Aipac

Hallo
Das AIPAC in den USA großen Einfluss hat lässt sich ja wohl nicht Leugnen, das lässt sich in mehreren Links herauslesen, da bedarf es auch nicht einer Arabischen Seite.

http://…

http://www.zeitenschrift.com/magazin/40-usagaengel.i…

http://www.kommunikationssystem.de/foren/cl.regionen…

auch finde ich Interessant dieses Link http://www.geheim-magazin.de/artikel.php?wert=191

Wie denkt ihr über die AIPAC und wie kann es sein das ein Land wie die USA so beeinfluss wird.

Und ist der Zionistische Einfluss nicht gefährlich für den Weltfrieden.

Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri

Team: URL entsprechend der AGB gelöscht

Hi!

Und ist der Zionistische Einfluss nicht gefährlich für den
Weltfrieden.

Vielen Dank für diese Erkenntnis.

Allerdings ist genau das uns Deutschen bereits seit 1924/25 - und wenige Jahre später der ganzen Welt - bestens bekannt, als ein gewisser Insasse des Starnberger Zuchthauses genau diese These vertrat und in einem recht unsäglichen Buch unter das Volk brachte.

Ganz offensichtlich geht die Gedankensaat immer wieder auf - kein Wunder, ist doch die heutige arabische Weltensicht elementar durch die NS-Ideologie beeinflusst.

Grüße
Heinrich

Was hat das eine mit dem anderen zu tun. Darf man eine Lobby die seine Interessen durch eine Weltmacht durchsetzen will, einfach Ignorieren wegen ihrer Vergangenheit.
Erzähl das den Opfern den Leidtragenden.
Es ist doch Wahnsinnig, aber du gehörst ja nicht zu den die darunter leiden und Sterben.
Damals die Juden Jetzt die Moslems. Man hat nichts aus der Vergangenheit gelernt

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Damals die Juden Jetzt die Moslems. Man hat nichts aus der
Vergangenheit gelernt

Sobald die ersten Gaskammern in Ramallah eingerichtet werden, werde ich dir zustimmen.

Bis dahin sind deine Aussagen einfach nur Verharmlosung des Nationalsozialismus.

Aus deinem eigenen Link:

„Für die übergroße Bedeutung der Pro-Israel-Lobby in den USA mag es mehrere Gründe geben, neben realen wirtschaftlichen und außenpolitischen auch irrationale, die sich im Laufe von Jahren verselbstständigt haben, weil kaum noch ein karrierebewußter Politiker sich traut, diese Mechanismen kritisch zu überprüfen und in Frage zu stellen. Alles jedenfalls deutet darauf hin, daß das Werben um »die jüdischen Stimmen« nur ein Vorwand ist, der nicht den Realitäten der jüdischen Gemeinschaft der USA entspricht.“

Warum zitierst Du einen Artikel, der deiner eigenen Meinung zuwiderläuft?

Aber noch was anderes zum Thema Lobbies: Weißt Du, warum es keine erfolgreiche „arabische“ Lobby in den USA gibt? Weil die Araber, die in den USA leben, zum Großteil westliche Werte adaptiert haben und respektieren.
Wie also könnte es dort eine Lobby geben, die eine Unterstützung der antisemitischen und totalitären Regimes im Nahen Osten fordern würde?

Gruß

Ganz offensichtlich geht die Gedankensaat immer wieder auf -
kein Wunder, ist doch die heutige arabische Weltensicht
elementar durch die NS-Ideologie beeinflusst.

Schreibt ein Adolf88 den Satz „Juden beherrschen die Welt“ irgendwo öffentlich, kriegt er eine Anzeige.

Schreibt ein Hichambekouri „Die Zionisten beherrschen die USA“, kriegt er Beifall von der NPD bis zu den grünen Lichterketten.

Breite Akzeptanz war immer das Zeichen von Antisemitismus.

Gruß
dataf0x

Hi!

Was hat das eine mit dem anderen zu tun. Darf man eine Lobby
die seine Interessen durch eine Weltmacht durchsetzen will,
einfach Ignorieren wegen ihrer Vergangenheit.

Es ist schlicht eine seit -zig Jahrzehnten bestehende Legende, dass die von dir angeprangerte zionistische Weltverschwörung eine grundlegende Gefahr für den Weltfrieden ist. Es gibt andere Kreise, die eine deutlich größere Bedrohung darstellen.

Erzähl das den Opfern den Leidtragenden.
Es ist doch Wahnsinnig, aber du gehörst ja nicht zu den die
darunter leiden und Sterben.

Gehörst du zu jenen, die sterben?

