Alles in Obi!

Liebe Experten,

was ist denn bitte von dem folgenden Angebot zu halten:

http://www.obi.de/news_und_action/Anzeigenprodukte/K…

Würde mich über Meinungen und sachdienliche Hinweise freuen!

Levay

Vorschlag für FAQ:
Moinsen,

da hier immer wieder Anfragen bezgl. der Meinungen zu billigsten Bau- u. Supermarkt-Bikes auftauchen, und die Antworten eh immer die gleichen sind, sollte man vielleicht mal ein paar Antworten zusammenkopieren.

Ein paar ADFC-Mitglieder werden Dir von dem „Schund“ abraten, da dessen Gebrauch lebensgefährlich wäre, und es günstiger und besser wäre sich was günstiges Gebrauchtes zu organisieren. Oder halt den Händler Deines Vertrauens aufzusuchen, um Dir dort mit guten Argumenten etwas total überteuertes aufschwatzen zu lassen, was er aber gerade loswerden möchte.

Meine Meinung ist, dass man ruhig auchmal wenig Geld ausgeben kann, wenn man nicht grad täglich lange Strecken fährt oder es sonstwie als Sport betreiben möchte. Rahmen kommen eh alle aus dem fernen Osten, selbst, wenn es sich um deutsche „Manufakturen“ handelt. Wenns tatsächlich Schrott ist, brings halt inner Garantiezeit wieder hin.

Persönlich würde ich fürs Alltagsrad auch nicht vielmehr ausgeben, aber mit weniger Schnickschnack, damit das, was dran ist, etwas bessere Qualität hat.

Gruß

Markus

Hallo Markus,

noch eine kleine Ergänzung:

Ein paar ADFC-Mitglieder werden Dir von dem „Schund“ abraten,
da dessen Gebrauch lebensgefährlich wäre, und es günstiger und
besser wäre sich was günstiges Gebrauchtes zu organisieren.

Es ist nämlich nicht wirklich toll, in der ADFC-Selbshilfewerkstatt immer doof angemacht zu werden:

wenn kein Helfer weit und breit die Billigschaltung wieder auf genaues Schalten trimmen kann.

wenn die Bremsen halt schleifen, weil die Rückholfedern nicht so lange halten, wie der stolze Fahrradbesitzer es gerne hätte.

wenn die Federung von Gabel oder gar des Hinterbaus nicht anspricht oder wackelt, weil halt nicht die Einstellmöglichkeiten von Qualitätsbauteilen vorhanden sind.

Meine Meinung ist, dass man ruhig auchmal wenig Geld ausgeben
kann, wenn man nicht grad täglich lange Strecken fährt oder es
sonstwie als Sport betreiben möchte. Rahmen kommen eh alle aus
dem fernen Osten,

Und hier wäre ich vorsichtig, denn erstens kommen immer noch Rahmen auch aus Tschechien :smile: und eine deutsche Manufaktur (nennt sich aber nicht so) bietet immer noch handgelötetes aus den Niederlanden. Aber die Räder dieses Herstellers sind für Interessenten von Plus- und sonstigen Rädern sowieso viel zu teuer.

Gruß, Karin

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Hi,

Es ist nämlich nicht wirklich toll, in der
ADFC-Selbshilfewerkstatt immer doof angemacht zu werden:

Wer mit dem Rad 1mal in der Woche 2km zum Einkaufen fährt, geht nicht in eine Selbsthilfewerkstatt.

wenn kein Helfer weit und breit die Billigschaltung wieder auf
genaues Schalten trimmen kann.

Na und? Dann schaltet man halt nicht mehr.

wenn die Bremsen halt schleifen, weil die Rückholfedern nicht
so lange halten, wie der stolze Fahrradbesitzer es gerne
hätte.

Dann schleifen sie eben. Würde mich bei der KM-Leistung nicht stören. Kriegt man im übrigen meist irgendwie hin

wenn die Federung von Gabel oder gar des Hinterbaus nicht
anspricht oder wackelt, weil halt nicht die
Einstellmöglichkeiten von Qualitätsbauteilen vorhanden sind.

