Ciao Iris,
a) die mündliche Vereinbarung ist nicht bindend. Lese jedoch deinen Mietvertrag und mach die im Vorfeld deutlich, was der eigentliche Mietvertrag regelt.
b) eine `gerechte´ Aufgabenverteilung zwischen den Nachbarsparteien ist nicht vorgeschrieben. Was und wie wird im Mietvertrag geregelt. Vatragswidrig wäre es nur, wenn es gegen die guten Sitten verstößt.
c) Suche einen Ausgleich, eine mögliche Lösung für die ausstehenden Aufgaben. Wenn sie anfallen müssen sie erledigt werden. Wie kann dass geleistet werden. Verständlicher Weise will niemand nach Jahren Aufgaben zu seinem Nachteil freiwillig annehmen.
Wie immer empfehele ich einen diplomatischen Weg. Was kannst du bieten und was kann/sollte euer Vermeiter ertragen können. Bedenke welche möglichen Forderungen dein Vermiter an dich stellen könnte, wenn du dich bei der Hausordnung ausschliesslich auf Rechtsgrundsätze berufst. Ausserdem nutzt die Zerrüttung des Nachbaraschaftsverhältnisses keinem von Euch.
schlussendllich sollte ihr jedoch eine schriftliche Reglelung anstreben, damit ihr nicht immer wieder an den gleichen Punkt kommt. Nehmt doch eine Vorlage aus der Schreibewarenabteilung, vom Mieterbund oder Haus-und-Grund als Vorlag/Leitbild und passt sie euren Bedürfnissen an.
Viel Erfolg!
cumar
lg, martin