Hallo,
ist es für eine allein erziehende Mutter mit bald 14-jährigem Kind zumutbar, eine Schichtarbeit anzunehmen? (zw. 6-22 Uhr Mo-So)
Gibt es da Altersgrenzen, ab wann es zumutbar ist?
TM
Hallo,
ist es für eine allein erziehende Mutter mit bald 14-jährigem Kind zumutbar, eine Schichtarbeit anzunehmen? (zw. 6-22 Uhr Mo-So)
Gibt es da Altersgrenzen, ab wann es zumutbar ist?
TM
Hallo
ist es für eine allein erziehende Mutter mit bald 14-jährigem Kind zumutbar, eine Schichtarbeit anzunehmen? (zw. 6-22 Uhr Mo-So)
Gibt es da Altersgrenzen, ab wann es zumutbar ist?
Meines Wissens werden Kinder ab 12 oder noch früher bei den Argen so gehandelt wie Erwachsene, die überhaupt keinen Betreuungsbedarf haben.
Es scheint da gar keine Richtlinien zu geben.
Da müsste wohl mal jemand klagen, damit das mal festgestellt würde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Gerichte dieser Auffassung anschließen würden, dass man Jugendliche völlig sich selbst überlassen darf und soll.
Es spielt dabei wohl keine Rolle, ob ein alleinerziehende ALG-II-Empfängerin oder eine Geschiedene mit nachehelichem Unterhalt klagt. Es gibt da ja so einen Grundsatz der Gleichbehandlung.
Viele Grüße
Zumutbarkeit Schichtarbeit Kind
Hallo,
>Grundsätzlich: Die fiktive Mutter hätte das Recht u.die Pflicht zur Pflege u.Erziehung ihres Kindes ( Art 6 Abs. 2 GG ), hätte das Aufenthaltsbestimmungsrecht für ihr Kind, hätte die elterl.Aufsichtspflicht, wäre haftpflichtig usw. - daran ändert auch der Leistungsbezug grundsätzlich nichts.
>Zumutbarkeit nach SGB II/ Kindeserziehung u.-betreuung:
Grundsätzlich ist erstmal jede Arbeit zumutbar, wenn sie denn legal und nicht sittenwidrig ist etc.
Voraussetzung für die „Zumutbarkeit“ ist aber, dass die geregelte Erziehung und Betreuung des Kindes nicht gefährdet ist. ( § 10 Abs 1 Nr. 3 SGB II)
Laut der Bundesanstalt für Arbeit sind Kinder bis zum 15.Lebensjahr aufsichtsbedürftig:
http://www.arbeitsagentur.de/nn_26530/Navigation/zen…
Nach den Weisungen der BA zum §10 SGB II
http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A01-A…
gilt, dass die Erziehung des Kindes der Zumutbarkeit einer Arbeitsaufnahme nicht entgegensteht, es sei denn, dass das Kind 3 Jahre und älter ist, aber NICHT in einer Tageseinrichtung, in der Tagespflege im Sinne der Vorschriften des Achten Buches (Kinder- und Jugendhilfe) oder auf andere Weise, z.B. durch Verwandte, betreut werden kann.
>Für diesen fiktiven Fall:
wäre die Frage, inwieweit die geregelte Erziehung u.Betreuung des Kindes denn für diese Arbeitszeiten u.-tage /Schulferien tatsächlich gewährleistet wäre.
Dienst zwischen 6-22 Uhr hieße ja vermutlich auch An-u.Abfahrtszeiten, also eventl. sogar ein Betreuungsbedarf für das Kind zwischen 5 und 23 Uhr o.ä. , zudem auch an Wochenenden und natürlich während der Schulferien.
Sind Verwandte vorhanden, die während dieser Uhrzeiten u.Arbeits- /Schulferientage zuverlässig u.langfristig die geregelte Erziehung u.Betreuung übernehmen könnten und würden ? Kostenlos ? Ist ansonsten das Betreuungshonorar bereits geregelt u.bewilligt?
IST eine „Tageseinrichtung oder Tagespflege im Sinne der Vorschriften des Achten Buches (Kinder- und Jugendhilfe)“ vorhanden, die ggf. zwischen 5-23 Uhr oder eben zwischen 6-22 Uhr und auch am Wochenende und in den Schulferien das Kind betreut?
Jemand im Schich-u.Wochenenddienst benötigt i.d.R. eine andere Kinderbetreuung als andere Berufsgruppen. Unter Umständen kann der Schicht-u.Wochenenddienst mit der familiären Situation bzw. der Betreuungssituation gar nicht vereinbar sein.
Wegen der Betreuungskosten:
Die Betreuung minderjähriger oder behinderter Kinder fällt unter die Leistungen für die Eingliederung in das Erwerbsleben ( § 16 Abs. 2 Nr. 1 SGB II ).
FALLS eine Betreuung in einer „Tageseinrichtung oder Tagespflege im Sinne der Vorschriften des Achten Buches (Kinder- und Jugendhilfe)“ zu diesen Zeiten u.Wochenend-/Schulferientagen vorhanden ist: Ist die Finanzierung dieser Betreuung vor der Arbeitsaufnahme bereits geregelt und bewilligt ?
