Agression

Grenzüberschreitungen

Hallo mipiace,

ich würde es begrüßen, wenn du ein bisschen auf dem Teppich
bleiben könntest. Dass Autoaggression zu den möglichen (!)
Begleiterscheinungen von Borderline gehört,

Hallo,

und ich würde es begrüßen, wenn man

a) beim Thema des Thread bleibt
b) sich auch mal eine Fehlinformation eingesteht
c) andere Menschen nicht aburteilt, nur weil sie aggressiv sind, gleich BPS haben - das artet hier ja schon in ein „Schimpfwort“ aus
d) wenn man meine Persönlichkeit außen vor lassen würde, denn kein Mensch hier kennt mich und hat das Recht, mich irgendwo in eine „Krankheits-Schublade“ zu packen - das ist eines Fachmannes einfach nicht würdig! Denn auch du weißt sehr gut, wieviele Kriterien dazu vonnöten sein müssen. Und kein Fachmann käme auf die Idee, an BPS zu denken (ich bin genug informiert, ja!), nur weil ein Mensch aggressiv ist.
e) lasse ich es genausowenig zu, dass man mich angreift und aburteilt über Dinge, die einfach nicht der Wahrheit entsprechen
f) gestehe ich mir das Recht zu, wie jeder es hat, dass er entsprechend reagiert, wenn man ihn angreift und vor allem mit Unwahrheiten beschuldigt
g) je vehementer dieses wiederum praktiziert wird, umso vehementer werde ich mich dagegen zur Wehr setzen

Also würde ich es sehr begrüßen, wenn sich hier nicht jeder auf mich einschießt, denn es ging hier um eine fachliche Frage von Doris. Und wenn ich meine Infos hierzu kundtue, dann ist das kein Anlass für andere, sich darauf einzuschießen und denjenigen mit Unwahrheiten zu bombardieren, nur weil man sich dagegen zur Wehr setzt.

Das ist eine Grenzüberschreitung, die ich nicht dulden werde und nicht dulden muss.
Also plädiere ich für eine fachliche (!) Diskussion zu Doris’ Frage, auch wenn ich nunmal eine andere Ansicht als andere habe, die auf meinen Erlebnissen mit Borderlinern beruht, habe, und andere sich aber nicht anmaßen sollten, mich anzugreifen und als BPS-krank abzustempeln. Dazu hat irgendeine virtuelle Gestalt in den Weiten des Web genausowenig das Recht, wie ein Arzt, der mich nur einmal gesehen hat z.B.

Das sind Grenzüberschreitungen und du als Fachmann weißt deren Tragweite mit Sicherheit einzuschätzen als so manch anderer hier.

mipiace

Frage bestand ja aus zwei Teilen …

hallo liebe leute !
meine frage wäre :

> wie kann man aggression behandeln ?

steht aggression in zusammenhang mit dem borderline-syndrom ?
bin sehr gespannt auf eure antworten!
vielen dank - doris

und der erste Teil würde mich auch interessieren (das mit Borderline hab’ ich ja mittlerweile kapiert).

Morrighan

Wohl war…

Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens, wie es so
schön heißt …

Welch schöner Blick in den Spiegel dich wohl dazu gebracht hat dies so richtig festzustellen?

Völlig ab vom Thema betrachtet gleicht deine Argumentation nur dieser:
„Früher war ich Opfer, drum darf ich heute Täter sein!“

Ach wirklich? Darfst du das deswegen?

Du tust mir echt leid…

Gruß Ivo

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Hallo mipiace,

was ich an deinen Postings gerügt habe, war nicht der Anteil der Selbstverteidigung, sondern die Art, wie du dich ausdrückst. Und mit der Schimpferei angefangen haben nicht die anderen, sondern du. Man kann sich über Symptome und Diagnosen auch sachlich unterhalten, und wenn man keine Lust auf Thema hat, weil man es nicht mehr hören kann oder weil es tatsächlich sehr oft (vielleicht für einige zu oft) besprochen wurde, dann hält man sich eben aus der Diskussion heraus, aber man greift nicht den Fragesteller an. Viele der Äußerungen, die du als Angriffe gegen dich wertest, hast du selbst verursacht. Daher steht es dir nicht zu - jedenfalls nicht als erstes - von den anderen faires Verhalten zu fordern, das du vorher selbst nicht an den Tag gelegt hast. Beruhige dich einfach, schreib deine Argumente höflich hin, und falls du meinst, dass du das nicht kannst, dann sag einfach nichts dazu. Jedenfalls kann ich die von mir gerügte Art als Moderator nicht dulden. Das versteht du sicher.

