Hallo Dennis,
zunächst mal: dieses Jahr fliegen die Pollen besonders stark, und die Patienten leiden so sehr wie schon seit 10 Jahren nicht mehr!
Schwarzkümmelöl schön und gut und die Spritzen im Winter hab
ich auch schon hinter mir desweiteren nehm ich Zyrtec für die
harten Tage aber was haben den meine Leidensgenossen sonst
noch an Hausmittelchen auf lager den im Moment is et wieder
schlimm in meinen Augen Nasen Rachen …
Zur Behandlung gibt es verschiedene Möglichkeiten, und zwar entweder homöopathisch oder allopathisch.
Für welche Art der Behandlung Du Dich entscheiden möchtest, hängt einzig und allein von Deiner Einstellung ab - bzw. vom Ergebnis Deiner eigenen Versuche.
a) allopathisch
Hier ist zur Behandlung Dein Hausarzt und auch der Allergologe richtig. Die Hyposensibilisierung, die schon durchgeführt wurde, schlägt leider nicht bei jedem an, wie eben auch bei Dir. Richtig ist, daß dann bei Beschwerden in der Pollenflugzeit ein Antihistaminikum gegeben wird, das die Beschwerden lindert - aber auch nicht zum Verschwinden bringt. Hier sind im Moment die Wirkstoffe Loratadin und Cetirizin die Mittel der Wahl (gibt es beide von vielen Herstellern). Zusätzlich kann man spezielle Nasensprays und Augentropfen nehmen, um die quälendsten Begleiterscheinungen zu lindern. Diese Mittel enthalten in der Regel Cromoglicinsäure, die regelmäßig angewendet werden muß, und nach etwa 1 Woche Erfolg zeigt. Da man gerade bei verstopfter Nase sofort Hilfe benötigt, gibt es Nasentropfen, die Cromoglicinsäure und zusätzlich einen abschwellenden Bestandteil enthalten. Ist diese Packung leer, geht man auf die ausschließlich Cromoglicinsäurehaltigen Tropfen über (z.B. Vividrin comp. am Anfang, später „einfaches“ Vividrin). Die gemischten Tropfen gibt es nicht von vielen Firmen, die nur Cromoglicinsäurehaltigen wieder von allen möglichen.
Einigen Patienten hilft es, Vaseline dünn auf die Nasenschleimhaut aufzutragen. Das soll die Aufnahme über die Nase verhindern; es bleibt allerdings die Aufnahme über die Augen.
Hilft das alles nicht, müssen Cortisonhaltige Spritzen verabreicht werden. Sicher bekommst Du schon einen Schreck, wenn Du Cortison hörst. Du solltest aber bedenken, daß unbehandelte Allergien zu Asthma werden können. Falls Du mit einem Asthmaanfall ins Krankenhaus eingeliefert würdest, bekämst Du direkt höhere Dosen Cortison als Infusion, so daß es durchaus überlegenswert ist, mit einer 40 oder 60mg enthaltenden Spritze schlimme Atemnot zu verhindern. Hier mußt Du dich auf Deinen behandelnden Arzt verlassen, der sicher nicht unnötig Cortison spritzt.
b) homöopathisch
Hier gibt es z.B. Heuschnupfenmittel der Firma DHU, die man immer einnimmt, wenn man gerade daran denkt (evtl. auch in 10minütigem Abstand). Man denkt nur daran, wenn Beschwerden da sind, so daß man am Anfang häufig die Tropfen einnimmt später weniger.
Zum Abschwellen der Nasenschleimhaut könntest Du Euphorbium comp. Nasentrofen verwenden, gegen das Augenjucken z.B. Euphrasia Augentropfen der Fa. Wala.
Weiterhin haben Homöopathen diverse Möglichkeiten, Dir mit Spritzen zu helfen.
Auch Akupunktur ist eine Alternative.
Ich möchte hier keinesfalls eine Grundsatzdiskussion Homöopathie contra Allopathie lostreten; aber den Rat, den Allergologen zu meiden, halte ich für gefährlich aufgrund der weitreichenden Folgeerscheinungen nicht behandelter Allergien.
Schöne Grüße
Sabine