In der Regel ist realistischen Sachbearbeitern klar, dass Schichtarbeit, Wochenendarbeit, Bewerbungstraining/Maßnahmen in den Sommerferien, wenn Schulen u.Kindergärten geschlossen sind, oder auch Bewerbungen für das ganze Bundesgebiet inbesondere für Alleinerziehende praktisch nicht zumutbar bzw.nicht realisierbar und damit auch nicht einforderbar sind. Offensichtlich wird es aber dennoch immer wieder versucht, in solche Stellen oder Maßnahmen zu „vermitteln“. Sofern der Leistungsbezieher aber keine Betreuungsmöglichkeit hat, müsste wohl der Sachbearbeiter selbst konkrete geregelte Betreuungsangebote (im Sinne der Vorschriften des Achten Buches/Kinder- und Jugendhilfe…) anbieten können und auch die Finanzierung bewilligt sein.
Sofern das NICHT der Fall ist u.keine geregelte Betreuung gegeben ist - siehe alle gesetzlichen Bestimmungen oben. Dass unter diesen Voraussetzungen ein Sachbearbeiter so eine Stelle wirklich „offiziell“ verlangt u. damit ein Widerspruchs-bzw.Klageverfahren riskiert,das höchstwahrscheinlich zu Gunsten der Mutter (bzw. des Kindeswohls) ausgehen würde…eher unwahrscheinlich. Da dürfte es letztlich wieder bei dem („Druck“)-Versuch bleiben u.wohl kaum eine Klage riskiert werden seitens der Behörde.
LG
Hallo,
WOW. Das ist ja mal eine Antwort, die 1000 Sterne verdient.
Vielen Lieben Dank für deine Mühe!!
>Für diesen fiktiven Fall:
wäre die Frage, inwieweit die geregelte Erziehung u.Betreuung
des Kindes denn für diese Arbeitszeiten u.-tage /Schulferien
tatsächlich gewährleistet wäre.
Hmm. Dass auch eine 14-jährige zeitweise unbeaufsichtigt sein darf/ist, und auch mal alleine ins Bett gehen, alleine aufstehen und frühstücken kann, finde ich schon.
Problematisch ist halt, dass Mutter und Kind sich in einer Spätdientswoche praktisch überhaupt nicht sehen würden. Das finde ich persönlich sogar bei einem 16-jährigen zu krass.
Allerdings bin ich da wohl altmodisch, denn meiner braucht auch mit fast 16 noch oft seine Schmuseeinheiten und kommt sogar noch kuscheln, obwohl man das in dem Alter eigentlich nicht mehr macht oder „darf“. Der braucht mich mit seinen fast 16 momentan fast mehr, als früher.
Dienst zwischen 6-22 Uhr hieße ja vermutlich auch
An-u.Abfahrtszeiten, also eventl. sogar ein Betreuungsbedarf
für das Kind zwischen 5 und 23 Uhr o.ä. , zudem auch an
Wochenenden und natürlich während der Schulferien.
Schulferien sind für Alleinerziehende immer ein Problem. Wer hat schon 12 Wochen Urlaub. Für die ganz Kleinen gibt es ja Angebote, aber nach Grundschulalter sieht es da eher mau aus. Bei uns in der Gemeinde gibt es da nichts. Zu wenig Bedarf. Zu viele Wohlhabende und Hausfrauen, zu wenige Alleinerziehende. Ist in Großstädten sicher anders.
- IST eine „Tageseinrichtung oder Tagespflege im Sinne der
Vorschriften des Achten Buches (Kinder- und Jugendhilfe)“
vorhanden, die ggf. zwischen 5-23 Uhr oder eben zwischen 6-22
Uhr und auch am Wochenende und in den Schulferien das Kind
betreut?
Würde mich interessieren, ob es sowas überhaupt gibt. Kann ich mir schwer vorstellen. Bestenfalls für die Kleinen, aber für Jugendliche?
Bei den Uhrzeiten? Bis 20 Uhr kann ich mir ja noch vorstellen, und das wäre ja schon superklasse.
Jemand im Schich-u.Wochenenddienst benötigt i.d.R. eine andere
Kinderbetreuung als andere Berufsgruppen. Unter Umständen kann
der Schicht-u.Wochenenddienst mit der familiären Situation
bzw. der Betreuungssituation gar nicht vereinbar sein.
Wäre es in diesem fiktiven Fall beim besten Willen nicht, wenn nicht gerade die Oma um die Ecke wohnt. Und auch die hätte ja ihre Rente verdient und selbst was zu tun. Man kann von keinem Mensch verlangen, auf Dauer in diesem Maße einzuspringen.
Dass
unter diesen Voraussetzungen ein Sachbearbeiter so eine Stelle
wirklich „offiziell“ verlangt u. damit ein
Widerspruchs-bzw.Klageverfahren riskiert,das
höchstwahrscheinlich zu Gunsten der Mutter (bzw. des
Kindeswohls) ausgehen würde…eher unwahrscheinlich. Da dürfte
es letztlich wieder bei dem („Druck“)-Versuch bleiben u.wohl
kaum eine Klage riskiert werden seitens der Behörde.
