aaaalso:
hallo paul,
zum einen hast du natürlich recht, ein auto (jedes fahrzeug), dass einen erhöhten widerstand erfährt, wird bei konstanter leistung verzögert.
deine erklärung warum das so ist, greift allerding ein wenig in die falschen grabbelkisten…
dich so pauschal abzuwatschen, wie thomas es getan hat, und dass, ohne selbst eine fundierte antwort und argumente beizubringen, finde ich allerdings auch ein wenig …nunja, sparsam.
das auto hat bei konstanter geschwindigkeit nicht nur mit luftwiderstand zu tun, sondern auch mit etlichen anderen faktoren, z.b. reibung der reifen, der lager, straßenunebenheiten, usw. fies ist, dass diese widerstände nicht alle in demselben maß geschwindigkeitsabhängig sind. erst oberhalb etwa 80 km/h wird der luftwiderstand der wesentliche bremser.
Wenn man mit 50 faehrt und der Wind einem mit 50 entgegen
blaesst, dann hat das Auto den gleichen Luftwiderstand, als
wenn es ohne Wind mit 100 fuehre.
das ist richtig. der wunderbare nebeneffekt davon ist, dass es möglich ist, die aerodynamik von autos im windkanal zu testen. der wagen steht, der wind bläst. sehr bequem für die ingenieure.
Faehrt man mit 80 und es kommt ein Wind mit der
Geschwindigkeit von 20 auf, dann wird das Auto auf 60
abbremsen; an diesem Punkt ist der Luftwiderstand genauso
gross wie vorher.
nee, so ist das nicht. der luftwiderstand steigt nicht linear mit der geschwindigkeit, sondern quadratisch, andere widerstände steigen mit anderen exponenten.
m.a.w.: bei 60 sind auch rollwiderstand etc. geringer, der motor hat bei gleicher leistung also mehr leistungsanteile übrig für das überwinden des luftwiderstandes, der wagen fährt also z.b. 70 statt 60 km/h, auch wenns ihm dann mit 90 entgegen bläst.
da hast du auch eine erklärung, warum du z.b. selbst bei üblem orkan immer noch gegen den wind fahren kannst, selbst wenn der stärker bläst, als die höchstgeschwindigkeit deines autos ist.
gruß
jyjkov