Herzliche Grüße

Thomas Miller (Moderator)

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… so schallt es hinaus.

Hallo!

Genau so ist es. Ließ doch mal dein erstes Posting noch mal und du wirst sehen, dass wir gar nicht so weit voneinander entfernt sind.

Du definierst UNWISSEN eines Fragestellers durch deine persönliche Situation als UNVERSCHÄMTHEIT?

Mit deiner angeblich überaus angemessenen Raktion verschreckst du vielleicht andere user und gleichtzeit beschwerst du dich, dass man dich nicht versteht?!

Mir macht das nichts aus - wir können uns gerne zoffen so lange du Lst hast.
Ich hab schon andere dich kommen und gehen (oder aus w-w-w fliegen) sehen.

Da kannst du selbst falsche Thesen aufstellen wie dass ich mich auf meine Rechte berufen würde. Sorry, aber das machst doch du und nicht ich.
Deine verdrehte Wahrnehmung in diesem Punkt macht es allerdings nicht einfacher sich mit dir zu unterhalten.

Gruß Ivo

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verständnis
hallo doris,
wenn ich hier die beiträge so durchlese, graut mir vor meinen mitmenschen. wie du hier siehst, ist es leider in unserer gesellschaft so, dass psychische krankheiten gleich welcher genese, einen schlechten stand in der meinung der menschen haben. ich vermute dies einfach aus angst oder mangelndem wissen.
aus dem mangelnden wissen heraus kommen auch aussagen zustande, dass aggression mit borderline zu tun hätte.
dem ist zunächst mal nicht so.

zum einen hat hier ein mipiace glaube ich, sehr richtig gesagt, dass die psychiatrie hier acht von neun kriterien erfüllt sehen will und das ist auch gut so. borderline ist eine grenzwertige diagnose, die nur schwer gestellt werden kann zwischen psychose und neurose.
daher solltest du auch als laie nicht darauf hereinfallen und dich verleiten lassen, bei aggressivität deiner selbst oder bei anderen an borderline zu denken.

zum einen hat jeder mensch, wie hier schon richtig gesagt, auch aggressivität als normale gefühlsregung.
meine frau ist borderlinerin, ist als solche erst nach langwierigen prozessen als solche diagnostiziert worden und sie ist nicht aggressiv, weder gegen sich selbst noch gegen andere. sie erfüllt dafür andere der mindestens fünf genannten kriterien von acht. wohingegen mein cousin ein total aggressiver mensch ist, aber nicht etwa weil er borderline „krank“ ist, sondern weil er genetisch aus einer total jähzornigen, cholerischen familie stammt, großvater war ein choleriker, der vater und er auch. dafür erfüllt er trotz seiner massiven aggressvität kein einziges der anderen 8 kriterien, die die psychiatrie hernimmt, um borderline zu diagnostizieren.

man kann also anhand eines einzigen charaktermerkmales erstmal gar nichts ableiten, und es gibt borderliner, die sind nicht aggressiv und es gibt borderliner, die schneiden sich nicht. denn das schneiden ist auch ein in der gesellschaft gerne hergenommenes merkmal, um jemandem borderline anzudiagnostizieren.

borderline kannst du nur im gesamtbild diagnostizieren und auch nicht als laie, denn selbst ärzte tun sich damit sehr hart.

mipiace hat es meiner ansicht nach hier sehr treffend dargestellt, darum weiß ich auch nicht, warum hier einige auf ihm so herumhacken. er hat ganz gut getroffen, was auch ich in meiner praxis immer wieder erlebe, dass behinderte, kranke, gerade psychisch kranke oder anderweitige minderheiten, die nicht der norm entsprechen, gerne weggepackt werden in nischen ungeachtet dessen ob sie dort überhaupt diagnostisch hingehören oder nicht. aber es ist wohl des menschen angst vor unbekanntem, vermeintlich bedrohlichem, was u.U. sogar seine freiheit beschneidet, seinen willen, also wird es verleugnet und nicht anerkannt.

zu der frage, ob man aggressivität behandeln kann oder muss, muss erstmal gesagt werden, dass ich aggressionen nach außen als erstmal gesunde gefühlsregung auf belastendes, bedrängendes usw. sehe. autoaggression, also aggression gegen sich selbst und seinen körper, ist immer schädlich und muss behandelt werden, da es primär einen selbstzerstörerischen charakter hat. aggression nach außen ist als „ventil“ durchaus in ordnung, so lange dadurch niemand anderes in psyche und physis verletzt wird.