Das klingt beruhigend. Denn ich persönlich bin auch davon ausgegangen, dass dies sogar von dem arbeitswilligsten aber verantwortungsbewussten Alleinerziehenden etwas zu viel verlangt ist. Aber nicht wegen des Leistungsempfängers selbst, sondern wegen des Kindeswohles. Aber in unserer Leistungsgesellschaft geht es hart zu. Zu schnell wird verkannt, dass auch große Kinder ihre Eltern noch brauchen.
Und wie sinnvoll es ist, auch selbstständigen Teenies sich selbst zu überlassen, wenn sie sich gerade in der sensiblen Phase der „Rebellion“ gg. die Eltern (Pubertät) und auf der Suche nach neuen Vorbildern sind, finde ich eh fraglich. Dem Abrutschen in falsche Kreise zu geraten, wird dadurch Vorschub geleistet, denn gerade in der Pubertät brauchen uns die Kinder mehr als sie zeigen können/dürfern. Aber das merken wohl nur die, wo die Beziehung zu ihrem Kind stimmt 
Jedenfalls ganz lieben Dank nochmals für deine Mühe und die ausführliche Antwort!
War sehr sehr hilfreich
TM
Hallo
Meines Wissens werden Kinder ab 12 oder noch früher bei den
Argen so gehandelt wie Erwachsene, die überhaupt keinen
Betreuungsbedarf haben.
Traurig traurig
Einerseits schreit man nach mehr und besserer Erziehung im Elternhaus, andererseits nach Flexibilität und Arbeitswille. Selbst ‚normale‘ Familien können das mitunter schwer schultern. Alleinerziehende haben ganz schlechte Karten.
Da müsste wohl mal jemand klagen, damit das mal festgestellt
würde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Gerichte
dieser Auffassung anschließen würden, dass man Jugendliche
völlig sich selbst überlassen darf und soll.
Ich höre oft von dir den Rat, zu klagen. Schade eigentlich, dass du anscheinend in geregeltem Berufsleben stehst, denn an dir ist anscheinend eine richtige Kämpferin verloren gegangen.
Was können die ARGE-Mitarbeiter froh sein, es nicht mit dir zu tun zu haben 
Es spielt dabei wohl keine Rolle, ob ein alleinerziehende
ALG-II-Empfängerin oder eine Geschiedene mit nachehelichem
Unterhalt klagt. Es gibt da ja so einen Grundsatz der
Gleichbehandlung.
Na zum Glück. Wenn es anders wäre müsste ich doch sehr an unserem Staat zweifeln.
TM
Moin,
Das klingt beruhigend. Denn ich persönlich bin auch davon
ausgegangen, dass dies sogar von dem arbeitswilligsten aber
verantwortungsbewussten Alleinerziehenden etwas zu viel
verlangt ist. Aber nicht wegen des Leistungsempfängers selbst,
sondern wegen des Kindeswohles.
Was hier besser für das Kindeswohl ist, darüber könnte man sicher trefflich diskutieren. Auf jeden Fall dient es auch dem Kindeswohl, wenn die Eltern in der Lage sind, materiell für ihren Nachwuchs zu sorgen. Kind von Hartz IV Empfängern zu sein ist sicher auch nicht so witzig. Auch stellt sich die Frage, welche Werte dem Kind vermittelt werden. Es kann durchaus auch der Eindruck beim Kind entstehen, dass man auch ohne zu arbeiten durchs Leben kommt. Die „Sozialhilfe-Dynastien“ kommen ja auch nicht von ungefähr. Je älter das Kind ist, desto wichtiger ist meiner Meinung nach diesbezüglich die Vorbildfunktion. Das wollte ich nur mal zu bedenken geben.
Gruß
Marion
Hi,
Was hier besser für das Kindeswohl ist, darüber könnte man
sicher trefflich diskutieren. Auf jeden Fall dient es auch dem
Kindeswohl, wenn die Eltern in der Lage sind, materiell für
ihren Nachwuchs zu sorgen. Kind von Hartz IV Empfängern zu
sein ist sicher auch nicht so witzig.
Das ist nicht von der Hand zu weißen.
Allerdings sind die Zeiten, wo jeder einen Job findet, wenn er wirklich will, eben auch vorbei.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Eltern glücklich sind, ihrem Kind nichts bieten zu können. Sowohl materiell, als auch ideell. Aber da gibt es eben unterschiedliche Menschen.
Auch stellt sich die
Frage, welche Werte dem Kind vermittelt werden. Es kann
durchaus auch der Eindruck beim Kind entstehen, dass man auch
ohne zu arbeiten durchs Leben kommt.
Heutzutage kann das evtl. sogar hilfreich sein, wenn Kids lernen ihre Erwartungen zurückzuschrauben, ihre Bedürfnisse zurückzustellen und auch mit mehr Bescheidenheit und wenig Geld auszukommen. Wenn es dumm läuft, ist das ihre Zukunft trotz guter Ausbildung.