Hinterradfederung ist bei den Preisen Quatsch. Und wenn man Glück hat, hat man auch vorne keine.

Und hier wäre ich vorsichtig, denn erstens kommen immer noch
Rahmen auch aus Tschechien :smile: und eine deutsche Manufaktur
(nennt sich aber nicht so) bietet immer noch handgelötetes aus
den Niederlanden. Aber die Räder dieses Herstellers sind für
Interessenten von Plus- und sonstigen Rädern sowieso viel zu
teuer.

Eben. Im übrigen sind Taiwanrahmen völlig o.k.

Liebe Grüße,

Max

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Hallo Maximilian,

Es ist nämlich nicht wirklich toll, in der
ADFC-Selbshilfewerkstatt immer doof angemacht zu werden:

Wer mit dem Rad 1mal in der Woche 2km zum Einkaufen fährt,
geht nicht in eine Selbsthilfewerkstatt.

woher weißt du das so genau? Wie oft warst Du in der Münchner Selbsthilfewerkstatt? Besonders donnerstags, wo die hilfsbereiten ADFc-Techniker helfen mit Hand anzulegen. Mehr nicht, sonst gibts noch Ärger mit der HWK. Alles klar?

wenn kein Helfer weit und breit die Billigschaltung wieder auf
genaues Schalten trimmen kann.

Na und? Dann schaltet man halt nicht mehr.

Das meinen die meisten aber anders. Wozu hat das tolle xyz-Fahrrad für 200 Euro denn 21 Gänge, wenn nur noch der leichteste drin bleibt. Es ist nämlich in den meisten mir bekannten Fällen der allgemein gebräuchlich Gang, der dann nicht mehr drin bleibt.

wenn die Bremsen halt schleifen, weil die Rückholfedern nicht
so lange halten, wie der stolze Fahrradbesitzer es gerne
hätte.

Dann schleifen sie eben. Würde mich bei der KM-Leistung nicht
stören. Kriegt man im übrigen meist irgendwie hin

Nun gut, wenn Du mal donnerstags in München bist, darfst Du gerne beim ADFc vorbeischauen, und „die Bremsen irgendwie wieder hin kriegen“, aber bitte so, dass sie einerseits nicht schleifen, aber andererseits doch bitte noch bremsen.

wenn die Federung von Gabel oder gar des Hinterbaus nicht
anspricht oder wackelt, weil halt nicht die
Einstellmöglichkeiten von Qualitätsbauteilen vorhanden sind.

Hinterradfederung ist bei den Preisen Quatsch. Und wenn man
Glück hat, hat man auch vorne keine.

Also, beim Kauf des oben angefragten Rades hat man nach Inaugenscheinnahme dieses Glück (keine Federgabel zuhaben) nicht.

Und nach meiner bisherigen Kenntnis dieser Baumarkt-, Aldi-, Norma- und wie sie sonst noch heißen -Räder ist da immer eine Federgabel dran, weil es ungefederte Räder, man beachte die Ironie, fast nur noch im gehobenen Preissegment gibt.

Gruß, Karin

Hallo Karin,

tut mir leid, aber in München bin ich ganz selten.

Worum es mir geht: Ihr lieben Hardcorebiker, kommt mal runter.
Nicht jeder fährt täglich seine 30km zu Arbeit mit dem Rad.
Nicht jeder erwartet gefühlvoll dosierbare Bremsen sowie eine knackige Schaltung mit klarem Druckpunkt. Manchen ist es herzlich egal, wenn irgendwo am Rad was quitscht. Es gibt Leute, die seit Jahren ihre Kette nicht mehr geschmiert haben. Usw. usf.
Ich würde mir auch wünschen, es gäbe billige Räder, die an den wesentlichen Stellen halbwegs solide wären, und die dafür auf überflüssigen Schnickschank verzichten würden. Also 200,-€ Räder ohne Federgabel, ohne 27 Gänge und dafür mit besseren Bremsen, besseren Felgen und besseren Lagern.
Der Markt ist aber wie er ist.
Absolut kontraproduktiv ist es jedenfalls imho, jedem Anfänger unbedingt ein Fahrrad für ab 600,-€ anzudienen. Ebenso verjagt man Radler, wenn man ihnen in der ADFC-Werkstatt mit einem mitleidigen Blick kommt, nur weil sie nicht mindestens eine Deore-Schaltung fahren.