bedenke hierbei bitte dass viele menschen einen weniger stabilen charakter haben, ein weniger gut ausgeprägtes „nervenkostüm“, und so evtl. leichter aus der haut fahren. Oft eben auch wie bei meinem cousin familiengegebene choleriker oder jähzornige menschen. diese können, je nach gegebener einsicht, selbstbeherrschung lernen - hierbei helfen methoden wie die progr. muskelentspannung nach jacobsen oder autogenes training, aber ihr wesen an sich kannst du nicht verändern und sollte man auch nicht.

grüsse
alexander

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Hallo Morrighan,

ich denke Aggression behandeln ist schwer, man sollte Aggressionen besser nicht entstehen lassen.

Aggression entsteht aus, sich unverstanden fühlen.
Je unverstandener man sich fühlt, um so aggressiver wird man, das kann jetzt offen nach außen dringen, in Wutausbrüchen oder aggressiver Angriffe gegen den nicht Verstehenden, oder nach innen gegen sich selber, den Unverstandenen.

Um verstanden zu werden, braucht man Jemanden der einem zuhört und versucht, einem zu verstehen.
Von Kindheit an, erfahren aber sehr viele Menschen kein Verstehen, sondern ein belehren, dass man sich verstanden zu fühlen hat, oder gar wie man sich zu fühlen hat.

Es ist zum SCHREIEN!!

Einfach erklärt, nur mal das Grundgerüst :wink:
Kerbi

kannst du das nicht einfach löschen, thomas?
das thema „borderline“ zu behandeln bedeutet ja nicht notwendigerweise, daß jemand es hier nach herzenslust ausleben muß, um es uns plastisch zu demonstrieren.

non mi piace
ann

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arbeitstitel ‚projekt m.‘

Auch zu faul, weiter unten zu lesen, was über BPS
diskutiert wurde?

bist du dir darüber im klaren, daß du dich selbst zu einer
wunderbaren fallstudie entwickelt hast?

laß dich vom mod nicht abschrecken, der kann, wie alle anderen, nicht
differenziert denken.
mach bitte weiter, du hast meine volle unterstützung.

liebe grüße,
frank

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Hallo Doris
Zunächst einmal zur AGGRESSION: Das Wort kommt aus dem Lateinischen, ad gredi und aggredere hat etwas zu tun mit „an jemanden herangehen (können)“, was lebensnotwendig ist. Das ist jetzt nicht nur etymologisch, historisch oder theoretisch gemeint, sondern sehr praktisch.
In meiner Psychotherapie-Praxis habe ich sehr viel mehr mit Patienten zu tun, die ihre Aggression NICHT (aus)leben können als mit (zu) aggressiven.
Gruß, Branden

Zensur?
hallo.
warum forderst du andere zur zensur auf?
hat hier nicht jeder ein recht seine meinung kundzutun?
hier leben viele sehr viel aus - warum willst du zensieren, was andere deiner meinung nach ausleben dürfen und was nicht?
ich finde das theater, dass ihr um mipiace und seine meinung macht, affig.

alexander

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projekt jugend

Auch zu faul, weiter unten zu lesen, was über BPS
diskutiert wurde?

bist du dir darüber im klaren, daß du dich selbst zu einer
wunderbaren fallstudie entwickelt hast?

laß dich vom mod nicht abschrecken, der kann, wie alle
anderen, nicht
differenziert denken.
mach bitte weiter, du hast meine volle unterstützung.

hallo liebe nicht-fachmänner,
dann schalte ich mich mal als fachmann ein, damit ihr mal wieder zu einer gewissen sachlichkeit zurückfindet.
mipiacee ist keine fallstudie für borderline hier, ich kann an seinen aussagen als fachmann weder etwas borderline spezifisches feststellen noch sonstwelche ps. er hat schlicht und ergreifend seine meinung in einer ihm vielleicht eigenen impulsiven art geäußert.
warum lasst ihr ihn mit eurem mobbing nicht einfach in ruhe?
ihr steht den verhaltensweisen, die ihr moniert, in keinster weise auch nur ein bisschen nach. also hört auf mit den kindereien und lasst anderen ihre meinung und - auch ihre impulsivität. wie branden eingang schon erwähnte, haben wir eine heidenarbeit mit menschen, die eben ihre wut, enttäuscht, aggression nicht artikulieren können, ja, nicht einmal ausleben können.
mipace hat weder verbale entgleisungen vorgenommen noch jemanden beschimpft, sondern und das imponiert mir sehr, seine (oder ihre?) meinung fest vertreten und zwar gegen alle widrigkeiten und gegen jegliche gegenteilige massenströmung.