Aber schon klar, auf was du hinaus willst. Aber auch Hartz IV Bezieher können Werte haben und diese den Kindern vermitteln. Man Bedenke, dass man nach 1 Jahr AlG 1 bereits Alg2= Hartz IV Empfänger ist. Man Bedenke, dass es Leute trifft, die 20 oder 40 Jahre einen „sicheren“ Job hatten.
Es komnmt also auf den Einzelfall an.
Hartz IV Empfänger in eine/diese Schiene/Schublade zu drücken, halte ich für sehr gefährlich!
Die
„Sozialhilfe-Dynastien“ kommen ja auch nicht von ungefähr.
Was meinst du woher die kommen?
Je
älter das Kind ist, desto wichtiger ist meiner Meinung nach
diesbezüglich die Vorbildfunktion. Das wollte ich nur mal zu
bedenken geben.
Vorbildfunktion wird mE oft überbewertet, bzw. ist keine Garantie, dass die Kids das übernehmen und sich so entwickeln, wie wir ihnen es vorgelebt haben. Manchmal gerade das Gegenteil.
Aber davon abgesehen, die Familien, die seit Generationen von der Stütze leben, können und werden den Kindern leider nicht viel auf den Lebensweg mitgeben können. Woher soll es denn kommen, wenn sie sich selbst freiwillig verdummen.
TM
Moin,
Was hier besser für das Kindeswohl ist, darüber könnte man
sicher trefflich diskutieren. Auf jeden Fall dient es auch dem
Kindeswohl, wenn die Eltern in der Lage sind, materiell für
ihren Nachwuchs zu sorgen. Kind von Hartz IV Empfängern zu
sein ist sicher auch nicht so witzig.Das ist nicht von der Hand zu weißen.
Allerdings sind die Zeiten, wo jeder einen Job findet, wenn er
wirklich will, eben auch vorbei.
Ich hatte das fiktive Beispiel so verstanden, dass es durchaus die Möglichkeit gibt einen Job zu finden, dass jedoch nach Gründen gesucht wird, warum dieser (weil Schichtarbeit) nicht „zumutbar“ ist und somit abgelehnt werden kann. Hier „Kindswohl“ vorzuschieben finde ich aus den genannten Gründen etwas dünn. Zudem denke ich, dass 14-Jährige diesbezüglich auch eine eigene Meinung haben können (ich hätte die in dem Alter sicher gehabt), was ihrem „Wohl“ zuträglicher ist, wenn Mutti arbeiten geht und mal Geld in die Kasse kommt oder wenn Mutti weiterhin immer zu Hause sitzt. 14-Jährige haben nunmal andere Bedürfnisse als Kleinkinder. Die wollen vielleicht lieber mal einen schönen Urlaub machen als rund um die Uhr betütert zu werden. Dein Verweis auf Bescheidenheit ist sicher nicht von der Hand zu weisen, allerdings rede ich ja nicht von besinnungslosem Konsumrausch. Ich hab auch noch nie gehört, dass Hartz IV Empfänger einen Job mit der Begründung ablehnen könne, die wollten ihren Kindern Bescheidenheit beibringen. Schließlich werden Hartz IV Empfänger vollständig von den arbeitenden Mitgliedern der Solidargemeinschaft finanziert. Das finde ich nicht gerade bescheiden, wenn die Möglichkeit besteht, den Lebensunterhalt selbst zu verdienen, und sei es durch Schichtarbeit.
Gruß
Marion
Huhu,
Ich hatte das fiktive Beispiel so verstanden, dass es durchaus
die Möglichkeit gibt einen Job zu finden, dass jedoch nach
Gründen gesucht wird, warum dieser (weil Schichtarbeit) nicht
„zumutbar“ ist und somit abgelehnt werden kann.
so ist es.
Aber Verwerfliches kann ich in diesem Fall nicht finden.
Für eine Alleinerziehende ist Schicht von Mo-So 6-22 Uhr einfach heftig, wenn sie sich noch ausreichend um ihr Kind kümmern will. Auch wenn sie pro Woche 1-2 Tage frei hat.
Hier
„Kindswohl“ vorzuschieben finde ich aus den genannten Gründen
etwas dünn.
Ich weiß ja nicht, ob dein Herz als Mutter schlägt, oder nur als Steuerzahler, der sich von den Hartzt IV-lern „ausgebeutet“, oder als dessen Ernährer fühlt.
Zudem denke ich, dass 14-Jährige diesbezüglich
auch eine eigene Meinung haben können (ich hätte die in dem
Alter sicher gehabt),
Aber nur, wenn sie diese Meinung durch Vorbildfunktion vorgelebt bekommen haben 
was ihrem „Wohl“ zuträglicher ist, wenn
Mutti arbeiten geht und mal Geld in die Kasse kommt oder wenn
Mutti weiterhin immer zu Hause sitzt. 14-Jährige haben nunmal
andere Bedürfnisse als Kleinkinder. Die wollen vielleicht
lieber mal einen schönen Urlaub machen als rund um die Uhr
betütert zu werden.
