlich mal was im Griff zu haben und deshalb könnten (wenn wir sie denn ließen) sie stundenlang an diesen Dingern hängen. Ich habe mich mal mit unserer Kinderpsychologin darüber unterhalten und die stupste mich quasi auf diese Erkenntnis. Die Kinder können endlich mal loslassen und ihre eigene „geistige“ Verspannung laufen lassen. Ich fand das ziemlich interessant und wenn ich meinen Sohn beobachte, wenn er spielt… dann kann ich den „Gedankengang“ schon nachvollziehen.

Vor allem, solltest du auch daneben stehen, wenn der Wecker
zum Schluß klingelt. Als doppelt sichtbare Grenze für sein
Spiel. Nur von weitem rufen…: Gezz is aba Schluß… wirkt
nicht. Daneben stellen und den Gameboy auch wegnehmen…
*schrei* (und belohnen, wenn mal nicht geschrien wird… ;-/ )

Jup… Positive Ereignisse schaffen…

und nicht selber spielen…sonst musst dir noch anhören: Du
darfs aba wa?
kann ich ja nich. gottseidank. wissen sie auch. sie versuchen,
es mir beizubringen. aber *gähn*.

Ich muss zugeben, dass es mir dieses Gedächtnistraining angetan hat… leider haben wir das hier nicht…, aber wenn…harharhar…

Danke,
Tilli

bitte
das K

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widerstand
hallo katze,

;o) (SCNR)

dieses häufige „could not resist“ von allerleileuten hier gibt mir übrigens oft zu denken.

-nicht widerstehen, doch mal was zu schreiben
-nicht widerstehen, was zu schreiben, was eigentlich beußterweise besser unterblieben wäre…

wollen wir nicht grade diesen widerstand unseren kindern beibringen?

in diesem falle wars eine kleine neckerei, weiß ich.

aber so ganz allgemein… kann hier wohl keiner so recht widerstehen.

ist halt schwer…

tilli

stern für den kern!

du hast es auf den punkt gebracht.

tollo!

tilli

erstmal ist es schon interessant zu wissen, wie alt der Knabe
ist, wenn von jüngeren Geschwistern die Rede ist, die auch
daran spielen wird er wohl älter als 6 sein.

er ist 11. der mittlere 9, die mädels 10 und 12 (nicht alle selbstgemacht). der kleine fast 4, der fängt nun mit den gespenstern an. dieses nette französische.

Dann empfinde, ich persönlich, die Grenze von 30 Minuten als
unsinnig. Das ist so, als wenn man sagt: ich schaue nur die
erste Halbzeit eines Fussballspiels oder den Actionthriller
nur bis zur zweiten Werbepause.

jajahhha!
DAS hat er auch geschnallt (IQ 135)… wenn der compi hochfährt und alles eingestellt wird, zieht er das von der zeit ab.
wenn das keyboard hochfährt und alles eingestellt wird, läuft die zeit bereits.

schlaue sau…

aber noch sind wir schlauer.

Ich persönlich finde es sinnvoller länger spielen zu lassen,
dafür aber nicht täglich.

aha… auch eine idee…

tilli

Ich persönlich finde es sinnvoller länger spielen zu lassen,
dafür aber nicht täglich.

aha… auch eine idee…

Ups…halte ich für ganz gefährlich…Das kann man vielleicht bei einem Nicht ADS Kind machen…, aber ich mag mir gar nicht ausdenken, wie ein ADS Kind dann reagieren wird…wenn er wirklich aufhören soll zu spielen… Nö…stell ich mir lieber nicht vor.

Du bist gerade dabei mit deinem Sohn einige ganz wichtige Faktoren zu trainieren. Einhaltung von Regeln, Grenzen setzen, Selbstkontrolle…
Wenn du das „System“ jetzt änderst…, suggerierst du ihm, dass er das auch machen darf… Ich persönlich halte das nicht für gut, ihn jetzt aus dem alten Schema raus zu nehmen…

Zumal: Auch wenn es für ADS Kinder eine andere Wirkung hat, toll sind die Dinger noch lange nicht und länger spielen, verstärkt eher die negativ Wirkung der Anspannung, die du eigentlich mit der Belohnung das er spielen darf, wieder zunichte machst.

das K

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Hi,

Das ist der gravierende Unterschied ADS-Kind und „normales“
Kind. ADS Kinder empfinden das nicht als unangenehm…weder
das „draufstarren“ noch die verkrampfte Körperhaltung. ADS
Kinder haben das „Gefühl“ endlich mal was im Griff zu haben
und deshalb könnten (wenn wir sie denn ließen) sie stundenlang
an diesen Dingern hängen.

das ist doch nicht der Unterschied zwischen einem ADS-Kind und einem „normalen“ Kind, oder? Dann hatte ich als Kind wohl auch ADS, wie alle meine Freunde auch.

Gruß,

Steffie

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Hallo,

Ich persönlich finde es sinnvoller länger spielen zu lassen,
dafür aber nicht täglich.

aha… auch eine idee…

Wir hatten vor ein paar Jahren mal das Problem, dass unser Großer ziemlich exsessiv PC spielte und TV schaute. Da habe ich viele kleine Zeitkärtchen angefertigt mit 15 und 30 min und ihm für die Woche eine bestimmte Zahl gegeben (ich weiß jetzt nicht mehr, wieviel es war, vielleicht 4-5 Stunden pro Woche). Die durfte er ganz nach Belieben auf die Woche aufteilen und musste sie mir abgeben, also wenn 30 min PC-Spiel gemacht wurde, musste er 30min-Zeitkarte abgeben - bis die Karten alle waren. Nächste Woche ging es wieder von vorne los. So konnte er 1 Tag auch mal 1 Stunde spielen, dann war aber am Wochenende kein Zeitkontingent mehr da…
Das hat jedenfalls gut geklappt, eigenverantwortliche Zeiteinteilung und trotzdem Beschränkung.

Beatrix

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das ist doch nicht der Unterschied zwischen einem ADS-Kind und
einem „normalen“ Kind, oder? Dann hatte ich als Kind wohl auch
ADS, wie alle meine Freunde auch.

Es ging um die Empfindungsweise eines ADS - Kindes… „Normale“ können sehr wohl unterscheiden, dass es sich hier nur um ein Spiel handelt… ein ADS - Kind ist der Meinung endlich etwas unter Kontrolle zu haben, wenn es schon sich nicht „im Griff“ hat.
Ziemlich vereinfacht ausgedrückt.

Gruß,

Steffie

gruß
das K