Liebe Grüße,

Max

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Lieber Levay,

guckst Du hier

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Gandalf

Na ja, wenig hilfreich, weil ich nämlich ziemlich wenig Geld habe und auch kein Auto für zig Tausend Euro. Es geht mir nur um die Frage, ob so ein Fahrrad ein paar Jahre halten wird und ob es gemeingefährlich ist. Nun habe ich es mir aber eh gekauft.

Levay

Um noch mal auf MICH zurückzukommen:

Mir würde es reichen, wenn dieses Fahrrad zwei, drei, vielleicht vier oder fünf Jahre :smile: mich wöchentlich ein paar Kilometer durch die Gegend fährt. Das ist schon alles.

Und ich bin finanziell ziemlich schlecht gestellt.

Levay

Lieber Levay,

wenn es Dir finanziell nicht so dolle geht, schau nach Versteigerungen des Fundbüros, der Polizei etc.
Die Termine gibts beim Amtgericht.

Dort gibts für kleines Geld oftmals ganz ordentliche Ware, meist besser, als den Neuschrott vom Supermarkt.

Gandalf

Hallo Levay,

für wöchentlich ein paar km reicht es.
Das ein oder andere Teil funktioniert halt bald nicht mehr so doll, aber das tät mich an Deiner Stelle nicht stören.
Besser wäre es natürlich, Du würdest für den Preis ein Rad bekommen, das keine Federgabel, keine Scheibenbremse und keine 27Gänge hat. Wer ein Rad für 200,-€ kauft, will weder Alpe de’Huez damit bezwingen, noch Downhill Aktionen durchführen. Auch der Nabendynamo macht mich skeptisch. Anständige kosten allein um die 70,-€. Dafür wäre etwas solidere Mechanik an Stellen, an denen es darauf ankommt wünschenswert.

Liebe Grüße,

Max

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Hallo!

Wenn die Leute ihr Fahrrad wirklich so wenig interessiert:
Warum kaufen sie sich dann nicht einfach, was sie für ihre Zwecke ausreichend halten, sondern kommen hier alle zwei Wochen mit Fragen wie:

Seht mal dieses Rad für xy €. Taugt das was?

Grüße
clmns

ps: Eine Schaltung hat keinen Druckpunkt. :wink:

Hallo,

in gewisser Weise muss ich Maximilian recht geben.

Wenn du keine Ansprüche an die Qualität stellst, nur wenig fährst und bereit bist öfters an dem Rad etwas zu reparieren, dann ist ein neues Rad für 200 Euro vielleicht ausreichend. Der Pflegeaufwand um ein billiges Rad in Schuss zu halten, ist deutlich höher als bei einem hochwertigen Rad.

Allerdings muss ich ihm widersprechen, wenn er sagt, ein Anfänger wird durch die 600 Euro für ein gutes Rad vergrault. Die echten Spaßbremsen sind die Billigräder. Ich kenne genug Leute, die keine Radtouren mitmachen, weil sie mistige Räder haben. Wer nie ein hochwertiges und vor allem passendes Rad gefahren ist, der weiß gar nicht, wieviel Spaß Radfahren macht. Wenn bei der ersten Steigung, bei der ich unter Last runterschalten will, das Schaltwerk „rattrattrattratt-knarz“ macht, anschließend einmal ins Leere getreten, dabei hoffentlich nicht auf die Stange gesetzt (ächz) und dann gehts weiter, 5 km/h beim Schalten verloren. Und glaub mir, irgendwann kommt die Anfrage, auf einer Tour mitzufahren.

Gruß, Niels

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Hallo Max,

tut mir leid, aber in München bin ich ganz selten.

tja, dann erzähle mir nicht, wer bei uns mit welchen Ansprüchen auf der Matte steht.