Klar, und eine verantwortungsbewusste Mutter wird auch alles tun, um ihr dies zu ermöglichen, aber eben nicht um jeden Preis!
Und ob es ein Kind wirklich so glücklich macht zu wissen, dass die Mutter für das Geld arbeitet und deswegen keine Zeit für es hat, wage ich zu betweifeln.
Das klingt mir doch zu sehr nach Denken von Erwachsenen, die einen Job haben und es scheiße finden, dass sie mit ihrem Geld so viele Arbeitslose durchfüttern müssen, weil die Wirtschaft so sehr unter der Globalisierung leidet und aus Rendite- und dividendegründen am Personal sparen muss.
Dein Verweis auf Bescheidenheit ist sicher
nicht von der Hand zu weisen, allerdings rede ich ja nicht von
besinnungslosem Konsumrausch. Ich hab auch noch nie gehört,
dass Hartz IV Empfänger einen Job mit der Begründung ablehnen
könne, die wollten ihren Kindern Bescheidenheit beibringen.
Schon klar. War einfach nur ein spontaner Gedanke in Anbetracht dessen, wo unser Arbeitsmarkt hinsteuert. Nämlich zu geringeren Löhnen und dass wir alle den Gürtel enger schnallen müssen. Wer mit wenig Geld klar kommt, wird in der zukünftigen Gesellschaft sicher Vorteile haben.
Schließlich werden Hartz IV Empfänger vollständig von den
arbeitenden Mitgliedern der Solidargemeinschaft finanziert.
Das finde ich nicht gerade bescheiden, wenn die Möglichkeit
besteht, den Lebensunterhalt selbst zu verdienen, und sei es
durch Schichtarbeit.
Das ist das Resultat der erfolgreichen Volkshetze, dass Hatz IV gleichgesetzt wird mit faulen Schmarotzern, geschürt duch Schröder und Medien.
Klar ist es bitter, wenn man sieht, welche Abzüge jeden Monat auf dem Lohnzettel stehen. Wenn man sieht, wie Großkonzerne und Banken durch Staatszuschüsse gesponsert werden müssen, weil sie halt nicht aufgepasst haben und nur die Aktienmärkte und die $$ im Auge hatten, gebeutelt von der Globalisierung, in der ja so viele Chancen stecken und sie dummerweise nicht genutzt oder gesehen haben 
Die Scheiße ist nur, dass viele abgezockte Steuerzahler nicht sicher wissen, dass sie nicht auch bald zu DENEN gehören, die auf Kosten der anderen leben 
Nur damit hier nicht die Frage Arbeitest du kommt, weil ich um diese Zeit noch schreibe.
Ich brauche nur 4-6 Std. schlaf, stehe täglich um 6:30 (also recht spät) auf, und kann mir meine Zeit relativ frei einteilen.
TM
Hallo
14-Jährige haben nunmal andere Bedürfnisse als Kleinkinder. Die wollen vielleicht lieber mal einen schönen Urlaub machen als rund um die Uhr betütert zu werden.
Von „rund um die Uhr betütert werden“ ist ja hier nicht die Rede, sondern von „das Kind überhaupt mal treffen“.
Ich hab so einige Monate lang, als meine Kinder so gute 14, eher 14 1/2 waren, sehr viel gearbeitet, zum Teil auch zu Hause, war nur eben nicht wirklich ansprechbar, sondern hab (fast) nur meine Sachen durchgezogen.
Die Kinder sind in der Zeit nicht nur schulisch stark abgesackt, sie haben sich auch beschwert. Sie fanden das doch ziemlich traurig, dass sie mit keinem mehr richtig und ausführlich über ihre Angelegenheiten reden konnten.
Kinder sind erst dann abgenabelt, wenn sie eine andere Bezugsgemeinschaft als die Familie gefunden haben. Manche Kinder haben das schon ganz früh, zumindestens eine Zweit-Bezugsgemeinschaft, z. B. bei Nachbarn, Verwandten, die um die Ecke wohnen etc. Manche Kinder haben das aber nicht. Das ist auch nicht für alle Kinder möglich in so einer doch relativ kinderfeindlichen Gesellschaft wie der unseren. Und ganz alleine kann der Mensch eben nicht leben, jedenfalls nur sehr schlecht.
Schließlich werden Hartz IV Empfänger vollständig von den arbeitenden Mitgliedern der Solidargemeinschaft finanziert.
Jemand, der seine Kinder erzieht, gehört auch zu den arbeitenden Mitgliedern der Solidargemeinschaft.
Viele Grüße
Bitte Klarstellung
Hllo TM,
ist es für eine allein erziehende Mutter mit bald 14-jährigem
Kind zumutbar, eine Schichtarbeit anzunehmen? (zw. 6-22 Uhr
Mo-So)
Da hier einige offenabr meinen, dass hier eine Beschäftigung fast rund um die Uhr gemeint ist:
Verstehe ich „Schichtarbeit“ richtig, dass hier ein 14-Schichtbetrieb gemeint ist mit jeweils 2 Schichten pro Tag (6-14h und 14-22h)? Und diese Schichten in einem bestimmten Rhythmus gewechselt werden? Dass hier weiterhin von den Mitarbeitern 5 Tage die Woche gearbeitet wird, allerdings über die 7 Produktionstage nach einem bestimmten Muster verteilt. D.h. „Wochenende“ auch durchaus mal am Di und Mi sein kann?