Damals die Juden Jetzt die Moslems. Man hat nichts aus der
Vergangenheit gelernt

Damals die Juden, jetzt die Moslems?
Dann nenn doch bitte mal ganz konkret, wo eine systematische Massenvergasung von Moslems in fünf-, sechs- oder siebenstelliger Zahl durch staatliche Organe stattfindet! Wo sind die rauchenden Schlote der Öfen, in denen abertausende von muslimischen Leichen verbrannt werden? Nenn mir bitte nur eine einzige Örtlichkeit, wo die widerwärtigsten medizinischen Versuche an muslimischen Männern, Frauen oder Kindern vollzogen werden!

Wenn du solche Orte nennen kannst, dann darfst du weiterhin behaupten „Damals die Juden, jetzt die Moslems“. Ich vermute aber, du wirst nichts adäquates beibringen können.

Grüße
Heinrich

Hallo datafox,

Schreibt ein Adolf88 den Satz

datafox schrob öffentlich:

„Juden beherrschen die Welt“

(unter dem Vorwand einer „Zitation“).

  • aber davon mal abgesehen; was genau
    ist eigentlich „schlimm“ am „Juden“
    oder am „Herrschen“?

Wieso kann nicht Dein Satz von oben
etwas grundsätzlich positives bedeu-
ten? Ist das nicht sogar in den
„Schriften“ so vorgesehen? :wink:

Grüße

CMБ

Moin,
[…]
snip
[…]

Und ist der Zionistische Einfluss nicht gefährlich für den
Weltfrieden.

Gefährlich ist in erster Linie einmal völlig falsche
Selbstwahrnehmung. Wenn mensch sich nicht über seine
eigene Position klar ist, kann er nur sehr schlecht
Zusammenhänge über seinen persönlichen Dunstkreis
hinaus untersuchen geschweige denn bewerten.

Ich sehe nirgendwo eine zionistische Beeinflußung,
welche eine Gefahr für den Weltfrieden darstellt.

Und dieser immerwährende Kanon vieler Menschen
aus dem „arabischen Raum“ jegliche Unbill, Katastrophen
und Unzulänglichkeiten der eigenen Umgebung den Juden
bzw. dem Zionismus in die Schuhe zu schieben nervt.
Anstatt die Verursacher von Problemen durch die Bank
außerhalb des eigenen Einflußbereiches zu suchen, sollten
viele erstmal in den Spiegel schauen und danach vor
der eigenen Tür kehren.

Grüße, René

Übelstes antisemitisches Geschmiere. Dein letzter Link führt zu einem Verein, der dieses „Manifest“ hat:

Manifest der Gesellschaft für Internationale Verständigung

Die Gesellschaft für Internationale Verständigung wurde im Februar 1993 von einigen aktiven aus der Internationalismus- und Friedensbewegung gegründet.

Ziel unserer Arbeit ist, einen Beitrag zur Verständigung zwischen den Völkern zu leisten. Dies wollen wir erreichen, indem wir weltweite Strukturen, die immer wieder zu Kriegen, Rassenhaß, sozialem Elend und Unterdrückung führen, aufzeigen und für deren Abschaffung eintreten.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit sind die islamischen Länder im Nahen Osten und in Nordafrika, die, wie der zweite Golfkrieg und das 1992 vom UN-Sicherheitsrat gegen Libyen verhängte Embargo zeigen, weiterhin Ziel einer Aggressionspolitik sind.

Die Auswirkungen dieser hauptsächlich von den mächtigen Industriestaaten, allen voran den USA, getragenen Politik auf die Menschen in diesen und anderen Trikontländern wollen wir öffentlich machen.

Anhand der Berichterstattung in den einflußreichsten Massenmedien läßt sich belegen, daß der Islam nach dem Ende des Ost-West-Gegensatzes den Kommunismus als zentrales Feindbild ablösen soll. Unser Ziel ist der Abbau solcher Feindbilder, und unsere Solidarität gilt den Opfern dieser Politik

Die Gesellschaft für Internationale Verständigung möchte all jenen ein Forum bieten, die sich im Sinne dieser Erklärung an unserer Arbeit beteiligen wollen.

Mal wieder großartig Deine Quellen. . .

Hallo,
hoffe fragen darf.
Manifest bedeutet hier ihre fest gesteckten ziele??

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Schreibt ein Hichambekouri „Die Zionisten beherrschen die
USA“, kriegt er Beifall von der NPD

ja, die sind sich da ja auch einig.

bis zu den grünen Lichterketten.

Das glaube ich nicht. :wink: Du scheinst die Grünen ja für besonders dämlich zu halten.