Absolut kontraproduktiv ist es jedenfalls imho, jedem Anfänger
unbedingt ein Fahrrad für ab 600,-€ anzudienen. Ebenso verjagt
man Radler, wenn man ihnen in der ADFC-Werkstatt mit einem
mitleidigen Blick kommt, nur weil sie nicht mindestens eine
Deore-Schaltung fahren.

Erstens: Der Blick ist nicht mitleidig, das Problem leigt darin, dass der eifrige Helfer halt unverschämterweise nichts dazu tun kann, dass eine irreparable Schaltung noch ohne Kostenaufwand repariert werden kann.

Und übrigens: noch mehr verjagt man Radler, die aufgrund der schlechten Fahreigenschaften der Billigräder zu der Überzeugung kommen, dass Radfahren ja viiieeel zu anstrengend ist, man hat es ja schon immer gesagt.

Gruß, Karin

Hi,

tja, dann erzähle mir nicht, wer bei uns mit welchen
Ansprüchen auf der Matte steht.

Huch, habe ich irgendwas zu München geschrieben? Wieviele Radfahrer gibt es in München? Also alle die überhaupt ein Fahrrad besitzen und fahren können. Auch wenn sie es nur 1mal im Monat tun. Und wieviele davon kommen in die ADFC Werkstatt? Ich bin sicher diejenigen die zu euch kommen, haben zumindest ein gewisses Mass an Interesse. Sonst würden sie den Gang gar nicht auf sich nehmen.

Erstens: Der Blick ist nicht mitleidig, das Problem leigt
darin, dass der eifrige Helfer halt unverschämterweise nichts
dazu tun kann, dass eine irreparable Schaltung noch ohne
Kostenaufwand repariert werden kann.

Shriebst Du nicht oben:

Es ist nämlich nicht wirklich toll, in der ADFC-Selbshilfewerkstatt
immer doof angemacht zu werden:

Und übrigens: noch mehr verjagt man Radler, die aufgrund der
schlechten Fahreigenschaften der Billigräder zu der
Überzeugung kommen, dass Radfahren ja viiieeel zu anstrengend
ist, man hat es ja schon immer gesagt.

Nö. Es geht um Leute, die Samstags 2km zum Einkaufen fahren wollen. Also um Gesamtjahreskilometerleistungen von 100-200, vielleicht 300 Kilometern. Und da reichen die Baumarkträder eben aus.

Liebe Grüße,

Max

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Ich zitiere mal:

tja, dann erzähle mir nicht, wer bei uns mit welchen
Ansprüchen auf der Matte steht.

Huch, habe ich irgendwas zu München geschrieben?

>Wer mit dem Rad 1mal in der Woche 2km zum Einkaufen fährt,
>geht nicht in eine Selbsthilfewerkstatt

Also bei uns sind da schon welche dabei…

Wieviele
Radfahrer gibt es in München? Also alle die überhaupt ein
Fahrrad besitzen und fahren können. Auch wenn sie es nur 1mal
im Monat tun. Und wieviele davon kommen in die ADFC Werkstatt?

Von den Schrotträderbesitzern noch mehr, als unseren Technik-Hilfsdiensten lieb ist.

Ich bin sicher diejenigen die zu euch kommen, haben zumindest
ein gewisses Mass an Interesse. Sonst würden sie den Gang gar
nicht auf sich nehmen.

Nö, die Schrotträder-Besitzer sind meistens ganz einfach bei den Radlhändlern rausgflogen. Und dann hat jemand erzählt, dass sie beim ADFC jedes Rad reparieren. Was aber schon aus handwerksrechtlichen Gründen natürlich nicht der Fall ist. Und wenn die bösen Helfer dann auch noch sagen, dass bei der vorliegenden Schaltung (durch beliebiges anderes Billigbauteil ersetzen) nicht mehr zu wollen ist, wird empört darauf hingewiesen dass das Rad doch gerade x Wochen alt sei und sooo viel Geld gekostet hat…

Erstens: Der Blick ist nicht mitleidig, das Problem leigt
darin, dass der eifrige Helfer halt unverschämterweise nichts
dazu tun kann, dass eine irreparable Schaltung noch ohne
Kostenaufwand repariert werden kann.

