Hallo
Hierbei denke ich etwa an Wohngeld, Zuschüsse, Rentenversicherungsanrechnungszeiten, Krankenkasse, steuerliche Gründe, Vergünstigungen für Kulturleistungen oder ähnliches?
Wohngeld beantragt man bei einer anderen Stelle (Wohngeldstelle), das würde man wohl auch bekommen. Für die Rentenversicherung sollte man sich auf jeden Fall arbeitsuchend melden, auch wenn man keine Leistungen beantragt oder erhält.
Weitere Vergünstigungen gibt es m. W. höchstens auf kommunaler Ebene, das ist also unterschiedlich.
Mit der Krankenkasse ist das so eine Sache, da sollte man sich wohl erstmal freiwillig weiter pflichtversichern (ca. 120-150 Euro mtl., glaube ich), wenn man nämlich aus der Pflichtversicherung einmal raus ist, kommt man nicht so leicht wieder rein. - Das mit dem KV-Beitrag ist unverständlich, dass man mit ganz ohne Einkommen mehr zahlt, als wenn man ein Einkommen von sagen wir 700,- hat, selbst wenn man die Arbeitgeberanteile mit dazurechnet, es ist aber so.
Man kann natürlich auch sicherheitshalber einen Alg II Antrag stellen, das ist aber recht viel Arbeit. Es wäre wahrscheinlich lohnender, sich irgendeinen Job zu suchen.
Mit dem Schonvermögen muss man aber diffenzieren: Es gibt da solches, das für die Altersvorsorge gedacht ist (das sind m.W. 250/Lebensjahr), und das muss so angelegt sein, dass man vor dem Rentenalter nicht drauf zugreifen kann, und normales Schonvermögen (150 pro Lebensjahr). Ich weiß nicht, ob man beides haben kann. Aber ok, wenn 750/Lebensjahr schon nicht hinkommen, dann ist das ja auch egal.
Man kann sich natürlich auch eine selbstbewohnte Immobilie zulegen, wenn das Vermögen dafür reicht. Das müsste sich in jedem Fall lohnen. Und danach müsste man eigentlich auch Alg II bekommen können.
(Frage an die Profis: Oder wäre sowas verboten?)
Viele Grüße