Das ist meines Erachtens für die Klärung der Zumutbarkeit durchaus von Belang.
Grüße
Jürgen
Hallo
>Gern geschehen.
Danke!
Hallo Lara,
ich bin seit über einem Jahr in diesem Forum aktiv - dies ist der beste Artikel, den ich hier in der ganzen Zeit zu diesem Thema gelesen habe!
Viele liebe Grüße
=^…^=
Moin,
Die Kinder sind in der Zeit nicht nur schulisch stark
abgesackt, sie haben sich auch beschwert. Sie fanden das doch
ziemlich traurig, dass sie mit keinem mehr richtig und
ausführlich über ihre Angelegenheiten reden konnten.
Ja, das ist traurig, dass selbst einige 14-Jährige noch dermaßen auf Mutti fixiert sind. Zum Glück gibt es auch viele andere 14-Jährige.
Schließlich werden Hartz IV Empfänger vollständig von den arbeitenden Mitgliedern der Solidargemeinschaft finanziert.
Jemand, der seine Kinder erzieht, gehört auch zu den
arbeitenden Mitgliedern der Solidargemeinschaft.
Das sehe ich nicht so, weil derjenige keinen finanziellen Beitrag zur Solidargemeinschaft leistet (und die Solidargemeinschaft definiert sich nunmal über das Finanzielle, da es sich um eine finanzielle Solidarität handelt).
Gruß
Marion
Moin,
Aber Verwerfliches kann ich in diesem Fall nicht finden.
Für eine Alleinerziehende ist Schicht von Mo-So 6-22 Uhr
einfach heftig, wenn sie sich noch ausreichend um ihr Kind
kümmern will. Auch wenn sie pro Woche 1-2 Tage frei hat.
Für wen ist denn dann deiner Meinung nach Schichtarbeit zumutbar? Für kinderlose Singles?
Ich weiß ja nicht, ob dein Herz als Mutter schlägt, oder nur
als Steuerzahler, der sich von den Hartzt IV-lern
„ausgebeutet“, oder als dessen Ernährer fühlt.
Weder definier ich mich nur über Mutterschaft, noch fühle ich mit prinzipiell von Hartz IV Empfängern ausgebeutet. Aber wenn ich sehe, wie vereinzelt Hartz IV Empfänger doch eine sehr bequeme Haltung an den Tag legen, weil ihnen diese oder jene Arbeit nicht passt, dann muss ich dazu keinen Beifall klatschen. So eine Haltung wirft zudem ein schlechtes Licht auf andere Hartz IV Empfänger, die tatsächlich froh über jeden Job wären, und sei es Schichtarbeit.
was ihrem „Wohl“ zuträglicher ist, wenn
Mutti arbeiten geht und mal Geld in die Kasse kommt oder wenn
Mutti weiterhin immer zu Hause sitzt. 14-Jährige haben nunmal
andere Bedürfnisse als Kleinkinder. Die wollen vielleicht
lieber mal einen schönen Urlaub machen als rund um die Uhr
betütert zu werden.Klar, und eine verantwortungsbewusste Mutter wird auch alles
tun, um ihr dies zu ermöglichen, aber eben nicht um jeden
Preis!
Wir reden hier nicht über „um jeden Preis“, sondern wir reden hier über Schichtarbeit, die offensichtlich zahllosen anderen Arbeitnehmern in Deutschland auch zugemutet werden kann, die auch Kinder haben.
Und ob es ein Kind wirklich so glücklich macht zu wissen, dass
die Mutter für das Geld arbeitet und deswegen keine Zeit für
es hat, wage ich zu betweifeln.
Ich hab jahrelang in der Jugendarbeit ehrenamtlich gearbeitet und ich darf dir sagen, dass mir die 14-Jährigen sehr wohl bekannt sind, die kaum eine Nacht ohne Mama überstehen. Auf der anderen Seite kenne ich aber auch 14-Jährige, die sich für ein Auslandsjahr bewerben und ein Jahr später die Koffer packen, ganz ohne Mama. Ich wage mal zu behaupten, dass es letztere Gruppe leichter im Leben hat.
Das klingt mir doch zu sehr nach Denken von Erwachsenen, die
einen Job haben und es scheiße finden, dass sie mit ihrem Geld
so viele Arbeitslose durchfüttern müssen, weil die Wirtschaft
so sehr unter der Globalisierung leidet und aus Rendite- und
dividendegründen am Personal sparen muss.
Vielleicht machst du dir lieber mal Gedanken, was in einem 16-Jährigen vorgeht, der seinen ersten Jaob antritt und dann seine Mutter mit durchfüttern soll, weil entsprechend Hartz IV gekürzt wird.
Schon klar. War einfach nur ein spontaner Gedanke in
Anbetracht dessen, wo unser Arbeitsmarkt hinsteuert.