Shriebst Du nicht oben:

Es ist nämlich nicht wirklich toll, in der ADFC-Selbshilfewerkstatt
immer doof angemacht zu werden:

Ja, eben, weil man irreparables reparieren (repariert haben) will.

Und übrigens: noch mehr verjagt man Radler, die aufgrund der
schlechten Fahreigenschaften der Billigräder zu der
Überzeugung kommen, dass Radfahren ja viiieeel zu anstrengend
ist, man hat es ja schon immer gesagt.

Nö. Es geht um Leute, die Samstags 2km zum Einkaufen fahren
wollen. Also um Gesamtjahreskilometerleistungen von 100-200,
vielleicht 300 Kilometern. Und da reichen die Baumarkträder
eben aus.

Und mir geht es darum, dass diese Leute mehr Freude an der Freizeitgestaltung mit dem Fahrrad haben könnten, wenn sie denn gescheite Räder hätten.

Gruß, Karin

Hi,

Also bei uns sind da schon welche dabei…

Sicher? Wieviele?

Wieviele
Radfahrer gibt es in München? Also alle die überhaupt ein
Fahrrad besitzen und fahren können. Auch wenn sie es nur 1mal
im Monat tun. Und wieviele davon kommen in die ADFC Werkstatt?

Von den Schrotträderbesitzern noch mehr, als unseren
Technik-Hilfsdiensten lieb ist.

Mag sein, aber wieviele sind es denn? Eure Werkstatt ist 1mal pro Woche mit Beratung geöffnet wenn ich das auf der ADFC München Seite richtig gelesen habe. WIeviele kommen da? 10, 20, 30? 100? Und wieviele von denen kommen mit einer verstellten Schaltung/Bremse von einem SChrottrad, nachdem sie gerade mal 50km in den letzten 5 Monaten gefahren sind? Wieviele Radler gibt es München? 500000? Wieviele Billigräder gibt es in München? Wie hoch ist der prozentuale Anteil der Käufer, die mit denen Probleme haben?

Nö, die Schrotträder-Besitzer sind meistens ganz einfach bei
den Radlhändlern rausgflogen. Und dann hat jemand erzählt,
dass sie beim ADFC jedes Rad reparieren. Was aber schon aus
handwerksrechtlichen Gründen natürlich nicht der Fall ist. Und
wenn die bösen Helfer dann auch noch sagen, dass bei der
vorliegenden Schaltung (durch beliebiges anderes Billigbauteil
ersetzen) nicht mehr zu wollen ist, wird empört darauf
hingewiesen dass das Rad doch gerade x Wochen alt sei und sooo
viel Geld gekostet hat…

Ich bleibe dabei, diejenigen, die zu euch kommen mögen nicht besonders sympatisch sein in ihrem Anspruchsdenken, aber sie sind zumindest insoweit interessiert, als sie eine defekte Schaltung/schleifende Bremse stört.
Ich kenne da genug Radler, die dann einfach weiterfahren.

Und mir geht es darum, dass diese Leute mehr Freude an der
Freizeitgestaltung mit dem Fahrrad haben könnten, wenn sie
denn gescheite Räder hätten.

Wer spricht von Freude an Freizeitgestaltung?
Es geht um Leute die ein Rad brauchen, daß 200km im Jahr hält. Mehr nicht. Die wollen nicht ihre Freizeit auf dem Rad vrbringen. Die wollen keine Radtouren in Natur mit glücklichen Menschen. Das interessiert die alles nicht. Die wollen nur irgendein Rad, mit mit dem sie Samstagmorgens 10Minuten gemütlich zum Supermarkt fahren.

Liebe Grüße,

Max

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Hallo Max,

Also bei uns sind da schon welche dabei…

Sicher? Wieviele?