Breite Akzeptanz war immer das Zeichen von Antisemitismus.

Ja, die sehe ich aber nicht. Beifall kommt bestenfalls von ‚rchts außen‘ und so lange sich da weniger als 1% der Deutschen befinden, kann ich damit leben.

Gruß, Rainer

Leider ist das falsch, was Du zur Akzeptanz schreibst. Ich hatte neulich die Szene, dass ich mit ein paar Freunden und einer mir unbekannten Frau in der Kneipe saß und wir allgemein über Antisemitismus sprachen. Und da brachte ich dann auch das Bild der jüdischen Beherrschung der USA, welches ja ein beliebtes ist in der Antisemitenpropaganda, und bekomme von der Unbekannten ohne großen Widerspruch des Rests des Tischs gesagt: „Das ist ja auch so.“ Und die machte nicht den Eindruck, besonders extrem zu sein.

Auch andere Stereotype sind mittlerweile salonfähig. Das beweisen nicht nur die Vorlesungen Meggles in Leipzig.

Beifall kommt bestenfalls von
‚rchts außen‘ und so lange sich da weniger als 1% der
Deutschen befinden, kann ich damit leben.

Grob geschätzt ist es hier in diesem Forum die Mehrheit, die beispielsweise den Aussagen „Der Irakkrieg diente eigentlich israelischen Interessen“ oder „Juden haben aus finanziellen Gründen merklichen Einfluß auf die US-Außenpolitik“ zustimmen würden. Beides sind genuin antisemitische Aussagen. Trotzdem würde ich diese Personen als alles andere als rechtsextrem einschätzen. Daß Isrsel und die USA die größten Gefahren für den Weltfrieden sind glauben 60% aller Europäer (wenn ich mich recht entsinne). Irgendwas stimmt nicht mit den 1%.

Gruß
dataf0x

bs"d

Hallo.

Wie denkt ihr über die AIPAC und wie kann es sein das ein Land
wie die USA so beeinfluss wird.

So, wo hat der AIPAC denn die USA so gross beeinflusst? Etwa bei der harrschen Kritik in den letzten Monaten an der israelischen Politik? Oder bei der Druckausübung endlich Gaza zu räumen? Also?

Und ist der Zionistische Einfluss nicht gefährlich für den
Weltfrieden.

Ja und nicht nur für den Weltfrieden, auch meine Rosen gehen nun langsam ein und daran sind auch die Zionisten Schuld.

Kol tuw,
Eli

Hi Jan,

Leider ist das falsch, was Du zur Akzeptanz schreibst. Ich
hatte neulich die Szene, dass ich mit ein paar Freunden und
einer mir unbekannten Frau in der Kneipe saß und wir allgemein
über Antisemitismus sprachen. Und da brachte ich dann auch das
Bild der jüdischen Beherrschung der USA, welches ja ein
beliebtes ist in der Antisemitenpropaganda, und bekomme von
der Unbekannten ohne großen Widerspruch des Rests des Tischs
gesagt: „Das ist ja auch so.“ Und die machte nicht den
Eindruck, besonders extrem zu sein.

Da bin ich aber recht übberrascht. Ich nehme das mit Verwunderung zur Kenntnis.

Auch andere Stereotype sind mittlerweile salonfähig.

Hmmm, ich kenne wohl die ‚falschen‘ Leute.

Das beweisen nicht nur die Vorlesungen Meggles in Leipzig.

Wer ist das? … (Du mußt nicht antworten, das macht Google bevor Du dazu kommst. :wink:)

Gruß, Rainer

Hallo Dataf0x,

Grob geschätzt ist es hier in diesem Forum die Mehrheit,

nach meiner groben Schätzung ist in den meisten Foren (leider auch hier) das ‚rechte Lager‘ überproportional stark vertreten. Daraus würde ich nichts ableiten.

die beispielsweise den Aussagen „Der Irakkrieg diente
eigentlich israelischen Interessen“

Das kommt doch wohl von ‚rechts‘?

oder „Juden haben aus finanziellen
Gründen merklichen Einfluß auf die US-Außenpolitik“ zustimmen
würden. Beides sind genuin antisemitische Aussagen.

Ja, natürlich sind das antisemitische Aussagen. Muß man das wirklich betonen?

Trotzdem
würde ich diese Personen als alles andere als rechtsextrem
einschätzen.

Das überrascht mich auch schon wieder. Da bin ich etwas ‚radikaler‘. Für mich ist das Rechtsextrem und wer so etwas von sich gibt, stellt sich für mich an den rechten Rand.