Ich weiß ja nicht, wo du lebst, aber es gibt Ecken in Deutschland, da herrscht mittlerweile Vollbeschäftigung und jemand, der halbwegs Deutsch spricht und seine 10 Finger zusammenzählen kann, hat dort auch gute Aussichten, einen Job zu finden. Vielleicht sollte der ein oder andere Arbeitsuchende mal diesen Arbeitsmärkte ansteuern.
Nämlich
zu geringeren Löhnen und dass wir alle den Gürtel enger
schnallen müssen. Wer mit wenig Geld klar kommt, wird in der
zukünftigen Gesellschaft sicher Vorteile haben.
Kannst du mir ein Ergebnis einer Tarifverhandlung nennen, wo keine Lohnerhöhung sonder geringere Löhne das Ergebnis waren?
Schließlich werden Hartz IV Empfänger vollständig von den
arbeitenden Mitgliedern der Solidargemeinschaft finanziert.
Das finde ich nicht gerade bescheiden, wenn die Möglichkeit
besteht, den Lebensunterhalt selbst zu verdienen, und sei es
durch Schichtarbeit.Das ist das Resultat der erfolgreichen Volkshetze, dass Hatz
IV gleichgesetzt wird mit faulen Schmarotzern, geschürt duch
Schröder und Medien.
Das ist erstmal eine Tatsache. Was hast du denn gedacht, wo das Geld für die Hartz IV Empfänger herkommt? Da sitzt ein Nikolaus irgendwo im Keller und druckt das?
Klar ist es bitter, wenn man sieht, welche Abzüge jeden Monat
auf dem Lohnzettel stehen. Wenn man sieht, wie Großkonzerne
und Banken durch Staatszuschüsse gesponsert werden müssen,
weil sie halt nicht aufgepasst haben und nur die Aktienmärkte
und die $$ im Auge hatten, gebeutelt von der Globalisierung,
in der ja so viele Chancen stecken und sie dummerweise nicht
genutzt oder gesehen haben
Es ist immer noch preiswerter, vorübergehend ein paar ins Trudeln gekommene Großunternehmen zu sponsern und dadurch dafür zu sorgen, dass die Angestellten in Lohn und Arbeit bleiben, als ein paar Hunderttausend Hartz IV Empfänger mehr durchzuschleppen. Ein Hartz IV Empfänger kostet mit allem drum und dran (wie zum Beipsiel Krankenhasse) etwa 1000 Euro im Monat. Das wäre bei 100.000 neuen Hartz IV Empfängern 100.000.000 Euro im Monat wohlgemerkt. Und diese 100 Mio Euro müssen erstmal jeden Monat anderen Arbeitnehmern aus der Tasche gezogen werden.
Gruß
Marion
Hallo
Ja, das ist traurig, dass selbst einige 14-Jährige noch dermaßen auf Mutti fixiert sind.
Sehr nett, jetzt wirst du persönlich.
Dir ist nicht bekannt, dass gerade weibl. Jugendliche zeitweise sehr viel mit ihrer Mutter bereden, wenn das Verhältnis gut ist? - Natürlich nur phasenweise, und nicht alles und nicht den ganzen Tag.
Wenn 14-jährige von ihren Eltern nichts anderes sehen wollen als Geld, so spricht das nicht unbedingt für ein gelungenes Eltern-Kind-Verhältnis. Die Pubertät ist die Phase der Ablösung, und dazu braucht es sehr wohl noch regelmäßigen Kontakt.
Jemand, der seine Kinder erzieht, gehört auch zu den arbeitenden Mitgliedern der Solidargemeinschaft.
Das sehe ich nicht so, weil derjenige keinen finanziellen Beitrag zur Solidargemeinschaft leistet (und die Solidargemeinschaft definiert sich nunmal über das Finanzielle, da es sich um eine finanzielle Solidarität handelt).
Ach so, und wo kann man so eine Definition mal nachlesen?
Du hast noch nichts davon gehört, dass man Geld nicht essen kann? Jetzt in der Finanzkrise müsste das doch selbst den Wirtschaftsleuten mal langsam klar werden.
Viele Grüße
Moin,
Es ging um Arbeitszeiten im Zusammenhang mit Erwerbstätigkeit
und paralleler Kindesbetreuung/ Aufsichtspflicht usw.- und wie
die rechtliche Lage und die Bestimmungen dazu sind.
Und hast du irgend einen Link der besagt, dass dei Erfüllung der gesetzlichen Aufsichtspflicht eines 14-Jährigen erfordert, dass die Mutter oder ein anderer Erziehungsberechtigter rund um die Uhr anwesend sein muss?
Da besteht klarer Bedarf an Betreuungseinrichtungen
und familienangepassten Arbeitszeiten und -möglichkeiten (für
ALLE Familien) …
Wenn die Betreuungssituation in einer Region wirklich so grottenschlecht ist, dann müsste sich eine Tagesmutter ja eine goldene Nase verdienen können. Vielleicht wäre das dann ja eine gangbare Alternative für eine arbeitssuchende Alleinerziehende, etwas zum eigenen Lebensunterhalt beizutragen.