Ca. 30% derer, die daherkommen. Und bevor wir von Nichtmitgliedern eine Gebühr erhoben haben, waren es 90%

Mag sein, aber wieviele sind es denn? Eure Werkstatt ist 1mal
pro Woche mit Beratung geöffnet wenn ich das auf der ADFC
München Seite richtig gelesen habe. WIeviele kommen da? 10,
20, 30? 100? Und wieviele von denen kommen mit einer
verstellten Schaltung/Bremse von einem SChrottrad, nachdem sie
gerade mal 50km in den letzten 5 Monaten gefahren sind?
Wieviele Radler gibt es München? 500000? Wieviele Billigräder
gibt es in München? Wie hoch ist der prozentuale Anteil der
Käufer, die mit denen Probleme haben?

Und da ich jetzt mal ebenso wie Du einfach Motivationen unterstelle:

Wer hier fragt, ob so ein Rad etwas taugt, ist auch daran interessiert, dass ein neues Fahrrad fährt und die angebotenen Komponenten auch ihre Funktion erfüllen. Sonst würden sie ja nicht danach fragen, sondern einfach das Zeug kaufen, wie viele Tausende andere auch.

Ich bleibe dabei, diejenigen, die zu euch kommen mögen nicht
besonders sympatisch sein in ihrem Anspruchsdenken, aber sie
sind zumindest insoweit interessiert, als sie eine defekte
Schaltung/schleifende Bremse stört.
Ich kenne da genug Radler, die dann einfach weiterfahren.

Und ich bleibe dabei, wer hier fragt, dem ist es auch nicht egal, ob er fabrikneuen Schrott kauft. Damit könnten wir glatt eine Schnittmenge der (potentiellen) Käufer solcher Räöder meinen.

Und mir geht es darum, dass diese Leute mehr Freude an der
Freizeitgestaltung mit dem Fahrrad haben könnten, wenn sie
denn gescheite Räder hätten.

Wer spricht von Freude an Freizeitgestaltung?
Es geht um Leute die ein Rad brauchen, daß 200km im Jahr hält.
Mehr nicht. Die wollen nicht ihre Freizeit auf dem Rad
vrbringen. Die wollen keine Radtouren in Natur mit glücklichen
Menschen. Das interessiert die alles nicht. Die wollen nur
irgendein Rad, mit mit dem sie Samstagmorgens 10Minuten
gemütlich zum Supermarkt fahren.

Ach, Du hast doch alle die gesprochen, die leider bei unseren Touren nicht mitfahren können, weil Radfahren so anstrengend ist. „Oh geht ihr Rad aber leicht!“ „Ja, aber den Preis würde ich für ein Fahrrad nie ausgeben“.

Du wirst mich nicht dazu bringen, einem Menschen so ein Fahrrad zu empfehlen.

So hat z.B. eine ehemalige Fahrradschülerin von mir ein Rad von der Fahrradmanufaktur, 10 Jahre alt, für 159,- Euro erworben und ist begeistert davon. Aber ich hätte es ihr wohl nicht empfehlen dürfen, weil sie ja für das Geld schon ein neues gekriegt hätte. So liest Du Dich für mich, lieber Max.

Wenn mich jemand etwas fragt, dann gebe ich Antwort nach meiner Erfahrung und meinen Erkenntnissen. Wenn ein anderer anderer Meinung ist, wie z.B. Du, dann mache ich mich dennoch nicht öffentlich lustig über „die Fraktion derer, die glauben, dass solche Räder etwas taugen“.

Für Dich scheinen andere Spielregeln zu gelten, da Du meinst, unsere Meinungen und Erkenntnisse niedermachen zu können, weil Du alleine weißt, was die Fragesteller wollen.

Ich bin halt so dumm und gehe davon aus, dass die Menschen, die sich ein Fahrrad kaufen, damit auch fahren wollen. Und wenn dann ein Billigrad Federgabel, Scheibenbremse und ähnliche scheinbar teure Teile hat, dann rate ich eher davon ab, da sicher funktionierende Scheibenbremsen als Einzelteile schon an den Preis eines solchen Fahrrades herankommen. Aber Du weißt das ja sicher besser.