Daß Isrsel und die USA die größten Gefahren für
den Weltfrieden sind glauben 60% aller Europäer (wenn ich mich
recht entsinne). Irgendwas stimmt nicht mit den 1%.

Laß da mal Israel weg. :wink: Die USA unter Bush braucht man nicht für ‚gefährlich‘ zu halten. Es besteht ja nicht das Risiko, daß die USA einen Krieg beginnen, die haben es ja schon getan. Was Israel damit zu tun haben soll, ist mir allerdings unklar.

Aber selbst wenn es so wäre, wäre Kritik am Staat Israel doch noch keine Hetze gegen Juden und das wäre, was ich unter Antisemitismus verstehe. Liege ich da etwa falsch?

Gruß, Rainer

Hallo

nach meiner groben Schätzung ist in den meisten Foren (leider
auch hier) das ‚rechte Lager‘ überproportional stark
vertreten. Daraus würde ich nichts ableiten.

Was meinst du mit „rechtes Lager“? Unter rechts verstehe ich konservativ/marktwirtschaftlich. Du meinst doch nicht rechtsextrem?

die beispielsweise den Aussagen „Der Irakkrieg diente
eigentlich israelischen Interessen“

Das kommt doch wohl von ‚rechts‘?

Auch. Aber WENN es von links kommt, ist es etablierte Meinung. (Imperialismus, Unterdrückung der Völker, Besatzung als Stichworte).

Das überrascht mich auch schon wieder. Da bin ich etwas
‚radikaler‘. Für mich ist das Rechtsextrem und wer so etwas
von sich gibt, stellt sich für mich an den rechten Rand.

Nicht jeder, der Antisemitisches von sich gibt, ist deswegen automatisch rechtsextrem. Die Rechtsextremen sind ohnehin marginalisiert. Die eigentliche Gefahr kommt von der gesellschaftsfähigen Form des AS: Dieser kommt ausgerechnet aus der islamfreundlichen und amerikahassenden deutschfeindlichen Multikulti-Ecke. Man glaubt es kaum, ist aber so.

Es besteht ja nicht das
Risiko, daß die USA einen Krieg beginnen, die haben es ja
schon getan.

Und jetzt ist wieder eine Diktatur weniger.

Was Israel damit zu tun haben soll, ist mir
allerdings unklar.

Sagen wir so in bezug auf die aktuelle Lage: Aus israelischer Sicht kann man nur hoffen, daß der Tag bald kommen möge, an dem das Regime im Iran fällt. Sein Präsident nimmt sich ja kein Blatt mehr vor den Mund. Das sind permanente Bedrohungen. Daß sie Atomwaffen haben ist zu befürchten. Es gibt also tausend Gründe, als Israel *für* den Krieg gegen Saddam gewesen zu sein und für einen gegen den Iran. Kein Wunder, daß Antisemiten dieses Fakt derartig interpretieren, daß Israel dahinterstecken mußte.

Aber selbst wenn es so wäre, wäre Kritik am Staat Israel doch
noch keine Hetze gegen Juden und das wäre, was ich unter
Antisemitismus verstehe. Liege ich da etwa falsch?

Wie kann man einen Staat kritisieren? Würdest du Deutschland als Staat kritisieren? Kritisieren kann man Parteien und ihre dämlichen Programme, Politiker und ihre dummen Aussagen usw. Da gibt es speziell in Israel einiges zu kritisieren. LOL.

Wer aber gegen Israel als Staat ist, ist ein Hetzer. Wer gegen IL als jüd. Staat ist, ist ein Antisemit.

Gruß
dataf0x

Hallo Dataf0x,

Was meinst du mit „rechtes Lager“? Unter rechts verstehe ich
konservativ/marktwirtschaftlich. Du meinst doch nicht
rechtsextrem?

sorry, doch, ich meinte rechtsextrem. Dank Herrn Strauß (‚rechts von der CSU darf es keine Partei geben‘ [da war wohl gemeint, die können sich ‚bei uns‘ heimisch fühlen]) und seinen Erben ist es von rechts bis rechtsaußen nach meiner Meinung auch nicht sehr weit.

die beispielsweise den Aussagen „Der Irakkrieg diente
eigentlich israelischen Interessen“

Das kommt doch wohl von ‚rechts‘?

Auch. Aber WENN es von links kommt, ist es etablierte Meinung.
(Imperialismus, Unterdrückung der Völker, Besatzung als
Stichworte).

Ja, das ist dann linksextrem. Die nehme ich ebensowenig ernst. :wink:

Das überrascht mich auch schon wieder. Da bin ich etwas
‚radikaler‘. Für mich ist das Rechtsextrem und wer so etwas
von sich gibt, stellt sich für mich an den rechten Rand.