Gruß
Marion
Moin,
Ja, das ist traurig, dass selbst einige 14-Jährige noch dermaßen auf Mutti fixiert sind.
Sehr nett, jetzt wirst du persönlich.
Ich rede hier über den von der Ausgangsposterin geschilderten fiktiven Fall. Wie kann ich da „persönlich“ werden? Wem gegenüber?
Dir ist nicht bekannt, dass gerade weibl. Jugendliche
zeitweise sehr viel mit ihrer Mutter bereden, wenn das
Verhältnis gut ist? - Natürlich nur phasenweise, und nicht
alles und nicht den ganzen Tag.
Das ist mir durchaus bekannt, und ich keine eine ganze Anzahl an vollbeschäftigten Müttern, die ein hervorragendes Verhältnis zu ihren jugendlichen Töchtern haben, und eine ganze Anzahl von Müttern die den ganzen Tag zu Hause sitzen, wo das Verhältnis zu den jugendlichen Töchtern grottenschlecht ist.
Wenn 14-jährige von ihren Eltern nichts anderes sehen wollen
als Geld, so spricht das nicht unbedingt für ein gelungenes
Eltern-Kind-Verhältnis.
Da hast du recht. Aber Kinder können von ihren Eltern wenigstens erwarten, dass diese alle Anstrengungen unternehmen, um finanziell für sie aufzukommen.
Die Pubertät ist die Phase der
Ablösung, und dazu braucht es sehr wohl noch regelmäßigen
Kontakt.
Wir reden hier ja auch nicht davon, dass einem armen Kind die Mutter genommen werden soll, sondern davon, dass eine Frau arbeiten gehen soll, was zu einigen Zeiten dazu führen könnte, dass Mutter und Jugendlicher sich vorübergehend nicht mehr so häufig sehen.
Jemand, der seine Kinder erzieht, gehört auch zu den arbeitenden Mitgliedern der Solidargemeinschaft.
Das sehe ich nicht so, weil derjenige keinen finanziellen Beitrag zur Solidargemeinschaft leistet (und die Solidargemeinschaft definiert sich nunmal über das Finanzielle, da es sich um eine finanzielle Solidarität handelt).
Ach so, und wo kann man so eine Definition mal nachlesen?
Zum Beispiel bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Solidargemeinschaft
Du hast noch nichts davon gehört, dass man Geld nicht essen
kann? Jetzt in der Finanzkrise müsste das doch selbst den
Wirtschaftsleuten mal langsam klar werden.
Trotz Finanzkrise geht es den Menschen in unserer Gesellschaft noch Gold. Vielleicht solltest du mal einen Blick über den Tellerand zu Ländern wagen, wo die Wirtschaft weniger erfolgreich ist und weniger Überfluss erwirtschaftet, wie die Lebenssituation von Alleinerziehenden mit Kindern dort aussieht. Dann wirst du feststellen, dass man Geld zwar nicht essen kann, aber damit eine ganze Menge Hartz IV Empfänger mit durchschleppen kann, die sonst kaum was zu essen hätten.
Gruß
Marion
Hallo Juergen,
Da hier einige offenabr meinen, dass hier eine Beschäftigung
fast rund um die Uhr gemeint ist:
Naja, dass das nicht geht, setze ich als Allgemeinwissen voraus 
Verstehe ich „Schichtarbeit“ richtig, dass hier ein
14-Schichtbetrieb gemeint ist mit jeweils 2 Schichten pro Tag
(6-14h und 14-22h)?
Und diese Schichten in einem bestimmten
Rhythmus gewechselt werden? Dass hier weiterhin von den
Mitarbeitern 5 Tage die Woche gearbeitet wird, allerdings über
die 7 Produktionstage nach einem bestimmten Muster verteilt.
D.h. „Wochenende“ auch durchaus mal am Di und Mi sein kann?
Leider kann ich das nicht genau sagen. Da müsste ich meine Mitdiskutanten fragen, wie dies in dem fiktiven Beispiel aussehen könnte.
Allerdings sehe ich dieses Thema als ausreichend erörtert an und es wurde dank Lara auch die rechliche Seite ausführlich beleuchtet.
TM
Hallo
Da hier einige offenabr meinen, dass hier eine Beschäftigung fast rund um die Uhr gemeint ist:
Ich glaube nicht, dass das jemand meint.
14-Schichtbetrieb gemeint ist mit jeweils 2 Schichten pro Tag (6-14h und 14-22h)?
Eher sowas. Also die zweite Schicht von 14-22 käme ja nicht gerade selten vor. Und an solchen Tagen wird man sein Schulkind garnicht treffen, wenn es nicht bis 11 Uhr nachts wach bleibt. Und das sollte es mit 14 normalerweise nicht.
Was glaubst du, was eine 14-jähige den ganzen Tag macht, wenn sie ihre Mutter garnicht trifft, und die ganze Zeit auf sich gestellt ist?
Wenn sie die ganze Zeit Freundinnen da hat, dann ist es noch ok, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sie dann nur vor dem Fernseher sitzt.
Viele Grüße