um zu deiner headline bezug zu nehmen: es wäre eine fallstudie tatsache wert, das globale verhalten meiner geschlechtsgenossen hier unter die lupe zu nehmen. denn m.e. liegt genau hier die Krux begraben.

alexander

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hallo mipiace!
die frage hätte lauten sollen K A N N aggression etwas mit borderline
zu tun haben ? niemand auch ich nicht haben bzw. hat aggression mit dem borderline-syndrom gleichgesetzt.
dein hinweis auf die massigen postings weiter unten habe ich leider nicht nutzen können, da ich nichts gefunden habe bezüglich dieses themas.vielleicht kannst du mir das ja noch mal erklären, natürlich nur wenn du nicht erbrechen mußt:smile:)))
liebe grüße - doris

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hallo branden!
danke für deine antwort.da du eine psychotherapie-praxis hast
nehme ich an, daß du für den fall, daß jemand mit seiner aggression nicht umgehen kann bzw. sie nicht mehr erträgt ohne massive beeinträchtigung seiner selbst und auch teilweise seiner umwelt zu
verursachen,eine empfehlung abgeben könntest.wäre nett wenn du oder
auch sonst irgendwer ein paar hlifreiche anregungen für mich hättet.
liebe grüße - doris

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Hallo Ann,

ich muss dir leider man kann nicht so einfach Borderline diagnostizieren, schon gar nicht online. Was ich gerügt habe, ist der Ton, in dem das Gesagte vorgetragen wurde. Und eine zweite Chance muss jedem zugestanden werden, denke ich.

Herzliche Grüße

Thomas Miller (Moderator)

An Deiner Stelle, Doris, würde ich mich in meiner Umgegend nach ein paar Therapeuten umschauen und Erstgesprächs-Termine schen. Nach diesen würde ich ich dann für einen Therapeuten entscheiden, der mir „passend“ und „bekömmlich“ erscheint. Die Methode ist zwar auch nicht unwichtig, aber Kontakt selbst muss stimmen.
Gruß, Branden

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wir basteln uns ein armes opfer.
guten abend fachmann,

mipiacee ist keine fallstudie für borderline hier

das habe ich auch nicht behauptet.

mobbing

aha. das hat zur betroffenheitsverwaltung noch gefehlt.
du meinst also, wenn jemand ununterbrochen herumkräht und das umfeld
irgendwann sich dagegen verwahrt, wäre das „mobbing“?
eine soziale inkompetenz zur opferrolle zu verdrehen, scheint mir
gewagt.

für mich heißt das „zickenalarm“, und nicht zum ersten mal.

denn m.e.
liegt genau hier die Krux begraben.

der hund, alexander, der hund liegt hier begraben.
oder meintest du des „pudels kern“?

f.

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hallo mipiace !
ich anerkenne dein wissen, über aggression und borderlein,
was ich weniger akzeptabel finde, ist deine art zu antworten.

Hi doris,

reg dich nicht auf, seh es einfach als Bestätigung der
Vermutung in deiner Frage.

Hallo local,

wenn du ernsthaft (!) hier mitdiskutieren willst, warum
informierst du dich über das Krankheitsbild BPS nicht erst,
bevor du derlei unqualifizierte Antworten einem Menschen,
Doris, gibst, die ernsthaft eine Antwort haben wollte?

Du unterstellst mir Unernsthaftigkeit. du bist anmaßend.
du unterstellst mir uniformiertheit. du bist ignorant.
du sagst meine Antwort sei unqualifiziert. du hast sie offensichtlich nicht verstanden.
Meine Antwort an Doris war ernsthaft, denn dein Beitrag war aggressiv und du behauptest alle Symptome des Borderline zu haben. Das passt doch zusammen, doer irre ich?

Dadurch, dass du sie in ihrem Denken bestärkst,

Hab ich nciht, weil sie nciht „denkt“ sondern „fragt“. du soltlest nicht in jedem satz einen persönlichen Angriff auf dich sehen, wenn es um dieses thema geht.

das sie

erstmal nur aus reiner Unkenntis der Materie hat,

sie besitzt Unkenntnis? woher hast du das?

nämlich,

indem du suggerierst:

beileibe habe ich ncith suggeriert. Das ist eine unqualifizierte und unkorrekte Wertung von dir.