Nicht jeder, der Antisemitisches von sich gibt, ist deswegen
automatisch rechtsextrem.

Für mich schon. In einem anderen Zusammenhang kann ich mir das nicht vorstellen.

Die Rechtsextremen sind ohnehin
marginalisiert. Die eigentliche Gefahr kommt von der
gesellschaftsfähigen Form des AS: Dieser kommt ausgerechnet
aus der islamfreundlichen und amerikahassenden
deutschfeindlichen Multikulti-Ecke. Man glaubt es kaum, ist
aber so.

Da habe ich irgendwie Probleme, das zu glauben. Kritik an Israelischer Politik ist doch nicht zwangsläufig Antisemitismus.

Es besteht ja nicht das
Risiko, daß die USA einen Krieg beginnen, die haben es ja
schon getan.

Und jetzt ist wieder eine Diktatur weniger.

Das ist das Gute dabei. :wink: Trotzdem hatten die USA kein Recht, Weltpolizist zu spielen. Mich erinnert das an Lynchjustiz. Wenn es den Richtigen erwischt, dann gibt es eien Mörder weniger, aber Unrecht bleibt es trotzdem.

Was Israel damit zu tun haben soll, ist mir
allerdings unklar.

Sagen wir so in bezug auf die aktuelle Lage: Aus israelischer
Sicht kann man nur hoffen, daß der Tag bald kommen möge, an
dem das Regime im Iran fällt. Sein Präsident nimmt sich ja
kein Blatt mehr vor den Mund. Das sind permanente Bedrohungen.

Das ist offensichtlich. Die Äußerungen des Iranischen Präsidenten kann man als Kriegserklärung auffassen …

Daß sie Atomwaffen haben ist zu befürchten.

Ja. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, daß sie die selbst bauen können.

Es gibt also
tausend Gründe, als Israel *für* den Krieg gegen Saddam
gewesen zu sein und für einen gegen den Iran.

Ja, natürlich. Das finde ich auch nicht verwunderlich. Israel ist aber nicht aktiv beteiligt.

Kein Wunder, daß
Antisemiten dieses Fakt derartig interpretieren, daß Israel
dahinterstecken mußte.

Das unterstellt, daß die USA zumindest israelische Wünsche berücksichtigt. Dazu müßte man schon Anhänger von Verschwörungstheorien sein. :wink:

Aber selbst wenn es so wäre, wäre Kritik am Staat Israel doch
noch keine Hetze gegen Juden und das wäre, was ich unter
Antisemitismus verstehe. Liege ich da etwa falsch?

Wie kann man einen Staat kritisieren?

Der repräsentant des Staates ist seine Regierung. Die und deren Politik war natürlich damit gemeint.

Würdest du Deutschland als Staat kritisieren?

Aber natürlich! Wenn Frau Merkel die Bundeswehr in den Krieg schickt, dann ist das ‚Deutschland‘. Dann ist auch ‚Deutschland‘, also das Volk verantwortlich, die haben Frau Merkel ja gewählt.

Kritisieren kann man Parteien und ihre
dämlichen Programme, Politiker und ihre dummen Aussagen usw.
Da gibt es speziell in Israel einiges zu kritisieren. LOL.

Wer aber gegen Israel als Staat ist, ist ein Hetzer. Wer gegen
IL als jüd. Staat ist, ist ein Antisemit.

So ausgedrückt hast Du natürlich völlig Recht. Um aber noch mal auf den Teil weiter oben zu kommen, hast Du den Eindruck, daß so etwas von links kommt? Da denke ich, geht es um die Politik der Regierung und um ‚Kapitalismus-Kritik‘, unabhängig davon, wie der Staat heißt.
Angriffskriege zu verurteilen heißt doch nicht, Terrorismus zu begrüßen.

Gruß, Rainer

bs"d

Hallo Rainer.

Aber selbst wenn es so wäre, wäre Kritik am Staat Israel doch
noch keine Hetze gegen Juden und das wäre, was ich unter
Antisemitismus verstehe. Liege ich da etwa falsch?

Nimm doch einmal das Argument, dass die Zionisten die Welt oder auch nur die USA beherrschen. Womit wird das belegt? U.a. damit, dass irgendwelche Regierungsmitglieder jüdischklingende Namen haben sollen. Somit wird hier eben nicht unterschieden, da ja ehe alle Juden auch Zionisten sind. In diesem Sinne ist dieser „Antizionismus“ immer auch „Antisemitismus“.

Kol tuw,
Eli