Karin

Tach Maxililian,

wenn kein Helfer weit und breit die Billigschaltung wieder auf
genaues Schalten trimmen kann.

Na und? Dann schaltet man halt nicht mehr.

und läßt das Rad dann schnell in der Ecke/dem Keller stehen --> Schrott.

wenn die Bremsen halt schleifen, weil die Rückholfedern nicht
so lange halten, wie der stolze Fahrradbesitzer es gerne
hätte.

Dann schleifen sie eben. Würde mich bei der KM-Leistung nicht
stören.

und läßt das Rad dann schnell in der Ecke/dem Keller stehen --> Schrott

Es ist eine mir nur zu bekannte Erfahrung, daß Billigräder den Spaß am Fahrradfahren gründlich! versauen.
Wer so ein Ding besitzt, wird schnell die Lust daran verlieren und fährt dann überhaupt nicht mehr.
Ergo: Das Geld ist verschwendet.
Dann werden auch die 2 km nicht mehr mit dem Rad gefahren, sondern mit dem Auto. So einfach ist das.

Geiz ist Geil - Qualität ist geiler!

Gandalf

Hi,

Ach, Du hast doch alle die gesprochen, die leider bei unseren
Touren nicht mitfahren können, weil Radfahren so anstrengend
ist. „Oh geht ihr Rad aber leicht!“ „Ja, aber den Preis würde
ich für ein Fahrrad nie ausgeben“.

Davon habe ich nicht gerdet.

Du wirst mich nicht dazu bringen, einem Menschen so ein
Fahrrad zu empfehlen.

Das weiss ich.

So hat z.B. eine ehemalige Fahrradschülerin von mir ein Rad
von der Fahrradmanufaktur, 10 Jahre alt, für 159,- Euro
erworben und ist begeistert davon. Aber ich hätte es ihr wohl
nicht empfehlen dürfen, weil sie ja für das Geld schon ein
neues gekriegt hätte. So liest Du Dich für mich, lieber Max.

Dann liest Du mich falsch. Lies nochmal hin.

Wenn mich jemand etwas fragt, dann gebe ich Antwort nach
meiner Erfahrung und meinen Erkenntnissen. Wenn ein anderer
anderer Meinung ist, wie z.B. Du, dann mache ich mich dennoch
nicht öffentlich lustig über „die Fraktion derer, die glauben,
dass solche Räder etwas taugen“.

Wo habe ich mich lustig gemacht?

Für Dich scheinen andere Spielregeln zu gelten, da Du meinst,
unsere Meinungen und Erkenntnisse niedermachen zu können, weil
Du alleine weißt, was die Fragesteller wollen.

Huch. So langsam denke ich Du nimmst das hier persönlich.

Ich bin halt so dumm und gehe davon aus, dass die Menschen,
die sich ein Fahrrad kaufen, damit auch fahren wollen. Und
wenn dann ein Billigrad Federgabel, Scheibenbremse und
ähnliche scheinbar teure Teile hat, dann rate ich eher davon
ab, da sicher funktionierende Scheibenbremsen als Einzelteile
schon an den Preis eines solchen Fahrrades herankommen. Aber
Du weißt das ja sicher besser.

Keine Ahnung was eine gute Scheibenbremse kostet. Ich fahre Rennrad.

Wenn Du den thread nochmal durchliest, habe ich insbesondere Markus dahingehend unterstützt, als ich ebenso wie der Meinung bin, daß Baumarkträder ihre Berechtigung haben. Du hingegen bist diejenige, die hier abstreitet, daß es Menschen geben könnte, denen ein Rad billiger Machart ausreichen könnte. Die allen Käufern ihre Weltanschauung bezüglich Fahrrad aufdrücken will. Mir liegt das völlig fern. Mein eigenes Rad hat etwa das 10fache dieses Baumarktteils gekostet. Trotzdem erkenne ich an, daß es Menschen mit anderen Anforderungen gibt als mich.

Liebe Grüße,

Max

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