Aggression = Borderline,

absolut falsch. es hieß ja „Aggression“ „kann“ etwas mit Borderline zu tun haben.

dann schürst du
genau dieses unqualifizierte Denken der Mehrheit in ihrem
Schubladendenken.

die einzige die heir mit Schubladen und anderen Registern arbeitet, bist du: Ich zitiere: „Mehrheit“ und „die anderen“. solange du nicht anfängst deine „Feindbilder“ zu konkretisieren, wirst du nicht ernst genommen werden können.

Wenn du ernst genommen werden willst, dann bitte erst
informieren, dann nachdenken, dann äußern, nicht umgekehrt,

Ich muss nicht darum kämpfen, ernst genommen zu werden, im Gegensatz zu deinem Kampf darum.

Sag bloß, du warst niemals in deinem Leben mal aggressiv?!

Suggestivfrage und somit nciht zulässig, weil deise Frage niemand verneinen können sollte.

Du Glücklicher, hat dich noch niemand aufgeregt, dich noch
niemals jemand angegriffen, du dich noch nie gegen irgendwas,
irgendwen mal „aggressiv“ verteidigen müssen?

du hast hier die Aggression in ihrer Form als Regression vergessen. (Wie war das mit dem „erst infrmieren“?

Dann muss ich sagen, bedauere ich dich, denn dann hast du
bestimmt schon einige Magengeschwüre hinter dir, die entstehen
können, wenn man alles in sich reinfrisst und Wut nicht auch
mal herauslässt, da wo sie angebracht ist.

eine solche Schlussfolgerung aufgrund einer Suggestivfrage und Vermutungen und aggressiven Vorwürfen folgernd macht krank.

Also, meine plakativen Äußerungen (die du so gerne als
Aggression verstehen willst) zeigen dir doch, dass es
sicherlich nicht so ist.

Wie du an anderen Antworten siehst, sehe nicht nur ich dies als eine sehr aggressive und weniger plakative Form des Antwortens.

Gut, du warst mit Sicherheit wie
jeder normale Mensch, der über diese Erde gegangen ist, auch
einmal dem nur zu menschlichen Gefühl der Aggression erlegen.

Oben hast du mir noch unterstellt, ich wäre ncht Aggressioenen erlegen und jetzt bin ich es doch? (Pippi Langstrumpf: Ich mach die Welt wie sie mir gefällt?)

Bist du Borderliner???

Wäre das wichtig?

Du verneinst bestimmt.

Nein.

Also, wie kommen dann immer wieder Leute dazu, solch
SChwachsinn zu behaupten und BPS mit Aggression
gleichzusetzen?

Gut, daß du das „Leuten“ unterstellst und nicht mir.

Wollt ihr nicht dazulernen?

Wen meinst du jetzt? Die Borderliner, oder die Therapeuten oder die frager oder die Therapieerfahrenen?

Oder könnt ihr es nicht?

Kannst du es? Verlang nicht von anderen mehr als von dir selbst.

P.S.:
Wer plakative Äußerungen als Aggression abtut, hat genau das
nicht kapiert.

Was hab ich nciht kapiert? Dass du plakativ als Ersatzwort nimmst, damit du nicht eingestehen musst, daß du aggressiv bist?

Offenbar KANN man manchen Leuten nur plakativ kommen (wie
ich), sonst würden sie wohl nie - wenn überhaupt - ihr Denken
nüchternen Informationen öffnen.

Das letztere würd ich mir von dir wünschen.

Es ist doch so bequem,

sich in der Opferrolle zu bestätigen.

wenn
man recht hat,

haben muss?

oder? Warum soll man sich da von „Aggressiven“
wie mir sagen lassen müssen, dass man selbst im Unrecht ist?

Wer sagt es den Aggressiven?

Oh, oh, oh, sich ein Fehldenken eingestehen zu müssen, ist
tausendmal schlimmer als BPS zu haben, dann lieber nichts
eingestehen, oder wie denkst du???

wie denkst du?

gruss

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verschiedene Formen von Aggressivität
Hi Doris,

wenn es um jemanden geht, der (wie du unten an Branden schreibst) seine Aggressivität nicht mehr im Griff hat und dadurch bei sich selbst und bei anderen Schaden anrichtet, dann ist es tatsächlich empfehlenswert, das einmal mit einem Psychotherapeuten zu besprechen. Dieser wird dann sicher Rat geben können, wie man weiter vorgehen könnte.

