es gibt immer mehr Geräte für Garten und Heimwerken mit leistungsfähige Akkupak. Die Akkus haben drei Kontakten: Plu/Minus und NTC. Für was ist der dritte Kontakt?
Und noch eine Frage. Die Akkupaks bestehen aus mehreren Zellen. Wenn eine kaputt ist, lässt sich mit üblichen Handwerkerausrüchtung nicht reparieren oder austauschen. Die Leistungfähigen Akkupaks kosten aber über 50-60 EUR. Ist das nachhaltig?
Es gibt SEHR viele Anleitungen, Tutorials, etc. wie man bei fast all den Akkusystemen (Makita, Bosch, Dewalt, Milwaukee, etc. um ein paar der Bekanntesten zu nennen) die Zellen tauscht.
Ja. Weil die „größeren“ Akkus halten wie bereits angesprochen länger mit einer ladung, man muß diese also nicht so oft laden, hat also längere Ladezyklen, der Akku wird durch das weniger Häufigeren Ladeeinheiten somit weniger belastet und man kann den in der Regel (es gibt natürlich wie immer Ausnahmen bevor wieder die Hater kommen) länger verwenden. Dadurch, das man eben die einzelnen Zellen fast immer mit entweder mehr oder auch weniger Aufwand ersetzen kann spart auch das Geld und Ressourcen. Viel Spaß.
Nein, aber was hat das mit meiner Frage zu tun? Im Akkupack was ich habe, sind 10 einzelne Akkus. Wenn eins aussteigt, kann ich den Rest entsorgen.
Ich bin handwekrlich nicht ganz unbedarft, aber mit den üblichen haushaltüblichen Werkzeugen kann man die nicht reparieren. Die einzelnen Zellen sind miteinander Punktgeschweißt, allein schon die Demontage ist eine Herausforderung. Selbst, wenn man aus einem anderen Akkupack eine Zelle nimmt, ist es nicht einfach. Man muss den Ersatz auf die gleiche Spannung, wie die andern brignen. Und Löten geht nicht, wahrscheinlich ist die Verbindung Nickelhaltig, und und und…
Wie @Little_H schon schrieb, dachte ich du meinst mit nachhaltig die Größe des Akkupacks.
Um ein Akkupack reparieren zu können, muss man wissen, ob an den Zellen ein BMS (Battery-Management-System) verbaut ist. Es ist daran zu erkennen, dass zu jedem Zellverbinder eine gesonderte Leitung geht, die an einer Elektronikplatine endet.
Ist das nicht der Fall, dann hat der Hersteller alle Zellen auf gleiche Daten ausgesucht und geht davon aus, dass die gleichzeitig und gemeinsam altern.
Das ist eher schlecht, weil die Zellen in der Mitte größerem Stress durch Wärme unterliegen und somit schneller altern.
Du wirst auch kaum eine neue Zelle finden, die zu den alten passt. Die Spannung ist nicht der einzige Parameter.
Ein gutes BMS gleicht Spannungsdifferenzen der einzelnen Zellen aus (Balancing). Damit könntest du auch leicht abweichende Zellen einbauen.
Nein, wie oben beschrieben.
Du hast leider weder genauer geschrieben um welche Akkus/Marke/Model es geht noch wie handwerklich begabt es sein soll. Für jemanden, der NUR einen Schraubendreher, einen Hammer und einen Akkuschrauber hat KANN es natürlich eine Herausforderung werden. Für einen Hobbyhandwerker, der öfters was repariert im Haus, mehrere Akkugeräte hat, mehrere Werkzeugkästen, etc. und vielleicht sogar eine kleine Werkstatt da sollte es dann kein Problem sein.
Doch, wie in den Videos beschrieben. Man müsste sich maximal als extra „Gerät“ so ein Punktschweissgerät holen. Das kostet weniger als ein Akkubohrer oder so ein Akku und auch da gibts eigene Tutorials wie man diese verwendet.
Ich kann jetzt ohne genauere Angaben nicht sagen ob hier körperliche Beeinträchtigungen bestehen oder man aus anderen Gründen verhinert ist, aber selbst wenn der eigene Akku nicht bei den Videos weiter oben dabei ist wird man sicherlich die grundsätzliche Vorgehensweise sich aneignen können und dann entsprechend handeln können.
Jein. Wie in den Videos zu sehen macht man die Akkus auf, schaut welche Zellen da drin sind. Da stet eben eine Zahl oder Bezeichnung drauf. Die kann man dann eben einzeln nachbestellen. Ich finde das nicht schwer.
Deine (pauchale) Aussage/Frage war ob das Nachhaltig ist. Meine Antwort ist dann darauf eben ja, wenn man sich eben ein bisschen damit beschäftigen möchte und Willens ist sich das anzueignen.
Wenn man das dann am Akku erfolgreich geübt hat kann man auch andere Geräte wie z.B. elektrische Zahnbürsten oder ähnliche Haushaltsartikel reparieren und trägt so auch dazu bei weniger Müll zu produzieren. Viel Spaß also weiterhin.