Denn die Frage:

wie kann man aggression behandeln ?

läßt sich so nicht beantworten, denn Aggression ist nicht gleich Aggression: Es kommt darauf an, durch was der Angriff (das diesem Begriff zugrunde liegende lat. Wort aggredi heißt „angreifen“ und nicht „herangehen“) ausgelöst wird, d.h. inwieweit er durch die Auslösesituation erklärbar ist oder ob er völlig zusammenhanglos, also scheinbar unmotiviert kommt. Ferner auch, inwieweit er unbeherrschbar ist, aber vor allem, in welcher Form er sich äußert.

Daß natürlich auch die Häufigkeit und die Heftigkeit eine Rolle spielt, braucht sicher nicht erwähnt zu werden.

Über Aggressivität auf der Basis einer zu geringen Frustrationstoleranz wurde hier
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
schon einmal Näheres ausgetauscht.

steht aggression in zusammenhang mit dem borderline-syndrom ?

Selbstverständlich gibt es einen Zusammenhang. Aber es kommt eben auf die spezifische Form der Aggressivität an. Daß aus irgendeiner x-beliebigen Aggressivität nicht schon auf BL geschlossen werden kann, wie es hier von einer Userin unnachvollziehbarerweise mißverastanden wurde und die darauf mit einem unmotivierten aggressiven Rundumschlag reagierte, hast du ja eh nicht angenommen, wie man aus deiner Fragestellung eindeutig entnehmen konnte.

Um von BL reden zu können, müßten unbedingt noch zahlreiche andere Erscheinungen hnzukommen, die du gewiß erwähnt hättest, wenn sie bei der von dir gemeinten Person zuträfen. Über BL haben wir in diesem Brett schon sehr viel gesprochen, schon Jahre, bevor Annika (mipiace) ihre Postings darüber startete.

Nur als Beispiel:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Und es gab auch eine beeindruckende und anschauliche Selbstbeschreibung einer sehr heftigen Form von BL:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
und:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Die spezifische BL-Aggressivität (die, wie gesagt, aber nicht alleiniges Kriterium ist) entzündet sich (in der Regel überraschend heftig) an unwägbaren Kleinigkeiten, die eigentlich durch drei Worte abgeklärt sein würden: An unbedeutenden Mißverständnissen z.B. oder wenn in Diskussionen bei einem an sich unbedeutenden Argument die betroffene Person nicht Recht bekommt, wenn der Kellner den Kaffee nicht schnell genug bringt, die Ampel zu lange rot ist, jemand 2 Minuten später als versprochen anruft …

Der Hintergrund für diese Aggressions-Komponente beim Borderliner ist meist ein Defizit an Zuwendung und positivem Feedback, und eine tiefliegende Verlassensangst (die aber in der Auslösesituation gar nicht begründet sind). Die gesamte Persönlichkeit empfindet sich als destruiert und „verraten“. Meist wird dann gleich die ganze Beziehung als sinnlos und enttäuschnd erlebt und als „hiermit beendet“ erklärt (zumindest bis zum nächsten Tag).

Diese Wutanfälle überschneiden sich dann aber auch in ihrer Erscheinungs form mit denen, die man bei heftigen narzißtischen Persönlichkeitsstörungen findet, auch bei der sog. antizozialen PSt. Nur daß bei der narzißtischen PSt die „Quelle“ der Wahn ist, daß die eigene Grandiosität nicht genügend gewürdigt wird, während bei der antisozialen PSt sich mal wieder zeigt, daß der gesamte Lebensraum an der ganzen eigenen Misere Schuld ist.

Das mag dir vielleicht ein wenig bei der Einschätzung des von dir erwähnten Falles helfen. Ob es aber vielleicht doch „nur“ ein Problem des Umgangs mit einer etwas zu geringen Frustrationstoleranz ist, dazu kann ein Therapeut der betreffenden Person nach einigen Vorgesprächen sicher schon einiges sagen. Wie er dann damit umgeht bzw. was er ihr vorschlägt und zu was sie sich dann entscheidet, dann kann sie dann getrost erstmal auf dich zukommen lassen.

Gruß

Metapher

hallo mipiace

da du beim letzten mal nicht geantwortet hast stelle ich dir die frage nochmals:

warum gehst du jeden aggressiv an der dich in die schublade borderline stecken will, OBWOHL du SELBST darauf bestehst alle kriterien dafür zu erfüllen?

schiwa

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